DE7704400U1 - Automatisches Lichtbogenschweißgerät - Google Patents

Automatisches Lichtbogenschweißgerät

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DE7704400U1
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K37/00Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass
    • B23K37/02Carriages for supporting the welding or cutting element

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Description

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GLAWE, DELFS, MOLL & PARTNER i
DR.-:NQ. RICHARD QLAWE. MÖNCHEN DIPL.-INO. KLAU8 DELF8, HAMBUR3 DIPL1-PHYS-DR-WALtERMOLL1MONCHEN DIPL.-CHEM. DR. ULRICH MENQDEHU HAMBURG
«000 MÖNCHEN β POSTFACH 37 UEBHERR8TR. 20 TEL. ((W) 30648 TELEX 622505
MÖNCHEN
A 88
2000 HAMBURa 13 POSTFACH 2570 ROTHENBAUM-CHAUSSEE S8 TEL. (040)4102006 TELEX 21282t
Osaka Transformer Co., Ltd Osaka, Japan
Automatisches Lichtbogenschweißgerät
Die Erfindung betrifft ein automatisches Lichtbogenschweißgerät zum Verschweißen einer Verbindungsstelle, wenn das Schweißgerät entlang einer Schweißnaht bewegt wird, wobei verschiedene Anwendungsmöglichkeiten des Schweißgerätes durch Änderung der Richtung
BANK: DRESDNER BANK. HAMBUI HECK: HAMBURQ 147807-200 · TELEQRAMM: SPECHTZIE8
• · • ·
der Schweißflamme relativ zur Schweißnaht möglich sind.
Beim Schweißen, insbesondere beim kontinuierlichen Schweißen entlang einer Verbindungsstelle, d.h. der Schweißnaht zwischen den miteinander zu verschweißenden Teilen, beeinflußt die Positionierung und der Einstellwinkel der Schweißflamme relativ zu der lage und der Anordnung der zwei Werkstück« die Bedingungen der geschweißten Abschnitte in großem Maße. Wenn die Verbindung durch zwei ebene Metallplatten gebildet wird, deren Seitenränder aneinander_grenzen, so sollte die Schweißflamme vorzugsweise in der Nähe der Verbindungsstelle angeordnet und zu dieser gerichtet sein, und zwar derart, daß, wenn die Metallplatten in einer ebenen Fläche seitlich nebeneinander angeordnet sind, die Spitze nach unten zu der Verbindungsstelle hin gerichtet ist, oder derart, daß wenn die zwei Metallplatten aufeinanderstehen, die Spitze horizontal zur Verbindungsstelle hin gerichtet ist. Diese beiden Schweißarten werden als Flachschweißen bzw. als Horizontalschweißen bezeichnet.
2C Wenn andererseits die Verbindung durch zwei ebene
Metallplatten gebildet wird, d.h. eine horizontale Metallplatte auf einer ebenen Fläche und eine vertikale Platte, die über der horizontalen Metallplatte derart
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angeordnet ist, daß die Form eines umgekehrten "T'n gebildet wird, so sollte die Schweißflamme vorzugsweise in der Nähe der.Verbindungsstelle angeordnet sein und zwar unter einem bestimmten Richtwinkel, d.h. der Winkel zwischen einer Achse der Schweißflamme und der Oberfläche der horizontalen Metallplatte beträgt beispielsweise etwa 35 Grad. Ein derartiges Schweißen wird im folgenden als sogenanntes nicht-positioniertes Kehlschweißen bezeichnet.
TJm nun diese verschiedenen Schweißarten auszuführen, ist . es erforderlich, eine Schweißeinrichtung mit verschiedenen Komponenten wie beispielsweise eine Zuführeinrichtung für den Elektro<?.endraht und die Schweißflamme, oder eine Haltklammer auszuwechseln, die auf einer Haltevorrichtung zum Aufnehmen der Schweißeinrichtung befestigt ist, oder eo ist erforderlich, die Anordnung dieser Schweißeinrichtung zu ändern, um mit dem Ändern der Schweißart die Positionierung und den Richtwinkel der Schweißf flamme zu ändern. Eine derartige Änderung und Neuan-
Ordnung erfordert nicht nur sehr viel Zeit, sondern häufig auch ausgefeilte Techniken. Außerdem muß in
Ij dem Fall, wo der Wechsel der Schweißeinrichtung oder der
25 Halteklammer erforderlich ist» eine zusätzliche Schweiß
einrichtung oder eine zusätzliche Halteklammer, die normalerweise ni^vt im Gebrauch ist, vorgesehen sein, d.h. dies führt bei derartigen Schweißgeräten zu einer ineffizienten Instandhaltung.
Demen-tsprechend besteht der Wunsch nach einem verbesserten Lichtbogsnschweißgerät, bei dem sowohl die Positionierung des Lichtbogens in einfacher Weise erreicht werden kann als auch die Zuführungsvorrichtung für jede Schweißart eine optimale Lage einnimmt, ohne daß irgendwelche Arbeiten zum Austausch der Komponenten für das automatische Lichtbogenschweißgerat erforderlich sind.
Bei einem bekannten Lichtbogenschweißgerat ist ein bogenförmiger Schlitz in der Klammer oder im H-alterahmen vorgesehen, um die Schweißeinrich*ung in dem Schlitz zu verschieben. Wenn es beispielsweise notwendig ist, eine bestimmte Schweißart auszuführen, so wird die Schweißeinrichtung in dem Schlitz zu seinem einen Ende hin bewegt und dort durch Peststellen einer Klemmeinrichtung, die mit der Schweißeinrichtung verbunden ist, starr gehaltert, während andererseits bei Ausführung einer anderen Schweißart die Schweißeinheit entlang des Schlitzes zu einem anderen Ort hin verschoben wird, beispielsweise zum anderen Ende des
Schlitzes, und dort durch Feststellen der Klemmeinrichtung festgehalten wird.
Bei dem oben beschriebenen automatischen Lichtbogenschweißgerät wird jedoch ersichtlich, daß die Klammer selbst vergleichsweise groß ausgebildet sein muß, wenn der Schlitz länger ist, um für die Schweißeinrichtung verschiedene Schweißarten zu ermöglichen.
Zusätzlich ist der Nachteil gegeben, daß das automatische Schweißgerät mit einer derartig großen Klammer nicht in einem engen Raum untergebracht werden kann und daß die große Klammer verhindert, daß der Schweißabschnitt durch den Arbeiter beobachtet werden kann.
Ein anderes bekanntes automatisches Lifchtbogenschweißgerät weist einen geeigneten Dreh- sowie einen Ver bind ungsmechanismus auf, um den Lichtbogen in verschiedene Stellungen au richten. Jedoch ist bei dieser Art Schweißgerät der Mechanismus vergleichsweise kompliziert aufgebaut und weist geringe Toleranzen auf, während diese Vorrichtungen einen großen Raum einnehmen, so daß die Herstellungskosten hoch sind.
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Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein automatisches Lichtbogenschweißgerät mit einer Anzahl Einstelleinrichtungen zu schaffen, um die Stellung des Lichtbogens in verschiedene Richtungen mit Hilfe einfacher Operationen zu bringen, um die verschiedenen, oben genannten Schweißarten auszuführen.
Außerdem soll das erfindungsgemäße Schweißgerät eine geringe Größe aufweisen und in der Lage sein, sich parallel zur Schweißnaht zu bewegen.
Das erfindungsgemäße Lichtbogenschweißgerät weiat einen Wagen oder eine Transportvorrichtung mit mindestens drei Rädern mit einer Antriebseinrichtung auf, um eine Bewegung entlang der Schweißnaht zu ermöglichen, sowie eine auf der Transportvorrichtung befestigte erste Klammer, eine zweite Klammer, die am Endabechnitt der ersten Klammer schwenkbar gehaltert ist, eine erste Klemmvorrichtung zum Festklemmen der zweiten Klammer an der ersten Klammer in einer geeigneten Drehstellung, eine relativ zur zweiten Klammer drehbare Schweißeinrichtung mit einer Zuführvorrichtung zum kontinuierlichen Zuführen des Elektrodendrahtes während des Betriebs des Schweißgeräts zu einem zu
schweißenden Abschnitt und dem Lichtbogen, um den Elektrodendraht zu den zu schweißenden Abschnitt zu richten, sowie eine zweite Klemmvorrichtung zum Festklemmen der S«hweißeinrichtung in einer festen Stellung relativ zur zweiten Klammer.
Bei einem derartigen automatischen Lichtbogenschweißgerät wird die Höhe der Schweißeinrichtung bestimmt durch die Drehstellung der zweiten Klammer relativ zur ersten Klammer, und der Richtwinkel des Lichtbogens wird bestimmt durch die Drehung der Schweißeinrichtung relativ zur zweiten Klammer. Zum genauen Einstellen der Lage des Lichtbogens ist eine Gleiteinrichtung zwischen der Transportvorrichtung und der ersten Klammer vorgesehen, um diese in eine Richtung senkrecht zur Bewegung des Schweißgeräts gleitend zu verschieben, sowie außerdem eine Längeneinstellvorrichtung zum Einstellen der Länge des Lichtbogens in dessen Axialrichtung.
Das erfindungsgemäße Schweißgerät weist außerdem eine Führungseinrichtung, beispielsweise eine Schiene bestehend aus einem Schienenpaar zur Festlegung der Bewegungsbahn der Tranaportvorriclitung auf, d.h. parallel zur Schweißnaht.
Demgemäß kann bei dem erfind ungs gems Ben. Schweißgerät der Lichtbogen in einfacher Weise für eine "be-
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stimmte Schweißart eingestellt werden, "beispielsweise zum nicht-positionierten Kehlschweißen, während umgekehrt in ähnlicher Weise der Lichtbogen in eine andere Lage gebracht wird, die für eine andere Schweißart, beispielsweise zum Flachsοhweißen geeignet ist.
Außerdem weist das erfindungsgemäße Schweißgerät eine geringe Größe sowie einen einfachen Aufbau auf, so daß es mit geringen Kosten leicht hergestellt werden kann.
Die Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf die anliegende Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des erfinäungsgemäßen Schweißgerätes,
Fig. 2 eine Aufsicht des Schweißgerätes gemäß Fig. 1,
Fig. 5a einen Querschnitt entlang der Linie IHa-Ill-a.der Fig. 2,
Fig. 3b einen Querschnitt entlang der Linie IHb-IHb der Fig. 5a,
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Fig. 4a einen. Ausschnitt der Seitenansicht in vergrößertem Maßstab einer Zuführvorrichtung für den Elektrodendraht sowie einer längeneinstellvorriclitung bei der Schweißeinrichtung äes Schweißgeräta gemäß Mg. 1,
Pig. 4b eine Teilaufsicht der längeneinstellvorriehtung der Sehweißeinrichtung des Schweißgerätes der Pig. 1,
Pig. 4c einen Querschnitt entlang der linie IVc-IVc gemäß Pig. 4b,
Pig. 5 eine schematische Darstellung des automatischen Idchtbogenschweißgerätes der Pig. 1, insbesondere zur Darstellung der Bewegung der zweiten Klammer relativ zur ersten Klammer,
Pig. 6a eine Seitenansicht ähnlich Pig. I einer anderen Ausfuhrungsform,
Pig. 6b eine Modifikation der Ansicht der Pig. 6a, Pig. 7a bis 10b Modifikationen der Pdg . 3a bzw. 3b,
Pig. 11 und 12 Seitenansichten ähnlich Pig. 1 weiterer Ausführungsformen und
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Fig. 13 eine aclieinatische, teilweise gebrochene Seitenansicht des erfindungsgemäßen Schweißgerätes, wobei insbesondere ein anwendbares Schweißverfahren dargestellt ist.
In den Figuren 1 und 2 ist ein typisches erfindungsgemäßes automatisches Lichtbogenschweißgerät W mit einer horizontalen Metallplatte 2 unterhalb des Söhweißgerätes W und einer vertikalen Metallplatte dargestellt, die senkrecht zur Platte 2 ist. Das in äerv Figuren 1 und 2 dargestellte Schweißgerät W, dessen verschiedene Teile und Komponenten weiter unten beschrieben werden, ist zum sogenannten nicht-positionierten Kehlschweißen einer stumpfen Verbindung J eingestellt, die durch die horizontale und vertikale Metallplatte 2 bzw. 4 gebildet wird.
Das erfindungsgemäße Schweißgerät W weist einen Wagen oder eine Transportvorrichtung 6 mit vier Rädern 8a bis 8d sowie eine nicht dargestellte Antriebsvorrichtung, beispielswaise einen Motor, einen Luftmotor oder einen, hydraulischen Motor, auf, die mit mindestens einem der vier Räder über ein geeignetes Getriebe verbunden ist. Die vier Räder sind auf einem Schienenpaar 10 angeordnet, das auf der horizontalen Metallplatte vorgesehen ist, um das Schweißgerät W entlang der
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stumpfen Verbindung J zu "bewegen und zu führen, die eine Linie bildet, entlang der die Schweißung ausgeführt werden 3oll. Auf der Transportvorrichtung 6 ist eine Gleitvorrichtung 12 vorgesehen, die mittels geeigneter, entsprechender äußerer und innerer, nicht dargestellter Gewinde verschiebbar ist, wobei das Innengewinde in der Gleitvorrichtung 12 ausgebildet ist, um diese durch Verdrehen eines Einstellrades 14 zu verschieben, das mit einer Welle 14a mit Außengewinde verbunden ist, das in das Innengewinde ein- \\ greift; die Verschiebung erfolgt dabei in einer Richtung
senkrecht zur Bewegungsrichtung der Transportvorrichtimg 6 wie bei bekannten Gleitvorrichtungen.
Auf der Gleitvorrichtung 12 ist feststehend eine erste Klammer 16 mit einem Armabschniot 16a vorgesehen, der sich zu der vertikalen Metallplatte 4 hin erstreckt, während eine zweite Klammer 18 schwenkbar an einen Endabschnitt des Armabschnitts 16a befestigt ist, um diese zweite Klammer 18 um eine Achse A zu drehen, und zwar in einer imaginären Ebene senkrecht zur Bewegungsrichtung der Transportvorrichtung 6, d.h. des Schweißgeräts W. Zum Festlegen der zweiten Klammer 18 in einer geeigneten Drehstellung ist um die Achse A eine Klemmvorrichtung 20 vorgesehen, die im folgenden mit Bezug
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auf die Figuren 3a und 3b näher beschrieben wird.
Gemäß den Figuren 3a und 3b weist die erste Klammer 16 an ihrem Endabschnitt des Armabschnittes 16a einen zylindrischen Vorsprung 22 und die zweite Klammer 18 ein rohrförmiges Teil 24 mit einer runden Öffnung 26 auf, in die der Vorsprung 22 eingesetzt ist. Der zylindrische Vorsprung 22 weist einstückig oder feststehend an seinem oberen Ende ein Gewindeteil 28 auf, das mit einer Nut 30 zusammenwirkt, um die zweite Klammer 18 auf der ersten Klammer 16 in einer geeigneten Drehstellung beim Festziehen der Nut 30 festzuhalten.
Zum Begrenzen der Drehbewegung der zweiten Klammer innerhalb eines vorbestimmten Bereichs, d.h. zwischen einer Anschlagstellung und einer Drehstellung, ist eine gezahnte Aussparung 32 in Form einer Nut in dem zylindrischen Vorsprung 22 in TJmfangsrichtung in einer vorbestimmten Länge vorgesehen, sowie ein Stift 34, der sich von dem rohrförmigen Abschnitt 24 auserstreckt und in die gezahnte Aussparung 32 eingreift, so daß der Grad der Drehbewegung der zweiten Klammer 18 um die Achse A zwischen der Anschlagstellung und der Drehstellung festgelegt wird, wie am besten aus Fig. 5 ersichtlich ist, in der die Drehstellung durch eine imaginäre Linie dargestellt ist.
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Gemäß den Figuren 1 und 2 ist die zweite Klammer 18 einstückig oder feststehend versehen mit einem trommelfrmigen Halterahmen 40, der insbesondere gemäß Pig. 2 ein Halteteil 42 mit einer Bohrung 44 aufweist. Auf dem Halteteil 42 ist eine Hülse 46 eines Hilfsrahm^na drehbar befestigt, um eine Schweißeinrichtung und eine Vorrichtung 50 zum Zuführen des Schweißdrahtes aufzunehmen, die eine Drahtdehnungseinrichtung 52, eine Drahtzuführungsvorrichtung 54 sowie eine Schweißelektrode 55 aufweist. Die Züführungsvorrichtung 50 für den Elektrodendraht wird um das Halteteil 42 gedreht, so daß die Spitze der Schweißelektrode 55 vorzugsweise zur stumpfen Verbindung J weist, an der die Schweißung ausgeführt werden soll. Nachdem die Zuführungsvorrichtung 50 in der bevorzugten Stellung eingestellt worden ist, wird sie in dieser mit Hilfe einer Klemmschraube 56 auf dem Hülsenteil 46 festgehalten. Ein von einer Drahtvorratstrommel 60 abgewickelter Elektrodendraht wird vorzugsweise gestreckt und zu der stumpfen Verbindung J hin durch die Zuführungsvorrichtung 50 für den Elektrodendraht transportiert, die im folgenden beschrieben wird.
Die Drahtstreckeinrichtung 52 der Zuführungsvorrichtung 50 weist mindestens drei Walzen 52a, 52b und 52c auf, die drehbar auf dem Hilfsrahmen 48 derart
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befestigt sind, daß die zwei Walzen 52a und 52b getrennt angeordnet und auf einer Linie entlang einer Seite des Weges des Drahtes ausgerichtet sind, während die Walze 52c auf der anderen Seite des Transportweges etwa zwischen den Walzen 52a und 52b angeordnet ist, wodurch der von der Vorratsrolle 60 abgewickelte Draht nach dem Durchlaufen der Walzen 52a, 52b und 52c gedehnt wird. Der durch die Streckvorrichtung 52 gelaufene Draht wird der Drahtzuführvorrichtung 54 durch eine geeignete Führungsbohrung in dem Hilfsrahmen 48 zugeführt.
Gemäß Pig. 4a weist die Drahtzuführvorrichtung eine Zuführungswalze 62 auf, die auf einer Antriebswelle 64 befestigt ist, die sich von der öffnung 44 aus erstreckt und mit einer nicht dargestellten Antriebsvorrichtung verbunden ist, die durch einen Motor, beispielsweise einen Druckluftmotor oder einen hydraulischen Motor in dem Halterahmen 40 über ein geeignetes Getriebe betätigt wird. Die Zuführungswalze 62 ist derart angeordnet, daß die Tangente der Zuführungswalze 62 mit dem Weg des Drahtes 58 übereinstimmt; insbesondere mit der einen Seite des Weges des Drahtes. Auf der anderen Seite des Transportweges des Drahtes 58 ist eine Andruckwalze 66 vorgesehen, die
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drehbar in einem Gehäuse 68 gehaltert ist, das schwenkbar an seinem einen Ende mit Hilfe eines Stiftes 70 an dem Hilfsrahmen 48 gehaltert iat. Das andere Ende des Gehäuses 68 wird nach unten zu der Zuführungswalze 62 hin mit Hilfe einer Spiralfeder 72 gedrückt, die durch eine geeignete Mutter 74 und einem Bolzen 76 gehaltert ist, der sich von dem Hilfsrahmen 48 aus erstreckt. Dementsprechend wird der Draht 58 zwischen der Zufuhr ungs walze 62 und der Andruckwalze 66 in Vorwärtsrichtung oder, falls notwendig, in Rückwärtsrichtung auf dem Transportweg des Drahtes durch Drehung der
< Zuführungswalze 62 bewegt. Auf dem Hilfsrahmen 48 sind
an Stellen entlang dem Transportweg des Drahtes und in der Nähe des Ortes, wo die Zuführungswalze 62 und die Andruckwalze 66 sich einander gegenüberliegen, Führungsöffnungen 78 und 80 vorgesehen, die jeweils eine durchgehende Bohrung aufweisen, die groß genug ist, damit der Draht 58 hindurchtreten kann. Da die Axialricht.iig der j Bohrung in den Führungsöffnungen 78 und 80 gegeneinander
:; 20 ausgerichtet sind und daher die imaginäre linie, die mit der Axialrichtung übereinstimmt, im wesentlichen
zwischen der Zuführungswalze 62 und der Andruckwalze 66
in deren Mitte liegt, wird der Draht 58, der durch, den
Anzug des vorhergehenden Drahtes zu der Führungsöffnung 78 hingezogen wird, vorzugsweise zu dem Ort hingezogen, wo die Führungswalze 62 und die Andruckwalze 66 sich
treffen, und weiterhin ohne jegliche Abweichung zu äer
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Führungsöffnung 80 hingeführt.
Der durch die Führungsöffnung 80 geführte Draht 58 wird zur Schweißelektrode 55 hinbewegt, die eine Längeneinstellvorrichtung 82 aufweist, die einstückig oder feststehend auf dem Hilfsrahmen 48 zum Einstellen der länge einer Elektrodenhülse 84 vorgesehen ist; diese Hülse 84 weist eine durchgehende Bohrung in Axialrichtung auf, wobei das eine Ende der Hülse in die Längeneinstellvorrichtung 82 eingesetzt und das andere Ende zum Führen der Spitze des Drahtes 58 freigelassen ist. Der Mechanismus der Längeneinstellvorrichtung 82 wird im folgenden näher beschrieben.
In den Figuren 4a bis 4d ist die Längeneinstellvorrichtung 82 der Fig. 1 in vergrößertem Maßstab und teilweise weggebrochen dargestellt, um sowohl den inneren Aufbau als auch die Art und Weise darzustellen, in der die Längeneinstellvorrichtung 82 und die Elektrodenhülse 84 zusammengebaut sind.
Die Längeneinstellvorrichtung 82 weist ein Gehäuse auf, das einstückig oder feststehend an dem Hilfsrahmen 48 ausgebildet ist. Das Gehäuse 86 weist eine längliche, zylindrische öffnung 88 auf, deren Achse mit dem Transportweg des Drahtes 58 ausgerichtet ist, wobei das eine
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Ende 88a der öffnung 88 teilweise geschlossen oöer verengt ist, um eine durchgehende Bohrung 88o zu "bilden, während das andere Ende 88b vollständig offen ist, um den einen Endabschnitt dar Elektrodenhülse 84, insbesondere gemäß Fig. 4d aufzunehmen.
Es wird darauf hingewiesen, daß die Elektrodenhülse 84 gemäß Fig. 4d am weitesten eingeschoben ist und daß elektrischer Strom über einen Kontakt 84a zugeführt wird, der in der Nähe der längeneinstellvorrichtung 82 vorgesehen ist.
In dem Gehäuse 86 ist an einer Stelle in der Nähe des offenen Endes 88b außerdem eine andere zylindrische Bohrung 90 vorgesehen, deren Achse sich senkrecht zur Achse der oben beschriebenen zylindrischen Bohrung 88 erstreckt. Da die Achse für die Bohrung 88 gegenüber der Achse der Bohrung 90 durch einen Abstand getrennt ist, der geringfügig kleiner ist als die Summe der Radien der Bohrungen 88 und 90, sind diese Bohrungen 88 und 90 an einer Stelle miteinander verbunden, wo die Bohrung mit der Bohrung 90 überlappt oder mit dieser koinzidiert In der Öffnung 90 ist ein Ritzel 92 vorgesehen, das mit einer Zahnstange 94 zusammenwirkt, die auf der äußeren Fläche entlang der Axialrichtung der Elektrodenhülse 84 an diesem Endabschnitt vorgesehen ist. Ersichtlich führt eine Drehbewegung des Ritzels 92 zu einer Vorwärts- bzw.
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einer Rückwärtsbewegung der Elektrodenhülse 84 in der Öffnung 88. Um eine Drehung d?>r Elektrodenhülse 84 um ihre Achse zu verhindern, ist auf der TJmfangsfläche in Axialrichtung der Elektrodenhülse 84 an diesem End-. abschnitt eine Nut 96 vorgesehen, und zwar vorzugsweise auf der Seite, die der Seite gegenüberliegt, wo die Zahnstange 94 vorgesehen ist, und außerdem ist ein Stift vorgesehen, der sich in die öffnung 88 nach innen hin erstreckt, um in der Nut 96 gleitend mit dieser zusammenzuwlrken. TJm das Ritzel 92 zu drehen ist ein Schneckengetriebe 100 vorgesehen, das einstückig mit dem Ritzel 92 ausgebildet ist, wobei das Schneckengetriebe 100 mit einem anderen Schneckengetriebe 102 senkrecht zum Schneckengetriebe 100 zusammenwirkt. !Dieses Schneckenrad 100 und diese Schneckenwelle 102 sind in dem Gehäuse 86 angeordnet, und diese Schneckenwelle 102 weist einen Handgriff 104 auf, der sich außerhalb des Gehäuses 86 befindet. Daher kann die Elektrodenhülse 84 verlängert oder verkürzt werden, indem der Handgriff 104 gedreht wird, um die Länge der Elektrodenhülse 84 auf eine optimale Länge einzustellen.
Die Längeneinstellvorrichtung 82, wie sie oben beschrieben ist, kann mit einer Gleitvorrichtung versehen werden, um die Elektrodenhülse 84 in einer Richtung senkrecht zur Bewegungsrichtung des Schweißgerätes W zu ver-
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schieben.
In Fig. 5 ist eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Schweißger^tes W dargestellt, wobei zur Vereinfachung der Darstellung lediglich die Spitze der Elektrodenhülse 84 dargestellt !«st und wobei die Elektro&enhülse 84 sowie die zweite Klammer 18 an verschiedenen Orten entsprechend verschiedenen Gegebenheiten bei verschiedenen Schweißarten dargestellt sind, beispielsweise beim nicht-positionierten Kehlschweißen, Horizontalschweißen oder beim Flachschweißen. Jede dieser Situationen ist im folgenden näher beschrieben.
Beim niOht-positionierten Kehlschweißen oder beim HorizontalschweiSen wird die zweite Klammer 18 zusammen mit dem Hauptrahmen 40 um die Achse A gedreht, in.jiem die Mutter 30 gelöst wird, so daß die Klammer 18 schließlich in die Anschlagstellung kommt, in der gemäß Fig. 5 die Achse der Zuführungswalze 62 im Punkt Ba ist, während andererseits beim Flachschweißen die zweite Klammer 18 zusammen mit dem Hauptrahmen 40 uir, die Achse A gedreht wird, so daß die Klammer 18 in die
Drehstellung kommt, in der gemäß Fig. 5 die Achse der Zuführungswalze 62 im Punkt Be ist. Da der Bereich oder die Länge der Rastaussparung 32, die in Umfangsrichtung des zylindrischen Vorsprungs 22 ausgebildet ist, auf
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einen, bestimmten Bereich begrenzt ist, kann die Positionierung der zweiten Klammer 18 in der Anschlagstellung oder in der Drehstellung in einfacher Weise derart erhalten werden, daß die zweite Klammer 18 um die Achse A gedreht wird, bis der Stift 34 in das eine Ende oder das andere Ende der Rastaussparung 32 eingreift. Nachdem die zweite Klammer 18 entweder in die Anschlag- oder in die Drehstellung gedreht worden ist, wird die Mutter 30 festgeschraubt, um die zweite Klammer in der gewünschten Stellung festzuklemmen.
Beim Kehlschweißen wird die zweite Klammer 18 zusammen mit dem Hauptrahnen 40 bis zu der Anschlagstellung hin verdreht, in der sie mit Hilfe der Mutter 30 in der oben beschriebenen Weise festgeklemmt wird. Danach wird die Klemmschraube 56 gelöst, um die Zuführvorrichtung 50 für den Elektrodendraht um die Achse Ba zu verdrehen, so daß die Elelrtrodenhülse 84 in eine Stellung T-] gemäß Pig. 5 kommt. Danach wird die Klemmschraube 56 erneut festgedreht, um die Elektrodenhülse 84 in der Stellung I1 zu arretieren.
Nach Anordnung der Elektrodenhülse 84 in der oben beschriebenen Weise wird das Schweißgerät W entlang den Schienen 10 bewegt, während der Draht 58 von der Vorratstrommel 60 abgewickelt und dem 3faweißabschnitt mit
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optimaler Geschwindigkeit zugeführt wird.
Es sei darauf hingewiesen, daß beim nichtpositionierten Kehlschweißen die Richtung der Elektrodenhülse 84, d.h. des Drahtes 58 und/oder der Abstand zwischen der Spitze der Elektrodenhülse und dem zu schweißenden Abschnitt das Schweißergebnis im Hinblick auf die Eigenschaften des zu schweißenden Abschnittes wesentlich beeinflussen kann. Falls die Richtung der Elektrodenhülse 84 das Schweißergebnis beeinflußt, wird die Klemmschraube 56 gelöst und die Zuführvorrichtung 50 für den Elektrodendraht um die Achse Ba gedreht, um die Elektrodenhülse 84 auf einen optimalen Winkel einzustellen, und danajtfch wird die Klemmschraube 50 erneut angezogen, um die Elektrodenhülse 84 in dem genannten optimalen Winkel festzustellen. Falls notwendig, ist es möglich, di-s Richtung der Elektrodenhülse 84 durch Verdrehen der zweiten Klammer 18 einzustellen, die nun in der Anschlagstellung ist, und zwar durch geringfügiges Verdrehen in die Drehstellung um die Achse A. Falls der Abstand zwischen der Spitze der Elektrodenhülse 84 und dem zu schweißenden Teil das Schweißergebnis beeinflußt, beispielsweise aufgrund einer Änderung der Drahtlänge, die sich von der Spitze der Elektrodenhülse 84 aus erstreck·^ so wird der Handgriff 104 der Längeneinstellvorrichtung 82 verdreht, um die Länge der Elektrodenhülse 84 in
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optimaler Weise, wie oben beschrieben, zu verlängern oder zu verkürzen.
Es sei darauf hingewiesen, daß die optimale Positionierung der Elektrodenhülse 84 für Kehlschweißen als auch für andere Schweißarten durch Verschieben des Gleitteils 12 zusammen mit der Elektrodenhülse 84 in einer Richtung senkrecht zur Bewegungsrichtung des Schweißgerätes W genau eingestellt werden kann.
Dementsprechend kann durch Einstellung der zweiten Klammer 18, der Zuführungsvorrichtung 50, der Längeneinstellvorrichtung 82 und/oder des Gleitteils 12 sowie durch Einstellung einer Kombination dieser Einzelteile die Elektrodenhülse 84 in jeder gewünschten Stellung positioniert v/erden, um irgendeine Schweißart auszuführen.
Zum Horizontalschweißen wird die zweite Klammer um die Achse A in die Anschlagstellung gedreht, d.h. wie beim oben beschriebenen nicht-positionierten Kehrschweißen. Danach wird die Klemmschraube 56 gelöst, um die Soführungsvorrichtung 50 für den Elektrodendraht um die Achse Ba zu verdrehen, so daß die Elektrodenhülse 84 in einer Horizontalstellung T 2 ist , die
parallel zur Bewegungsrichtung des Schweißgerätes W ist, worauf die Klemmschraube 56 angezogen wird, um die Elektrodenhülse 84 in dieser Horizontalstellung zu sichern. Beim Horizontalschweißen ist es notwendig, den Abstand zwischen der Spitze der Elektrodenhülse und dem zu schweißenden Teil einzustellen- Diese Einstellung kann durch Einstellen der Längeneinstellvorrichtung 32 oder des Gleitteils 12 vorgenommen werden.
Wenn es notwendig ist, die Höhe der Elektrodenhülse 84 zu ändern oder einzustellen, um die Horizontalschweißung in einer höheren Stellung auszuführen, wird die zweite Klammer 18 um die Achse A verdreht, um die Zuführvorrichtung 50 für den Elektrodendraht zusammen mit dem Hauptrahmen 40 anzuheben. Um die Elektrodenhülse 84 abzusenken, um eine Horizontaischweißung in
einer niedrigeren Stellung auszuführen, kann ch'-o zweite Klammer 18 in der beschriebenen Anschlagstellung weiter im Uhrzeigersinn aus dieser Stellung verdreht werden, so daß der Hauptrahmen 40 zusammen mit der Zuführungs-2G vorrichtung in einer hängenden Stellung gegenüber der Achse A ist, wodurch die Elektrodenhülse 84 weiter abgesenkt werden kann.
Zum Flachschweißen wird die zweit».; Klammer 18 in die Drehstellung verdreht und verbleibt dort zusammen
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mit dem Hauptrahmen 40, in der sie mit Hilfe der Mutter 30 in der oben beschriebenen Weise arretiert wird. Danach wird die Klemmschraube 56 gelöst, um die Zuführvorrichtung 50 für den Elektrodendraht um ^ die Achse Be zu verdrehen, so daß die Elektrodeahülse 84 in eine Stellung T 3 gemäß fig. 5 kommt. Danach wird die Klemmschraube 56 erneut festgeschraubt, um die Elektrodenhülse 84 in der Stellung T3 festzuhalten.
Nach Anordnung der Elektrodenhülse 84 in der Stellung T 3 wird das Schweißgerät ¥ entlang den Schienen 10 bewegt, während der Draht 58 von der Vorratstrommel 60 abgewickelt und zu dem zu schweißenden Teil mit optimaler Geschwindigkeit geführt wird.
Es wird darauf hingewiesen, daß die Einstellung der Elektrodenhülse 84 in einer Optimalstellung zu diesem Zweck mit Hilfe der Längeneinstellvorrichtung 82 sowie der Gleitvorrichtung 12 ausgeführt wird.
Dementsprechend kann das erfindungsgemäße Schweißgeät W bei verschiedenen Schweißarten verwendet werden, ohne daß irgendwelche Einzelteile des Schweißgerätes W ausgetauscht werden müssen, wobei beim Schweißen die
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genaue Einstellung der Elektrodenhülse 84 in ihre optimale Stellung durch verschiedene Einstellvorrichtungen ohne jegliche Schwierigkeiten ausgeführt werden kann.
Die obige Beschreibung bezieht sich insbesondere auf die Fälle, bei denen das Schweißgerät W Schienen aufweist, so daß das Schweißgerät W parallel zur Schweißnaht geführt werden kann. Falls jedoch sich eine Wand parallel zur Schweißnaht und senkrecht zur Ebene, auf der das Sehweißgerät W läuft, wie beispielsweise die Wandteile 2 oder 106 in den Figuren 6a und 6b erstrecken ist es möglich, anstelle der Schienen ein Paar Führungsarme zum Führen des Schweißgerätes W parallel zur Schweißnaht zu verwenden, wobei die Führungsarme feststehend und vorspringend am vorderen und hinteren Ende der Transportvorrichtung 6 vorgesehen sind und sich zu der Wand hin erstrecken. Derartige Führungsarme werden im folgenden näher beschrieben.
Gemäß Fig. 6a ist das Schweißgerät W gemäß der Erfindung direkt an die vertikale Metallplatte 4 anliegend angeordnet, wobei sich ein erster Führungsarm 110 seifJJbh erstreckt und auf der Transportvorrichtung an einer Seite 6a am Vorderteil feststehend befestigt ist. Der erste Führungsarm 110 weist an seinem vor-
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springenden Ende feststehend oder einstückig ein U-förmiges Teil 114 auf, in dem zwei im Abstand angeordnete Arne 114a und 114 b derart angeordnet sind, daß ihre Seitenflächen parallel zu einer imaginären Ebene senkrecht zur Bewegungsrichtung des Schweißgerätes Mf sind und daß sich die Arme 114a und 114 "b nach außen von dem Schweißgerät W aus erstrecken. Zwischen den zwei Armen 114a und 114b ist eine scheibenförmige Führungswalze 116 auf einem Stift 118 drehbar befestigt, der sich zwischen d^n zwei Armen 114a und 114b erstreckt. Im Rahmen der Erfindung kann die Führungswalze 116 durch eine kugelförmige Führungswalze anstelle der scheibenförmigen Führungswalze ersetzt werden.
Gemäß Fig. 6a weist das erfindungsgemäße Schweißgerät W weiter einen anderen Führungsarm, insbesondere einen (nicht dargestellten) zweiten Führungsarm auf, der vorspringend und feststehend an einer Transportvorrichtung 6 an der gleichen Seite 6a wie der erste Führungsarm 110 an der Hinteraeite befestigt ist. Der zweite Führungsarm hat die gleiche Länge wie der erste Führungsarm 110 und.ebenfalls das U-förmige Teil sowie die Führungswalze in der gleichen Weise wie der erste Führungsarm 110. Da diese zwei Führungsarme auf der gleichen Seite 6a der Transportvorrichtung 6 vorgesehen
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sind und die gleiche Länge aufweisen, kann die an dem Ende jedes Führungsarms vorgesehene Führungswalze über die vertikale Metallplatte 4 gleiten, so daß während der Bewegung des Schweißgsrätes ¥ der Abstand zwischen der vertikalen Metallplatte 4 und dem Schweißgerät ¥ in einem vorbirtimiiiten Abstand gehalten werden kann. Mit anderen ¥orten bewegt sich das Schweißgerät ¥ parallel zur Oberfläche der vertikalen Metallplatte 4 und daher parallel zur Schweißnaht.
Obwohl das Schweißgerät ¥ in der oben beschriebenen Weise während seiner Bewegung nicht näher an die vertikale Metallplatte 4 sich bewegen kann als der Abstand, der durch die Führungsarme bestimmt wird, kann jedoda das Schweißgerät ¥ von der vertikalen üietallplatte 4 weiter getrennt oder von dieser wegbewegt werden, d.h. es ist erforderlich, eine Einrichtung vorzusehen, um eine Bewegung des Schweißgerätes ¥ von der vertikalen Metallplatte 4 weg zu verhindern. Zu diesem Zweck ist die Antriebsvorrichtung zum Antreiben des Rades 8a, 8b, 8c und/oder 8d derart angeordnet, daß das Rad 8b oder 8d, das von der vertikalen Metallplatte 4 weiter entfernt ist, schneller angetrieben wird als das Rad 8a oder 8c in der Nähe der vertikalen Metallplatte 4, so daß das Schweißgerät ¥ zur vertikalen Metallplatte 4 hin bewegt wird, um eine Trennung des Schweißgerätes ¥ von
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der vertikalen Metallplatte 4 zu verhindern.
Diese Steuervorrichtung für das Schweißgerät ¥ kann beispielsweise im Zusammenhang mit den vier Rädern oder mit dem ersten und/oder dem zweiten Führungsarra vorgesehen sein. Palls die Steuervorrichtung bei den vier Rädern ausgebildet ist, sind diese derart angeordnet, daß die zwei Vorderräder 8a und 8b zu der vertikalen Metallplatte 4 hin gedreht werden können oder daß die zwei Seitenräder 8a und 8c einen Durchmesser aufweisen, der kleiner ist als der der Räder 8b und 3d, um das Schweißgerät ¥ zur vertikalen Metallplatte 4 hin zu drücken, während der erste und der zweite Führungsarin das Schweißgerät ¥ im festen Minimalabstand zur vertikalen Metallplatte 4 halten, so daß insgesamt das Schweißgerät ¥ sich nicht von aer vertikalen Metallplatte 4 wegbewegen kann. Falls andererseits die Steuervorrichtung bei dem ersten*, und dem zweiten Führungsarm ausgebildet ist, sind ^f diese derart angeordnet, daß die Länge des ersten Führungsarms 110 am vorderen Ende kleiner ist als die des zweiten Führungsarms, um das Schweißgerät ¥ zur vertikalen Metallplatte 4 hin zu drücken. Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, die Steuervorrichtung im Zusammenhang mit anderen Komponenten vorzusehen, soweit das Schweißgerät ¥ zur vertikalen Metallplatte 4 hin gedruckt werden kann.
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In der obigen Beschreibung ist davon ausgegangen worden, daß die beiden Führungsarme feststehend oder einstückig an der Seite 6a der Transportvorrichtung 6 vorgesehen sind, jedoch können im Rahmen der Erfindung * diese Führungsarme auch abnehmbar an der Seite 6a vorgesehen sein, wobei die Länge des Arms variabel ist, um den Abstand zwischen der vertikalen Metallplatte 4 und dem Schweißgerät W zu verändern, und außerdem können die beiden Führungsarme abnehmbar an der anderen Seite 6b der Transportvorrichtung 6 in ähnlicher Weise wie bei Fig. 6b vorgesehen sein, um beispielsweise das Flachschweißen auszuführen.
Es wird darauf hingewiesen, daß in dem Fall, bei dem das Schweißgerät W die Führungsarme auf der anderen Seite 6b der Transportvorrichtung 6 aufweist (vergl. Fig. 6b), das Schweißgerät zur vertikalen Metallplatte 106 hin gedrückt wird.
Da das in Verbindung mit den Figuren 6a und 6b beschriebene Schweißgerät W Führungsarme aufweist, kann dieses ohne Vorbereitung von Schienen verwendet werden, was häufig sehr viel Zeit erfordert.
Sa außerdem die Positionierung der Elektrodenhülse 84 in dem Schweißgerät W in exakter Übereinstimmung mit
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den Anforderungen des das Schweißgerät betätigenden Arbeiters ist, ist es möglich, die Positionen der Elektrodenhülse 84 zu ändern, so daß verschiedene Schweißarten, beispielsweise Kehlschweißen, Flächig schweißen oder Horizontalschweißen, möglich sind.
Bei einem Schweißgerät W, das auf den Schienen 10 oder direkt auf der horizontalen Metallplatte 2 laufen kann, sollten die Räder weder gedreht sein noch verschiedene Durchmesser aufweisen (wie oben beschrieben), sondern die Räder sollten vorzugsweise die gleiche Größe aufweisen und so angeordnet sein, daß sie sich in die gleiche Richtung drehen. Anstelle dann die oben genannte Steuervorrichtung in den Rädern vorzusehen, sollte bei einem derartigen Schweißgerät diese Vorrichtung in den Führungearmen vorgesehen sein, wobei dann der erste Führungsarm 110 am Vorderende der Transportvorrichtung 6 kürzer ist als der zweite Pührungsarm am hinteren Ende der Transportvorrichtung.
Im Rahmen der Erfindung kann die im Zusammenhang mit den Figuren 3a und 3b oben beschriebene Klemmeinrichtung 20 in anderer Weise ausgebildet sein, was im folgenden beschrieben wird.
: In den Figuren 7a und 7b ist eine erste Modifikation
der Klemmeinrichtung 20 dargestellt, wobei die oben in Form einer Nut auegebildete Rastaussparung 32a vollständig bis zum vorspringenden Ende des zylindrischen Vorsprungs der ersten Klammer 16 aufgetrennt ist, um die Herstellung des zylindrischen Vorsprungs und das Einsetzen dieses zylindrischen Vorsprung3 in die runde öffnung in dem rohrförmigen Teil 24 der zweiten Klammer U zu vereinfachen.
In den Figuren °.a uni 8b ist eine zweite Modifikation
der Klemmeinrichtung 20 dargestellt, wobei der zylindrische Vorsprung 22a nicht wie oben beschiißben an der ersten Klamror 16 sondern an der zweiten Klammer 18 vorgesehen ist, während der rohrförmige Teil 24a mit der
\ 15 runden Bohrung 26a an der ersten Klammer 16 vorgesehen ist. Dabei ist der Stift 34 an dem rohrförmigen Teil 24a
' vorgesenen, während die Rastaussparung 32b in de"
j zylindrischen Vorsprung 22a vorgesehen ist. Dieser
zylindrische Vorsprung 22a ist ebenso wie die runde 20 Bonrung 26a vorzugsweise keilförmig ausgebildet, um ein. leichtes Einsetzen des zylindrischen Vorsprungs 22a zu ermöglichen und um den zylindrischen Vorsprung 22a und das rohrförmige Teil 24a starr zu sichern.
In den Figuren 9a und 9b ist eine weitere Ausführungen
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form der Klemmeinrichtung 20 dargestellt, wobei das rohrförmige Teil 24b an der ersten Klammer 16 einen Schlitz 120, der in Längsrichtung der Öffnung 26t» ist, sowie eine -verlängerte Bohrung 125 aufweist, die in einer Richtung über den Schlitz 120 ausgebildet ist, um eine Kleiamsehraube 124 aufzunehmen, so daß durch Einschrauben der Schraube 124 die Breite des Schlitzes 120 verengt wird, um den zylindrischen Vorsprung 22b in der runden Öffnung 26b festzuklemmen. Die Rastaussparung 32c bei dieser Ausführungsform ist am Ende des zylindrischen Vorsprungs 22b vorgesehen, während der Stift 34a, der in die Aussparung 34c eingreift, abnehmbar an der Seitenfläche des rohrförmigen Teils 22b vorgesehen ist, wie dies aus Fig. 9a und 9b hervorgeht.
In den Figuren 10a und 10b ist eine weitere Ausführungsform der Klemmeinrichtung 20 vorgesehen, wobei das rohrförmige Teil 24c an der ersten Klammer 16 eine Klemmschraube 126 aufweist, die in Eingriff mit einer Umfangsflache des zylindrischen Vorsprungs 22c steht, wockrch dieser starr in der runden öffnung 26c gehalten wird. Die Rastaussparung 32d für diese Ausführungsform ist auf der Seitenfläche des rohrförmigen Teils 24c vorgesehen, während der Stift 34b, der mit der Rastaussparung 32d zusammenwirken soll, abnehmbar an der EndfBshe des zylindrischen Vorsprungs mit Hilfe eines geeigneten Trennrings 128 vorgesehen ist. Der Stift oder
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der Vorsprung 34b "bei dieser Ausfuhrungsform ist scheibenförmig mit einem vorspringenden Teil ausgebildet, wobei insbesondere die Aussparung 32d gemäß Fig. 10b eine geeignete Breite aufweist. Da die Scheibe 130 an der Bndfläche des zylindrischen "Vorsprungs 22c zwei Eingriffsflächen aufweist, d.h. die eine steht in Eingriff mit einer Sicherungssehraube 132 und die andere steht mit einem geeigneten Vorsprung 134 mit einer Aussparung 136 in Eingriff, kann die Scheibe relativ zur Endfläche des zylindrischen Vorsprungs nicht verschoben werden.
Palis der Stift 34a oder der Vorsprung, d.h. die Scheibe 130, abnehmbar sind, ist es möglich, die Begrenzung der Drehbewegung der zweiten Klammer 18 um die Achse A ohne Schwierigkeit zu verändern, und zwar lediglich durch Änderung des Stiftes 34a oder der Scheibe I30 mit verschiedener Breite des Vorsprungs oder des nach außi*n gewölbten Teils.
Die folgende Beschreibung bezieht sich auf verschiedene Ausführungsformen der zweiten Klammer 18 und des Halterahmens 40 für die Zuführvorrichtung 50 des Elektrodendrahtes sowie für die Antriebsvorrichtung für die Zuführungswalze 62, die an der Zuführvorrichtung 50 ausgebildet ist.
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Gemäß Figur 11 ist die zweite Klammer 18 einstückig oder feststehend mit einem ringförmigen Rahmen 140 versehen, der eine kreisförmige öffnung sowie einen Schlitz 142 aufweist, der vorzugsweise an der Seite des Rings ausgebildet ist, der radial gegenüberliegend relativ zur kreisförmigeti öffnung zu der Seite ist, an der der Ring mit der ersten Klanimer 16 verbunden ist. Auf beiden Seiten des Schlitzes 142 und an der äußeren Umfangsflache des ringförmigen Rahmens 140 ist ein Flansch 144 mit einer durchgehenden Bohrung vorgesehen, die sich quer zum Schlitz 142 erstreckt, wobei die Bohrung eine Klemmschraube 146 mit einer Mutter 148 auf-. nimmt.
In die kreisförmige öffnung ist ein trommeiförmiger Rahmen 40a eingepaßt, der in dieser Öffnung gedreht werden kann, wenn der Bolzen 146 gelöst ist, um den Schlitz 142 zu öffnen, während andererseits der Rahmen 40a in der öffnung festgeklemmt werden kann, wenn der Bolzen 146 in die Mutter V-8 eingeschraubt wird, um den Schlitz 142 zu verengen. Anstelle die Zuführvorrichtung 50 um die Achsen Ba oder Be zu verdrehen kann daher die Zuführvorrichtung 50 zusammen mit dem Rahmen 40a innerhalb des ringförmigen Rahmens 140 verdreht wer den. Dadurch kann die Zuführvorrichtung 50 und insbesondere die Elektrodenhülse 84 in die optimale gewünschte Stellung verdreht werden.
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Gemäß Fig. 12 ist die zweite Klammer 18a als längliche, rechteckige Platte ausgebildet, deren eines Ende mit der ersten Klammer 16b in der gleichen Weise wie in Verbindung mit den Figuren 3a und ya beschrieben in Eingriff steht, während das andere Ende mit dem rechteckigen Halterahmen 40b in Eingriif steht, und zwar in ähnlicher Weise wie der Eingriff zwischen der ersten und der zweiten Klammer. Dadurch kann die Zuführvorrichtung 50 für den Elektrodendraht in die optimale gewünschte Stellung verdreht werden. Die zweite Klammer 18a, die bei dieser Ausführungsform als längliche, rechteckige Platte ausgebildet ist, kann im Rahmen der Erfindung auch irgendeine andere Form aufweisen.
In Fig. 13 ist eine Verwendungsmöglichkeit des erfindungsgemäßen Schweißgerätes W dargestellt, wobei die nicht dargestellte Transportvorrichtung auf einem nicht dargestellten Balken angeordnet ist, der eine Stufe höher angeordnet ist als die horizontale Metallplatte 2 und deren sich entlang der Schweißnaht erstreckt, so daß das Schweißen beim Bewegen des Schweißgerätes W auf dem
Balken durchgeführt werden kann. Eine derartige Anordnung H des Schweißgerätes W ist insbesondere geeignet, wenn es
notwendig ist, auf beiden Seiten der stumpfen Verbindung zu schweißen, die zwischen den zwei Metallplatten gebildet
§ 25 wird, d.h. zwischen der horizontalen Metallplatte 2 und
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der vertikalen Metallplatte 4, vorausgesetzt, daß die zwei Metallplatten in Srm eines MT" angeordnet sind, und vorausgesetzt, daß die Höhe der vertikalen Metallplatte 4 kleiner oder annähernd gleich der Höhe der genannten Stufe ist, d.h. innerhalb der Reichweite der ausgefahrenen Zuführvorrichtung 50 für den Elektrodendraht gemäß Pig. 13· Nach der Positionierung des Schweiß gerätes W und nach dem Ausfahren der zweiten Klammer 18a sowie der Zuführvorrichtung 50 für den Elektrodendraht in eine Stellung, die durch die durchgehende Linie dargestellt ist, wird die eine Seite der stumpfen Verbindung mittels nicht-positionierter Kehlschweißung geschweißt, indem das Schweißgerät ¥ sich entlang des Balkens bewegt, während andererseits die andere Seite der stumpfen Verbindung in ähnlicher Weise geschweißt wird, wobei die zweite Klammer 18a und die Zuführvorrichtung für den Elektrodendraht sich in einer Stellung befinden, die durch die strichpunktierte Linie angedeutet wird.
Da es nicht erforderlich ist, das Schweißgerät W von der einen Seite zur anderen Seite der vertikalen Metallplatte 4 zu bringen, kann das oben beschriebene Schweißen mit weniger Einstellungen und mit größerer Wirtschaftlichkeit durchgeführt werden.
Da außerdem die Bedingungen für die Schweißabschnitte auf beiden Seiten im wesentlichen gleich sind, werden
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eventuelle Spannungen auf beiden Seiten der stumpfen Verbindung ausgeglichen.
Da die Zufiüirvorrichtung für den Elektrodendraht unter jedem gewünschten Winkel an verschiedenen Stellen eingestellt werden kann, kann das erfindungsgemäße Schweißgerät in vielfacher Weise verwendet werden.

Claims (2)

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1. Automatisches Lichtbogenschweißgerat für verschiedene Schweißarten, insbesondere zum Kehlschweißen, Horizontalschweißen und zum Flachochweiäen, mittels kontinuierlicher Zuführung von Schweißdraht von einer Drahtspule zum Verschweißen zweier Metallplaifcen, gekennzeichnet durch
a) eine über die zu verschweißende Verbindung bewegbare Transportvorrichtung (6),
b) eine auf der Transportvorrichtung (6) befestigte erste Klammer (16), die an ihrem einen Ende eine Halterung aufweist,
c) eine zweite Klammer (18), in der ein Kupplungsteil ausgebildet ist, um diese Klammer (18) mit der Halterung der ersten Klammer (16) drehbar zu verbinden, so daß die zweite Klammer (18) in einer Ebene senkrecht zur Bewegung der Transportvorrichtung (6) drehbar ist,
d) eine erste Klemmeinrichtung (20) zum Festklemmen der zweiten Klammer (18) relativ zur ersten Klammer (16)
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in einer bestimmten ersten Drehstellung}
e) eine Schweißeinrichtung mit einer kontinuierlich arbeitenden Zuführeinrichtung (60, 52, 54, 55) für den Elektrodendraht (58) von einer Drahtspule (60) und mit einer Schweißelektrode (55) zum Führen ci&e Schweißdrahts (58) zum Ende der Schweißeinrichtung hin und aus der Schweißelektrode (55) heraus, wobei die Schweißeinrichtung an der zweiten Klammer (18) gehaltert und in einer Ebene drehbar ist, um die Arbeitsrichtung der Schweißeinrichtung zu ändern, und durch
f) eine zweite Klemmeinrichtung zum Festklemmen der Schweißeinrichtung relativ zur zweiten Klammer (18) in einer bestimmten zweiten Drehstellung, so d?ß die Spitze der Schweißelektrode (55) beim Verdrehen der zweiten Klammer (18) in die erste Drehstellung relativ zur ersten Klammer (16) und beim Verdrehen der Schweißeinrichtung
in die zweite Drehstellung relativ zur zweiten Klammer (18) zum Einstellen äer verschiedenen Schweißarten in die
Nähe der vorgesehenen Schweißnaht zwischen beide Platten (2,4) gebracht und zu dieser hin gerichtet werden kann.
2. Schweißgerät nach Anspruch 1, dadurch g e -
% kennzeichnet, daß die Transportvorrichtung (6)
mindestens drei Räder (8a-8d) aufweist.
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3. Schweißgerät nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine erste Antriebsvorrichtung zum Antreiben mindestens eines der Räder (8a-8d).
4· Schweißgerät nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine mit der Transportvorrichtung (6) zusammenwirkende Führungsvorrichtung zum Führen des Schweißgeräts parallel zur vorgesehenen Schweißnaht.
5. Schweißgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Führungsvorrichtung als Schiene (10) ausgebildet ist, die sich parallel zur vorgesehenen Schweißnaht erstreckt und mit der die Räder (8a-8d) der Transportvorrichtung (6) in Eingriff stehen.
6. Schweißgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , da3 die Führungsverrichtung als ein Paa· Stangen (110) ausgebildet ist, die auf einer Seite vorne bzw. hinten an der Transportvorrichtung (6) angeordnet sind und sich von dieser aus zu einer aufrech-festehenden Metallplatte (4, 106) hin erstrecken, um einen vorbestimmten Abstand zwischen dem Schweißgerät (W) und der Metallplatte (4, 106) einzuhalten.
7. Schweißgerät nach, einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Gleitvorrichtung (12) zwischen der Transportvorrichtung (6) und der ersteu
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Klammer (16) zum Verschieben der ersten Klammer (16) relativ zur Transportvorrichtung (6) senkrecht zur Bewegungsrichtung dieser Transportvorrichtung (6).
8. Schweißgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Gleitvorrichtung (12) ein Getriebepaar (14, 14a) aufweist, das mit der Transportvorrichtung (6) und der ersten Klammer (16) in Eingriff steht.
9· Schweißgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Längeneinstellvorrichtung (82) zum Einstellen der Länge der Schweißelektrode (55) in Axialrichtung.
10. Schweißgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9 gekennzeichnet durch eine Einstellvorrichtung (22, 32, 34) zur Festlegung der Drehbewegung der zweiten Klammer (18) relativ zur ersten Klammer (16) zwischen einer Anschlagstellung und einer Drehstellung.
11. Schweißgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß das Lager in der ersten Klammer (16) und das Kupplungsteil in der zweiten Klammei (18) ein zylindrischer Vorsprung (22) ist, dessen Achse mit der Bewegungsrichtung der Transportvorrichtung (6) übereinstimmt.
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12. Schweißgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß das Kupplungsteil in der zweiten Klammer (18) und das Lager in der ersten Klammer (16) als runde Bohrung (26) ausgebildet ist, um den zylindrischen Vorsprung (22) drehbar zu lagern.
13· Schweißgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß die erste Klemmeinrichtung (20) eine Mutter (30) aufweist, die auf den zylindrischen Vorsprung (22) aufschraubbar ist, um die zweite Klammer (18) gegen die erste Klammer (16) anzudrücken.
14. Schweißgerät nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichne b , daß die Peststellvorrichtung eine Rastsperre (32) und einen eingreifenden Stift (34) aufweist, die in dem zylindrischen Vorsprung (22) bzw. in der runden Bohrung (26) vorgesehen sind.
15· Schweißgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet , daß die Zuführungavorrichtung für den Elektrodendraht ein Paar nebeneinanderlegender Walzen (62, 66) aufweist.
16. Schweißgerät nach Anspruch ^gekennzeichnet durch eine zweite Antriebsvorrichtung zum Antreiben mindestens einer der gegenüberliegenden
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Walzen (62, 66).
17· Schweißgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet durch einen an der zweiten Klammer (18) befestigten Rahmen (40) zur drehbaren Befestigung der Schweißeinrichtung.
18β Schweißgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 17, ge Kennzeichnet durch einen weiteren Rahmen zur Halterung der Schweißeinrichtung, wobei der Rahmen drehbar mit der zweiten Klammer (18) verbunden ist, um die Schweißeinrichtung relativ zu dieser zweiten Klammer (1 fO zu drehen.
19. Schweißgerät nach Anspruch 18. dadurch gekennzeichnet , daß die zweite Klammer als längliche Platte (18a) ausgebildet ist, deren eines Ende drehbar mit der ersten Klammer (16b) und dereu andaee Ende drehbar mit dera Rahmen (40b) mit Hilfe eines Stiftes verbunden ist, der an diesem anderen Ende der zweiten Klammer (18a) vorgesehen ist.
20. Schweißgerät nach Anspruch 18 oder 19» dadurch gekennzeichnet , daß der Rahmen (40a) trommeiförmig ausgebildet ist.
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21. Schweißgerät nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet , daß die zweite Klammer (18) einen ringförmigen Rahmen (140) mit einer kreisförmigen öffnung aufweist, in der der trommeiförmige Rahmen (40a) drehbar gelagert ist.
22. Schweißgerät nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet , daß die zweite Klemmeinrichtung (142, 144, 146, 148) vorgesehen ist, um die Größe der durch den ringförmigen Rahmen (140) gebildeten öffnung zu verringern.
23. Schweißgerät nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet , daß als Klemmvorrichtung in dem ringförmigen Rahmen (140) ein Schlitz (142) mit Flanschen (144) vorgesehen ist, die zur Verengung des Schlitzes (142) mittels eines Bolzens (146) mit Mutter (148) aneinander andrückhar sind.
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