DE7704473U1 - Schubladenfuehrung - Google Patents
SchubladenfuehrungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schubladenführung mit einer ersten im wesentlichen U-förmigen Schiene und einer
zweiten im wesentlichen Z-förmigen Schiene, wobei in der ersten Schiene ein auf Rollen gelagerter Laufwagen verschiebbar
geführt ist und auf diesen Rollen der eine Horizontalschenkel der zweiten Schiene aufliegt und die U-förmige Schiene
in ihrem vorderen Bereich einen die Verschiebung des Laufwagens begrenzenden Anschlag besitzt und mindestens die untere
Laufebene der U-förmigen Schiene eine Aussparung aufweist, in
welche eine am rückseitigen Ende des Laufwagens angeordnete Nase bei entlastetem Laufwagen einrastet und der Laufwagen
einen die Laufrollen tragenden Unterteil und einen mit Abstand darüber angeordneten Oberteil aufweist und Oberteil
und Unterteil durch einen seitlichen Steg miteinander einstückig verbunden sind und zumindest die rückseitige im
Laufwagen angeordnete Laufrolle gegenüber den sie aufnehmenden Unterteil höhenverstellbar gelagert ist.
Schubladenfühmngen dieser Art sind bekannt und Aufgabe und
Zweck der Erfindung ist es, diese bekannten Schubladenfuhrangen zu vereinfachen und zu verbessern, was erfindungsgemäß dadurch
gelingt, daß 3ich der eine gegen die obere Laufbahn der ersten Schiene gerichtete St-'vfczfeder aufweisende und vorzugsweise
eine Führungsrolle tragende Oberteil des Laufwagens ausschließlich über die rückseitige Hälfte des Laufwagens erstreckt, der
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j seitliche Steg ,jedoch bis in den vorderen Bereich des Unter-
teiles und der Oberseite des Oberteiles geführt ist und die
; obere Laufbahn einen in den Verschiebeweg des Laufwagens ge- ; richteten vorzugsweise nach vorne keilförmig auslaufenden,
vom vertikalen Mittelteil der ersten Schiene mindestens um die Wandstärke des Steges des Laufwagens distanzierten Anschlag
und eine nach unten gerichtete Ausbuchtung aufweist, an welcher die Stützfeder bei am Anschlag aufgelaufenen Laufwagen
unter Spannung anliegt.
Zur Veranschaulichung der Erfindung wird diese anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Ansicht
einer im wesentlichen U-förmigen ersten Schiene; Fig. 2 die
Ansicht einer zweiten, einen Z-förmigen Querschnitt aufweisenden Schiene; die Fig. 3 einen Laufwagen in Seitensicht und
die Fig. 4-, 5, 6, 7 und 8 Querschnitte durch diesen Laufwagen
nach der Fig. 3 gemäß den Linien IV-IV; V-V; VI-VI; VII - VII und VIII - VIII in Fig. 3; die Fig. 9 die vorstehend
beschriebenen Teile im Zusammenbau.
Fig. 1 zeigt in Ansicht eine erste Schiene 1 von im wesentlichen ü-förmigem Querschnitt mit einem senkrechten Mittelsteg
2, einer oberen Laufbahn 3 und einer unteren Laufbahn Am vorderen Ende dieser Schiene 1 ist eine flache Kunststoff-
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scheibe 5 angeordnet, deren Oberfläche in Umfangsrichtung
ansteigend verläuft. Bohrungen 6 im Mittelstück 2 dienen zur Aufnahme von Befestigungsschrauben, mit welchen diese
Schiene an der Innenseite eines Möbelteiles angeschraubt wird. Das vordere untere Ende 7 der unteren Laufbahn M- ist
randseitig eingeschnitten und etwas aufgebogen und bildet so eine Auflaufkufe für die Z-förmige Schiene nach Fig. 2,
und zwar für den am vorderen Ende dieser Schiene befestigten Kunststoffkeil 4-0. Diese Auflaufkufe 7 ist eine zusätzliche
Höhenverstellung. Bei eingeschobener Führung .ruht der Kunststoffkeil 40 auf der Auflaufkufe 7 auf. Diese
als zusätzliche Höhenverstellung ausgebildete Auflaufkufe 7 kann mittels eines geeigneten Werkzeuges, beispielsweise
einer Zange oder eines Schraubenziehers etwas nach unten oder nach oben gebogen werden. Diese Höhenverstellung
erleichtert das nachträgliche Einstellen einer Vorderblende eines Schubkastens nach dem Einbau der Führung
in ein Möbel.
Die obere Führungsbahn 3 ist nahe dem vorderen Ende auf der Länge L eingeschnitten und der durch diesen Einschnitt
gewonnene Teil ist nach unten gebogen, so daß ein winkelförmiger Anschlag 8 entsteht, dessen dem Mittelstück 2 zugewandte
Kante von diesem einen geringen Abstand a aufweist. Eine weitere nach unten gerichtete Einbuchtung 9 ist hinter
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diesem Anschlag 8 mit einigem Abstand von diesem vorgesehen.
Im Bereich unterhalb dieser Einbuchtung 9 ist in der unteren Laufbahn 4 eine Ausstanzung 11. Das hintere Ende der unteren
Laufbahn 4 ist zur Bildung eines Endanschlages 10 etwas aufgebogen.
Die zweite Schiene 12 hat einen im wesentlichen Z-förmigen Querschnitt und ist um ein erhebliches Stück langer als
die erstbeschriebene Schiene 1. Endseitig ist der Horizontalsohenkel
13 dieser zweiten Schiene 12 zur Bildung eines Höckers 14 aufgebogen. Am vorderen Ende der Schiene, die
einen Z-förmigen Querschnitt aufweist, kann ein Anschlag angeordnet sein.
Fig. 3 veranschaulicht nun den Laufwagen 15 in Seitensicht.
Er besteht aus einem aus Kunststoff gefertigten einstückigen Spritzgußteil, der vorliegendenfalls drai Laufrollen 16, 17
und 18 aufweist, welche höhenverstellbar in dem kastenartigen Unterteil 19 gelagert sind. Die Lacerung dieser Laufrollen
ist sehr einfach ausgebildet. An der Innenseite des kastenartigen Unterteiles 19 (siehe Fig. 4 und 7) ist einseitig
ein warzenartiger Ansatz 20 vorgesehen. Die Laufrolle selbst
ist zylindrisch und besitzt eine Mittelbohrung, deren Durchmesser größer ist als der Durchmesser des warzenartigen Fort-
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• · · A i
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• ·
satzes oder Ansatzes 20, so daß das Spiel dieser Laufrollen bezüglich ihrer Lagerung gegeben ist durch die Differenz der
beiden Durchmesser. Auf dex* einen Innwandung 21 liegt dann
die walzenförmige Laufrolle stumpf an,
Der Oberteil 22 der ebenfalls kastenartig ausgebildet ist, erstreckt sich im Gegensatz zum Unterteil 19 aui* etwa über
die eine Hälfte der Länge des LaufWagens 15i und zwar über
dessen rückwärtige Hälfte. Mit diesem Oberteil 22 ist einstückig eine Stützfeder 23 ausgebildet, welche den Oberteil
22 nach oben oberragt (Fig. 3 und Fig. 7). Am vorderen Ende dieses Oberteiles 22 ist eine Führungsrolle 24- in der bereits
beschriebenen Weise gelagert. Die Unterseite 25 des
Oberteiles bildet eine im wesentlichen geschlossene ebene Fläche. Oberteil 22 und Unterteil 19 sind einstückig durch
einen seitlichen angeordneten, relativ dünnwandigen Steg miteinander verbunden, der sich im wesentlichen über die
Länge der Laufwagens erstreckt und dessen Stirnkante 27 schneidenartig ausgebildet ist. Unterhalb der oberen Führungsrolle
2Pr ist eine höckerartige Erhebung 28 an der im wesentlichen ebenen Oberfläche 29 des Unterteiles 19 vorgesehen.
Wulstartige Verdickungen 30 sind zu beiden Seiten des Unterteiles 19 angeordnet. Die Breite B des Laufwagens im Bereich
dieser Verdickungen 30 ist etwas größer als die Breite b der
III · ·
til* · *
41.
- 6 - A Π
Au
Führungsbahnen 3 bzw. 4- der ersten Schiene 1. An seinem hinteren
Ende, und zwar an seiner Unterseite, besitzt der Laufwagen einen nach unten gerichteten nasenartigen Fortsatz 315
der in der Ebene des Steges 26 liegt.
In welcher Weise die vorstehend beschriebenen Teile zusammenwirken
zeigt nun die Fig. 9» welche die Schubladenführung voll ausgezogen veranschaulicht. Hiebei befindet sich der Laufwagen
15 in seiner vorderen Endlage und stößt am Anschlag 8 an. Infolge
der Belastung des Wagpns 15 durch die ausgezogene Schiene
12 wird der Laufwagen um die hier als Achse dienende Laufrolle 16 über den an der Unterseite 25 des Oberteiles 22 anliegenden
Hocker 14 nach oben gedrückt. Der freie Vorderteil des Steges 26 liegt dabei hinter dem Anschlag 8. Der Oberteil
22 liegt dadurch am Hocker 9 der Schiene 1 an, die Stützfeder 23 ist zussmmengedrückt.
Wird die Schiene 12 mit dem daran angeordneten, hier jedoch nicht gezeigten Schubkasten zurückgestoßen (Pfeil 32), so
läuft der Wagen 15 in seine hintere Endstellung, bis er am
Anschlag 10 anstößt.
Wird der Schubkasten jedoch ausgehänge, indem die ausgezogene
Schiene t2 (Fig. 9) in Richtung des Pfeiles 33 hochgeschwenkt
und dann ganz aus dem Laufwagen herausgezogen wird, so wird der Laufwagen 15 entlastet und die Stützfeder 23 drückt nun
den hinteren Teil des,Laufwagens nach unten, wobei der nasenartige
Portsatz 31 in die Ausnehmung 11 einrastet. Der Laufwagen
15 ist in dieser Lage trotz der ausgezogenen Schiene
fixiert, einerseits durch den durch die Feder 23 in die Aussparung 11 gedrückten Fortsatz 31 und andererseits durch den
hinter dem Anschlag 8 liegenden Stegteil 26. Dieser Laufwagen kann daher nicht aus der Führungsschiene 1 fallen. Wird nun
der Schubkasten bzw. die Schiene 12 wiederum eingeführt, so wird der Laufwagen aus der durch das Zusammenwirken der
Aussparung 11 und des Fortsatzes 31 gegebenen Verriegelung
erst dann wieder frei, wenn der rückwärtige Teil des Laufwagens durch das eingeschobene Schienenende wiederum belastet
und dadurch nach oben gedrückt wird (Fig. 9). Mit der Scheibe 5 kann das seitliche Spiel ausgegls then werden.
Ihre Oberfläche ist nach Art eines Gewindeganges ausgebildet und steigt in Umfangsrichtung etwas an. Durch Drehen dieser
Scheibe kann daher das Anlagespiel justiert bzw. ausgeglichen werden.
Die innere Höhe H der ersten Schiene 1 ist gleich dem doppelten Durchmesser der Laufrollen und der Stärke s des Horizontalschenkels
13 der zweiten Schiene, so daß diese zweite Schiene in der schlitzartigen Aussparung des Laufwagens 15
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exakt geführt wird. Die Wülste 13 verhindern das seitliche
Verkanten bei der Betätigung des Auszuges, was vor allem dann wichtig ist, wenn zwischen zwei paar Schienen, die
ja für einen Schubkasten erforderlich sind, eine relativ große Distanz vorhanden ist. Anstelle solcher Wülste könnten
auch frei drehbare Scheiben hier angeordnet werden.
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Claims (6)
1. Schubladenführung mit einer ersten im wesentlichen U-förmigen
Schiene und einer zweiten im wesentlichen Z-förmigen Schiene, wobei in der ersten Schiene ein auf Rollen, gelagerter Laufwagen verschiebbar geführt ist und auf diesen
Hollen der eine Horizontalschenkel der zweiten Schiene aufliegt und die U-förmige Schiene in ihrem vorderen Bereich
einen die Verschiebung des Laufwagens begrenzenden Anschlag besitzt und mindestens die untere Laufebene der
U-förmigen Schiene eine Aussparung aufweist, in welche eine am rückseitigen Ende des Laufwagens angeordnete Nase bei
entlastetem Laufwagen einrastet und der Laufwagen einen die Laufrollen tragenden Unterteil und einen mit Abstand darüber
angeordneten Oberteil aufweist und Oberteil und Unterteil durch einen seitlichen Steg miteinander einstückig
verbunden sind und zumindest die rückseitig im Laufwagen angeordnete Laufrolle gegenüber dem sie aufnehmenden Unterteil
höhenverstellbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich der eine gegen die obere Laufbahn (3) der ersten
Schiene (1) gerichtete Stützfeder (23) aufweisende und vorzugsweise eine Führungsrolle (24) tragende Oberteil (22) des
Laufwagens (15) ausschließlich über die rückseitige Hälfte des Laufwagens erstreckt, der seitliche Steg (26) jedoch
bis in den vorderen Bereich des Unterteils (19) und der Oberseite des Oberteiles (22) geführt ist und die obere
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II» M «III » U
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Laufbahn (3) einen in den Verschiebeweg des Laufwagens (15) gerichteten, vorzugsweise nach vorne keilförmig auslaufenden,
vom vertikalen Mittelteil (2) der ersten Schiene (1) mindestens um die Wandstärke des Steges G:6) des Laufwagens
(15) distanzierten Anschlag und eine nach unten gerichtete Ausbuchtung (9) aufweist, an welcher die Stützfeder
(23) bei am Anschlag (8) aufgelaufenen Laufwagen (15) unter Spannung anliegt.
2. Schubladenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite (25) des Oberteiles (22) des Laufwagens
(15) eine im wesentlichen geschlossene ebene Fläche bildet.
3. Schubladenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stirnkante (27) des Steges (26) schneidenartig abgeschrägt ist.
4·. Schubladenführung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet,
daß an der Oberseite (34) des Unterteiles (19) des Laufwagens
(15) im Bereich des vorderen Endes des Oberteiles
(22) ein den Querschnitt des den Horizontalschenkel (13) der zweiten Schiene (12) aufnehmenden Schlitzes verengender
Höcker (28) vorgesehen ist.
- 11· -
5. Schubladenführung nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet,
daß die im Oberteil (22) gelagerte Führungsrolle (24·) oberhalb des Querschnitt verengenden Höckers (28) gelagert ist.
6. Schubladenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufwagen (15) beidseitig an seinem Unterteil (19)
in Längsrichtung des Wagens gesehen voneinander distanzierte wulstartige Erhebungen (30) aufweist, deren quer zur Verschieb
er ichtung des Wagens (15) gemessene Stärke (B) etwas größer ist als die Breite (b) der Laufbahn (4) der ersten
Schiene (1).
Für FuIterer & Co. KG.: Der Vertreter:
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Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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| DE (1) | DE7704473U1 (de) |
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1976
- 1976-03-17 AT AT197376A patent/AT344933B/de not_active IP Right Cessation
-
1977
- 1977-02-15 DE DE7704473U patent/DE7704473U1/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT344933B (de) | 1978-08-25 |
| ATA197376A (de) | 1977-02-15 |
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