DE7704473U1 - Schubladenfuehrung - Google Patents

Schubladenfuehrung

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    • A47B88/00Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
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    • A47B88/49Sliding drawers; Slides or guides therefor with double extensible guides or parts
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    • AHUMAN NECESSITIES
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schubladenführung mit einer ersten im wesentlichen U-förmigen Schiene und einer zweiten im wesentlichen Z-förmigen Schiene, wobei in der ersten Schiene ein auf Rollen gelagerter Laufwagen verschiebbar geführt ist und auf diesen Rollen der eine Horizontalschenkel der zweiten Schiene aufliegt und die U-förmige Schiene in ihrem vorderen Bereich einen die Verschiebung des Laufwagens begrenzenden Anschlag besitzt und mindestens die untere Laufebene der U-förmigen Schiene eine Aussparung aufweist, in welche eine am rückseitigen Ende des Laufwagens angeordnete Nase bei entlastetem Laufwagen einrastet und der Laufwagen einen die Laufrollen tragenden Unterteil und einen mit Abstand darüber angeordneten Oberteil aufweist und Oberteil und Unterteil durch einen seitlichen Steg miteinander einstückig verbunden sind und zumindest die rückseitige im Laufwagen angeordnete Laufrolle gegenüber den sie aufnehmenden Unterteil höhenverstellbar gelagert ist.
Schubladenfühmngen dieser Art sind bekannt und Aufgabe und Zweck der Erfindung ist es, diese bekannten Schubladenfuhrangen zu vereinfachen und zu verbessern, was erfindungsgemäß dadurch gelingt, daß 3ich der eine gegen die obere Laufbahn der ersten Schiene gerichtete St-'vfczfeder aufweisende und vorzugsweise eine Führungsrolle tragende Oberteil des Laufwagens ausschließlich über die rückseitige Hälfte des Laufwagens erstreckt, der
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j seitliche Steg ,jedoch bis in den vorderen Bereich des Unter-
teiles und der Oberseite des Oberteiles geführt ist und die ; obere Laufbahn einen in den Verschiebeweg des Laufwagens ge- ; richteten vorzugsweise nach vorne keilförmig auslaufenden,
vom vertikalen Mittelteil der ersten Schiene mindestens um die Wandstärke des Steges des Laufwagens distanzierten Anschlag und eine nach unten gerichtete Ausbuchtung aufweist, an welcher die Stützfeder bei am Anschlag aufgelaufenen Laufwagen unter Spannung anliegt.
Zur Veranschaulichung der Erfindung wird diese anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Ansicht einer im wesentlichen U-förmigen ersten Schiene; Fig. 2 die Ansicht einer zweiten, einen Z-förmigen Querschnitt aufweisenden Schiene; die Fig. 3 einen Laufwagen in Seitensicht und die Fig. 4-, 5, 6, 7 und 8 Querschnitte durch diesen Laufwagen nach der Fig. 3 gemäß den Linien IV-IV; V-V; VI-VI; VII - VII und VIII - VIII in Fig. 3; die Fig. 9 die vorstehend beschriebenen Teile im Zusammenbau.
Fig. 1 zeigt in Ansicht eine erste Schiene 1 von im wesentlichen ü-förmigem Querschnitt mit einem senkrechten Mittelsteg 2, einer oberen Laufbahn 3 und einer unteren Laufbahn Am vorderen Ende dieser Schiene 1 ist eine flache Kunststoff-
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scheibe 5 angeordnet, deren Oberfläche in Umfangsrichtung ansteigend verläuft. Bohrungen 6 im Mittelstück 2 dienen zur Aufnahme von Befestigungsschrauben, mit welchen diese Schiene an der Innenseite eines Möbelteiles angeschraubt wird. Das vordere untere Ende 7 der unteren Laufbahn M- ist randseitig eingeschnitten und etwas aufgebogen und bildet so eine Auflaufkufe für die Z-förmige Schiene nach Fig. 2, und zwar für den am vorderen Ende dieser Schiene befestigten Kunststoffkeil 4-0. Diese Auflaufkufe 7 ist eine zusätzliche Höhenverstellung. Bei eingeschobener Führung .ruht der Kunststoffkeil 40 auf der Auflaufkufe 7 auf. Diese als zusätzliche Höhenverstellung ausgebildete Auflaufkufe 7 kann mittels eines geeigneten Werkzeuges, beispielsweise einer Zange oder eines Schraubenziehers etwas nach unten oder nach oben gebogen werden. Diese Höhenverstellung erleichtert das nachträgliche Einstellen einer Vorderblende eines Schubkastens nach dem Einbau der Führung in ein Möbel.
Die obere Führungsbahn 3 ist nahe dem vorderen Ende auf der Länge L eingeschnitten und der durch diesen Einschnitt gewonnene Teil ist nach unten gebogen, so daß ein winkelförmiger Anschlag 8 entsteht, dessen dem Mittelstück 2 zugewandte Kante von diesem einen geringen Abstand a aufweist. Eine weitere nach unten gerichtete Einbuchtung 9 ist hinter
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diesem Anschlag 8 mit einigem Abstand von diesem vorgesehen. Im Bereich unterhalb dieser Einbuchtung 9 ist in der unteren Laufbahn 4 eine Ausstanzung 11. Das hintere Ende der unteren Laufbahn 4 ist zur Bildung eines Endanschlages 10 etwas aufgebogen.
Die zweite Schiene 12 hat einen im wesentlichen Z-förmigen Querschnitt und ist um ein erhebliches Stück langer als die erstbeschriebene Schiene 1. Endseitig ist der Horizontalsohenkel 13 dieser zweiten Schiene 12 zur Bildung eines Höckers 14 aufgebogen. Am vorderen Ende der Schiene, die einen Z-förmigen Querschnitt aufweist, kann ein Anschlag angeordnet sein.
Fig. 3 veranschaulicht nun den Laufwagen 15 in Seitensicht. Er besteht aus einem aus Kunststoff gefertigten einstückigen Spritzgußteil, der vorliegendenfalls drai Laufrollen 16, 17 und 18 aufweist, welche höhenverstellbar in dem kastenartigen Unterteil 19 gelagert sind. Die Lacerung dieser Laufrollen ist sehr einfach ausgebildet. An der Innenseite des kastenartigen Unterteiles 19 (siehe Fig. 4 und 7) ist einseitig ein warzenartiger Ansatz 20 vorgesehen. Die Laufrolle selbst ist zylindrisch und besitzt eine Mittelbohrung, deren Durchmesser größer ist als der Durchmesser des warzenartigen Fort-
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satzes oder Ansatzes 20, so daß das Spiel dieser Laufrollen bezüglich ihrer Lagerung gegeben ist durch die Differenz der beiden Durchmesser. Auf dex* einen Innwandung 21 liegt dann die walzenförmige Laufrolle stumpf an,
Der Oberteil 22 der ebenfalls kastenartig ausgebildet ist, erstreckt sich im Gegensatz zum Unterteil 19 aui* etwa über die eine Hälfte der Länge des LaufWagens 15i und zwar über dessen rückwärtige Hälfte. Mit diesem Oberteil 22 ist einstückig eine Stützfeder 23 ausgebildet, welche den Oberteil 22 nach oben oberragt (Fig. 3 und Fig. 7). Am vorderen Ende dieses Oberteiles 22 ist eine Führungsrolle 24- in der bereits beschriebenen Weise gelagert. Die Unterseite 25 des Oberteiles bildet eine im wesentlichen geschlossene ebene Fläche. Oberteil 22 und Unterteil 19 sind einstückig durch einen seitlichen angeordneten, relativ dünnwandigen Steg miteinander verbunden, der sich im wesentlichen über die Länge der Laufwagens erstreckt und dessen Stirnkante 27 schneidenartig ausgebildet ist. Unterhalb der oberen Führungsrolle 2Pr ist eine höckerartige Erhebung 28 an der im wesentlichen ebenen Oberfläche 29 des Unterteiles 19 vorgesehen.
Wulstartige Verdickungen 30 sind zu beiden Seiten des Unterteiles 19 angeordnet. Die Breite B des Laufwagens im Bereich dieser Verdickungen 30 ist etwas größer als die Breite b der
III · ·
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41.
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Au
Führungsbahnen 3 bzw. 4- der ersten Schiene 1. An seinem hinteren Ende, und zwar an seiner Unterseite, besitzt der Laufwagen einen nach unten gerichteten nasenartigen Fortsatz 315 der in der Ebene des Steges 26 liegt.
In welcher Weise die vorstehend beschriebenen Teile zusammenwirken zeigt nun die Fig. 9» welche die Schubladenführung voll ausgezogen veranschaulicht. Hiebei befindet sich der Laufwagen 15 in seiner vorderen Endlage und stößt am Anschlag 8 an. Infolge der Belastung des Wagpns 15 durch die ausgezogene Schiene 12 wird der Laufwagen um die hier als Achse dienende Laufrolle 16 über den an der Unterseite 25 des Oberteiles 22 anliegenden Hocker 14 nach oben gedrückt. Der freie Vorderteil des Steges 26 liegt dabei hinter dem Anschlag 8. Der Oberteil 22 liegt dadurch am Hocker 9 der Schiene 1 an, die Stützfeder 23 ist zussmmengedrückt.
Wird die Schiene 12 mit dem daran angeordneten, hier jedoch nicht gezeigten Schubkasten zurückgestoßen (Pfeil 32), so läuft der Wagen 15 in seine hintere Endstellung, bis er am Anschlag 10 anstößt.
Wird der Schubkasten jedoch ausgehänge, indem die ausgezogene Schiene t2 (Fig. 9) in Richtung des Pfeiles 33 hochgeschwenkt
und dann ganz aus dem Laufwagen herausgezogen wird, so wird der Laufwagen 15 entlastet und die Stützfeder 23 drückt nun den hinteren Teil des,Laufwagens nach unten, wobei der nasenartige Portsatz 31 in die Ausnehmung 11 einrastet. Der Laufwagen 15 ist in dieser Lage trotz der ausgezogenen Schiene fixiert, einerseits durch den durch die Feder 23 in die Aussparung 11 gedrückten Fortsatz 31 und andererseits durch den hinter dem Anschlag 8 liegenden Stegteil 26. Dieser Laufwagen kann daher nicht aus der Führungsschiene 1 fallen. Wird nun der Schubkasten bzw. die Schiene 12 wiederum eingeführt, so wird der Laufwagen aus der durch das Zusammenwirken der Aussparung 11 und des Fortsatzes 31 gegebenen Verriegelung erst dann wieder frei, wenn der rückwärtige Teil des Laufwagens durch das eingeschobene Schienenende wiederum belastet und dadurch nach oben gedrückt wird (Fig. 9). Mit der Scheibe 5 kann das seitliche Spiel ausgegls then werden. Ihre Oberfläche ist nach Art eines Gewindeganges ausgebildet und steigt in Umfangsrichtung etwas an. Durch Drehen dieser Scheibe kann daher das Anlagespiel justiert bzw. ausgeglichen werden.
Die innere Höhe H der ersten Schiene 1 ist gleich dem doppelten Durchmesser der Laufrollen und der Stärke s des Horizontalschenkels 13 der zweiten Schiene, so daß diese zweite Schiene in der schlitzartigen Aussparung des Laufwagens 15
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exakt geführt wird. Die Wülste 13 verhindern das seitliche Verkanten bei der Betätigung des Auszuges, was vor allem dann wichtig ist, wenn zwischen zwei paar Schienen, die ja für einen Schubkasten erforderlich sind, eine relativ große Distanz vorhanden ist. Anstelle solcher Wülste könnten auch frei drehbare Scheiben hier angeordnet werden.
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Claims (6)

Schutzansprüche :
1. Schubladenführung mit einer ersten im wesentlichen U-förmigen Schiene und einer zweiten im wesentlichen Z-förmigen Schiene, wobei in der ersten Schiene ein auf Rollen, gelagerter Laufwagen verschiebbar geführt ist und auf diesen Hollen der eine Horizontalschenkel der zweiten Schiene aufliegt und die U-förmige Schiene in ihrem vorderen Bereich einen die Verschiebung des Laufwagens begrenzenden Anschlag besitzt und mindestens die untere Laufebene der U-förmigen Schiene eine Aussparung aufweist, in welche eine am rückseitigen Ende des Laufwagens angeordnete Nase bei entlastetem Laufwagen einrastet und der Laufwagen einen die Laufrollen tragenden Unterteil und einen mit Abstand darüber angeordneten Oberteil aufweist und Oberteil und Unterteil durch einen seitlichen Steg miteinander einstückig verbunden sind und zumindest die rückseitig im Laufwagen angeordnete Laufrolle gegenüber dem sie aufnehmenden Unterteil höhenverstellbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich der eine gegen die obere Laufbahn (3) der ersten Schiene (1) gerichtete Stützfeder (23) aufweisende und vorzugsweise eine Führungsrolle (24) tragende Oberteil (22) des Laufwagens (15) ausschließlich über die rückseitige Hälfte des Laufwagens erstreckt, der seitliche Steg (26) jedoch bis in den vorderen Bereich des Unterteils (19) und der Oberseite des Oberteiles (22) geführt ist und die obere
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II» M «III » U
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Laufbahn (3) einen in den Verschiebeweg des Laufwagens (15) gerichteten, vorzugsweise nach vorne keilförmig auslaufenden, vom vertikalen Mittelteil (2) der ersten Schiene (1) mindestens um die Wandstärke des Steges G:6) des Laufwagens (15) distanzierten Anschlag und eine nach unten gerichtete Ausbuchtung (9) aufweist, an welcher die Stützfeder (23) bei am Anschlag (8) aufgelaufenen Laufwagen (15) unter Spannung anliegt.
2. Schubladenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite (25) des Oberteiles (22) des Laufwagens (15) eine im wesentlichen geschlossene ebene Fläche bildet.
3. Schubladenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnkante (27) des Steges (26) schneidenartig abgeschrägt ist.
4·. Schubladenführung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite (34) des Unterteiles (19) des Laufwagens (15) im Bereich des vorderen Endes des Oberteiles (22) ein den Querschnitt des den Horizontalschenkel (13) der zweiten Schiene (12) aufnehmenden Schlitzes verengender Höcker (28) vorgesehen ist.
- 11· -
5. Schubladenführung nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, daß die im Oberteil (22) gelagerte Führungsrolle (24·) oberhalb des Querschnitt verengenden Höckers (28) gelagert ist.
6. Schubladenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufwagen (15) beidseitig an seinem Unterteil (19) in Längsrichtung des Wagens gesehen voneinander distanzierte wulstartige Erhebungen (30) aufweist, deren quer zur Verschieb er ichtung des Wagens (15) gemessene Stärke (B) etwas größer ist als die Breite (b) der Laufbahn (4) der ersten Schiene (1).
Für FuIterer & Co. KG.: Der Vertreter:
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