DE7708024U1 - Tuerbeschlag - Google Patents
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Classifications
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- E05B17/2084—Means to prevent forced opening by attack, tampering or jimmying
Landscapes
- Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
Description
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Dr. R./S/G 2. 3. 1977
16 194
Franz Karl Me\chert
Am Hanholz 7- 9
5628 Heiligenhaus
Türbeschlag
Die Erfindung betrifft einen Türbeschlag mit die öffnungen
für Drückerdorn und/oder Schließzylinder aufweisenden, von die Türe durchsetzenden Schrauben gehaltenen Schildern.
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Es ist bekannt, die Türschilder aus Aluminium Im Kokillengußverfahren herzustellen derart, daß
das Außenschild gegenüber dem Innenschild stabiler ausgestaltet ist. Von der Innenfläche des Außenschildes gehen angeformte Kragen aus, in die gehärtete Stahlbüchsen für die Befestigungsschrauben
eingelassen sind.
Dem Gegenstand der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
einen Türbeschlag der vorausgesetzten Gattung in herstellungstechnisch einfacher Weise so auszugestalten, das eine erhöhte
Einbruchssicherheit erzielt ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß mindestens das Außenschild aus einem aus aufbohrsicherem Material bestehenden
inneren Formstück gebildet ist, welches, die Form des Gesamtschildes bestimmend, in flächiger, allseitig abgestützter
Anlage von einer Türschilddecke umgriffen ist.
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Zufolge derartiger Ausgestaltung ist ein gattungsgemäßer
Türbeschlag von erhöhter Sicherheit angegeben. Das Außenschild unterscheidet sich in seinem
Aussehen nicht von den an sich bekannten Außenschildern. Jedoch besitzt es gegenüber diesen eine erheblich vergrößerte
Stabilität. Gewährleistet wird diese durch das aus aufbohrsicherem Material bestehende innere Formstück.
Vorzugsweise eignet sich hierzu Temperhartguß. Der Einbrecher kann zwar die sich flächig, allseitig an
dem Formstück abstützende Türschilddecke leicht durchbohren,
jedoch trifft er dann auf das Formstück, was erheblichen Widerstand leistet. Ein unbefugtes öffnen des Schlosses
durch Aufbohren des Außenschildes ist somit weitgehend herabgesetzt. Das die Türschilddecke formausfüllende
innere Formstück verleiht sodann der Türschilädecke eine
erhebliche Stabilität gegen Verbiegung oder äußere Druckeinwirkungen. Es ist dadurch gewährleistet, daß die Türschilddecke
stets ihre äußere Form bewahrt, selbst wenn sie aus relativ dünnem Material hergestellt wird.
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Ein vorteilhaftes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das Formstück eingesetzte Stahlbüchsen für die
Befestigungsschrauben aufweist, welche Stahlbüchsen an ihrem der Türschilddecke zugekehrten und von dieser
verkleideten Ende versenkkopfartig erbreitert sind. Bezüglich dieser Stahlbüchsen handelt es sich um gehärtetes
Material, so daß jegliches Anbohren im Bereich der Befestigungsschrauben verhindert ist. Selbst wenn
von dem Einbrecher die Türschilddecke entfernt werden sollte, ist es für ihn nicht möglich, die gehärteten
Stahlbüchsen aus dem Formstück herauszuziehen, bedingt durch die in diese eintretenden Befestigungsschrauben.
Herausnehmbar sind die Stahlbüchsen nur dann, wenn die Befestigungsschrauben nicht eingedreht sind. Durch die
vorteilhafte Form der Stahlbüchsen ist bei aufgesetzter Türschilddecke gewährleistet, daß die Stahlbüchsen in
ihrer Lage fixiert sind.
Sodann besteht eine vorteilhafte Weiterbildung erfindungsgemäß darin, daß die dem Innenschild zugekehrten Köpfe der
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Befestigungsschrauben won der an einer Randkante klipsgehaltenen Türschilddecke verkleidet sind. Somit sind
die Türschildfläche überragende Schraubenköpfe vermieden. Erkennbar sind die Schraubenköpfe erst dann, wenn die
Türschilddecke vom Innenschild entfernt wird, und zwar nach Aufheben der Klipsverbindung. Diese Ausgestaltung
bringt auch montagetechnische Vorteile. Beim Anbringen des Formstückes des Innenschildes besteht nicht die Gefahr, daß die das Innenschild verzierende Türschilddecke
durch ein eventuelles Abrutschen des Schraubendrehers beschädigt wird. Da die Schraubenköpfe durch die
Türschilddecke verkleidet werden, brxngt dies auch Vorteile beim Putzen.
Schließlich ist es gemäß der Erfindung noch günstig, daß das Formstück eine rückwärtige, quer verlaufende Aus
kehlung aufweist. Neben einer vergrößerten Stabilität werden hierdurch auch gießtechnische Vorteile erreicht.
Die guerverlaufende Auskehlung ist so angeordnet, daß
gleichzeitig der Auflagerand für das Formstück entsteht.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand
der Fig. 1 und 2 erläutert. Es zeigt:
bei angeordneter Türschilddecke und eingesetzten StahlbUchsen.
Der Türbeschlag besitzt das Außenschild 1 und das parallel dazu angeordnete Innenschild 2. Zwischen
diesen beiden Schildern erstreckt sich die nicht dargestellte Türe, auf deren Außenflächen die Schilder 1,
aufliegen. Dem Außenschild 1 ist der Knauf 3 zugeordnet,
Das Außenschild enthält das aus aufbohrsicherem Material
bestehende innere Formstück 4, welches die Form des Gesamtschildes bestimmt. An den Außenflächen des
Formstückes 4 stützt sich flächig anliegend die Türschilddecke 5 ab. Von den Stirnenden 6 und 7 der Türschilddecke 5 gehen abgewinkelte Lappen 61 bzw. 7* aus,
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die das Formstück 4 umgreifen und somit die Türschilddecke 5.in ihrer Lage sichern.
Endseitig und mittig sind in dem Formstück 4 Bohrungen 8
vorgesehen, die sich am der Türschilddscke 5 zugekehrten
Ende kegelstumpfförmig erbreitern. Diese Bohrungen 8
dienen zur Aufnahme der gehärteten, mit einem versenkkopfartig erbreit^rten Ende 9 versehenen Stahlbüchsen 10.
Das gegenüberliegende Ende 11 derselben überragt die
Rückfläche des Formstückes 4 und tritt in eine Ausnehmung der Türe ein. Die Bohrungen 8 sind im Bereich versteifender
Kragen 12 des Formstückes 4 vorgesehen.
In strichpunktierten Linien ist in Fig. 2 die Querschnittsform des Außenschildes dargestellt. Es ist zu erkennen,
daß das Formstück eine rück'/artige, quer verlaufende Auskehlung
13 aufweist derart, daß durch die bogenförmige Auskehlung 13 der Auflagerand 14 für das Formstück 4 entsteht.
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Zur Aufnahme des Schließzylinders 15 ist das Formstück 4 mit einer Aussparung 16 versehen, in die formausfüllend
eine die Stirnseite des Schließzylinders 15 abdeckende Kappe 17 eintaucht«. Die Kappe 17 geht von einer Sicherungsplatte
18 aus, die sich mit ihren abgewinkelten Enden 19 an der Auskehlung 13 abstützt.
Das Innenschild 2 besitzt ebenfalls ein Formstück 20, welches von der Türschilddecke 21 verkleidet ist. Diese
Türschilddecke 21 stützt sich flächig an dem Formstück ab. Das untere Ende der Türschilddecke 21 ist mit einer
den unteren Rand des Formstückes 20 umgreifenden Klaue ausgestattet, während das obere Ende 23 der Türsohilddecke
21 eine einwärts gerichtete Materialverstärkung 24 aufweist, die unter Herstellung einer Klipsverbindung in eine
Sastnische 25 der oberen Randkante des Formstückes 20 e eintaucht.
In dem Formstück 20 befinden sich dir. Durchtritts löcher
für die einen Senkkopf 27' aufweisenden Befestigungsschrauben
27, deren Gewindeenden in das Sackgewinde 28 der Stahlbüchsen 10 eingeschraubt sind.
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Die Montage der Schilder 1, 2 wird bei abgenommener
Türschilddecke 21 des Innenschildes 2 vorgenommen. Dann lassen sich die Befestigungsschrauben 27 eindrehen.
Ist dieses geschehen, wird die Türschilddecke 21 angebracht
derart, daß zuerst die Klaue 22 in Eingriff zum Formstück 20 gebracht wird. Danach ist nur noch die
Türschilddecke in Richtung des Formstückes 20 zu schwenken, wobei die Materialverstärkung 24 in Klipsverbindung mit der
Rastnische 25 tritt. Nach diesem Anbringen der Türschilddecke 21 wird die Büchse 29 in die Bohrung 30 des Innenschildes
2 gesteckt.
Claims (4)
1. Türbeschlag mit die öffnungen für Drückerdorn und/oder
Schließzylinder aufweisenden, von die Türe durchsetzenden Schrauben gehaltenen Schildern, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens das Außenschild (1) aus einem aus aufbohr si eher em Material bestehenden inneren Formstück (4)
gebildet ist, welches, die Form des Gesamtschildes bestimmend, in flächiger, allseitig abgestützter Anlage
von einer Türschilddecke (5) umgriffen ist.
2. Türbeschlag nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Formstück (4) eingesetzte Stahlbüchsen (10) für die
Befestigungsschrauben (27) aufweist, welche Stahlbüchsen (10) an ihrem der Türschilddecke (5) zugekehrten und von
dieser verkleideten Ende (9) versenkkopfartig erbreitert sind.
3. Türbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Innenschild (2) zugekehrten Köpfe (27') der
Befestigungsschrauben (27) von der an einer Randkante klipsgehaltenen Türschilddecke (21) verkleidet sind.
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4. Türbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Formstück (4) eine rückwärtige, quer verlaufende Auskehlung (13) aufweist.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7708024U DE7708024U1 (de) | 1977-03-16 | 1977-03-16 | Tuerbeschlag |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7708024U DE7708024U1 (de) | 1977-03-16 | 1977-03-16 | Tuerbeschlag |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7708024U1 true DE7708024U1 (de) | 1977-06-23 |
Family
ID=6676602
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7708024U Expired DE7708024U1 (de) | 1977-03-16 | 1977-03-16 | Tuerbeschlag |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7708024U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0172285A1 (de) * | 1984-08-21 | 1986-02-26 | Nouveaux Security Products Ltd | Rahmenverstärkungsvorrichtung |
-
1977
- 1977-03-16 DE DE7708024U patent/DE7708024U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0172285A1 (de) * | 1984-08-21 | 1986-02-26 | Nouveaux Security Products Ltd | Rahmenverstärkungsvorrichtung |
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