DE77183C - Blockhalter für Gattersägen - Google Patents

Blockhalter für Gattersägen

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Publication number
DE77183C
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DE
Germany
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slide
block holder
trunk
carriage
block
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT77183D
Other languages
English (en)
Original Assignee
f. RITTER, Zweibrücken
Publication of DE77183C publication Critical patent/DE77183C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B29/00Gripping, clamping or holding devices for the trunk or log in saw mills or sawing machines; Travelling trunk or log carriages
    • B27B29/04Trunk or log carriages with gripping means which do not pass the saw blade(s), specially for gang saws; Arrangement of gripping accessories thereon

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
FRIEDRICH RITTER in ZWEIBRÜCKEN. Blockhalter für Gattersägen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom' 3. September 1893 ab.
Die neue Vorrichtung zum Halten der Baumstämme bei einfachen Gattersägen soll ermöglichen, den Stamm ganz zu durchschneiden, um die sogen. Kämme an den Enden der Bretter zu vermeiden. Diese Vorrichtung ist auf der Zeichnung in mehreren Ausführungsformen dargestellt.
Die Vorrichtung besteht, wie aus Fig. 1, Ansicht, Fig. 2, Grundrifs, Fig. 3, Schnitt A-A, und Fig. 4, Schnitt B-B, ersichtlich ist, aus einem Gufseisenschlitten a, welcher auf einer ebenfalls gegossenen Grundplatte b verschiebbar gelagert ist. Der Schlitten α wird hierbei mittelst einer Zahnstange c, welche an seiner Unterseite befestigt ist, in einem Geleise, d der Grundplatte geführt. Mit der Zahnstange steht ein Zahnrad c1 in Eingriff, durch dessen Bewegung der Schlitten α in der Längsrichtung der Grundplatte verschoben werden kann. Der Schlitten ist nahezu seiner ganzen Länge nach mit einem Ausschnitt d und über diesem mit einer Reihe viereckiger Löcher e versehen. Die Aus- - schnitte d und e haben einen keilförmigen Querschnitt, doch bildet die- obere Wand derselben je eine horizontale Ebene. Die Grundplatte ist in der Mitte mit einem Schlitz f für das das Baumende durchschneidende Sägeblatt und an ihren äufseren Geleiswandungen mit angeschraubten Flacheisenbügeln g g versehen, welche so hoch sind, dafs ihr oberer Innenrand nahe bis zur oberen Wandung der Aussparung d reicht (Fig. 4).
Mit Hülfe der Ausnahme d und der Bügel g kann der Schlitten in jeder beliebigen Stellung auf der Grundplatte befestigt bezw. mit dieser fest verbunden werden. Zu diesem Zweck treibt man durch die Bügel und die Aussparung d zwei Keile h k\ von denen ersterer von Eisen und an seinem vorderen Ende mit einer Schneide versehen ist. Dieser Keil wird gleichzeitig in den zu durchschneidenden Stamm s eingetrieben und ist an dieser Stelle, um dem durchschneidenden Sägeblatt kein Hindernifs zu bieten, entsprechend geschlitzt. Er dient also zugleich zur Befestigung des Schlittens und zum Festhalten des Blockes und des von diesem heruntergeschnittenen Brettes.
Zum Festhalten des Blockes s ist ferner folgende Anordnung getroffen: Auf einer Seite ist der Schlitten α etwas höher gebaut und mit drei unter einander angeordneten viereckigen, konischen Löchern if'i2 versehen (Fig. 3). In einem dieser Löcher wird ein Blockhalter fest gekeilt, welcher aus einer Büchse D besteht, in der eine Spindel j mit rechts- und linksseitigem Gewinde drehbar gelagert ist. Auf diesen Gewinden sitzen zwei mit entsprechend gekrümmten Klauen versehene Muttern j1, welche durch eine an der Büchse D befestigte Schiene k bei Bewegung der Spindel gegen Drehung, -wie überhaupt gegen jede willkürliche Bewegung geschützt sind. Der Blockhalter wird, je nach dem Durchmesser des Stammes, in" einem höheren oder tieferen Loch des Schlittens mittelst Keiles kl befestigt. Bei Drehung der Spindel j bewegen sich die Klauen aus- oder gegen einander.
An der Vorderwand der Grundplatte ist ferner mittelst Schlitze und Klemmschrauben eine Schiene / verstellbar befestigt, welche mit
einem etwas konischen Auge Z1 für ein Lineal m versehen ist, mit dessen Hülfe die Dicke der zu schneidenden Dielen bestimmt werden kann, indem man den Abstand desselben vom Schlitz/ durch Verstellen der Schiene Z vergröfsert oder verkleinert.
Die Arbeitsweise mit dieser Vorrichtung, wenn der Stamm von der einen Seite auf den Schlitten gewälzt und die fertigen Bretter auf der anderen Seite abgeladen werden, ist folgende: Nachdem die Dielenstärke durch entsprechendes Einstellen des Lineales m bestimmt ist, wird der Blockhalter D entfernt und der Stamm von links auf die Grundplatte oder Bank bis an das Lineal gewälzt. Hierauf wird der Blockhalter in entsprechender Höhe wieder am Schlitten fest gekeilt und dieser bezw. der Blockhalter, dessen Klauen geöffnet sind, mittelst des Zahngetriebes an den Stamm geschoben. Hierauf wird durch Eintreiben der Keile h h1 der Schlitten mit der Grundplatte fest verbunden und dadurch auch zugleich der Stamm an der Schnittstelle am Schlitten festgehalten. Alsdann werden die Klauen zusammengeschraubt, und zwar so, dafs sie fest in den Stamm eingreifen. Nun ist der Stamm unbeweglich eingespannt. Ist der Stamm viel mit wildem bezw. knorpeligem Holz durchwachsen, welches der Säge ungleichmäfsigen Widerstand entgegensetzt, oder ist der Durchmesser des Stammes sehr grofs, so kann man durch eines der Löcher e noch einen zweiten Keil η in denselben treiben.
Ist der Stamm durchschnitten, so hält der Keil h, welcher nun mit einer Spitze im Stamm und mit der anderen im Brett steckt, diese beiden Theile aus einander und dadurch die Schnittstelle offen, wodurch ein Einklemmen der Säge ausgeschlossen ist. Hierauf wird das Lineal aus dem Schienenauge Z1 gezogen, worauf das Brett zur rechten Seite der Vorrichtung abgeladen werden kann, ohne dafs es über den Stamm oder einen Theil der Vorrichtung gehoben zu werden braucht. Nun wird das Lineal wieder eingesteckt, der Keil h und dadurch der Schlitten gelöst und dieser mit dem Stamm durch Drehen des Zahnrades c1 an das Lineal geschoben bezw. angedrückt, worauf durch Eintreiben der Keile h h1 der Schlitten und der Stamm festgehalten werden. Dieses Spiel wiederholt sich bis zum letzten Schnitt, nach welchem der Schlitten zurückgeschoben, der Blockhalter Dj1 herausgenommen und von dieser Seite ein neuer Stamm aufgewälzt wird.
Die Bewegung des Zahnrades, sowie das Aus- und Einschlagen der verschiedenen Keile kann mittelst eines schweren Schraubenschlüssels (Fig. 5), welcher auf einer Seite mit einem Schlägel versehen ist, geschehen. Auch können, wenn es die Räumlichkeit nicht anders zuläfst, die Blöcke von der rechten Seite auf die Vorrichtung gewälzt werden, von welcher auch die abgeschnittenen abgenommen werden, in welchem Falle die Blockhalter Dj1, wenn sonst eine Verstellung in der Höhenlage nicht erforderlich ist, stets an Ort und Stelle bleiben können. Der Schlitten kann auch so gebaut sein, dafs die Blockhalter Dj1 auf der rechten Seite desselben befestigt werden können, oder abwechselnd auf beiden Seiten.
Diese Vorrichtung, bietet gegenüber anderen, dem gleichen Zweck dienenden Constructionen den Vortheil, dafs mit derselben, je nachdem es die Räumlichkeiten erlauben oder der Betrieb es erfordert, in verschiedener Weise gearbeitet werden kann, und dafs die Bedienung derselben stets eine sehr einfache ist. Letzteres dadurch, dafs das Lösen, Befestigen und Verschieben des den Stamm haltenden Schlittens von einem Punkt aus besorgt werden kann und durch das Eintreiben der Blockhalter h gleichzeitig der Schlitten fest gezogen wird. .. Dadurch, dafs die Blockhalter leicht abgenommen und ebenso befestigt werden können, ist es möglich, von der einen wie von der anderen Seite den Stamm ungehindert auf seine Stelle vor die Säge zu wälzen, ohne dafs ein Aufheben oder ein Ausweichen desselben erforderlich wäre.
Gleich vortheilhaft wie diese Construction in Bezug auf das Auf- und Abladen des Holzes, die Arbeitsweise im Allgemeinen und die Bedienung ist die in Fig. 6 in Vorderansicht mit theilweisem Schnitt, in Fig. 7 in Seitenansicht und in Fig. 8 im Grundrifs gezeichnete Ausführungsform der Vorrichtung. Die Construction und Arbeitsweise bei derselben sind im Allgemeinen wie bei der beschriebenen Vorrichtung; nur besitzt bei ersterer der Schlitten auf einer Seite (oder beiden) einen treppenartigen Aufbau, welcher mit den Löchern e zum Eintreiben von Befestigungskeilen η für den Stamm versehen ist; auch ist die Befestigung der Klauen j1 am Schlitten eine andere. Zu letzterem Zweck ist seitlich an dem Treppenaufbau des Schlittens eine entsprechend breite Doppelwand ρ befestigt, welche zu beiden Seiten mit parallel stehenden bezw. übereinstimmenden Löchern pl versehen ist. In diese Löcher werden oben und unten an geeigneter Stelle, je nachdem eben die Klauen jl höher oder tiefer gelagert werden sollen, je zwei Paar Stifte q eingesetzt, zwischen welchen dann die Klauen mit ihren Keilstücken k1 mittelst Holzkeile festgelegt werden (Fig. 7). Auf diese Weise können die Klauen, je nach Erfordernifs vom Schlitten näher oder weiter abstehend, an diesem befestigt und, wenn der Block auf der einen Seite auf-, die Bretter dagegen auf der anderen Seite abgeladen werden, beim Aufwälzen eines Stammes abgenommen und dem
■ Umfang dieses letzteren entsprechend wieder am Schlitten befestigt werden. Doch kann auch bei dieser Construction das Holz an der einen Seite (Seite des Lineals) auf die Vorrichtung geladen und wieder abgenommen werden.
Bei der in Fig. 9, Vorderansicht mit theilweisem Schnitt, Fig. 1 o, Grundrifs, und Fig. 11, Höhenschnitt, dargestellten Ausführungsform kommt nur das Auf- und Abladen, an einer Seite in Betracht. Sonst unterscheidet sich dieselbe von der ersteren Construction nur durch eine andere Anordnung der Klauen bezw. Blockhalter und der dieselben betreffenden Bedienung. Der Blockhalter ist hier aus einem U-Eisen D gebildet, welches mittelst Winkeleisen ο ο1 seitlich am Schlitten befestigt ist (Fig. 10), und in welchem zwei Schraubenspindeln j mit entgegengesetzten Gewindegängen gelagert sind. Auf diesen Spindeln sitzen die mit Muttergewinden versehenen Klauen j\ welche sich bei Drehung der ersteren mittelst Kurbel oder dergl. . gegen und von einander bewegen. Auch bei dieser Construction kann der Schlitten auf einer oder beiden Seiten mit einem mit Löchern versehenen treppenartigen Aufbau zum Einsetzen von Keilen zwecks besserer Befestigung des Baumstammes am Schlitten versehen sein.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Blockhalter für Gattersägen, gekennzeichnet durch die Anordnung eines mit bezw. treppenförmig angeordneten Löchern (e) und einem Schlitz (d) versehenen Schlittens (a), welcher mittelst Zahngetriebes auf einer Grundplatte (b) verschiebbar ist, die mit zwei Eisenbügeln (g), mit einem Schlitz für die Säge und einem verstellbaren Lineal zur Bestimmung der Brettstärken versehen ist, wobei der Schlitten durch Eintreiben eines keilförmigen Block- und Bretthalters (h) durch die Oeffnung (d1) und die Bügel (g) auf der Grundplatte befestigt und die klauenförmigen, auf einer Spindel beweglichen Blockhalter (J1J abnehmbar und verstellbar am Schlitten angebracht sind, um einerseits das Holz auf einer Seite der Vorrichtung auf- und auf der anderen Seite abladen zu können, andererseits die Blockhalter (Dj1), dem Umfang der Stämme entsprechend, höher oder tiefer lagern zu können.
    Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Blockhalters, bei welcher die Klauen (J1J an einer seitlichen Doppelwandung des Schlittens mittelst Stifte und Keile zu dem unter 1. gekennzeichneten Zweck ebenfalls verstellbar und abnehmbar am Schlitten (aj angebracht sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT77183D Blockhalter für Gattersägen Expired - Lifetime DE77183C (de)

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