DE7720008U1 - Luftsprudeleinlage zur erzeugung von druckabhaengiger feinstsprudelung - Google Patents

Luftsprudeleinlage zur erzeugung von druckabhaengiger feinstsprudelung

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DE7720008U1
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bubbling
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H33/00Bathing devices for special therapeutic or hygienic purposes
    • A61H33/02Bathing devices for use with gas-containing liquid, or liquid in which gas is led or generated, e.g. carbon dioxide baths

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

Walter Frenkel Schnurrenbühl 15 - 17 ''' ' "-"··' '
7483 Inzigkofen 2-Engelswies Inzigkofen 2, den 24. Juni 1977
An das
Deutsche Patentamt Zweibrückenstr. 12
8000 München - 2
Gebrauchsmusteranmeldung
Luftsprudeleinlage zur Erzeugung von druckabhängiger Feinstsprudel '
Die derzeit bekannten Luftverteilungsröste weisen entweder mit Bohrungen versehene Ausströmröhren oder eine Rostoberseite mit mechanisch eingebrachter Perforation auf. Beide Varianten haben folgende Eigenschaften gemeinsam; Die Luft entweicht erstens nur zellenförmig aus dem Rost und nützt nur einen geringen Teil der Rostoberfläche zur Luftblasenerzeugung aus.
Die Luftblcsenerzeugung erfolgt zweitens aus starren Bohrungen und Perforationen und ist so durch Luftdrucksteigerung oder -minderung nicht in der Blasengröße zu beeinflussen.
Außerdem sind drittens dem Perforationsclurchmesser nach unten Grenzen gesetzt, so daß die aus physiologischen Gründen sehr wünschenswerte Erzeugung von staubfeinen Luftbläschen bisher nur mit aufwendigen und problematischen Fertigungsmethoden erreicht werden kann.
Viertens ist es leicht möglich, daß der Redende einen nicht unbeträchtlichen Teil der bei der bisherigen Bauformen nur begrenzt zur Verfugung stehenden Luftaustrittsöffnungen absitzt und so aufs Ganze gesehen die Sprudelqualität vermindert.
Seit einiger Zeit gibt es aber auch Sprudelröste, die eine mechanische Luftzufuhrumstellung von Kanälen mit Grobsprudelung auf Kanäle mit Feinsprudelung aufweisen. Hierbei zeigt sich aber, daß das lufterzeugende Aggregat ü-
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berlastet wird, weil ja jeweils nur die Hälfte der Zeilen mit Luft versorgt wird und sich daher ein Druckrückstau aufbaut.
Als Konsequenz aus den vorangegangenen Überlegungen wird daher folgende Neuerung vorgeschlagen (siehe Zeichnung): Als Oberseite für den neuen Rost wird ein plattenförmiges Filtermaterial (3) verwendet, das warm verformt (profiliert), verschweißt, verklebt, eingepreßt oder auch untergepreßt werden kann. Die Unterseite des Rostes kann nach wie vor aus einem normalen, unporösem Kunststoffplattenmaterial bestehen.
Die Druckluft aus dem lufterzeugenden Aggregat strömt nun durch den Anschlußstutzen (2) in den Druckraum (i) der Matte um durch die Oberfläche (3) ins Badewasser auszutreten. Durch diese Anordnung werden folgende fertigungstechnische und fuiiktionsbezogene Vorteile erreicht:
1.)erfolgt der Luftaustritt über die ganze Rostoberfläche verteilt und erhöht damit entscheidend die Quantität der Luftblasenerzeugung. 2.)wird durch die Verwendung des erwähnten Filtermaterials, das beispielsweise ein offenporiges, weichplastisches Material sein könnte, eine äußerst intensive, staubfeine Sprudelung erreicht die günstigere Wirkungen auf den Organismus hat als eine grobblasige Sprudelung. Hierdurch würde also auch die Qualität der Luftblasenerzeugung erhöht.
3.) besteht bei Verwendung von beispielsweise offenporigem, weichplastischem Material die Möglichkeit, die Luftblasengröße in relativ weiten Grenzen einfach durch Verändern des Turbinenluftdurchsatzes zu variieren, denn bei niederen Drücken i£t das Filtermaterial nur wenig gedehnt und erzeugt daher feine Blasen und bei höheren Drücken werden die Austrittskanäle geweitet und es resultiert gröbere Sprudelung.
4.) bedeutet Absitzen von Luftaustrittsöffnungen keine wesentliche Verminderung der Sprudelleistung mehr, wenn in diesem Werkstoff -wie schon kurz erwähnt - Profilleisten eingezogen werden, aus deren senkrechten Wänden auc'i bei Absitzen eier Oberfläche nach wie vor eine Sprudelung auf die Haut des Badenden erfolgt.
5.) ist die Herstellung eines solchen Rostes bedeutend einfacher als bei früheren Modellen, da das Einbringen von Perforationen durch Bohren, Stanzen
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oder Stechen entfällt, was bisher bei den Herstellungskosten in Aufwand und Arbeitszeit sehr ins Gewicht fiel.
Die Vorteile eines solchen Gerätes wären also beträchtlich. Zumindest ein Teil dieser Vorteile würde auch dann ausgenutzt, wenn einfach bei einem herkömmlichen Oberteil mit zellenförmigen Perforationen z.B. Streifen des beschriebenen Materials auf (5) oder unter (4) die Luftaustrittsöffnungen geklebt, geschweißt oder gepreßt oder ähnlich würden. Damit ließe sich ebenfalls der günstige, staubfeine Sprudeleffekt erreichen..
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Claims (1)

  1. t Ά 1
    I t
    ScKutzärisprütfhe
    Anspruch 1: Flexible oder starre Luftsprudelbadematte dadurch gekennzeichnet, daß ihr Oberteil aus einem warm verformbaren, schweißbaren, klebbaren, einpreßbaren oder unterpreßbaren folien- oder plattenähnlichen Filterstoff oder aber einem starren, nicht verformbaren Sintermaterial besteht.
    Anspruch 2: Flexible oder starre Luftsprudelbadematte nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das aus Filterwerkstoff bestehende Oberteil profiliert ist (z.ß.leistenförmig), so daß auch bei Absitzen der waagerechten Fläche des Oberteils noch eine Sprudelung aus den Flächen der Einsenkung (z.B.des Kanals)erfolgt.
    Anspruch 3: Flexible oder starre Luftsprudelmatte dadbrch gekennzeichnet, daß bei einem herkömmlichen Oberteil mit herkömmlicher Perforation Streifen oder Plaketten über oder unter die Luftaustrittsöffnung^u durch Kleben, Schweißen, Pressen angebracht sind.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0009165A1 (de) * 1978-09-20 1980-04-02 ROYALPATENT Anstalt Sprudelmatte für Badewannen
DE2854503A1 (de) * 1978-12-16 1980-06-26 Festo Maschf Stoll G Badewanneneinlage
DE2923654A1 (de) * 1979-06-11 1980-12-18 Baumann Beltron Gmbh Luftsprudelmatte zur grob- und feinbesprudelung
DE3435453A1 (de) * 1984-09-27 1986-04-10 MAG Walter Frenkel Medizinische Apparate und Geräte, 7483 Inzigkofen Sprudeleinrichtung mit perforierten plakettenelementen zur zerstaeubung von gasfoermigen medien im badewasser

Cited By (5)

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