DE77332C - Federwaage mit ausschaltbaren Hilfsfedern zu Feinwägungen - Google Patents
Federwaage mit ausschaltbaren Hilfsfedern zu FeinwägungenInfo
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- DE77332C DE77332C DENDAT77332D DE77332DA DE77332C DE 77332 C DE77332 C DE 77332C DE NDAT77332 D DENDAT77332 D DE NDAT77332D DE 77332D A DE77332D A DE 77332DA DE 77332 C DE77332 C DE 77332C
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- springs
- spring balance
- auxiliary springs
- switchable auxiliary
- fine weighing
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G3/00—Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances
- G01G3/02—Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances wherein the weighing element is in the form of a helical spring
- G01G3/04—Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances wherein the weighing element is in the form of a helical spring using a plurality of springs
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Auf beiliegender Zeichnung sind Fig. 1 und 2 die Vorderansicht und der Durchschnitt einer
Federwaage mit Doppelfedern. Die linke Seite der Fig. 1 zeigt die Federn in Wägebereitschaft,
die rechte Seite dagegen zeigt die schwächere Feder ausgerückt. Die Waage ist auf beiden Seiten in bekannter Art mit
doppelten Federn F und F1 versehen, die durch die geschlitzten Laschen L verbunden
sind. Der Bügel B wird in bekannter Weise oben und unten durch die Hebel H und H1,
welche rechtwinklig zur Bügelebene stehen und an die Bügelstangen O und U angelenkt sind,
sowie durch den Hebel H0 geführt. Die
Zahnstange T ist am Bügelstege B1 drehbar
befestigt und wird durch die Feder Q stets mit dem auf der Zeigerwelle Z befindlichen
Rädchen in Eingriff gehalten. . .
Wird die von der oberen Stange O getragene Schale (nicht gezeichnet) belastet, so senkt
sich der Bügel B und zieht die unteren Federn Jp1 und durch diese und die Laschen L
auch die oberen Federn F der Belastung entsprechend an. Bei einer bestimmten Federdrehung
legen sich die Laschen auf die am Gehäuse festen Stifte P. Von da ab hört die Ausdehnung der oberen Federn und ihre Wirkung
auf den Bügel auf, so dafs die gröfsere Belastung nur durch die stärkeren, unteren
Federn gewogen werden kann.
Das Zifferblatt ist, um Irrthümer auszuschliefsen, so eingetheilt, dafs die feineren Wägungen, z. B.
bis zu ι kg, durch rothe und die über 1 kg durch schwarze Theilstriche bezeichnet werden.
Um nun einen möglichst grofsen Raum zu gewinnen, erstreckt sich die Theilung auf mehr
als eine Umdrehung. .
Hat man nun eine Reihe von Wägungen über ι kg vorzunehmen, oder im Bereich der
stärkeren Federn, so würde die stete, volle Mifanspannung der feineren oberen Federn
diese unnölhig zur Mitwirkung bringen. Es ist daher eine Einrichtung getroffen, und diese
bildet den Gegenstand der Erfindung, um die oberen Federn zur besseren Erhaltung für
gröfsere Belastungen auszuschalten.
Die Senkung des Bügels B ist im Momente der Aufhängung von L auf die Stifte P infolge
der Belastung von 1 kg gleich der lichten Höhe der Laschenschlitze, vermehrt um die
Verlängerung der Feder F1 , die diese durch die Belastung von 1 kg erfährt. Denkt man
sich die obere Feder F aufser Thätigkeit und belastet man die Waage mit. 1 kg, so werden
die Laschen L zunächst heruntergehen und sich auf P hängen und dann wird sich F1 für die
Belastung von 1 kg verlängern. Der Bügel wird sich daher gerade so viel senken, als
mit Anspannung der Federn F.
Hängt man nun die Federn F an die Arme S0, welche auf der durchgehenden und
im Gehäuserande lagernden Achse S1 fest sind, so können sie durch Schrägstellung dieser
Arme der Einwirkung der Belastung ganz entzogen werden. Diese einfache Einrichtung ermöglicht,
für gröfsere Belastungen die oberen Federn zu schonen.
Bei der Benutzung der letzteren müssen die
Arme S0 festgehalten werden.
am Ende der Welle' S,
Hierfür sitzt ein seitlich federnder
Claims (1)
- Arm A mit Knopf A1 und am Gehä'userande G ein Winkel G2 mit einer Vertiefung, worin A in der gezeichneten Stellung Fig. 2 festgehalten wird.Sobald man nun am Knopfe A1 den Arm A aus der Vertiefung und dann A etwas nach vorn zieht, dafs die Achse sich frei drehen kann, sind auch die oberen Federn aufser Wirkung. Es ist klar, dafs man statt Waagen mit zwei Paar Federn auch solche mit einem Paar oder drei und vier Paar Federn bauen kann.Patenτ-An spruch:An einer mit Doppelfedern ausgerüsteten Federwaage eine Einrichtung, bei welcher behufs Schonung der zur Wägung der kleineren Lasten dienenden schwächeren Federn diese an Armen einer feststellbaren Welle dergestalt angehängt sind, dafs sie während der Wägung gröfserer Lasten mittelst der stärkeren Federn durch die Drehung dieser Welle ausgeschaltet werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77332C true DE77332C (de) |
Family
ID=350147
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77332D Expired - Lifetime DE77332C (de) | Federwaage mit ausschaltbaren Hilfsfedern zu Feinwägungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77332C (de) |
-
0
- DE DENDAT77332D patent/DE77332C/de not_active Expired - Lifetime
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