DE77413C - Verfahren zum Geradehalten langer Schraubenspindeln, Wellen u. dergl - Google Patents
Verfahren zum Geradehalten langer Schraubenspindeln, Wellen u. derglInfo
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H25/00—Gearings comprising primarily only cams, cam-followers and screw-and-nut mechanisms
- F16H25/18—Gearings comprising primarily only cams, cam-followers and screw-and-nut mechanisms for conveying or interconverting oscillating or reciprocating motions
- F16H25/20—Screw mechanisms
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q5/00—Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
- B23Q5/22—Feeding members carrying tools or work
- B23Q5/34—Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission
- B23Q5/38—Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission feeding continuously
- B23Q5/40—Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission feeding continuously by feed shaft, e.g. lead screw
- B23Q5/404—Screw bearings therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
'■I.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Januar 1894. ab.
Bei der Benutzung langer Schraubenspindeln, Wellen und dergl., welche horizontal oder
vertical gelagert sind, zeigt sich der Uebelstand, dafs diese durch Nebenkräfte, welche
bei der Kraftübertragung auftreten, und durch das Eigengewicht stark auf Durchbiegen, Verdrehen,
Zerknicken u. s. w. in Anspruch genommen werden. . Hieraus entstehen mancherlei Nachtheile, wie z. B. das Schlagen der Spindeln
und Wellen, eine hieraus folgende ungleichmäfsige und einseitige Abnutzung aller Theile
und schliefslich eine Verminderung der Arbeitsleistung. Diese schädlichen Wirkungen werden
nach vorliegender Erfindung dadurch herabgemindert, dafs die Spindeln und Wellen in
axialer Richtung durch eine möglichst starke hydraulische Zugkraft angespannt werden.
Die Erfindung verfolgt neben diesem Zweck noch den, den Spielraum in den Endlagern
langer Schraubenspindeln unschädlich zumachen. Treten nämlich in einem Spindelgetriebe Kräfte
auf, die in der einen oder anderen axialen Richtung ein Verschieben der Schraubenspindeln
bewirken, so würden bei rascher Umkehr der Richtung dieser axialen Kräfte und bei auch
nur geringem Spiel in den Endlagern Stöfse im Getriebe entstehen. Spielraum in den Endlagern
(Kopflagern) derselben läfst sich aber schon wegen der Temperaturdifferenzen und
der verschiedenen Ausdehnung der Spindeln gegenüber den Körpern, mit welchen die Endlager
verbunden sind, nicht vermeiden. Dieser Spielraum wird durch die selbstthätige axiale
Verschiebung der Endlager aufgehoben, indem man eine die axial wirkende Betriebskraft übertreffende
Kraft axial auf Anspannen der Spindel wirken läfst.
Bei vertical aufgestellten grofsen und schweren Schraubenspindeln, zumal solchen von grofser
Länge, wird ferner die Schraubenspindel in manchen Fällen durch eine von ihrem unteren
Ende in axialer Richtung nach oben wirkende Betriebskraft, sowie durch ihr eigenes Gewicht
auf Zerknickung in Anspruch genommen. Eine selbsttätig in axialer Richtung am oberen
Ende der Spindel wirkende Kraft, welche gröfser ist als die axial wirkende Betriebskraft plus dem
Eigengewicht der Spindel, und welche die beweglichen Endlager der Spindel in axialer Richtung
zu verschieben vermag, beseitigt diese Wirkung auf die Spindel vollständig.
In der Zeichnung ist eine solche Vorrichtung zum Anspannen dargestellt, wie sie beispielsweise
bei verticalen Spindeln benutzt wird.
Die verticale Schraubenspindel A läuft an ihrem Kopfende in einem geeignet befestigten
Lager B, welches als hydraulischer Prefscylinder ausgebildet und mit einem Prefskolben C versehen
ist. Derselbe ist im dargestellten Beispiel ringförmig gestaltet und. nach unten so
abgesetzt, dafs er in seiner tiefsten Stellung nicht bis auf den Boden der engeren Nuth des
Prefscylinders reicht und dort ein ringförmiger Kanal D verbleibt. Dieser Kanal steht durch
eine Bohrung E und eine daran angeschlossene Rohrleitung mit einer Prefsvorrichtung bezw.
einer Druckquelle in Verbindung.
Die Aufhängung der Spindel auf dem Lager B kann durch eine Büchse oder einen Bund F
erfolgen, welcher auf derselben fest aufgekeilt
Claims (2)
1. Verfahren zum Spannen langer Schraubenspindeln, Wellen und dergl., dadurch gekennzeichnet,
dafs dieselben durch Wasserdruck einer Zugwirkung in ihrer Längsrichtung ausgesetzt werden.
2. Zur Ausübung des unter ι. gekennzeichneten Verfahrens die Verbindung eines oder beider
Endlager (B) der Spindeln u. s. w. mit hydraulischen Prefscylindern, deren unter Druck
gesetzte Prefskolben (C), gegebenenfalls unter Verschiebung der Lager, gegen Bunde (F)'
oder dergleichen der Spindeln, Wellen u. s. w. pressen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77413C true DE77413C (de) |
Family
ID=350222
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77413D Expired - Lifetime DE77413C (de) | Verfahren zum Geradehalten langer Schraubenspindeln, Wellen u. dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77413C (de) |
-
0
- DE DENDAT77413D patent/DE77413C/de not_active Expired - Lifetime
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