DE77497C - Schutzvorrichtung für Fahrrad-Luftreifen - Google Patents
Schutzvorrichtung für Fahrrad-LuftreifenInfo
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- DE77497C DE77497C DENDAT77497D DE77497DA DE77497C DE 77497 C DE77497 C DE 77497C DE NDAT77497 D DENDAT77497 D DE NDAT77497D DE 77497D A DE77497D A DE 77497DA DE 77497 C DE77497 C DE 77497C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C19/00—Tyre parts or constructions not otherwise provided for
- B60C19/12—Puncture preventing arrangements
- B60C19/122—Puncture preventing arrangements disposed inside of the inner liner
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für Gummiradreifen
an Fahrrädern, welche den Zweck hat, die Gummireifen vor Beschädigung zu schützen,
indem sie gleichzeitig jeder Bewegung desselben zu folgen vermag, und zwar besteht diese
Schutzvorrichtung aus einem Streifen von Leinwand, Perkai oder einem anderen, durch
Widerstandsfähigkeit und Leichtigkeit zum vorliegenden Zwecke geeigneten Gewebe in einfachen
oder mehrfachen mit einander fest verbundenen Stofflagen von der erforderlichen
Länge und Breite, welcher, rippenförmig zusammengefaltet, "" in eine aus Streifen von
elastischem Material gebildete Hülle eingeschlossen, um den Radreifen herumgelegt wird.
In Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist die Schutzvorrichtung im Querschnitt veranschaulicht,
und zwar bezeichnet α den in Falten gelegten Stoffstreifen, während b bl die beiden
den vorigen einschliefsenden Deckflächen aus elastischem Material und c, Fig. 2, die Befestigungsstellen
des ersteren an den letzteren darstellen.
Wie aus den Fig. 2 bis 2 c ersichtlich, kann das Zusammenfalten des Stoffes in beliebiger
Weise erfolgen, entweder in der Längsrichtung des Streifens, oder senkrecht, oder in beliebigem
Winkel zu derselben, oder dachförmig u. s. w., immer jedoch so, dafs der Stoff der Dehnung
des Gummireifens entsprechend zu folgen vermag, sobald die Schutzvorrichtung über dem
Gummireifen zwischen diesem und seiner Umhüllung angeordnet ist.
Gleitet ein mit vorliegender Schutzvorrichtung ausgestattetes Fahrrad über im Wege liegende
Hindernisse, so werden sich die letzteren in den Hohlreifen eindrücken, indem sie eine
örtliche Ausdehnung desselben bedingen. Dieser Ausdehnung vermag die beschriebene Schutzvorrichtung
zu folgen, wobei sich, je nach Erfordernifs, eine oder mehrere der Falten glatt legen infolge der sie umschliefsenden Kautschukflächen,
nach Ueberwindung des Hindernisses aber sofort wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückversetzt werden.
Die gleiche Wirkung besitzt der Stoffstreifen auch, wenn er, wie in Fig. 6 dargestellt,
zwischen zwei Kautschukstreifen e und f eingeschlossen ist, welche eine den Falten des
Stoffes entsprechend gewellte Oberfläche besitzen.
An Stelle der in Fig. 1 bis 2 c. veranschaulichten Anordnung des Stoffstreifens α kann
auch die in den Fig. 3 und 4 wiedergegebene Anordnung angewendet werden, bei welcher
der Streifen α in Aussparungen d eines Kautschukstreifens
b von geeigneter Dicke eingeführt ist, derart, dafs der Stoff im erforderlichen
Falle aus den Aussparungen herausgezogen wird. Eine ähnliche Anordnung zeigt Fig. 5, nur ist bei derselben der Leinwandstreifen
α abwechselnd über und unter dem Kautschukstreifen b hingeführt.
Bei directer Verbindung der Schutzvorrichtung mit dem Gummireifen wird die erslere auf dem
letzteren entweder um den ganzen Umfang herum oder nur an dem unteren Theile desselben,
welcher, wie in Fig. 7 und γ a gezeigt, gewellt sein kann, fest aufgelegt. Es werden
sich demgemäfs die Wellenlinien der Luftkammer sowohl, wie der Schutzvorrichtung,
welche in Fig. 8 als in der Längsrichtung liegend gezeigt sind, entweder über den Gesammtumfang
der Luftkammer erstrecken, wie in Fig. 8 a im Schnitt veranschaulicht, oder, wie
in Fig. 8 b ebenfalls im Schnitt dargestellt, nur über den unteren Theil. Uni eine schnellere
Reparatur des etwa beschädigten Gummireifens zu ermöglichen, kann die Schutzhülle noch
mit einem dünnen Kautschukhäutchen überzogen werden, so dafs auf dieselbe alsdann die
die Löcher verschliefsenden Theile in bekannter Weise aufgeklebt werden können.
Bei den verschiedenen Anordnungen ist der Durchmesser des von der Schutzvorrichtung
gebildeten Schlauches stets gröfser oder mindestens gleich dem gröfsten Durchmesser, welchen
der Hohlgummireifen anzunehmen vermag, nachdem derselbe vollständig mit Luft erfüllt ist. Die vorliegende Vorrichtung bietet
somit infolge der Festigkeitseigenschaften der Leinwand u. s. w. einen Schutz für die Luftkammer
dar, ohne jedoch eine Verminderung der elastischen Eigenschaften des Gummireifens
herbeizuführen, was durch die rippenförmige Anordnung des Stoffstreifens im Innern einer
Kautschukhülle ermöglicht wird, die, wie in Fig. 2 bei c angedeutet, durch seitliche Vereinigung
der Deckflächen aus Kautschuk gebildet wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Schutzvorrichtung für Fahrrad-Luftreifen, gekennzeichnet durch einen in Querfalten gelegten, zwischen Luftschlauch und Umhüllung liegenden, auf einem zweiten Streifen aus elastischem Gewebe aufgenähten Streifen aus Leinwand oder anderem gegen Zerreifsen widerstandsfähigen Gewebe, zum Zweck, Verletzungen des Luftschlauches zu verhindern und gleichzeitig durch die Falten eine erhöhte Nachgiebigkeit zu schaffen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77497C true DE77497C (de) |
Family
ID=350302
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77497D Expired - Lifetime DE77497C (de) | Schutzvorrichtung für Fahrrad-Luftreifen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77497C (de) |
-
0
- DE DENDAT77497D patent/DE77497C/de not_active Expired - Lifetime
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