DE77691A - Maschine zum Färben, Bleichen oder Waschen mit in wechselnder Richtung durch das Material bewegter Flotte - Google Patents

Maschine zum Färben, Bleichen oder Waschen mit in wechselnder Richtung durch das Material bewegter Flotte

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DE77691A
DE77691A DE1894H14645 DEH14645 DE77691A DE 77691 A DE77691 A DE 77691A DE 1894H14645 DE1894H14645 DE 1894H14645 DE H14645 DEH14645 DE H14645 DE 77691 A DE77691 A DE 77691A
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DE
Germany
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dyeing
bleaching
washing
machine
cock
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Pending
Application number
DE1894H14645
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English (en)
Original Assignee
A. BÜRSTEL, Verviers, Belgien, u. F. ARNOTTE, Pepinster, Belgien; Vertr. : M. SCHMETZ, Aachen
Filing date
Publication of DE77691A publication Critical patent/DE77691A/de
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bisher wurde bei Maschinen zum Färben etc. mit wechselnder Richtung des Flüssigkeitsstromes die Richtungsänderung des letzteren durch Anwendung von mehreren Hähnen bewirkt.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Maschine zum Färben, Bleichen oder Waschen, bei welcher die Richtung des kreisenden Stromes der. Flüssigkeit vermittelst eines einzigen Hahnes selbstthätig gewechselt wird, und es möglich ist, diese Wechselung bei mehreren neben einander angeordneten Maschinen durch ein einziges Getriebe zu bewirken.
Fig. ι zeigt den Querschnitt und Fig. 2 den Längsschnitt der Maschine, während Fig. 3 das Getriebe des Hahnes im Grundrifs und Fig. 4 den Hahn selbst im Horizontalschnitt darstellt.
Das zu behandelnde Material befindet sich in dem Raum A, Fig. 1 und 2, und wird von dem Flüssigkeitsstrom in abwechselnder Richtung durchdrungen.
Der Richtungswechsel des Flüssigkeitsstromes erfolgt durch die Verstellung des Vierwegehahnes R, Fig. 2 und 4, bei welchem eine Klappe b, Fig. 4, den Hahnschlüssel ersetzt, auf deren Drehachse ein achttheiliges Stiftrad E sitzt, in welches die Stifte cc1 der Scheibe F eingreifen. Die letztere erhält eine sehr langsame Drehung vermittelst der Schneckengetriebe G H und G1H1. Die eine Schnecke H sitzt auf der Welle der Pumpe P.
Wenn die Pumpe in Betrieb ist, so rotirt auch die Scheibe F langsam, die Stifte c und c1 greifen nach einander in das Stiftrad E und drehen die Hahnklappe b des Vierwegehahnes R je um Y8, also zusammen um J/4 der ganzen Umdrehung, so dafs sie, wenn sie die in Fig. 4 ausgezogene Stellung inne hatte, dann die dort strichpunktirt angedeutete einnimmt, und umgekehrt. Wenn der Stift c1 das Stiftrad E verläfst, so bleibt das letztere, somit auch die Hahnklappe b in Ruhe, während das Rad F die weiteren 6/8 seiner Umdrehung vollzieht, wonach die Stifte c e1 wieder auf das Rad E wirken und die Hahnklappe b in ihre frühere Stellung weiterbringen.
Im Anfang der Operation befindet sich die Hahnklappe b in der ausgezogenen Stellung (Fig. 4), und die Flüssigkeit nimmt den durch die ausgezogenen Pfeile angedeuteten Weg, wird also vermittelst der Pumpe P dem Trog B entnommen und zu dem Bottich A durch das zu behandelnde Material gedrückt, von wo sie durch das Ventil D wieder zurück zu dem Bottich B gelangt.
Ist die Hahnklappe b durch eine Viertelumdrehung des Stiftrades E in die strichpunktirt angedeutete Stellung gebracht, so nimmt die Flüssigkeit ihren Kreislauf in der durch die strichpunktirten Pfeile angedeuteten Richtung, wird also dem Raum A entnommen und nach dem Behälter B gedrückt, von wo sie wieder vermittelst des Ventiles D nach A zurückkehrt.
Der Wechsel des Stromes wird also in der vollkommensten Weise selbstthätig bewirkt.

Claims (1)

  1. Wenn zwei oder mehrere Maschinen neben einander angeordnet sind, genügt auch zur Verstellung sämmtlicher Vierwegehähne bezw. zum Wechsel des Stromes sämmtlicher Maschinen ein einziges Triebwerk. Es wird dann die Bewegung der Hahnklappe b vermittelst auf der Drehachse der Klappen sitzender Kettenräder und einer Kette ohne Ende oder durch einen sonstigen zweckentsprechenden Mechanismus auf die anderen Hahnklappen übertragen.
    Die vorliegende Maschine kann ebensowohl zum Färben, Bleichen oder Waschen von losen Fasern, als auch von Geweben, Pelzen, Filzen, Bändern, Gespinnsten, Spulen etc. verwendet werden.
    Pa te ν τ-An sp.ruch:
    Eine Maschine zum Färben, Bleichen oder Waschen , bei welcher die Richtung eines kreisenden, das zu behandelnde Material durchdringenden Flüssigkeitsstromes durch die von der Pumpenachse aus vermittelst eines entsprechenden Zwischenmechanismus erfolgende Umschaltung eines Vierwegehahnes in Intervallen selbstthätig gewechselt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1894H14645 1894-04-23 Maschine zum Färben, Bleichen oder Waschen mit in wechselnder Richtung durch das Material bewegter Flotte Pending DE77691A (de)

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