DE78105C - Von einem Uhrwerk beeinflufste Absperrvorrichtung für Gas- und andere Leitungen - Google Patents

Von einem Uhrwerk beeinflufste Absperrvorrichtung für Gas- und andere Leitungen

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DE78105C
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Germany
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gas
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DENDAT78105D
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English (en)
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J. KLEINE u. F. LINDNER, Charlottenburg, Potsdamerstr. 25
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q9/00Pilot flame igniters
    • F23Q9/02Pilot flame igniters without interlock with main fuel supply

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
■ Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Absperrvorrichtung, welche zu einer bestimmten Zeit das Abschliefsen des Hauptgashahnes bewirken soll.
- Es wird zu dem Zweck in bekannter Weise eine Absperrvorrichtung mit einem Uhrwerk in Verbindung gebracht, welches weckerähnlich ausgebildet ist und zu einer bestimmten Zeit, welche durch Einstellung einer Scheibe oder eines Zeigers gesichert ist, die Auslösung bewirkt.
Nun kann naturgemäfs infolge der grofsen Uebertragung in dem Uhrwerk letzteres für gewöhnlich nicht unmittelbar mit der Absperrvorrichtung in Verbindung gebracht werden, da die von dem Uhrwerk ausgeübte Kraft zu gering ist, um die Absperrvorrichtung in ihrer Ruhestellung festzuhalten oder um beim Auslösen der Absperrvorrichtung die Reibung zu überwinden.
Man hat deshalb versucht, die zur Auslösung der Absperrvorrichtung erforderliche Kraft dadurch zu erzielen, dafs man zunächst ein leichteres Gewicht auslöst und dann dieses frei herabfallen läfst, worauf die durch den freien Fall erzielte lebendige Kraft genügt, um die Absperrvorrichtung auszulösen.
Bei vorliegender Erfindung wird nun zur leichten Auslösung der Absperrvorrichtung durch ein Uhrwerk der Umstand benutzt, dafs die verticalen und horizontalen Kraftcomponenten eines vertical schwingenden Hebels je nach der Stellung des letzteren sehr verschieden sind.
In beiliegender Zeichnung ist die Einrichtung in Fig. ι in der Vorderansicht, in Fig. 2 in der Seitenansicht veranschaulicht.
Es ist α ein beliebiges Uhrwerk, welches zu einer bestimmbaren Zeit einen Haken b zurückzieht. Ist der Gashahn geöffnet, so greift dieser Haken b in eine Kerbe eines um die Achse c schwingbaren Hebels d. Dieser Hebel d ist seinem Gewichte nach derart ausgebildet, dafs er bei einer bestimmten Neigung (etwa 550 gegen die Horizontale) die Reibung des Hahnkegels überwinden und somit den Hahn schliefsen kann.
Wenn der Hebel d in der in Fig. 1 ausgezogenen Stellung sich befindet, d. h. also, wenn er nahezu vertical steht, so ist die auftretende horizontale Kraftcomponente sehr gering, so dafs also die Reibung an dem Haken b auch hinreichend klein ist, um durch das Uhrwerk überwunden werden zu können. Wird der Hebel d dann ausgelöst, so würde der Hebel zwecks Schliefsung des Hahnes die Reibung des Hahnkegels nicht überwinden können, weil der Hebelarm, an welchem die Last, hier also das Eigengewicht des Hebels, angreift, zu klein ist. Es wird deshalb der Hebel d nicht unmittelbar mit der Hahnkegelachse starr verbunden, sondern auf letztere ein Schlüssel f aufgesetzt, in dessen Schlitz g ein mit dem Hebel d verbundener Stift h spielt. Wird somit der Haken b ausgelöst, so kann der Hebel d schwingen, da er nur die Reibung an seiaem eigenen Drehzapfen zu überwinden hat. Erst wenn der Stift h an das andere Ende des Schlüsselschlitzes g gelangt ist, mufs auch die Reibung an der Hahnkegelachse überwunden werden. Es kann dies aber auch geschehen, da, wie vorhin angedeutet, das Gewicht des Hebels d derart bemessen ist, dafs er bei einer
bestimmten Neigung hinreichend ist, um die Reibung im Hahn zu überwinden. Es schwingt dann der Hebel d infolge seines Eigengewichtes weiter und schliefst den Hahn.
Man kann übrigens den Neigungswinkel, bei welchem der Hebel d die Hahnachse mitnimmt, bis zu 45° wählen, da nur 900 Drehung zum Schlufs der Hahnachse erforderlich ist.
Man hat demnach auf die beschriebene einfache Weise erzielt, dafs einerseits der schwere Hebel d auf den Sperrhaken b der Uhr in seiner Normalstellung nur einen geringen Druck ausübt, und dafs andererseits infolge des eingeschalteten verlorenen Ganges der Hebel eine Stellung erlangt, in welcher sein Eigengewicht zur Ueberwindung der Hahnreibung hinreicht.
In Fig. 3 und 4 ist nun eine Modification veranschaulicht, welche für sehr schwer zu schliefsende Hähne bestimmt ist.
Es gilt hier für den Hebel d1 dasselbe, was über den Hebel d gesagt worden ist. Sobald dieser Hebel dl nach Auslösen durch den Sperrhaken b eine bestimmte Neigung angenommen hat, ist er im Stande, einen Hebel k, welcher horizontal schwingen kann und durch eine Feder m beständig vorgedrückt wird, zurückzudrücken, so dafs ein auf diesem Hebel k liegender zweiter schwerer Hebel J2 abrutscht und infolge seines Eigengewichtes den Hahn, auf dessen Kegelachse er sitzt, schliefst. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 wird der Hebel d durch einfaches Zurückdrehen in seine Normalstellung zurückgeführt, wobei der Haken b in die Kerbe des Hebels d selbstthätig einspringt. Bei der Modification, nach Fig. 3 und 4 wird der untere Hebel d2 zu demselben Zweck hochgedreht, worauf der Stift ρ gegen die Verbindungsstange 0 stöfst und den Hebel d mit hochhebt, so dafs wiederum letzterer seine Normalstellung einnimmt, während der Hebel d'2, an dem horizontal schwingenden Hebel k vorbeigleitend, sich vor den letzteren legt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Von einem Uhrwerk beeinfiufste Absperrvorrichtung für Gas- und andere Leitungen, gekennzeichnet durch die Anordnung eines vertical schwingenden, durch sein Eigengewicht wirkenden Hebels d, welcher in der Normalstellung in einer dem labilen Gleichgewichtszustande angenäherten Lage durch das Uhrwerk festgehalten wird, und nach erfolgter Auslösung bis zum Eingriff in den Hahnschlüssel/ einen todten Gang von solcher Ausdehnung zurücklegt, dafs er infolge des gröfser gewordenen Hebelarmes seines Eigengewichtes den Reibungswiderstand des Hahnhebels, welcher gegebenenfalls noch durch einen künstlich vorgeschalteten Widerstand — etwa einer Feder m — vergröfsert ist, überwinden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT78105D Von einem Uhrwerk beeinflufste Absperrvorrichtung für Gas- und andere Leitungen Expired - Lifetime DE78105C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5156422A (en) * 1989-04-25 1992-10-20 Kabushiki Kaisha Kobe Seiko Sho Swivel joint

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