DE7816929U1 - Langlaufski - Google Patents
LanglaufskiInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C5/00—Skis or snowboards
- A63C5/04—Structure of the surface thereof
- A63C5/044—Structure of the surface thereof of the running sole
-
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- A63C7/00—Devices preventing skis from slipping back; Ski-stoppers or ski-brakes
- A63C7/06—Tooth-shaped running sole-plates
Landscapes
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Description
Dipl.- Ing! Wilfrid' 1RAECK "
PATENTANWALT 7 STUTTGART 1, MOSEiFlSTRASSE 8 - TELEFON (0711) 244003
- B 432 -
Firma Benner Ski KG Birkenstr. 1, 7184 Kirchberg
Langlaufski
Die Erfindung betrifft einen Langlaufski mit einer mindestens
in einem mittleren Bereich der Skilänge profilierten Lauffläche, deren Profilierung aus in zueinander versetzten
Querrsihen angeordneten, einem Schuppenmuster entsprechenden Vertiefungen besteht, bei denen im wesentlichen bogenförmige
Begrenzungskaiiten siit des1. Bogen zur Skispitze
weisen und die Bodenflächen der Vertiefungen bezüglich
1TrSi xauidi f uau ^5=
kanten im Bereich der BogeBscheitel die größte Tiete
bzw. Höhe haben.
Ein Langlaufski dieser allgemeinen Bauart ist aus
der FR-PS 808 359 bekannt, bei dem die Profilierung beiderseits einer mittleren Führungsrille durch zu
einem Schuppenmuster angeordneten Vertiefungen mit nach vorn gerichteten bogenförmigen Begrenzungskanten
gebildet wird, wobei dieVertiefungen nebeneinander in
-J-
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Querreihen angeordnet und in den aufeinanderfolgenden Querreihen zueinander versetzt Si^id. Da die Begrenzungskanten
der in Quer- und Län<_ .richtung benachbarten Vertiefungen
direkt aneinander anschließen, verbleibt bei dieser Profilierung nur ein geringer, in der Laufflächenebene
liegender Flächenanteil bestehen; so da£ dieser Langlaufski
theoretisch ein befriedigendes Steig- und Abstützvermögen bieten dürfte, wogegen jedoch nur mäßige Gleitgeschwindigkeiten
erreicht werden.
I Demgegenüber ist bei einem aus der DE-AS 15 78 922
p bekannten Langlaufski auf der Laufsohle ein der Natur
I nachgebildeter Schuppenbelag vorgesehen, bei dem die
ρ Schuppen mit bogenförmigen Begrenzungskanten zum Skiende I hin weisen und auch in dieser Richtung ansteigen. Die
I bogenförmigen Begrenzungskanten der in Querreihen neben-
I einander angeordneten schuppenartigen Vorsprünge schließen
I seitlich direkt nebeneinander an und bilden dadurch nach
I vorn sich zugespitzt verjüngende Nuten oder Einschnitte,
1 die das Steigvermögen dieses Langlauf skis bestimmen, da
s die rückwärtigen im wesentlichen querverlaufenden Bogen-
I kanten von vornherein bei der Herstellung oder durch Ab-
"i nutzung im Gebrauch im Mesanf τ-inhon eingeebnet sind. Ein
I Langlaufski mit dieser Laufsohlenprofilierung besitzt
I zwar verhältnismäßig günstige Gleiteigenschafter>, jedoch
I " befriedigen die damit erreichbaren Steig- und Abstütz-
1 eigenschaften nicht vollständig. Darüberhinaus unterliegt
I die durch Vorsprünge gebildete Schuppenprofilierung bei
% der Benutzung einem beträchtlichen Abrieb, wodurch nach
gewisser Eenutzungszeit die Steigeigenschaft noch weiter
I reduziert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Langlaufski
mit einer profilierten Laufsohle der eingangs erwähnten
-J-
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Art dahingehend auszubilden, daß er im Gebrauch, weitgehend
unabhängig von der Beschaffenheit des Schnees und der Wüterungstemperatur, ein verbessertes Abstütz-
und Steigvermögen gewährleistet, ohne gute Gleiteigenschaften in Vorwärtsrichtung einzubüßen.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Bodenfläche der Vertiefungen aus Abschnitten mit unterschiedlicher Neigung bzw. Krümmung besteht, derart,
daß mindestens die dem Bogenscheitel benachbarten Bereiche der Begrenzungskante eine annähernd gleichgroße
Tiefe wie am Bogenscheitel aufweist.
Die Erfindung geht dabei von der Erkenntnis aus, daß die Steigeigenschaften entscheidend durch die Höhe bzw.
Tiefe der Begrenzungskanten beeinflußt werden und deshalb die Begrenzungskante nicht nur wie bisher am vorderen
Eogenscheitel, sondern auch in den seitlich daran anschließenden benachbarten Bereichen annähernd so tief wie im Bogenscheitel
sein sollte und demnach die Bodenfläche so ausgebildet sein muß, daß mindestens in den für die Abstützung maßgebenden
Bereichen der Vertiefungen das aufnehmbare Schneevolumen vergrößert wird, damit auch noch in mehr oder weniger mit
Schnee vollgesetztem Zustand ein Teil der Begrenzungskante zur Abstützung zur Verfügung steht.
Wenn die Bodenfläche der Vertiefungen einen quer zur Skilänge verlaufenden vorderen waagerechten Bereich und einen
sich daran anschließenden, bis zur Laufflächenebene erstreckenden rückwärtigen geneigten Bereich aufweist, entsteht
die für das verbesserte Steigvermögen maßgebende verbreiterte Begrenzungskante, die über diesen verbreiterten
Bereich die erforderliche Tiefe hat. Gleichzeitig wird unmittelbar hinter der Begrenzungskante ein vertiefter
7816929 2ioa78
Schneeaufnahmeraum geschaffen. Diese Wirkung wird verstärkt, wenn der rückwärtige Bereich der Bodenfläche der
Vertiefungen konkav gekrümmt ist.
Bei konvexer Krümmung des rückwärtigen Bereiches der Bodenfläche bleibt zwar der erwünschte tiefe Schneeaufnahmebereich
unmittelbar hinter der Begrenzungskante erhalten, gleichzeitig wird jedoch ein Teil der Vertiefung
nunmehr mit einer Gleitfläche ausgestattet, die sich an den rückwärtig stehengebliebenen Abschnitt der Gleitfläche
auf eier Höhe der Laufsohlenebene erweitert. Die Vertiefungen sind somit auf den bogenförmigen Begrenzungskanten benachbarte
Bereiche beschränkt, wobei vorzugsweise auch noch hinter bzw, neben den seitlichen Abschnitten der Begrenzungskanten schmale, sich nach hinten verjüngende Vertiefungsbereiche in Form von sich nach rückwärts in Höhe und
Tiefe verjüngenden Nuten stehenbleiben.
Um die Gleiteigenschaften eines Langlaufskis der beschriebenen Profilierung zu verbessern, können die zwischen in Querrichtung
benachbarten Begrenzungskanten bestehenden, die Laufflächenebene bildenden Gleitflächen bis in den davor
auf Lücke angeordneten Bogen hinein erweitert sein. Dabei braucht die in den vorderen Bogen verlängerte Gleitfläche
nicht in der Höhe der Laufflächenebene zu verlaufen, sondern kann gegenüber dieser leicht vertieft sein, und zwar derart,
daß die Bodenfläche der Vertiefungen zwischen der bogenförmigen Eegrenzungskante und der nach vorn in den Bogen
verlängerten Gleitfläche in Richtung auf einen vorn an die Laufflächenebene anschließenden längsverlaufenden Mittelgrat
von beiden Seiten her ansteigend verlaufen. Der Mittelgrat kann vom vorderen Ende der zwischen zwei benachbarten
bogenförmigen Begrenzungskanten bestehenden Laufflächenebene ausgehend nach vorn abwärts geneigt sein.
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ρ In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die bogen-
förmigen Begrenzungskanten jeweils an der Rückseite von
aus der Laufflächenebene ansteigenden bogenförmigen Auf-
fj Wölbungen angeordnet sein. Diese Aufwölbungen lassen sich
f in einer beliebig geeigneten Höhe z.B. von einem oder
mehreren Zehntelmillimeter bei der Fertigung eines aus
thermoplastischem Kunststoff bestehenden Laufsohlenbelages
J leicht dadurch erzeugen, daß eine erwärmte Prägewalze, die j§ das in das Kunststoffmaterial einzuformende Negativ-Schuppen-
muster in Form von entsprechend profilierten Vorsprüngen trägt, mit einer gesteuerten größeren Umfangsgeschwindigkeit
angetrieben wird als der Längsvorschub des zu profilierenden Kunststoffmaterial-Streifens.
Da die Begrenzungskanten der nebeneinander und hintereinander angeordneten Vertiefungen Abstände zwischen ungefähr 1 4
mm aufweisen, können sich die Aufwölbungen bei einem kleineren Abstand zwischen zwei seitlich benachbarten Begrenzungskanten
am rückwärtigen Ende vereinigen, wobei sie dann rückwärtig bis zur Laufflächenebene schräg abfallen.
Die Erfindung sieht bei einer anderen Ausführungsform
außerdem vor, daß die Höhe der bogenförmigen Begrenzungskanten überwiegend durch die aus der Lauffläche ansteigenden
bogenförmigen Aufwölbungen bestimmt ist. Indiesem Fall hat der Langlaufski bzw. dessen Laufsohlenbelag eine im wesentlichen
ebene Gleitfläche, aus der die bogenförmigen Aufwölbungen mit den dahinter angeordneten bogenförmigen
Begrenzungskanten herausragen. Die Bodenfläche der von den Begrenzungskanten nach vorn und seitlich umschlossenen
Vertiefungen befindet sich somit im wesentlichen auf dem
Niveau der allgemeinen Laufflächenebene.
Um der Gefahr zu begegnen, daß sich die aus Vertiefungen
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bzw» den bogenförmiges Begrenzungskanten gebildeten Steighäjfen
mit Schnee zusetzen und daher weitgehend unwirksam werden, wird vorgeschlagen, daß in der Lauffläche Längsnuten
vorgesehen sind, deren gleichmäßige Tiefe etwa der größten Tiefe der Vertiefungen entspricht und die sich
kontinuierlich durch die Längsmitte der Vertiefungen erstrecken, beginnen'! am Bogenscheitel einer Begrenzungskante, sich fortsetzend durch den Abstand zwischen zwei
Begrenzungskanten der davor angeordneten versetzten Querreihe von Vertiefungen bis zur nächsten Vertiefung, di<=>
mit der ersten Vertiefung in Längsrichtung ausgeflucntet ist. Aufgrund dieses Vorschlages entstehen über die Breite
der Laufsohle nebeneinander angeordnete Längsnuten e die
sich über die geamte Länge der Laufsohlenprofilierung erstrecken und dadurch neben der Freihaltung der Vertiefungen
von schnee auch für eine ausgezeichnete Spurhaltigkeit des Langlaufskis beitragen, sondern auch die bei derartigen
Profilierungen häufig auftretende Geräuschentwicklung unterbinden, die darauf zurückzuführen ist, daß in den
Zwischenräumen zwischen den Begrenzungskanten eingefangene Luftpolster komprimiert werden und sich zu entspannen
trachten. Die Längsnuten haben somit gleichzeitig die Funktion von Luftleitkanälen, so daß sich von vornherein
in der Vertiefungen keine abgeschlossenen Luftvolumen
bilden können. Darüberhinaus können diese Längsnuten die sonst ublicherwe5.se in die Lauffläche eingearbeitete Mittelrille
teilweise oder ganz ersetzen.
Die Erfindung iist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1a, 1b schematische Draufsichten auf die Skilauf-
fläche mit Profilierungen gemäß der Erfindung,,
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If4 «·· · · t
• ·*■· * · ι■ · a it
Fig. 2 ein schematischer Längsschnitt durch den Ski nach der Linie H-II in Fig. 1a,
Fig. 3 eine vergrößerte Draufsicht auf einen Ausschnitt aus der Lauffläche nach Fig. la#
Flg. 4 einen Längsschnitt nach der Linie A-B in Fig. 3 entsprechend dem Stand der Technik
Fig. 5 einen Schnitt ähnlich Fig. 4 für eine Profilierung gemäß der Erfindung,
Fig. 6 einen Schnitt ähnlich Fig. 4 entsprechend einer Variante,
Fig. 7 einen Schnitt ähnlich Fig. 4 entsprechend einer anderen Variante,
Fig. 8 einen Schnitt ähnlich Fig. 4 entsprechend
einer weiteren Variante gemäß der Erfindung,
Fig. 3 einen schnitt nach der Linie C-D in Fig. 6 zur Darstellung des Verlaufes der Bodenfläche
der Vertiefung gemäß einer möglichen Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 1O einen ähnlichen Schnitt wie in Fig. 9
für eine andere Profilierungder Bodenfläche
der Vertiefung,
Fig. 11 eine perspektivische Draufsicht auf einen laufflächenbelag mit einer Profilierung
gemäß der Erfindung, worin zwei mögliche Ausgestaltungen für die Bodenfläche der Vertiefungen
dargestellt sind,
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·■ · · I 4 1 ··· · I
Ii ■· Il ι· ■ Ii
Fig. 12 einen vertikalen Längsschnitt nach der Linie XII-XII in Fig. 11,
Fig. 13 einen vertikalen Längsschnitt nach der Linie XIII-XIII in Fig. 11,
Fig. 14 eine Draufsicht auf einen Abschnitt einer
Laufsohlenprofilierung in natürlicher Größe,
Fig. 15 einen vergrößerten Schnitt nach der Linie
XV-XV in Fig. 14,
Fig. 16 eine schematische Draufsicht auf die Laufsohle
eines Langlaufskis mit einer abgeänderten Profilierung,
Fig. 17 einen vertikalen Längsschnitt durch eine
Laufsohle nach Fig. 16 mit verschiedenen möglichen
Profilierungen für die Vertiefung und deren Begrenzungskanten,
Fig. 18 eine vergrößerte Draufsicht auf einen Aus-
sclinitt einer Lauffläche gemäS einer weiteren
Ausführungsform der Erfindungund
Fig. 19 ■ einen Schnitt nach der Linie ΙΧί-ίΧΧ in
Fig. 18.
Fig. 1a,r 1b zeigen verschiedene Möglichkeiten für die Profilierung
der Lauffläche eines Langlaufskis, der beispielsweise
mit einer mittleren Führungsrille 1 versehen ist und wobei die Profilierung entweder auf einer aufgeklebten Laufsohle,die
vorzugsweise aus thermoplastischem Kunstmaterial vorgesehen ist oder bei einem Vollkunststoff-Ski direkt auf der Unterseite
des Skikörpers besteht. Die Profilierung besteht aus
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in zueinander versetzten Querreihen angeordneten, einem
Schuppenmuster entsprechenden Vertiefungen 2, die durch im wesentlichen bogenförmige Begrenzungskanten 3 zur
Skispitze hin begrenzt sind. Nach Fig. 1a entsprechen
die Eegrenzungskanten 3 im wesentlichen ein ein Halbkreis,
während in Fig. 1b die Begrenzungskanten 3 einer offenen Trapezlinie angenähert sind, die durch eine Querlinie
nach vorn hin begrenzt sind. Die Vertiefungen 2 bzw. deren Begrenzungskanten 3 sind in den aufeinanderfolgenden Querreihen
auf Lücke angeordnet. Obwohl den nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen Im wesentlichen bogenförmige
Begrenzungskanten nach Fig. 1a zugrundegelegt sind, versteht sich, daß die Erfindung sich gleichermaßen
auch auf Vertiefungen mit Begrenzungskanten 3 entsprechend Fig. 1b oder einer anderen im wesentlichen halbbogenförmigen
Gestalt erstreckt.
Die Vertiefungen des "negativen Schuppenprofils" sind
nach Fig. 3 erfindungsgemäß vorzugsweise so angeordnet, -ciafl die einander benachbarten Becfrenzuncfskanten 3 sowohl
in Querrichtung als auch in Längsrichtung gewisse Abstände sueisasder aufweisen. Nach des Stand dsi Teik gssäfl
Fig. 4 verlaufen die Bodenflächen 4 der Vertiefungen 2 bezüglich der Laufflächenebene 5 so geneigt, daß die
Begrenzungskantan im Bereich der Bogenscheitel ihre größte Tiefe besitzen. Zur Erzielung eines besseren
Steigvermögens mit dem Langlaufski wird erfindungsgemäß nach Fig. 5-8 die Bodenfläche 4 nicht als ebene Schrägfläche
ausgebildet, sondern besteht aus Abschnitten mit unterschiedlicher Neigung bzw. Krümmung, so daß mindestens
die dem Bogenscheitel benachbarten Bereiche der Begrenzungskante eine annähernd gleichgroße Tiefe wie am Bogenscheitel
aufweisen. Gemäß Fig. 5 besitzt die Bodenfläche einen quer
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zur Skilänge verlaufenden etwa waagerechten Bereich 6 und einen sich rückwärts daran anschließenden, bis zur
Lauffl&chenebene 5 erstreckenden geneigten Bereich 7.
Nach Fig. 6 kann der rückwärtige Bereich der Bodenfläche einen konkav gekrümmten Abschnitt 8 aufweisen. Nach
Fig. 7 besteht die Bodenfläche der Vertiefungen aus einer vorderen Quermulde 9, an die sich ein rückwärtiger,
geradling oder konvex gekrümmter Bereich 10 anschließt. Die tiefste Stelle der Quermulde liegt bei etwa 1/3 bis
1/2 der Länge der Vertiefung. Als Variante zu Fig. 6 zeigt Fig. 8 einen vorderen, im wesentlichen geradlinigen
Bereich 6, an den sich ein rückwärt-iger, konvex gekrümmter Abschnitt 11 anschließt.
Insbesondere nach der Ausfuhrungsform nach Fig. 8 kann
die durch den konvex gekrümmten Abschnitt 11 bis in die
Vertiefung 2 nachvorn verlängerte Gleitfläche auch in
Querrichtung entsprechend Fig. 9 oder 10 gewölbt ausgeführt
sein, so daß die seitlichen Bereiche der Begrenzungskanten bis nahezu an ihr rückwärtiges Ende hin stärker
ausgeprägt sind bzw. eine für die Abstützung und Spurhaltigkeit de? Langlaufskis maßgebende Tiefe beibehalten.
In der perspektivischen Darstellung nach Fig. 11 sind
in dem gleichen Schuppenmuster zwei verschiedene Ausführungsformen
für nah vorn in den Bogen hinein erweiterte Gleitfläehenbereiche gezeigt. Die zwischenin
Querrichtung benachbarten Begrenztingskanten 3 bestehenden,
die LaufflMchenebene bildenden Gleitflächenabschnitte
sind mit 5 bezeichnet. Normalerweise enden diese Gleitflächen abwa an der eingezeichneten Hilfslinie,
die nach vom einen gewissen Abstand von den Bogenscheiteln der dahinterliegenden Begrenzungskanten 3 besitzt.
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Bei dem oberen Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 11 ist die Gleitfläche 5 nach vorn in den durch die Begrenzungskante gebildeten Bögen mit eines ebenfalls bogenförmigen
Abschnitt 13 erweitert. Die Bodenfläche der Vertiefungen
zwischen der Begrenzungskante und der in den Bogen nach
vorn erweiterten Gleitfläche ist vom Bogenscheitel aus in Längsrichtung leicht aufwärts geneigt, etwa entsprechend
der in Fig. 12 mit unterbrochenen Linien angedeuteten Verlauf 14. Der Anschluß zwxshen der Bodenfläche 6 und
der oberen Gleitfläche 13 erfolgt mit steiler geneigten übergängen 15.
Ähnliche Verhältnisse sind für das zweite in Fig. 11
darunter gezeigte Ausführungsbeispiel gegeben, für das der senkrechte Längsschnitt gemäß Fig. 13 gilt. Hierbei
ist der in den Bogen hinein verlängerte Abschnitt 13 der Gleitfläche 5 kürzer, und von der Vorderseite der
Gleitfläche geht ein längsverlaufender Mittelgrat 16
aus, der entweder in der Höhe der Gleitfläche verbleibt oder gemäß Fig. 13 leicht abwärts geneigt verläuft und
mit einem geneigten Übergang 17 an den sich hinter dem Bogenscheitel befindlichen vertieften Bereich 6 der
Bodenfläche anschließt. Gemäß Fig. 12 und 13 wird durch die erweiterten Gleitflächenabschnitte 13 das Gleitvermögen
des Langlaufskis verbessert, ohne daß dabei auf
en gutes Steigvermögen verzichtet iu werden braucht, das
weiterhin durch die vertieften Bodenflächen gewährleistet bleibt, die insbesondere an der Vorderseite des Bogens
bestehen und sich auch noch bis hin an die seitlichen Enden der Begrenzungskanten 3 erstrecken. Beiden grundsätzlichen
Ausführungsformen gemäß Fig. 12 und 13 ist gemeinsam, daß die 3odenfläche und der geneigte übergang
15 bzw. 17 im Bereich des Bogenscheitels am breitesten
sind und sich bis zu den Bogenenden allmählich verringern.
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- 12 -
Ein ähnliches Ausführungsbeispiel ist in Fig. 14 und 15
gezeigt, wo die in Pig, 14 in Normalgröße wiedergegebene
Lauffläche keine Längsmittelrille besitzt/ da auf sie normalerweise verzichtet werden kann, wenn die im wesentlichen
in Längsrichtung endenden Begrenzungskanten ausreichend ausgeprägt sind und somit eine Längsführungsfunktion
mit übernehmen können. Der vergrößerte Längsschnitt gemäß Fig. 15 zeigt eine ähnlich wie in Fig. 6
erweiterte Vertiefung mit einem konkav verlaufenden rückwärtigen Abschnitt 8, während sich die untere Vertiefung
in Fig. 15 auf eine ähnliche Ausführungsform wie in Fig. 13 bezieht, wo die Gleitfläche 5 durch einen längsgerichteten
Mittelgrat 16 nachvorn verlängert ist und von der tiefsten
Stelle der Begrenzungskante benachbarten Bodenfläche aus bis zum Mittelgrat hin ansteigende Flächenbereiche 18 vorgesehen
sind.
In der Draufsicht gemäß Fig. 16 ist angedeutet, daß die
bogenförmigen Begrensungskanten 3 jeweils an der Rückseite
von aus der Laufflächenebene ansteigenden bogenförmigen Aufwölbungen 20 angeordnet sind. Wenn man davon ausgeht,
daß die Vertiefungen im allgemeinen etwa 0,2 - 0,3 mm tief sind, so ergibt sich aus dem Längsschnitt gemäß Fig. 17,
daß die Aufwölbungen 20 eine Höhe von etwa 0,1 mm oberhalb der Laufflächenebene 5 besitzen. Die Aufwölbungen haben
nach vorn hin verhältnismäßig flach geneigte übergänge und erstrecken sich vorzugsweise, jedoch nicht notwendig, über
die gesamte Länge einer Begrenzungskante. Entsprechend Fig. können sich die Aufwölbungen 20 zwischen zwei seitlich benachbarten
Begrenzungskanten am rückwärtigen Ende vereinigen, wobei sie rückwärtig bis zur Laufflächenebene an der Stelle
21 abgeschrägt sind. In Fig. 17 .sind von oben nach unten schematisch verschiedene mögliche Ausgestaltungen dargestellt,
obwohl von diesen unterschiedlichen Ausgestaltungen selbstver-
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9 4 ■
ständlich immer nur eine für einen bestimmten Laufflächenbelag
zur Anwendung kommt» Die Ausgestaltung der obersten Vertiefung in Fig. 17 entspricht etwa derjenigen nach
Fig. Ί, die nächstfolgende etwa der Fig. 8, die zweitunterste
etwa der nach Fig. 13, während bei der untersten Ausgestaltung eine Vertiefung überhaupt fehlt und die
Höhe der bogenförmigen Begrenzungskanten 3 überwiegend durch die aus der Lauffläche ansteigenden bogenförmigen
Aufwölbungen 20 bestrlnast ist. Wesentlich für sämtliche
dieser Ausführungsformen ist, daß die vorderen Übergangsbereiche der Aufwölbungen 20 bis zur Laufflächenebene 5,
wie dargestellt, allmählich erfolgen.
In Fig. 18 ist eine mit Längsnuten 22 versehene Profilierung
dargestellt, bei der die Längsnuten bezüglich der allgemeinen Laufflächenebene eine gleichmäßige Tiefe aufweisen, die
etwa der größten Tiefe der Vertiefungen 2 entspricht. Die Längsnuten 22 erstrecken sich kontinuierlich durch die
Längsmitte der Vertiefungen und beginnen am Bogenscheitel einer Begrenzungskante 3, setzen sich denn durch den Abstand
zwischen zwei benachbarten Begrenzungskanten der davor angeordneten Querreihe von Vertiefungen fort b±ä hinein in die
nächste Vertiefung, die mit der ersten Vertiefung in Längsrichtung ausgefluchtet ist.
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Claims (15)
1. Langlaufski mit einer mindestens in einem mittleren
Bereich der Skilänge profilierten Lauffläche, deren Profilierung aus in zueinander versetzten Querreihen
angeordneten, einem Schuppenmuster entsprechenden Vertiefungen besteht, bei denen im wesentlichen bogenförmige
Begrenzungskanten mit dem Bogen zur Skispitze v/eisen und die Bodenflächen der Vertiefungen bezüglich
der Laufflächenebene so verlaufen/ daß die Begrenzungskanten im Bereich der Bogenscheitel die größte Tiefe
bzw. Höhe haben,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bodanflache der Vertiefungen
(2) aus Abschnitten mit unterschiedlicher Neigung bzw. Krümmung besteht, derart, daß mindestens
die dem Bogenscheitel benachbarten Bereiche der Begren-*
zungskante (3) eine annähernd gleichgroße Tiefe wie am
Bogenscheitel aufweisen.
2. Langlaufski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenfläche der Vertiefungen einen quer zur Skilänge verlaufenden vorderen waagerechten Bereich (6)
und einen sich daran anschließenden bis zur Laufflächenebene erstreckenden rückwärtigen geneigten Bereich (7)
aufweist (Fig. 5).
B 422 - 15 -
■.
3. Langlaufski nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
4=aß der rückwärtige Bereich (8) der Bodenfläche der
-. Vertiefungen (2) konkav gekrümmt ist (Fig. 6) .
-. Vertiefungen (2) konkav gekrümmt ist (Fig. 6) .
*■
4. Langlauf ski nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der rückwextige Bereich (11) der Bodenfläche der
Vertiefungen konvex gekrümmt ist (Fig. 8).
Vertiefungen konvex gekrümmt ist (Fig. 8).
ι \
5. Langlaufski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenfläche der Vertiefungen (2) einen quer zur Skilänge verlaufenden vorderen Bereich aufweist, der
eine an den Bcgenscheitel der Begrenzungskanten (3) anschließende Quermulde (9) enthält und dessen tiefste Stelle sich etwa bei 1/3 bis 1/2 der Länge der Vertiefung befindet, und daß sich an den muldenförmigen Bereich ein bis zur
Laufflächenebene (5) geradliniger oder konvex gekrümmter rückwärtige!- Bereich anschließt (Fig. 7) .
eine an den Bcgenscheitel der Begrenzungskanten (3) anschließende Quermulde (9) enthält und dessen tiefste Stelle sich etwa bei 1/3 bis 1/2 der Länge der Vertiefung befindet, und daß sich an den muldenförmigen Bereich ein bis zur
Laufflächenebene (5) geradliniger oder konvex gekrümmter rückwärtige!- Bereich anschließt (Fig. 7) .
6. Langlaufski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die zwischen in Querrichtung benachbarten Begrenzungskanten bestehenden, die Laufflächenebene (5) bildenden
Gleitfläche!! jeweils soweit bis in den davor auf Lücke
angeordneten Bogen erweitert sind, daß die Vertiefungen (2) auf den bogenförmigen Begrenzungskanten (3) benachbarte Bereiche beschränkt sind (Fig. 11 - 13).
Gleitfläche!! jeweils soweit bis in den davor auf Lücke
angeordneten Bogen erweitert sind, daß die Vertiefungen (2) auf den bogenförmigen Begrenzungskanten (3) benachbarte Bereiche beschränkt sind (Fig. 11 - 13).
7. Langlaufski nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenfläche (14) der Vertiefungen zwischen der
bogenförmigen Begrenzungskante (3) und einer in den Bogen nach vcrn bogenförmig verlängerten Gleitfläche (13) vom Bogenscheitel ε/us in Längsrichtung leicht aufwärts geneigt und mit steileren Übergängen (15 bzw. 17) an die Gleitfläche (13) angeschlossen ist (Fig. 11 - 13).
bogenförmigen Begrenzungskante (3) und einer in den Bogen nach vcrn bogenförmig verlängerten Gleitfläche (13) vom Bogenscheitel ε/us in Längsrichtung leicht aufwärts geneigt und mit steileren Übergängen (15 bzw. 17) an die Gleitfläche (13) angeschlossen ist (Fig. 11 - 13).
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8. Langlaufski nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet/
daß die Bodenfläche (6, 14) und der geneigte übergang (15)
im Bereich des Bogenscheitels am breitesten sind und sich
bis zu den Enden der Begrenzungskanten (3) allmählich verringern {Fig* 12)s
9. Langlaufski nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenfläche der Vertiefungen (2) zwischen der Begrenzungskante und einer nach vorn in den Bogen verlängerten
Gleitfläche (13) von einem vom Bogenscheitel aus rückwärtig leicht ansteigenden Niveau (14) entlang der Begrenzungskante
ausgeht und in Richtung auf einen vorn an die Gleitflächenebene (13) anschließenden längsverlaufenden
Mittelgrat (16) von beiden Seiten her ansteigend verläuft (Fig. 12).
10. Langlaufski nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mittelgrat (16) vom vorderen Ende der zwischen benachbarten Begrenzungsbogen verbleibenden Laufflächen (5, 13)
ausgehend nach, vorn abwärts geneigt ist (Fig. 13) .
11. Langlaufski nach Anspruch 9 oder 10. dadurch gekennzeichnet,
daß der Mittelgrat (16) vor einem hinter dem Bogenscheitel befindlichen vertieften Bereich (6) der Bodenflache
endet und an diesen mit einem geneigten übergang (17) angeschlossen
ist (Fig. 13).
12. Langlaufski nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1
bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die bogenförmigen
Begrenzungskanten (3) jeweils an der Rückseite von aus der Laufflächenebene ansteigenden bogenförmigen Aufwölbungen
(20) angeordnet sind (Fig. 16).
7816929 21.09.78
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13. Langlauf ski nach Anspruchl2, dadurch gekennzeichnet/
daß die Aufwölbungen (20) zwischen zwei seitlich benachbarten Begren:!ungskanten (3) sich am rückwärtigen Ende
vereinigen und rückwärtig bis zur Laufflächenebene abgeschrägt (21) sind (Fig. 17).
14. Langlauf ski naich Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet,
daS die Höhe der bogenförmigen Begrenzungskanten überwiegend durch die aus der Lauffläche ansteigenden
bogenförmigen Aufwölbungen (20)bestimmt ist (Fig. 17).
15. Langlaufski nach einem der vorhergehenden Ansprüche
1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß in der Lauffläche Längsnuten (22) vorgesehen sind, deren gleichmäßige
Tiefe etwa der größten Tiefe der Vertiefungen entspricht und die s.ich kontinuierlich durch die Längsmitte der Vertiefungen
erstrecken, beginnend am Bogenscheitel einer Begrenzungskante, sich fortsetzend durch den Abstand
zwischen zwei Begrenzungskanten der davor angeordneten versetzten Querreihe von Vertiefungen bis zur nächsten
Vertiefung, die mit der ersten Vertiefung in Längsrichtung
ausgefluchtet ist (Fig. 18, 19).
7816929 21.09.78
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7816929U1 true DE7816929U1 (de) | 1978-09-21 |
Family
ID=1323065
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7816929U Expired DE7816929U1 (de) | Langlaufski |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7816929U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2015058228A1 (de) | 2013-10-22 | 2015-04-30 | Fischer Sports Gmbh | Lauffläche für einen ski und langlaufski |
-
0
- DE DE7816929U patent/DE7816929U1/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2015058228A1 (de) | 2013-10-22 | 2015-04-30 | Fischer Sports Gmbh | Lauffläche für einen ski und langlaufski |
| AT514968A1 (de) * | 2013-10-22 | 2015-05-15 | Fischer Sports Gmbh | Lauffläche für einen Ski |
| US9737786B2 (en) | 2013-10-22 | 2017-08-22 | Fischer Sports Gmbh | Running surface for a ski and cross-country ski |
| AT514968B1 (de) * | 2013-10-22 | 2017-11-15 | Fischer Sports Gmbh | Lauffläche für einen Ski |
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