DE78251C - Steuerung für Dampfwasserheber. • - Google Patents

Steuerung für Dampfwasserheber. •

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DE78251C
DE78251C DENDAT78251D DE78251DA DE78251C DE 78251 C DE78251 C DE 78251C DE NDAT78251 D DENDAT78251 D DE NDAT78251D DE 78251D A DE78251D A DE 78251DA DE 78251 C DE78251 C DE 78251C
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DENDAT78251D
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C. EICHLER, Berlin S.W., Wilhelmstr. 20
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04F—PUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

PATENTAMT.
KLASSE 69: Pumpen.
Die Erfindung bezweckt, bei zweikammerigen Dampfwasserhebern (Pulsometern), welche mit Pendelzungen-, Platten-, Kugel- oder Schiebersteuerung versehen sind, den Betriebsdampf nach einmaliger Füllung der einen Kammer mit Dampf bezw. sofort nach der Entleerung derselben vom Wasser abzusperren und die Zeitverluste auf ein Minimum zu beschränken oder ganz aufzuheben. Diese entstehen durch die allmähliche Abnahme der Dampfspannung, hervorgerufen durch die Einspritzung, bis zum Uebergang der Luftleere in der einen Kammer und ferner durch die allmählich wachsende Ueberdruckspannung in der anderen Kammer, welche ein Umsteuern des Ventils bewirkt.
Zur Erreichung dieses Zweckes wird der Pulsometer versehen:
1. mit einer Vorrichtung, welche auf die Steuerungszunge derart einwirkt, dafs dieselbe den Einlafs des Betriebsdampfes nur so lange zuläfst, bis die Arbeitskammer von Wasser entleert ist und die Condensation beginnt;
2. mit einer mit vorstehender Vorrichtung zwangläufig verbundenen Schieber- oder Ventilsteuerung, durch welche der Dampf beim Beginn der Condensation aus den Arbeitskammern in einen aufserhalb des Pulsometerkörpers angeordneten Condensator oder in die freie Luft entlassen und damit die Spannung in den ersteren derart vermindert wird, dafs die Steuerungszunge bei ihrer Bewegung keinen Gegendruck mehr zu überwinden hat. '
Die Vorrichtung' besteht aus je einem Haken b I)1, Fig. i, welcher an den nach den Arbeitskammern A und B gerichteten Flachseiten der Steuerungszunge α angebracht ist, aus je einer Zugstange CCj, welche mittelst einer Oese auf diesen Haken ziehend einwirken kann, je einem Winkelhebel dCl1, der in e und e, im Steuerungsraume D und D1 seinen festen Drehpunkt hat und an dessen senkrechtem Arm die Zugstange c C1 angreift, je einer Zugstange //-,, welche oberhalb des Winkelhebels ddl an einer Feder g g1 aufgehängt ist und an welcher der horizontale Arm des Winkelhebels d dy angreift, und endlich aus je einem durchlochten und erforderlichenfalls noch mit einem nach innen öffnenden Bodenventil versehenen Hohlgefäfs h H1, welches am Ende der Zugstange ffx befestigt ist. Das Hohlgefäfs kann auch durch ein Massivgewicht ersetzt werden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Sobald der Wasserspiegel WSp in Kammer A bis auf die Linie C sinkt, taucht das Hohlgefäfs (oder Massivgewicht) h aus dem Wasser auf, entleert sich plötzlich im Dampfraume, sein vorheriges. specifisches Gewicht hat sich in das absolute verwandelt. Die Gewichtszunahme bewirkt, dafs durch die Stange f der wagerechte Arm des Winkelhebels d niedergezogen wird, so dafs der senkrechte Arm. desselben durch die Zugstange c, den Haken b angreifend, die Steuerungszunge α nach links bewegt. Damit ist dann der Dampf von der Kammer A sogleich nach der Entleerung derselben von Wasser abgesperrt und kann der Dampf in einem abgeschlossenen Räume beginnen, ohne wie bisher von nachströmendem Dampfe behindert zu werden, sich zu condensiren. Selbstverständlich vollzieht sich der beschriebene Vorgang abwechselnd in der Kammer A und der Kammer B.
Wenn der Pulsometer auf grofse Höhen fördern soll und deshalb mit hoher Dampfspannung betrieben werden mufs, so dafs also
die Steuerungszunge α bei ihrer Umsteuerung einen erheblichen Dampfdruck im Dampfraume zu überwinden hat, so ist die vorstehend beschriebene Vorrichtung derart zu gestalten, dafs ihre Wirkung auf die Steuerungszunge verstärkt wird, indem sie den der Umsteuerung der Zunge d entgegenstehenden Dampfdruck vermindert. Zu diesem Zwecke sind die Kraftarme des Winkelhebels d dx entsprechend langer als die Lastarme ddl zu machen.
Aufserdem aber wird die Steuerungszunge a, wie in Fig. 2. dargestellt, mit einem horizontalen doppelsitzigen Schieberventil K versehen, welches den Zweck hat, vor oder am Ende der Entleerung der Arbeitskammer A Hochdruckdampf von der einen Seite der Steuerzunge nach der anderen überzuleiten, also gewissermafsen Vordampf nach Kammer B zu geben, wodurch die rechte Seite der Steuerzunge demselben Dampfdruck wie die linke Seite ausgesetzt, also in Gleichgewichtslage bezüglich der Dampfdruckbelastung gebracht wird und nun naturgemäfs dem eigenen Pendelimpulse oder dem nachwirkenden Belastungshohlgefäfs h folgen mufs, welches, wie oben beschrieben, mittelst der Zugstange f, des Hebels d und der Haken c b die Steuerzunge zwangsweise absperrt.
In der gezeichneten Stellung (Fig. 2) ist das Ventil K so dargestellt, dafs die Arbeitskammer A in der Entleerung begriffen ist, das Hohlgefäfs h aber sich noch im Wasserraum A befindet. Beginnt nun h aus dem Wasser zu treten, so greift c den Haken b des Ventils K an und letzteres bewegt sich nach links, indem seine Sitzflächen von der Zunge frei werden und während der Bewegungszeit hochgespannter Dampf von A nach B übertritt bezw. nach B Vordampf strömt und somit auf beiden Seiten der Zunge α der gleiche Dampfdruck wirkt.
Inzwischen ist Wassergefäfs h weiter gesunken und Ventil K so weit nach links gezogen, dafs seine rechte Ventilsitzfläche an der Zunge anliegt und damit die Steuerzunge sammt Ventil K nach links hinüberreifst.
Die Wirkung von h soll aber nur einen Augenblick dauern und aufhören, sobald ihr Zweck erreicht ist. Zur Ermöglichung dessen sind die Wände von h durchlocht und der Boden mit Auslafsventil χ versehen, so dafs die Entleerung von h schnell erfolgt, welches durch Feder D wieder angehoben und somit die Steuerzunge während der Druckperiode der Kammer B nicht beeinflufst wird.
Das Voreildampfventil K kann auch an einer anderen Stelle der Zwischenwand beider Kammern mit gleichem Erfolge angebracht werden, indem man die Hohlgefäfse h nur auf das letztere abwechselnd wirken läfst, oder indem man die Hohlgefäfse aufserdem noch besonders mit der Steuerzunge, wie oben beschrieben, in Verbindung bringt.
Die Schiebersteuerung für den Auslafs des Dampfes aus den Arbeitskammern A und B in einen besonderen aufserhalb des Pulsometers angebrachten Condensator G besteht wie in Fig. ι linksseitig für die Kammer A dargestellt, entweder aus je einem Flachschieber 0 im Schieberkasten E oder, wie rechtsseitig für die Kammer B dargestellt, aus dem Doppelsitzventil ρ im Ventilkasten E1, und aus je einem entweder doppelarmigen Hebel m, der in η seinen Drehpunkt hat und an dem Schieber 0 angreift, oder aus je einem einarmigen Hebel t, welcher in μ seinen Stütz- und Drehpunkt hat und an dem Stengel s. des Doppelsitzventils ρ angreift.
Die Enden der Hebel m und t sind mit den Stangen f und J1 verbunden, so dafs sie ab-, hängig von den Bewegungen dieser Stangen den Flachschieber 0 bezw. das Doppelsitzventil ρ für den Ausgang des Dampfes bei Beendigung der Druckperiode öffnen und gleichzeitig beim Eintritt der Saugperiode schliefsen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Steuerung für Dampfwasserheber, gekennzeichnet durch die Anordnung von Gefäfsen mit durchlochten Wänden h H1, welche in den Arbeitskammern in solcher Höhe angeordnet sind, dafs sie gegen Ende der Druckperiode aus dem Wasser des Arbeitsraumes auftauchen und durch ihr Wassergewicht auf die Steuerungszunge wirken, sich aber dann schnell entleeren, so dafs ihre Wirkung auf die Steuerungszunge aufhört.
  2. 2. Eine Ausführungsform der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Steuerung für Dampfwasserheber, bei welcher die Wassergefäfse hhx dazu benutzt werden, vermittelst der Zugstangen ffx und Winkelhebel d d1 Zugstangen Cc1, welche an den Flachseiten der Steuerungszunge α oder an einem in dieser Zunge beweglichen doppelsitzigen Ventil K angebracht sind, die Umsteuerung des Dampfes zu bewirken.
  3. 3. Eine Ausführungsform der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Steuerung für Dampfwasserheber, bei welcher die Gefäfse h It1 dazu benutzt werden, vermittelst der Zugstangen Zf1 und des Hebels m Schieber oder Ventile op für den Auslafs des Dampfes aus. dem Dampfwasserheber am Ende der Druckperiode zu öffnen bezw. bei Beginn der Saugperiode zu schliefsen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT78251D Steuerung für Dampfwasserheber. • Expired - Lifetime DE78251C (de)

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