DE7900535U1 - Wecker fuer fernsprechgeraete - Google Patents
Wecker fuer fernsprechgeraeteInfo
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Description
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT Unser Zeichen
Berlin und München VPA j* Q 5 0 0 3
Wecker für Fernsprechgeräte.
Die Neuerung betrifft Wecker für Fernsprechgeräte, mit
einem elektromagnetischen Antriebssystem mit einer von einem Joch durchsetzten Magnetspule, einem Dauermagnet
und einem in seinem mittleren Bereich auf einer ebenen Lagerfläche an der Spule wippbar aufliegenden, durch
Magnetkraft auf die Lagerfläche orientierten Flachanker, dessen Lage in seiner Längs- und Querrichtung durch
der Lagerfische zugeordnete, mit den Randbereichen des Ankers zusammenwirkende Führungsflächen bestimmt und
senkrecht zur Lagerfläche durch eine Anschlageinrichtung gesichert ist, und mit einem schalenförmigen Klangkörper,
in dessen Höhlung das Antriebssystem zumindest teilweise aufgenommen ist.
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Unter "Wecker" versteht man in der Fernsprechtechnik eine Rufeinrichtung, die mittels eines elektromagnetisch
bewegten Klöppels und wenigstens eines anschlagbaron
Klangkörpers, meist in Form einer Schalenglocke, Schall
erzeugt. Derartige Wecker können als vorgefertigte, lconipakte Baugruppen komplett in Geräte bzw. Anlagen eingesetzt
Mur 1
- 2 - VPA 78 G 6 O O 3 BRI
oder aber auch erst beim Einbau in ein Gerät unter Einbeziehung von in dem Gerät vorhandenen Konstruktionsteilen
koplettiert werden.
Die den Anker tragenden Lager- und Führungsflächen an der Magnetspule sind bei bekannten Ausführungsformen von Weckern den Endbereichen des Jochs so zugeordnet,
daß der Anker mit seinen freien Enden h im Wippen wechselweise einem der Endbereiche des Jochs
annäherbar ist. Die wippende Bewegung des Ankers kann hervorgerufen werden durch einen an die Spulenwicklung
gelegten elektrischen Wechselstrom. Sie bewirkt die Bewegung eines mit dem Anker verbundenen Klöppels und
dessen Anschlag an den zugeordneten Klangkörper zwecks
Signalgabe.
Der Anker kann z.B. so in der Öffnungsebene der das Antriebssystem aufnehmenden Schalenglocke angeordnet
sein, daß der Klöppelstiel radial in der Schalenöffnung verläuft und mit dem an seinem freien Ende ausgebildeten
Schlagkörper mit Spiel in einer Ausnehmung am Rand der Schalenglocke eingreift. Durch die Ankerbewegung kann
der Schlagkörper des Klöppels wenigstens an einer seitlichen Begrenzung der Ausnehmung zum Anschlag gebracht
werden und die Schalenglocke damit zu akustischen Schwingungen anregen.
Das Antriebssystem mit Spule, Dauermagnet und Anker mit Klöppel ist bei einem Wecker, wie er dem Oberbegriff
zugrundegelegt ist, mittels eines Montagebügels funktionsgerecht vereinigt und in die Schalenglocke
eingebaut. Montagebügel und Schalenglocke sind mittels
wenigstens eines die Schalenglocke im schwingungsfreien mittleren Bereich durchsetzenden Befestigungselements,
z.B. einer Schraube, mechanisch verbunden. Am Montagebügel vorgesehene, aus der Höhlung der Schalenglccke
-3- VPA78G600 3/BRD
hervorstehende Winkelstücke mit Bohrungen ermöglichen das Befestigen des kompletten Weckers in Geräten bzw.
Anlagen.
Derartige Wecker sind im Betrieb mitunter großen mechanischen Schockbeanspruchungen ausgesetzt und
sollen diese ohne Funktionsstörungen überstehen. Der Anker ist dazu gemäß vorstehender Beschreibung nicht
nur durch Magnetkraft und seitliche starre Führungsflächen auf seine Lagerfläche orientiert, sondern zusätzlich
von einer Anschlageinrichtung übergriffen. Diese Anschlageinrichtung soll mit mechanischen Mitteln
die Möglichkeit einschränken, daß der Anker durch Schockbeanspruchung gegen die Magnetkraft etwa senkrecht
von der Lagerfläche weg zu schleudern ist.
Als Anschlageinrichtung zur Lagesicherung des Ankers ist bei einem bekannten derartigen Wecker ein den
Anker etwa in der Wippachse elastisch übergreifender Haltebügel vorgesehen, der an der Lagerfläche zugeordneten
Konstruktionselementen formschlüssig festgelegt ist. Dieser Haltebügel übt auch in seiner Ruhelage
eine unerwünschte elastische Richtkraft auf den Anker aus und behindert damit die freie Arbeitsbewegung
des Ankers, wodurch die Ansprechempfindlichkeit des Weckers nachteilig beeinflußt werden kann.
Von anderen Weckern her int es bekannt, an einem Basisteil
des Weckers ausgebildete, dem Antriebssystem
Sp zugeordnete, starre Anschlagsflächen vorzusehen, die im wesentlichen parallel zu entsprechenden Flächenbereichen
des Ankers verlaufen und den Anker auf seiner dem Joch abgewandten Seite in geringem Abstand übergreifen.
Dazu wäre es im vorliegenden Fall erforderlich, das Basisteil,das beim der Neuerung zugrundeliegenden ti
Wecker: von dem das Antriebssystem vereinigenden, die
- 4 - VPA 78 G 6 O O 3
Schalenglocke tragenden Montagebügel dargestellt ist,
zusätzlich mit entsprechenden Formelementen zu versehen, die im übrigen ihrerseits bei der Montage des Weckers
stören und zusätzliche Kosten verursachen würden.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, derartige Anschlagflächen für den Anker bereitzustellen ohne
zusätzliche Formelemente an irgendwelchen Montageteilen vorsehen zu müssen.
10
O Diese Aufgabe ist neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß die Anschlagflächen für den Anker von der Innenwand der das Antriebssystem mit Anker wenigstens zum Teil übergreifenden Schalenglocke dargestellt sind. Die entsprechenden Flächenelemente der Innenwand der Schalenglocke müssen dazu in einer solchen Entfernung parallel zu entsprechenden Flächenbereichen des Ankers verlaufen, daß bei einer Fluchtbewegung des Ankers der Anschlag erfolgt, bevor der Anker den Wirkungsbereich der seitlichen FUhrungsflachen verlassen hati Die Kraft des Dauermagneten reicht in diesem Fall tus, um den Anker wieder in seine korekte Arbeitslage zurück zu bewegen.
O Diese Aufgabe ist neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß die Anschlagflächen für den Anker von der Innenwand der das Antriebssystem mit Anker wenigstens zum Teil übergreifenden Schalenglocke dargestellt sind. Die entsprechenden Flächenelemente der Innenwand der Schalenglocke müssen dazu in einer solchen Entfernung parallel zu entsprechenden Flächenbereichen des Ankers verlaufen, daß bei einer Fluchtbewegung des Ankers der Anschlag erfolgt, bevor der Anker den Wirkungsbereich der seitlichen FUhrungsflachen verlassen hati Die Kraft des Dauermagneten reicht in diesem Fall tus, um den Anker wieder in seine korekte Arbeitslage zurück zu bewegen.
Die geometrische Zuordnung von Schalenglocke und Antriebssystem
kann nach einer Weiterbildung der Neuerung durch eine Schraubverbindung der genannten Teile über ein
z.B. in der Schalenglocke vorgesehenes Langloch, einstellbar gestaltet sein.
Im folgenden sei die Neuerung anhand eines in den Figuren
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Wecker in geschnittener Seitenansicht, und Fig. 2 den Wecker gem. Fig. 1 in einer Ansicht von unten.
" 5 " · VPA 78 G 6 0 0
Die Schal englocke 13 nimmt im dargestellten Ausführungsbeispiel
in ihrer Höhlung das gesamte Antriebssystem des Weckers mit Spule 1, Joch 2, Dauermagnet
5» Anker 3 mit Versteifungswänden 17 sowie den Klöppel 4 mit Stiel und Schlagkörper auf .Der Klöppel verläuft
radial annähernd in der Ebene des Öffnungsrandes der Schalenglocke. Der Schlagkörper an seinem freien
Ende greift in einen Ausschnitt 14 am Rand der Schalenglocke mit Spiel ein und kann an wenigstens eine der
Seitenkanten dieses Ausschnitts zum Anschlag gebracht werden. Der Klöppel ist mit einem abgekröpften Ende 11
seines Stiels am Anker befestigt, und zwar im mittleren Bereich einer der Versteifungswände 17.
Der flache, parallel zu der Jochebene verlaufende Teil des Ankers liegt mit seinem in Längsrichtung mittleren
Bereich wippbar auf einer an der Spule vorgesehenen, ebenen Lagerfläche auf, die hier unmittelbar vom Dauermagnet
gebildet ist. Der betreffende Flächenbereich des Ankers kann für die Wippbarkeit mit gegen die Lagerfläche
aus der Ankerebene hervortretenden,, als Lagerschneide wirkenden Durchprägungen versehen sein. An der Weckerspule
sind weiterhin zu beiden Seiten der Lagerfläche rechtwinkelig die Wippachse kreuzende Führungszapfen 6
vorgesehen, die mit Spiel in Ausklinkungen 7 am Rand der ebenen Ankerfläche eingreifen.
Ein Montagebügel 15 dient der Vereinigung des Antriebssystems
mit der Schalenglocke. Der Montagebügel besitzt aus der Schalenglocke hervorstehende, mit Bohrungen
versehene flache Arme 12 für die Befestigung des kompletten Wecker?.
Die Schalenglocke ist in ihrem mittleren Bereich in einer Durchprägung 8 mit einem Langloch 9 versehen,
das im Ausführungsbeispiel von zwei Schrauben 10 durch-
-6- VPA78G6003
setz4- ist und die Veränderung der geometrischen Zuordnung
von Schalenglocke und Antriebssystem ermöglicht.
Die Innenwand der Schalenglocke bildet die Anschlagflächen 16, an denen sich der Anker bei Fluchtbewegungen
abstützt, und zwar mit den Kanten der rechtwinkelig zur Ankerebene aufgestellten Versteifungswände 17 im mittleren
Bereich des Ankers. Für die Funktion der Anschlagflächen 16 kommt es dabei darauf an, daß der Anker im
r~ 10 Augenblick des Anschlagens an der Innenfläche der Schalenglocke
noch nicht den Wirkungsbereich der Führungszapfen 6 verlassen hat, die ihn in seinen Ausklinkungen
7 umgreifen. Das bedeutet für die geometrische Zuordnung von Glockenschale und Antriebssystem, daß das Maß b des
über die Führungsebene 18 des Ankers hinausragenden Teils der Führungszapfen 6 immer noch einen positiven Wert
haben muß, wenn der Abstand a zwischen den Anschlagsflächen und den entsprechenden Bereichen des Ankers Null
wird.
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2 Schutzansprüche
2 Figuren
2 Figuren
Claims (2)
1. Wecker für Fernsprechgeräte, mit einem elektromagnetischen
Antriebssystem mit einer von einem Joch durchsetzten Magnetspule, einem Dauermagnet und einem in
seinem mittleren Bereich auf einer ebenen Lagerfläche an der Spule wippbar aufliegenden, durch Magnetkraft
auf die Lagerfläche orientierten Flachanker, dessen Lage in seiner Längs- und Querrichtung durch der Lagerflache
zugeordnete, mit den Randbereichen des Aokers zusammenwirkende Führungsflächen bestimmt und senkrecht
zur Lagerfläche durch eine Anschlagseinrichtung gesichert
ist, und mit einem schalenfönnigen Klangkörper-, in dessen
Höhlung das Antriebssystem zumindest teilweise eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet ,
daß die Anschlagflächen (16) für den Anker (3, 17) unmittelbar
vor entsprechenden Bereichen der Innenwand der das Antriebssystem enthaltenden Schalenglocke (13)
gebildet sind.
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2. Wecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schalenglocke (13) in ihrem
,-.._ mittleren Bereich wenigstens mit einem, von wenigstens
einer Befestigungsschraube (10) mit Spiel durchsetzten Langloch (9) versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19787900535 DE7900535U1 (de) | 1978-01-17 | 1978-01-17 | Wecker fuer fernsprechgeraete |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19787900535 DE7900535U1 (de) | 1978-01-17 | 1978-01-17 | Wecker fuer fernsprechgeraete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7900535U1 true DE7900535U1 (de) | 1979-04-05 |
Family
ID=6699972
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19787900535 Expired DE7900535U1 (de) | 1978-01-17 | 1978-01-17 | Wecker fuer fernsprechgeraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7900535U1 (de) |
-
1978
- 1978-01-17 DE DE19787900535 patent/DE7900535U1/de not_active Expired
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