DE79582C - - Google Patents

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DE79582C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D44/00Machines for attaching welts or rands
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D69/00Shoe-nailing machines
    • A43D69/04Shoe-nailing machines with apparatus for separating the nails from a wire or from a strip of metal or other material
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D69/00Shoe-nailing machines
    • A43D69/06Shoe-nailing machines using ready-made staples

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk. ,
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Mai 1894 ab.
Schon oft ist der Versuch gemacht worden, an Schuhwerk das Oberleder mit der Brandsohle oder Rahmen, Oberleder und Brandsohle durch Drahtklammern mit einander zu verbinden, indem man in die Brandsohle einen Rifs einschnitt und von aufsen her Drahtklammern durch die zu verbindenden Theile einführte.
Diese Befestigungsweise, welche für Schuhwerk von gröfster Wichtigkeit ist, konnte jedoch bisher nur sehr wenig gebraucht werden, da das Einführen der U - förmig gebogenen Klammern in die vorgestochenen Löcher grofse Schwierigkeiten machte. Es liegt dies hauptsächlich daran, dafs erstens die Löcher nicht in der den Klammern entsprechenden Entfernung von einander sich befinden, wenn sie mit einer einfachen Ahle vorgestochen werden; es genügt auch nicht, zwei Ahlen neben einander anzuordnen, die eine der Klammerform entsprechende Entfernung von einander besitzen, da beim Einführen der Klammern grofse Schwierigkeiten entstehen, welche die Arbeit sehr verlangsamen.
Aus diesem Grunde mufste bisher das Einführen der Klammern von Hand geschehen und das Umbiegen der durch, das Material hindurchgeführten Schenkel· von einem zweiten Instrument erfolgen. Es war somit diese Art der Herstellung von Schuhen nicht für Maschinenbetrieb geeignet. Um sie hierfür anwendbar zu machen und sämmtliche der angeführten Schwierigkeiten zu umgehen, wird folgende, in den Fig. 1 und 2 dargestellte Construction von Schuhmaschinen und Werkzeugen benutzt.
An einem oscillirenden Kopf α sind zwei Ahlen b angeordnet, deren Entfernung von einander derjenigen der Klammerschenkel entspricht. Der Ahlenkopf α kann auf beliebige Weise in Schwingung versetzt werden, beispielsweise durch einen Handhebel h. Für maschinellen Betrieb wird jede beliebige Bewegungsvorrichtung für den Ahlenkopf angewendet. Das Charakteristische der vorliegenden Erfindung liegt nun darin, dafs die beiden Ahlen b vor dem Eintritt in das zu vernähende Material in eine Führungsbahn c eintreten, welche auch als Führungsbahn für die Klammern d benutzt wird. Dabei ist diese Führungsbahn so breit, dafs die Klammern d mit ihren Schenkeln gegen dieselbe anliegen und somit sich nicht nach der Seite hin verschieben können. Ebenso ist die Entfernung der Ahlen von einander so grofs, dafs dieselben mit ihren äufseren Begrenzungslinien an den Kanten der Führungsbahn c anliegen. Sind die Ahlen, wie in Fig. 1 dargestellt, in das Material eingetreten, so wird durch einen Druckschieber e eine der Klammern d vorgeschoben, während sich die Ahle nach dem Punkt f zurückbewegt. Beim weiteren Wege des Druckschiebers e gegen das Material hin wird die Klammer vollständig in dasselbe hineingedrückt und an einem festen oder beweglichen Gegenlager g umgebogen, so dafs ihre zum zweiten Mal abgebogenen Schenkel sich fest gegen das Material anlegen und somit eine sichere Ver-

Claims (1)

  1. bindung bewirken. Der Vortheil, den diese Art der Klammereinführung und des Vorstechens der Löcher mit sich bringt, ist der, dafs unbedingt die Schenkel der U - förmigen Klammern in die vorgestochenen Löcher eindringen müssen, und dafs man nicht mehr genau auf die Einführungsstelle der Klammern zu achten braucht. Es ist dies um so wichtiger, als bei dieser Art der Klammereinführung Maschinen für die Grofsindustrie angefertigt werden können, da das Eindringen der Klammern gesichert ist und nicht besonderer Aufmerksamkeit bedarf. Um die Vorrichtung betriebsfähig zu machen, müssen die Ahlen einen anderen Weg beim Vorstechen der Löcher beschreiben als die eingeführten Klammern. Deshalb ist in der beiliegenden Zeichnung ein oscillirender Ahlenkopf gewählt, jedoch könnte derselbe auch auf einer schrägen Bahn geführt werden, sofern dieselbe nur so beschaffen ist, dafs bei vollständig zurückgezogenen Ahlen die Klammern , ohne mit jenen in Berührung zu kommen, in das Material eingeführt werden können.
    Die einzelnen Klammern werden über einander geschichtet und nur die zu Unterst liegende wird von dem Druckschieber e erfafst, welcher einen der Führungsbahn entsprechenden Querschnitt besitzt und auf beliebige Weise von Hand oder von einer Maschinenwelle aus bethätigt werden kann.
    Diese Einrichtung kann sowohl für Werkzeuge als auch für Maschinen getroffen werden, für letztere bedarf man dann nur noch einer Transportvorrichtung für das Material und einer Antriebvorrichtung für den schwingenden Ahlenkopf oder, falls derselbe geradlinig bewegt wird, für dessen Schieber.
    Gleichgültig ist es, für welches Schuhwerk die beschriebene Einrichtung benutzt wird; dieselbe eignet sich sowohl für Wende- als für Rahmenschuhe jeder Art.
    Das beschriebene Verfahren kann nun nicht allein für Schuhwerk und zum Verbinden von Lederstücken überhaupt Verwendung finden, sondern auch für Heftmaschinen, wie sie in der Buchbinderei oder ähnlichen Gewerben benutzt werden. Das Charakteristische desselben ist also die Einführung der Draht-" klammern in der Weise, dafs sie einen Führungsweg passiren, den auch die oscillirende Ahle auf ihrem Arbeitsgang berührt.
    Paten τ-An sprtjch:
    Eine Vorrichtung zum Verbinden der Sohle mit dem Oberleder oder zum Verbinden von Brandsohle, Rahmen und Oberleder durch Drahtklammern, gekennzeichnet durch zwei parallel zu einander bewegte, um dieselbe Achse oscillirende Ahlen in Verbindung mit einer Klammergleitbahn, welche an ihrer Mündungsstelle tangential zur Bahn der Doppelahle liegt, zu dem Zweck, ein genaues Uebereinstimmen der vorgestochenen Löcher mit der Schenkelentfernung der zugeführten Klammern zu erreichen und aufserdem den Klammern beim Eindringen in das Material genau oder nahezu genau den Weg der Ahlen zu geben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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