DE800457C - Verfahren zum Vermeiden des Schwimmens des Stofftragarms von Blindstichnaehmaschinenund Stofftragvorrichtung zum Aus-fuehren des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Vermeiden des Schwimmens des Stofftragarms von Blindstichnaehmaschinenund Stofftragvorrichtung zum Aus-fuehren des Verfahrens

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DE800457C
DE800457C DEST80A DEST000080A DE800457C DE 800457 C DE800457 C DE 800457C DE ST80 A DEST80 A DE ST80A DE ST000080 A DEST000080 A DE ST000080A DE 800457 C DE800457 C DE 800457C
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DE
Germany
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support arm
fabric
fabric support
sewing machines
stitch sewing
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Expired
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DEST80A
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English (en)
Inventor
Wolfgang Dipl-Ing Heiss
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B1/00General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both
    • D05B1/24General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making blind-stitch seams
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B85/00Needles
    • D05B85/06Curved needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf den schwenkbaren Stofftragarm von Blindstichnähmaschinen, dessen vorderes, die Stoffauflage tragendes Ende durch eine Spannfeder nach oben gegen eine Einstell- oder Anschlagschraube gedrückt wird, so daß es in seiner Höhenlage gegenüber der Stichplatte im Kopf der Nähmaschine einstellbar ist.
Bei den bekannten Blindstichnähmaschinen dieser Art sind der Stofftragarm, die Spannfeder und die Einstellschraube so angeordnet, daß der Stofftragarm nicht nur an seinem vorderen Ende, sondern auch an seiner Lagerstelle, wo der Tragarm auf Bolzen o. dgl. schwenkbar ruht, nach oben gedrückt wird.
Wenn die Maschinen einem starken, dauernden Gebrauch unterworfen sind, so entsteht an der Lagerstelle des Stofftragarms, der an sich schon mit einem gewissen Spiel gelagert sein muß, damit er sich leicht und sicher in die gewünschte Lage einstellen läßt, infolge der natürlichen Abnutzung der Werkstoffe ein zusätzliches, mehr oder weniger großes Spiel, d. h. der Stofftragarm »schwimmt« in seiner Lagerstelle. Handelt es sich um eine Lagerstelle aus Büchse und Bolzen, so kann dieses zu große Spiel, die Lagerluft, auch nicht durch Nachstellen o. dgl. beseitigt werden. Durch die Spannfedern wird dann der Lagerbolzen des Tragarms gegen den oberen Teil der Innenfläche seiner Lagerbüchse gedrückt. Wenn nun durch den Nähenden der Stoff beim Durchführen durch die Maschine fest über die Stoffauflage am vorderen Ende des Tragarms beiderseits desselben nach unten gezogen und
gespannt wird, bewegt sich der Stofftragarm an seiner Lagerstelle nach unten, bis der Lagerbolzen auf den unteren Teil der Innenfläche seiner Lagerbüchse aufliegt. Diese Bewegung des Stofftragarms ist zwar gering, kann jedoch besonders bei dünnen Stoffen zu Uligenauigkeiten im Nadeleinstich und sogar zu Fehlstichen führen.
Zum Vermeiden dieses nachteiligen »Schwimmens« des Stofftragarms in seiner Lagerstelle dient ίο das neue Verfahren gemäß der Erfindung, nach welchem der Stofftragarm an seiner Lagerstelle unter ständigem, nach unten gerichteten Druck gehalten wird, so daß er stets auf fester Unterlage ruht. Das Herabziehen des Stoffes beiderseits der Stoffauflage am vorderen Ende des Tragarms kann keine Veränderung der Lage des Tragarms in seiner Lagerstelle, sondern nur ein noch festeres Anpressen auf seine LTnterlage bewirken.
Um dieses zu erreichen, sind erfindungsgemäß bei der Stoff vorrichtung der Stofftragarm, die Spannfeder für den Tragarm und die Einstellschraube für die Höhenstellung des vorderen Tragarmendes so zueinander angeordnet, daß die von der Feder auf den Tragarm ausgeübte Kraft sich in einem ständigen Druck nach unten an seiner Lagerstelle auswirkt. Unerwünschte Bewegungen der Stoffauflage des Tragarms, hervorgerufen durch Abwärtsbewegungen seines Lagerbolzens in dessen ausgelaufener Lagerbuchse und dadurch auftretende Fehlstiche der Nadel werden somit durch das neue Verfahren und die neue Anordnung und Ausbildung der Stofftragvorriclitung bei diesen Blindstichnähmaschinen vermieden.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Abb. ι eine Vorderansicht der Maschine mit der neuen Stoff tragvorrichtung,
Abb. 2 dieselbe Ansicht wie in Abb. 1, teilweise im Schnitt, unter Weglassen des Maschinenkopfes und des Stofftragarmes,
Abb. 3 eine Seitenansicht der Maschine, Abb. 4 dieselbe Ansicht wie in Abb. 3, teilweise im Schnitt, der Stofftragarm ohne Deckplatten.
Das Oberteil der Maschine besteht aus dem Oberarm r und dem Untersatzrahmen 2, mit dem der Oberarm durch einen Ständer mittels Schrauben o. dgl. abnehmbar verbunden ist.
Am Oberarm 1 ist der Kopf 3 ebenfalls abnehmbar befestigt. Im Kopf 3 ist der hin und herschwingende Nadelhebel 4 gelagert, dessen Nadel 6 in einer Führung der vom Kopf 3 getragenen Stichplatte 5 gleitet.
Auf dem Untersatzrahmen 2 ist der Lagerbock 7 aufgeschraubt, in dem mittels der Spitzschrauben 8 der Stofftragarm 9 der Maschine schwenkbar gelagert ist. Im vorderen Ende des Tragarms ist der ■ Stoffbieger 10 angebracht, der beim Nähen auf und ab schwingt und die über die Stoft'auflage am Tragarm gelegten Stofflagen durch einen Schlitz der Stichplatte 5 drückt, so daß die schwingende Nadel 6 in die Stofflagen einstechen kann.
Innerhalb des Untersatzrahmens 2 ist die Spannfeder 11 angeordnet, deren Spannung durch die Spannschraube 12 und die Mutter 13 eingestellt werden kann. Die Feder 11 greift an einem Bügel 14 an, der gelenkig mit dem nach unten ragenden Arm eines Winkelhebels 15 verbunden ist, dessen anderer Arm das verlängerte hintere Ende des Stofftragarms 9 nach unten drückt, wodurch dessen vorderes Ende stets nach oben gedrückt wird. Die Höhe, bis zu welcher der Stofftragarm 9 mit seinem vorderen Ende hochgedrückt wird, ist in bekannter Weise durch eine mit Gradeinteilung versehene Einstellschraube 16 einstellbar, gegen die der Stofftragarm schlägt. Im Gegensatz zu den bekannten Blindstichnähmaschinen, bei denen zwischen dem vorderen Ende des Tragarms und einer seitlich von diesem liegenden Einstellschraube die Verstellbewegung übertragende Zwischenglieder eingeschaltet sind, die zu Einstellfehlern führen können, liegt bei dieser neuen Stofftragvorrichtung die Einstellschraube vor dem Stofftragarm und wirkt unmittelbar mit einem nach unten ragenden Ansatz des vorderen Tragarmendes zusammen. Die Einstellschraube bildet somit direkt den Anschlag für den Tragarm.
Wie aus dem gezeichneten und vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel hervorgeht, wird durch den auf das hintere Ende des Stofftragarms ständig ausgeübten Druck nach unten und den hierdurch hervorgerufenen festen Anschlag des vorde- go ren Tragarmendes gegen die Einstellschraube 16 der Tragarm an seiner zwischen den beiden Enden liegenden Lagerstelle ständig nach unten gedrückt, so daß er mit seinen Lagern stets dicht auf den Spitzschrauben 8 aufsitzt. Der Tragarm kann somit beim Spannen der Stofflagen über die Stoffauflage am vorderen Tragarmende durch den Nähenden an seiner Lagerstelle nicht nach unten nachgeben, da er in der Lagerstelle nicht »schwimmt«, wodurch Fehlstiche vermieden werden. Auch ist ein Nachstellen ioo der Spkzschrauben bei auftretendem Lagerspiel nicht erforderlich. An Stelle der Spitzschrauben können daher auch nicht nachstellbare, einfache Lagerbolzen verwendet werden.

Claims (5)

105 Patentansprüche:
I.Verfahren zum Vermeiden des Schwimmens des unter Federwirkung stehenden, schwenkbaren Stofftragarms von Blindstichnähmaschinen an seiner Lagerstelle bei auftretendem Lagerspiel, dadurch gekennzeichnet, daß der Stofftragarm an seiner Lagerstelle unter ständigem, nach unten gerichtetem Druck steht.
2. Stofftragvorrichtung für Blindstichnähmaschinen zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stofftragarm (9), die Spannfeder (11) für den Tragarm und die Einstellschraube (16) für die Höhenstellung des vorderen Tragarmendes so zueinander angeordnet sind, daß die von der Feder (11) auf den Tragarm (9) ausgeübte Kraft sich an seiner Lagerteile (8) in einem ständigen Druck nach unten auswirkt.
3. Stoff tragvorrichtung für Blindstichnähmaschinen nach Anspruch 2, dadurch gekenn-
zeichnet, daß der Stofftragarm (9) über seine Lagerstelle (8) hinaus nach rückwärts verlän- ' gert ist und das freie Ende der Verlängerung durch die einstellbare Spannfeder (11) nach unten gedruckt wird, wobei das nach oben j schwenkende vordere Ende des Tragarms an die Höhenstellschraube (16) schlägt.
4. Stofftragvorrichtung für Blindstichnähmaschinen nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannfeder (11) an dem ; einen Schenkel eines drehbaren Winkelhebels (15) angreift, dessen anderer Schenkel auf das freie Ende der Verlängerung des Stofftragarms (9) drückt.
5. Stofftragvorrichtung für Blindstichnähmaschinen nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellschraube (16) für die Höhenstellung des Stofftragarmes (9) unmittelbar mit einem nach unten ragenden Ansatz des vorderen Tragarmendes zusammenwirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
2400 10.
DEST80A 1949-10-27 1949-10-27 Verfahren zum Vermeiden des Schwimmens des Stofftragarms von Blindstichnaehmaschinenund Stofftragvorrichtung zum Aus-fuehren des Verfahrens Expired DE800457C (de)

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GB2752854A GB749978A (en) 1954-09-23 1954-09-23 Side-armed blind stitch sewing machine

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