DE80061C - - Google Patents

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DE80061C
DE80061C DENDAT80061D DE80061DA DE80061C DE 80061 C DE80061 C DE 80061C DE NDAT80061 D DENDAT80061 D DE NDAT80061D DE 80061D A DE80061D A DE 80061DA DE 80061 C DE80061 C DE 80061C
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DE
Germany
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door
lock
bolt
locking
latches
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DENDAT80061D
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Publication of DE80061C publication Critical patent/DE80061C/de
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/06Locks or fastenings for special use for swing doors or windows, i.e. opening inwards and outwards

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Vorliegendes ThUrschlofs gestattet das Oeffnen einer mit ihm versehenen Thür nach beiden Seiten und ist also z. B. für Durchgangsthüren in Theatern, Corridoren und dergl. anwendbar, welche gewöhnlich für beidseitige Oeffnung eingerichtet sind.
Das Schlofs besitzt zwei mit entgegengesetzten Schubflächen versehene, schiefsende Fallen, welche bei geschlossener Thür einen gemeinschaftlichen Schliefszapfen zwischen sich nehmen.
Auf der Zeichnung stellen dar:
Fig. ι und 2 eine Innenansicht und einen horizontalen Schnitt des Schlosses in der Oeffnungsstellung,
Fig. 3 eine Innenansicht des Schlosses in der Oeffnungsstellung,
Fig. 4 und 6 senkrechte Schnitte durch den an der Thürpfoste befestigt gedachten Theil des Schlosses,
Fig. 5 eine Stirnansicht des an der Thür selbst befestigt gedachten Theiles des Schlosses.
Der an der Thür α befestigte, im Folgenden als »ThUrschlofs« bezeichnete Schlofstheil 5 besitzt zwei schiefsende Fallen b, von welchen die eine oder die andere hinter den Schliefszapfen c des an der Thürpfoste d befestigten, im Folgenden als »Pfostenschlofs« bezeichneten zweiten Schlofstheiles S1 schnappt, je nachdem die Thür von der einen oder der anderen Seite aus zugeschlagen wird (s. Fig. 2). Auf einem Vierkant f, Fig. 5, ist auf jeder Seite der Thür eine (in den Figuren nicht dargestellte) Klinke befestigt gedacht; beim Niederdrücken einer dieser Klinken werden die schiefsenden Fallen durch Vermittelung zweier auf dem Vierkant befestigten Hebelarme f1 zurück-, d. h. aufser Eingriff mit dem Schliefszapfen c gezogen, wodurch die Thür zur Oeffhung frei wird (s. Fig. 3).
Beim Schliefsen der Thür treffen die schiefsenden Fallen b auf in die Schliefsrast der Fallen ragende Enden g\ Fig. 3, zweier in senkrechter Richtung in dem Pfostenschlofs c geführter Schieber g, Fig. 6, und drängen diese Schieber, deren Enden g1 nach oben entsprechend konisch zugespitzt sind, genügend weit abwärts, um in der Schliefsstellung (Fig. 2) über die Spitzen g1 zu gelangen und die Rückkehr der Schieber g nach oben zu verhindern. In ihrer oberen Stellung dienen die Schieber zur Sperrung eines als Riegel dienenden Bolzens h in der hinteren Stellung (Fig. 3), indem sie sich mit unter den Riegel greifenden Flügeln g2, Fig. 6, vor einen unten am Riegel vorgesehenen Knaggen h1 stellen und so den Vorwärtsgang des letzteren verhindern. Infolge des erwähnten Niederdrückens der Schieber g treten aber die Flügel g·2 aus der Bahn des Knaggens h1 heraus, so dafs der Riegel h vorwärts schnellen und in eine entsprechende Rast des Thürschlosses eintreten kann (Fig. 1), so zugleich die Schliefswirkung der Fallen durch Verriegelung der Thür unterstützend.
Das Vorwärtsschnellen des Riegels geschieht durch Vermittelung der Federn i zweier auf gemeinschaftlichem Zapfen k1 zu beiden Seiten des Riegels gelagerter einarmiger Hebel k, Fig. i, 3 und 4, indem seitliche Stifte h2 des Riegels in entsprechende Schlitze der Hebel k eingreifen. Mit dem oberen Ende umfassen
die Hebel k mittelst eines Schlitzes je einen in das Pfostenschlofs ragenden seitlichen Stift Z1 von Klappen /, Fig. 4, welche auf den Aufsenseiten des Schlosses in verticaler Ebene um Zapfen Z2 drehbar sind. Stifte Z1 und Zapfen Z2 sind so angeordnet, dafs einerseits, wenn der Riegel h und die Hebel k in der geschilderten Weise infolge Schliefsens der Thür ihre vordere Stellung eingenommen haben, die Klappen so aufwärts gedreht sind (Fig. 1 und 4), dafs die Pfostenschlofsöffnungen, durch welche die Fallen b in die Schliefsrast eintreten, durch die Klappen verdeckt werden, andererseits, wenn sich der Riegel h und mit ihm die Hebel k in der hinteren Stellung befinden (Fig. 3), die Klappen so abwärts gedreht sind, dafs jene Oeffnungen für den Eintritt der Fallen in die Schliefsrast offen sind.
Wird zwecks Oeffnung der ThUr eine der Thürklinken niedergedrückt, so wird durch Vermittelung eines auf dem Klinkenvierkant f befestigten, die Arme f1 zu doppelarmigen Hebeln ergänzenden Armes m ein im Thürschlofs horizontal verschiebbar gelagerter Bolzen η auswärts geschoben, derart, dafs er den Bolzen h des Pfostenschlosses wieder in die hintere Lage (Fig. 3) zurückdrängt und dadurch dessen Eingriff mit dem Thürschlofs aufhebt. Indem dies geschieht, werden zugleich die Fallen b durch den Arm fl zurück-, und zwar von den Spitzen gl der Schieber g heruntergezogen, so dafs diese Schieber unter Wirkung entsprechend angeordneter Federn g3 in obere Stellung (Fig. 3) emporschnellen, dadurch sich mit ihren Flügeln g2 vor den Knaggen h1 des zurückgeschobenen Riegels h legen und so den ganzen Mechanismus des Pfostenschlosses wieder in der Ausgangsstellung sperren. Der Riegel h bleibt also in der hinteren Lage, auch wenn der Bolzen η des Thürschlosses ihn bei Oeffnung der Thür freigiebt. Indem in dieser Weise die Hebel k ebenfalls in ihre hintere Lage gelangten, klappten sie die Klappen Z wieder abwärts (Fig. 3), so dafs der Eingang zum Schliefszapfen C für die Fallen b frei ist.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein Fallenschlofs für
    Thüren, gekennzeichnet
    beidseitig zu öffnende
    durch
    je eine
    schiefsende Falle (b) für jede der beiden Schliefsrichtungen der Thür und einen beiden Fallen gemeinschaftlichen Schliefszapfen (c), welcher sich bei geschlossener Thür zwischen beiden Fallen befindet.
    Ein Schlofs nach Anspruch 1., bei welchem die schiefsenden Fallen (b) bei ihrem Eintreten in die Schliefsrast die Sperrung eines Riegels (h) eines die Schliefsrast für die Falle enthaltenden Schlosses aufheben, so dafs dieser durch Vorschnellen die Thür verriegelt, wobei er gleichzeitig am Schlofs angebrachte Klappen (I) derartig verstellt, dafs sie die Oeffnungen im Schlofsgehäuse, durch welche die Fallen (b) in die Schliefsrast treten, verdecken.
    Ein Schlofs nach Anspruch 1. und 2., bei welchem beim Oeffnen der Thür durch Niederdrücken der Thürklinken ein Bolzen (n) so bethätigt wird, dafs er den Riegel (h) zurückschiebt und dadurch zugleich die Zurückstellung der Klappen (I) herbeiführt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT80061D Active DE80061C (de)

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ID=352649

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DE (1) DE80061C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITVR20100046A1 (it) * 2010-03-12 2011-09-13 Adel Innotec S R L Serratura per porte, finestre e simili.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITVR20100046A1 (it) * 2010-03-12 2011-09-13 Adel Innotec S R L Serratura per porte, finestre e simili.

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