DE800685C - Verfahren zur Verbesserung der Haftfestigkeit bituminoeser Bindemittel und Anstrichmassen - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der Haftfestigkeit bituminoeser Bindemittel und Anstrichmassen

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DE800685C
DE800685C DEP38235A DEP0038235A DE800685C DE 800685 C DE800685 C DE 800685C DE P38235 A DEP38235 A DE P38235A DE P0038235 A DEP0038235 A DE P0038235A DE 800685 C DE800685 C DE 800685C
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DE
Germany
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paints
silicon
adhesive strength
improving
bituminous binders
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Expired
Application number
DEP38235A
Other languages
English (en)
Inventor
Hugo Arens
Ludwig Dr Havestadt
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Evonik Operations GmbH
Original Assignee
TH Goldschmidt AG
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Publication date
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Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07F—ACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F7/00—Compounds containing elements of Groups 4 or 14 of the Periodic Table
    • C07F7/02—Silicon compounds
    • C07F7/08—Compounds having one or more C—Si linkages
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09D—COATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D195/00—Coating compositions based on bituminous materials, e.g. asphalt, tar, pitch

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)

Description

  • Verfahren zur Verbesserung der Haftfestigkeit bituminöser Bindemittel und Anstrichmassen
    großen lipophilen Molekülteil. Als Haftvermittler sind z. B. Montanwachs, organische Säuren, Öl-und 1 farzseifen, SchNvermetallsalze organischer S.äuren und andere Stoffe vorgeschlagen worden. Eine besondere Wirksamkeit sollen die kationenaktiven, einen lipophilen Rest enthaltenden organischen Derivate des Ammoniaks besitzen. Die bisher vorgeschlagenen Mittel bewirken aber eiitweder, wie -Montanwachs, nur eine geringe Haftverbesserung oder haben andere Nachteile, denn zu einer umfangreichen Herstellung und AnNvendung von Haftverbesserern ist es, wenigstens in Deutschland, bislang nicht gekommen.
  • Es wurde nun gefunden, daß Verbindungen des Siliciums der Formel SiR X, in der IZ einen organischen Rest, in der des weiteren X ein Halogenato.ni, vorzugsweise Chlor, oder einen orgaiiischen Ätlierrest der Formel 0 - Cv H, vorzugsweise 0 - C1-131 und in der schließlich ni und n Zahlen von I bis 3 bedeute", außerordentlich gut zur Verbesserung der Haftfestigk-eit bituminöser Bindemittel und Anstrichmassen an festen Oberflächen geeignet sind. Diese demgemäß iiii Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens als Haftverbesserer für bituminöse Bindemittel und Anstrichmassen verwendeten Verbindungen rufen eine Hydrophobierung der Oberfläche des Gesteins und anderer Materialien liervor,indem sie mitdenWasserspuren oder Oxydhydraten der Grenzschichten reagieren. Die so veränderten Oberflächen zeigen eine sehr stark erhöhte Adsorptionsbereitschaft für bittiminöseBindemittel undAnstrichtnassen, und dicHaftfestigkeit derselben ist auch bei langer Wassereinwirkung, ja selbst beim Kochen mit Wasser, sehr gut.
  • Als Haftvermittler kommen ini Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens vorzugsweise die Alkylhalogensilane und die Alkylalkoxysilane zur Anwendung, z. B. Methyltrichlorsilan, Diniethyldichlorsilaii, Trimethylchlorsilan, Methyltriniethoxysilan, Diiiietllyldimetlioxysilan, Trimethylinethoxysilati. Auch Phenyltrichlorsilan und Tri-(chlorätliN#l)clilorsilantind ähnlicheVerbindungensindgut geeignet. Es ist aber nicht notwendig, die isolierten und gereinigten Verbindungen als solche für das erfindungsgemäße Verfahren zu benutzen. Man 'kann vielmehr beispielsweise auch die Gemische direkt so verNvenden,wiesiebeidentechnischenProzessen anfallen, z.B.1)einiUmsatz vonSilicium oder Ferrosiliciuni mit Chlormeth3,1 nach Rochow. Hierbei entstellt nämlich ein Gemisch von verschiedenen Silanen, vorzugsweise Metbyltrichlorsilan, das als Haftverbesserer iiii Sinne der Erfindung ganz hervorragend geeignet ist. Dort, wo der Gehalt des Produktes an Chlor etwa stören sollte, kann nian statt des Chlorsilans auch das Umsatzprodukt mit Methylallohol in derselben Weise zur Anwendung bringen. Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform. des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht danach darin, als Haftvermittler das Umsetzungsprodukt von Silicium oder Ferrosilicium mit *l#letlivlclilorid oder Äthylchlorid oder (las LT nisetzungspro(lukt eine-, solchen Reaktionsprodu k-tes mit l#letli##lalkoliol zu venvenden.
  • Im Rahmen des erfindungsgeinäßen Verfahrens können die als Haftvermittler vorgesehenen Siliciumverbindungen ent\-%-e(ler in der Weise zur 211nwendung gelangen, daß die zu verbindenden oder zu überziehenden Materialien vor dem Aufbringen der bituminösen Stoffe init Dämpfen oder Löstingen der Silicium-Verbindungen vorbehalidelt werden, oder daß die Silicium-Nerbindungen vorzugsweise in gelöster Forin den bittimitiösen Bindemitteln oder Anstrichmassen zugesetzt werden. Ge- gebenenfalls können aber auch beide Anwendungsformen nebeneinander bz"v. gemeinsam angewandt werden.
  • Im einzelnen kann man so die Behandlung eines Gesteins z. B. in der Weise vornehmen, daß über (las getrocknete Gestein der gegebenenfalls verdünnte Dampf von z. 13. Methyltrichlorsilan in einer Menge von etwa o,oo,5 bis o,o,# O/o, bezogen auf das Gestein, geleitet wird. In gleicher Weise kann das ##letliyltriclilorsilan auch in einem 011-gruppenfreien Lösungsmittel, z. 11). Äthylerichlorid, zur Verwendung kommen. !außer oder statt dieser Vorbehandlung der Gesteine kann nach einer anderen Arbeitsweise auch die Siliciuni-Verbilidung, z. 13. gelöst in Ätlivlenclilorid, dem Biturnen in einer Menge von z. i3. o..s 11/o, bezogen auf das Bitumen, zugesetzt werden. Mit diesem Bittimen werden dann die zu überziehenden -Materialien behandelt.

Claims (2)

  1. PATFNTANSPBÜCHF: i. Verfahren zur \-erbesserung der Haftfestigkeit bituininöser Bindenlittel und Anstrichmassen an festen Oberflächen mit Hilfe von Haftvermittlern, dadurch gekennzeichnet, daß als Haftvermittler eine oder iriehrere Verbindungen des Siliciums der Formel SiR X, in der R einen organischen Rest, in der des weiteren X ein Halogenatoni, vorzugsweise Chlor, oder einen organischen Ätherrest der Formel 0 - Cy H" vorzugsweise 0 - CH3' und in der schließlich in und n Zahlen von i bis 3 bedeuten, verwendet werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Haftvermittler das Reaktionsprodukt der Umsetzung von Silicium oder Ferrosilicium mit Metbylchlorid oder Äthylchlorid oder das Uinsetzungsprodukt eines solchen Reaktionsproduktes mit Metliylalk-ohol verwendet wird. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zu verbindenden oder zu überziehenden Materialien vor dem Aufbringen der bittiiiiinösenStoffe mitDämpfen oder Lösungen der Silicium-Verbindungen vorbehandelt werden. 4. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Silicium-Verbindungen, vorzugsweise in gelöster Form, den bituminösen Bindemitteln oder Anstrichmassen zugesetzt werden.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4036661A (en) * 1973-02-12 1977-07-19 Chevron Research Company Asphalt mineral aggregate compositions containing silanes as adhesion promoters
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WO2010073261A2 (en) 2008-12-22 2010-07-01 Ranka, Seema Ajay Asphalt-mineral compositions

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