DE800723C - Schleif- und Poliereinrichtung, insbesondere fuer aus edlen Werkstoffen, z. B. Silber, Gold, Platin, bestehende Gegenstaende - Google Patents

Schleif- und Poliereinrichtung, insbesondere fuer aus edlen Werkstoffen, z. B. Silber, Gold, Platin, bestehende Gegenstaende

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DE800723C
DE800723C DE1948P0000739 DEP0000739D DE800723C DE 800723 C DE800723 C DE 800723C DE 1948P0000739 DE1948P0000739 DE 1948P0000739 DE P0000739 D DEP0000739 D DE P0000739D DE 800723 C DE800723 C DE 800723C
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DE1948P0000739
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Karl Loser
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B55/00Safety devices for grinding or polishing machines; Accessories fitted to grinding or polishing machines for keeping tools or parts of the machine in good working condition
    • B24B55/06Dust extraction equipment on grinding or polishing machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Workshop Equipment, Work Benches, Supports, Or Storage Means (AREA)

Description

  • Schleif- und Poliereinrichtung, insbesondere für aus edlen Werkstoffen, z. B. Silber, Gold, Platin, bestehende Gegenstände Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Schleifen bzw. Polieren von Gegenständen, insbesondere von solchen aus edlen Werkstoffen, wie z. B. Gold, Platin und Silber. Die Aufgabe, welche der Erfindung zugrunde liegt, ist auf die Zusammenfassung der .\rl)eitsmaschine und der Absaugeeinrichtung mit (lern Werktisch zu einer Einheit gerichtet.
  • Bei den bekannten Einrichtungen, insbesondere in Anlagen zum Polieren von Schmuckgegenständen, ist für mehrere Arbeitsmaschinen eine gemeinsame Staubabsaugeanlage vorgesehen, die mancherlei Nachteile mit sich bringt. So wird der Polierstaub von einer gröl.')eren Gruppe von Arbeitsmaschinen in einen gemeinsamen Staubsammelbehälter abgesaugt. Dieser Staub enthält, wenn z. B. an den verschiedenen Arheitsmaschinen Gegenstände verschiedenerEdelmetalle bearbeitet werden, ein Gemisch, das nach Verbrennen des Staubes eine Krätze ergibt, deren Trennung in ihre verschiedenen Bestandteile, z. B. Gold und Platin, in den Scheideanstalten Schwierigkeiten bereitet. Das wird vermieden, -,wenn man im Sinne der gestellten Aufgabe Einheiten schafft, die es ermöglichen, an jeder Arbeitsmaschine den Staub für sich zu sammeln.
  • Ein weiterer Nachteil solcher Anordnungen für ganze Gruppen von Arbeitsmaschinen ist darin zu erblicken, daß die erforderlichen Saugleitungen oft einen sehr erheblichen, die Saugwirkung benacht ei iligenden Umfang annehmen, was im Interesse der Materialersparnis vermieden werden muß. Dazu kommt der zusätzliche, meistens von einem Elektromotor angetriebene Ventilator. Ferner tritt bei solcher Gruppenanordnung noch der Mangel auf, daLi die durch die gemeinsame Statibabsaugeanlage bedingte zusammengefaßten Arbeitsmaschinen, somit die@Arbeitsplätze, ortsgebunden sindund bei beschränktem Raum oftmals seine gute _@1usnutzung unmöglich machen.
  • 1-lervorzuliel>eri ist noch als weiterer Nachteil einer Gruppenanordnung derAbsatigeeinriclitungen die ungünstige Anordnung der Absaugestelle ain \\'erktisch, die im Interesse einer einfachen Rohrfülirung seitlich von der Schleif- undPolierscheibe, der Werkscheibe, gegenüber dem ,\rbeitsstand angeordnet ist. Das hat eine mangelhafte Absaugung des Polierstaubes zur Folge. Auch wird bei den bekannten Anlagen die mit dem Stauft abgesaugte 1-ttft ins Freie gefördert, was die Luft ini Werkraum durch Sauerstoffentzug in recht empfindlicher Weise verschlechtert. Das ist aber irn Hinblick auf die in solchen Werkstätten durch den Schleif-und Polierstaub an sich schon bedingten gesundheitlich ungünstigen Arbeitsverhältnisse: ein bisher nicht genügend beachteter -Mangel. In der Gruppenanlage kann man aber nicht die angesaugte Luftmenge unmittelbar in deri Werkraum ausströmen lassen, weil das eine störende Zugluft erzeugen würde. Das könnte man nur durch ein die-,'Nnlage verteuerndes Verteilersystem vermeiden.
  • Die geschilderten Mängel werden durch die Erfindung beseitigt, und die Lösung der gestellten Aufgabe wird wesentlich dadurch erreicht, daß auf der Achse des Arbeitsmotors außer der Werkscheibe ein zum Absaugen des Schleif- bzw. Polierstaubes dienendes Flügelrad befestigt und mit dem 1lot()r in einem gemeinsamen, zweikammerigen Gehäuse angeordnet ist.
  • Die weitere Zusammenfassung des Aggregates mit den Saugleitungen und dem Sammelbehälter ztr der erfindungsgemäß angestrebten Werkeinheit wird dadurch erreicht, daß die beiden letzteren unterhalb des Werktisches angeordnet sind. Zweck-Tnäßigwerden die Leitungen in der Werktischplatte durch Aussparungen gebildet, die entsprechend ab-;edeckt werden. Das macht überhaupt die Verwendung von Rohrleitungen überflüssig, was als besonderer -Vorteil der erfinderischen Gesamtanordnung anzusehen ist. Die größtmögliche Absaugung des gesamten Polierstaubes . ist bei der Erfindung dadurch gesichert, daß die Absaugeöffnung in der Werktischplatte unmittelbar unter die Werkscheibe gelegt ist. Besonders günstig wirkt dabei die Anordnung eines längs der Motorachse verschiebbaren Schutzbleches, welches im Bereiche der :Al>saugeöffnung auf der dein Arbeitsplatz abgekehrten Seite auf den Werktisch längs verschiebbar befestigt ist und die Scheibe teilweise umfaßt. Die Längsverschiebbarkeit gestattet, die Schutzbleche verhältnismäßig schmal zu halten, was die Stärke des Luftstromes und damit die Absaugwirkung erhöht, da sie von der Größe der Öffnung des Kanals für den Lufteintritt abhängig ist, dessen Querschnitt sich aus der Höhe und Breite des Schutzbleches errechnet. Ein schmales Schutzblech ergibt also einen kleinen Eintrittsquerschnitt und demzufolge hohe Strömungsgeschwindigkeit und starke Absaugwirkung.
  • Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, eine Einheit mit zwei .,,Arbeitsplätzen an 1'land der Abb. i bis 3 der Zeichnung beschrieben.
  • Abb. I ist ein Längsschnitt, _1bb.2 ein Querschnitt durch den Werktisch: die .\rbeitsmaschine in Seitenansicht, i ist die Arlieitsiilascliitre, 2 der zugehörige Werktisch, 3 ist die Motorwelle mit den konischen Wellenenden 4. und 5, auf welche die Schleif- und Polierscheiben (Werkscheiben) 6 und 7 aufgeschraubt werden. 8 ist die Motorkammer, 9 die Ventilatorkammer. io ist die zwischen den beiden Gehäusekammern angeordnete "Zwischenwand mit der Öffnung i t in der r chsenmitte und der Schräge 12 im Luftabzugskanal 13 des Gehäuses, zur Ventilatorkarnnier gehörig. Abb.3 zeigt den Luftabzug 13 von oben gesehen und läßt die Schräge 12 der Ventilatorkammer 9 im rückwärtigen Teil des Gehäuses erkennen.
  • Die Werkeinheit -zeigt zwei Arbeitsplätze. Erfindungsgemäß ist der Werktisch 2 mit Aussparungen 1:1, i5, 16 versehen, welche durch entsprechende .11>decltingeri 17, 18, 19, 20, 21 die L.uftzu- und -abfiilirkanäle bilden. Unter Tischrnitte liegt ein Kasten 22, in den der StaubsammelbeUtel23 schubfachähnlich hineingeschoben wird. Der Abzug des Schleif- und Polierstaubes nimmt nun den mit Pfeilen in Abb. i und 2 bezeichneten Weg. Unmittelbar unter den Werkscheiben 6 und 7 tritt die Luft in den Abzugskanal 1.4, 15 im Werktisch ein. Sie wird durch den Staubsammelbeutel 23 in den Kasten 22 und weiter (Abb. 2) in die Motorkammer 8 (Abb. i), durch die zentrale Öffnung i i in der Zwischenwand io in die Ventilatorkammer 9 und schließlich durch den Austrittskanal 13 in den Werkraum zurückgefördert. 2,4 und 25 sind gegenüber dem Arbeitsstand angeordnete Schutzbleche, die, beispielsweise in Nuten 26, 27 im Werktisch 2, in der Achsenrichtung verstellbar sind, um sie hinter die verschieden großen Werkscheiben 6, 7 stellen zu können.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schleif- und Poliereinrichtung, insbesondere für aus edlen Werkstoffen, z. B. Silber, Gold, Platin, bestehende Gegenstände, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (3) des Arbeitsmotors außer den Werkscheiben (6, 7) ein zum Absaugen des Schleif- bzw. Polierstaubes dienendes Flügelrad befestigt und mit dem Motor in einem gemeinsamen, zweikammerigen Gehäuse (r) gelagert ist.
  2. 2. Schleif- und Poliereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugleitungen und der Staubsammelbehälter (23) unterhalb des Werktisches liegen.
  3. 3. Schleif- und Poliereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit (lern Staub angesaugte Luft über die Motorkammer (i;) hi die 1# lügelra<I1<ammer (9) gelangt.
  4. Schleif- und Poliereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieSaugleitungen (14. 15. t() in die@@'erktiscliplatte (2') gelegt sind. ;.
  5. Schleif- und Poliereinrichtung nach Anspruch 4. dadurch gelkeriiizeichnet,daß die Satigleitungen durch abgedeclae Aussparungen (i4. 15. 16) in der \\'erktischplatte (2) gelüldet erden.
  6. 6. Schleif- und Poliereinrichtung nach Ansprucli >, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ahzugsöffnung und Schleif- bzw. Polierscheibe auf der dem Arbeitsstand abgekehrten Seite von einem den Staub zusammenhaltethcn, längs der Motorachse verschiebbaren S(Amtzblech (2@liz@@-. 2,;) umfafit wird.
DE1948P0000739 1948-10-02 1948-10-02 Schleif- und Poliereinrichtung, insbesondere fuer aus edlen Werkstoffen, z. B. Silber, Gold, Platin, bestehende Gegenstaende Expired DE800723C (de)

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DE (1) DE800723C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952416C (de) * 1952-01-11 1956-11-15 Jozef Komkommer Vorrichtung zum Zurueckewinnen von Diamantpulver oder Bort

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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