DE8007331U1 - Gewehrständer für Jagdwagen - Google Patents
Gewehrständer für JagdwagenInfo
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B81/00—Cabinets or racks specially adapted for other particular purposes, e.g. for storing guns or skis
- A47B81/005—Devices for storing or displaying rifles, guns, pistols or elongated objects such as fishing rods storing fishing rods
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
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Description
ANWALTSSOZIETAT
PATENTANWALT DIPL-INQ. RUDOLF BIBRACH
BIBRACH S REHBERQ, POSTFACH 738, D-3400 QOTTINQEN w
PATENTANWALT DIPL-INQ. ELMAR REHBERQ
RECHTSANWÄLTIN MIChIAELA BIBRACH-BRANDIS
TELEFON: (0551) 45034/35
POSTSCHECKKONTO: HANNOVER
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| 13.3.1980 | |||||
Walter Dräbing, Am Schnepfenbusch 1, 3501 Niestetal
Gewehrständer für Jagdwagen
Die Erfindung bezieht sich auf einen Gewehrständer für Jagdwagen mit Vertiefungen zur Aufnahme je eines Gewehrschaftes
und mit von einem Spannband mit Haken und öse umschlossenen Abstützkörpern zur Aufnahme je eines Gewehrlaufes
.
Bei Jagdwagen entsteht das Problem für den Jäger, das oder die Gewehre mitzuführen, wobei die Gewehre einerseits vor
Beschädigungen, Verkratzungen od. dgl. geschützt untergebracht sein müssen und andererseits im Bedarfsfalle schnell
schußbereit zur Verfügung stehen sollen. Durch die Erschütterungen, die ein Jagdwagen im Gelände erfährt, ist es
nicht einfach, die Gewehre ortsfest unterzubringen.
Bekannt sind sog. Auto-Gewehrhalter, die meist zwei- oder mehrteilig ausgebildet sind und aus einem Halterungsteil,
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welches mit Vertiefungen zur Aufnahme des Gewehrschaftes versehen
ist und aus einem weiteren Halterungsteil, der einen Abstützkörper zur Aufnahme eines Gewehrschaftes bildet, bestehen.
Diese beiden Teile werden am Jagdwagen relativ zueinander befestigt, meist im Bereich der Rückseite der Vordersitze, oder
an der Vorderseite der Rücksitze. Der am Boden des Jagdwagens angeordnete Halterungsteil ist mit verstellbaren Bügeln ausgestattet,
die den Schaft federnd umfassen und halten. Diese Halterungsteile sind infolge ihrer ortsfesten Montage am Boden
des Fahrzeuges sehr störend, zumal nur ganz bestimmte Stellen am Boden geeignet sind, weil es einen zweiten Platz zu finden
gilt, an welchem der entsprechende Abstützkörper befestigt werden kann. Dabei ist es weiterhin nachteilig, daß die derart
befestigte Waffe das Aus- und Einsteigen in den Jagdwagen behindert.
Andererseits sind Gewehrständer, meist aus Holz, in rahmenartiger Konstruktion bekannt, die zur Aufbewahrung von meist
mehreren Gewehren in ortsfesten Räumen, also beispielsweise im Jagdhaus od. dgl. dienen. Diese Gewehrständer besitzen zwei .
Seitenwangen, ein Fußteil, in welchem Vertiefungen zur Schaftaufnahme vorgesehen sind und einen Kopf, an welchem Abstützkörper
angeordnet und ausgebildet sein können. Derartige rahmenartige Gewehrständer werden jedoch immer so ausgebildet und benutzt,
daß sie beispielsweise an einer Raumwand aufgestellt oder an einer solchen aufgehängt werden. Die Vertiefungen zur Aufnahme
des Gewehrschaftes und die Abstützkörper zur Aufnahme je eines Gewehrlaufes befinden sich dabei immer auf der gleicher
Seite des Tragrahmens, so daß die Gewehre nebeneinander gleichgeordnet aufgestellt werden. Hierdurch ergibt sich ein gewisser
Mindestabstand zwischen den Gewehren, den es einzuhalten gilt, wenn daseinzelne Gewehr noch mühelos und ohne Beschädigung aus
dem Gewehrständer entnommen werden soll. In Jagdwagen steht
meist nur ein relativ kleiner Platz zur Verfügung, so daß es hier erforderlich wird, insbesondere bei Unterbringung von
drei oder vier Gewehren, die Gewehre näher aneinander heranzurücken und trotzdem eine leichte, einfache und gefahrlose Entnähme
eines einzelnen Gewehres aus dem Gewehrständer zu ermögliehen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Gewehrständer
für Jagdwagen der eingangs beschriebenen Art derart weiterzubilden, daß er bei den beengten Platzverhältnisaen für
mehrere Gewehre geschickt untergebracht werden kann, wobei mehrere Gewehre sicher aufgenommen werden müssen und leicht
und schnell aus dem Gewehrständer bei Bedarf entnommen werden können, ohne daß der Ein- und Ausstieg in den Jagdwagen behindert
wird.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß ein eine Durchbrechung
aufweisender Tragrahmen mit Seitenwangen, Fußteil und Kopfteil versehen ist und daß am Fußteil die Vertiefungen zur
Gewehrschaftaufnahme und an der Vorderseite des Kopfteils die Abstützkörper so angeordnet sind, daß die Gewehre stehend und
dabei die Durchbrechung durchsetzend gehalten sind. Ein solcher Gewehrständer läßt sich init besonderem Vorteil zwischen den
beiden Vordersitzen und im Anschluß an den Kardantunnel eines Jagdwagens geschickt unterbringen, so daß er den Aus- und Einstieg
in den Jagdwagen nicht behindert. Die Gewehre sind in dem Gewehrständer sicher gehalten und können auch dann nicht umfallen,
wenn bei Fahrten durch das Revier entsprechende Stöße auf den Jagdwagen einwirken. Andererseits ist die schnelle und einfache
Entnahme von Gewehren aus dem Gewehrständer möglich, weil die einzelnen Gewehre im Bereich des Schaftes nur lose von den Vertiefungen
im Fußteil aufgenommen sind, also dort nicht mehr eingespannt werden.
Auch auf der Rückseite des Kopfteils kann mindestens ein Abstützkörper
angeordnet sein, der auf Luke zwischen zwei an
der Vorderseite des Kopfteils vorgesehenen Abstützkörpern angeordnet ist. Durch diese Maßnahme ist es möglich, beispielsweise drei Gewehre auf relativ engem Raum in dem Gewehrständer unterzubringen, wobei sich benachbarte Gewehre an sich nur im
Bereich des Gewehrschaftes teilweise seitlich überdecken,
während die Gewehrläufe mit unter Umständen aufgesetzten Zielfernrohren u. dgl. auf relativ großem benachbarten Abstand sich befinden, so daß eine leichte Entnahme möglich ist. Die beiden nach vorne angeordneten Gewehre werden von vorne und das eine
nach hinten orientierte Gewehr von hinten entnommen. Auch wenn der Jagdwagen mit mehreren Jägern besetzt ist, ist auf diese
Weise eine ausreichende Unterbringungsmoglichkeit an geschickt gewählter Stelle des Jagdwagens möglich.
der Vorderseite des Kopfteils vorgesehenen Abstützkörpern angeordnet ist. Durch diese Maßnahme ist es möglich, beispielsweise drei Gewehre auf relativ engem Raum in dem Gewehrständer unterzubringen, wobei sich benachbarte Gewehre an sich nur im
Bereich des Gewehrschaftes teilweise seitlich überdecken,
während die Gewehrläufe mit unter Umständen aufgesetzten Zielfernrohren u. dgl. auf relativ großem benachbarten Abstand sich befinden, so daß eine leichte Entnahme möglich ist. Die beiden nach vorne angeordneten Gewehre werden von vorne und das eine
nach hinten orientierte Gewehr von hinten entnommen. Auch wenn der Jagdwagen mit mehreren Jägern besetzt ist, ist auf diese
Weise eine ausreichende Unterbringungsmoglichkeit an geschickt gewählter Stelle des Jagdwagens möglich.
Die Vertiefungen zur Gewehrschaftaufnahme können unterschiedlich
geneigt im Fußteil angeordnet sein, wobei sich die Neigung danach richtet, ob die jeweilige Vertiefung einem auf der Vorderseite
oder einem auf der Rückseite des Kopfteiles vorgesehenen Abstützkörper zugeordnet ist. Die verschiedenen Gewehre werden
gegeneinandergestellt in den Ständer eingebracht und zwar derart, daß die Läufe der Gewehre trotzdem in etwa parallel zueinander angeordnet sind.
gegeneinandergestellt in den Ständer eingebracht und zwar derart, daß die Läufe der Gewehre trotzdem in etwa parallel zueinander angeordnet sind.
Damit, der Gewehrständer an dem Jagdwagen ordnungsgemäß und
leicht befestigt werden kann, besitzt der Tragrahmen eine
horizontal angeordnete Befestigungsstange, die das Anschrauben des Gewehrständers an der Rückseite der unter den Vordersitzen befindlichen Staukästen ermöglicht. Dabei kann die Anordnung so getroffen sein, daß nur diese eine Befestigung erforderlich ist, so daß der Boden des Jagdwagens in keiner Weise angebohrt oder mit zusätzlichen Befestigungseinrichtungen versehen werden muß.
leicht befestigt werden kann, besitzt der Tragrahmen eine
horizontal angeordnete Befestigungsstange, die das Anschrauben des Gewehrständers an der Rückseite der unter den Vordersitzen befindlichen Staukästen ermöglicht. Dabei kann die Anordnung so getroffen sein, daß nur diese eine Befestigung erforderlich ist, so daß der Boden des Jagdwagens in keiner Weise angebohrt oder mit zusätzlichen Befestigungseinrichtungen versehen werden muß.
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Die Befestigungsstange wird so angebracht, daß in Verbindung mit ihrer Anordnung an den Staukästen ein Druck auf das Fußteil
des Gewehrständers ausgeübt wird, derart, daß dieses sich in den meist elastisch ausgebildeten Bodenbelag bis zu
gewissem Grade eindrückt und dort sicher gehalten ist. Durch die Ausbildung einer relativ großen Durchbrechung am Tragrahmen
und die hierdurch ermöglichte Aufstellung der Gewehre ist es weiterhin möglich, die Seitenwangen relativ breit und kräftig
auszubilden, so daß ein sicherer Stand des Gewehrständers und ein stabiler Halter Gewehre selbst erreicht werden. Der Tragrahmen
kann insbesondere aus glasfaserverstärktem Kunststoff bestehen. Damit ist es möglich, dem Gewehrständer auch ein
gefälliges Aussehen zu geben, welches an die übrige Inneneinrichtung des Jagdwagens angepaßt ist.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles weiter
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Rückansicht des Gewehrständers,
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie II--II durch den
Gewehrständer mit zwei eingesetzten Gewehren und
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Kopf des Gewehrständers.
Der Gewehrständeogfoesteht im wesentlichen aus einem Tragrahmen
1 aus glasfaserverstärktem Kunststoff, der als in sich steifer Rahmen ausgebildet ist. Im einzelnen besitzt der Tragrahmen
zwei Seitenwangen 2, 3, die die aus Fig. 2 ersichtliche geschwungene Formgebung aufweisen. Unten sind die beiden Seitenwangen
2 und 3 durch das Fußteil 4 miteinander verbunden, in
welchem Vertiefungen 5,6, 7 zur Aufnahme des Schaftes je eines Gewehres vorgesehen sind. Die beiden Seitenwangen 2
und 3 erstrecken sich rechts und links des Fußteils 4 bis nach unten, so daß der Gewehrständer auf drei Seiten rückwärtig
geschlossen ausgebildet ist, während er an seiner Vorderseite offen sein kann. Über diesem offenen Bereich
ist eine Befestigungsstange 8 aus einem Metallprofil vorgesehen, welches zur Befestigung des Gewehrständers an der
Rückwand der Stausockel, die unter den Vordersitzen des Jagdwagens angeordnet sind, dienen.
Oben sind die beiden Seitenwangen 2 und 3 durch ein Kopfteil 9 miteinander verbunden, so daß auf diese Weise eine große
Durchbrechung 10 von dem Kopfteil 9, den beiden Seitenwangen 2 und 3 und dem Fußteil 4 eingeschlossen wird. An der Vorderseite
11 des Kopfteiles 9 sind zwei Abstützkörper 12 mit je einem Spannband 13 im Abstandfler Vertiefungen 5 und 7 voneinander
vorgesehen und diesen Vertiefungen 5 und 7 zugeordnet. Auf der Rückseite 14 befindet sich ebenfalls ein Abstützkörper 15 mit
Spannband 13, der der mittleren Vertiefung 6 zugeordnet ist. Damit ergibt sich die Möglichkeit, zwei Gewehre von vorne durch
die Durchbrechung 10 hindurch in die Vertiefungen 5 und 7 einzustellen und die Läufe an den Abstützkörpern 12 zu befestigen.
In Fig. 2 ist das Gewehr 16 zu sehen, welches in die Vertiefung 7 eingestellt ist. Von der Rückseite her kann ein drittes Gewehr
17 in die Vertiefung 6 eingestellt und an dem Abstützkörper 15 fixiert werden. Das in die Vertiefung 5 eingestellte Gewehr
nimmt die gleiche Position ein wie das Gewehr 16 in Fig. 2, so daß auf diese Weise die Gewehre 16 und 17 gegeneinander auf
Luke angeordnet sind, und zwar derart, daß mit Ausnahme eines kleinen Schaftbereiches die beiden von vorn eingestellten Gewehr«?
".G im Abstand der Vertiefungen 5 und 7 voneinander angeordnet --.ind, während das von hinten eingestellte Gewehr 17
gleichsam parallel zu sich selbst keinen Nachbarn besitzt, so
daß es ebenfalls mühelos ergriffen und aus dem Ständer bei Bedarf auch schnell entnommen werden kann. In den Abstützkörpern
12 und 15 sind an sich bekannte Vertiefungen zur Aufnahme des Laufes eines Drillings vorgesehen, die durch Einsatz
eines Füllkörpers 18 so verkleinert werden können, daß auch ein einläufiges Gewehr einen festen und sicheren Halt
findet, wenn das betreffende Spannband 13 am Haken 19 fixiert
ist.
Es versteht sich, daß die Aufteilung auch so getroffen werden kann, daß mehr als drei Gewehre in dem Ständer eingestellt
werden können.
Claims (5)
1. Gewehrständer für Jagdwagen, mit Vertiefungen zur Aufnahme je eines Gewehrschaftes und mit von einem Spannband mit Haken
und öse umschlossenen Abstützkörpers zur Aufnahme je eines Gewehrlaufes, dadurch gekennzeichnet, daß ein eine Durchbrechung
(10) aufweisender Tragrahmen (1) mit Seitenwangen (2, 3), Fußteil (4) und Kopfteil (9) vorgesehen ist und daß am Fußteil (4)
die Vertiefungen (5, 7) zur Gewehrschaftaufnahme und an der
Vorderseite (11) des Kopfteiles (9) die Abstützkörper (12) so
angeordnet sind, daß die Gewehre (16) stehend und dabei die Durchbrechung (10) durchsetzend gehalten sind.
2. Gewehrständer/hach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
auch auf der Rückseite (14) des Kopfteils (9) mindestens ein Abstützkörper (15) angeordnet ist, der auf Luke zwischen zwei
an der Vorderseite (11) des Kopfteils (9) vorgesehenen Abstützkörpern (12) angeordnet ist.
3. Gewehrständer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (5, 6, 7) zur Gewehrschaftaufnahme unterschiedlich
geneigt angeordnet sind.
4. Gewehrständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (1) mit einer horizontal angeordneten Befestigungsstange
(8) versehen ist.
5. Gewehrständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (1) aus glasfaserverstärktem Kunststoff besteht.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8007331U1 true DE8007331U1 (de) | 1980-07-10 |
Family
ID=1326418
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8007331U Expired DE8007331U1 (de) | Gewehrständer für Jagdwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8007331U1 (de) |
-
0
- DE DE8007331U patent/DE8007331U1/de not_active Expired
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