DE800868C - Verfahren zum Verlegen von Gussasphalt- oder aehnlichen Belaegen - Google Patents
Verfahren zum Verlegen von Gussasphalt- oder aehnlichen BelaegenInfo
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- DE800868C DE800868C DEP33425D DEP0033425D DE800868C DE 800868 C DE800868 C DE 800868C DE P33425 D DEP33425 D DE P33425D DE P0033425 D DEP0033425 D DE P0033425D DE 800868 C DE800868 C DE 800868C
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
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Description
-
Verfahren zum Verlegen von Gußasphalt- oder ähnlichen Belägen Die mechanische Verlegung von Gußasphalt oder ähnlichen Belägen ist bisher noch nicht gelungen. Wenn eine solche Mischmasse in einer Weise zu- satnmengesetzt und leergestellt ist, daß der daraus erhaltene Belag den an ihn gestellten Anforderun- gen als Bodenbelagmasse voll entspricht, so weist sie daneben Eigenschaften auf, welche einer me- chanischen Verlegung große Schwierigkeiten be- reiten. Deshalb ist es bis heute in der Praxis beim Handverlegungbetrieb geblieben. Es sind z\var Vcrfalircn bekanntgeworden, der- artige 'lassen zwischen Walzen frei fallend unter eigenem Druck oder unter Anwendung von Druck, z. 13. durch Schneckengetriebe o. dgl., durchzupres- sen oder durchlaufen zu lassen, um sie als gleich- mäßiges Band zu erhalten und auf den Boden, ins- besondere die Straße, zu bringen. Da aber die hei- fien'Tischmassen, Nvelche ini wesentlichen aus einem Bitomen oder Teer finit einem -.Mineralfüller be- stehen, so gut wie keine Elastizität oder Zugfestig- Durch die Erfindung werden diese Übelstände über\#,-uiidett. Nach der Erfindung erfolgt die niechanische Herstellung von Gußasphalt oder ähnlichen Belägen unter Verwendung von perforierten Unterlagen aus einem ausreichend zugfesten, nicht von den Bestandteilen der -fasse angreifbaren Material als Hilfsmittel zumAufbringen der-Masse. Als solche Unterlagen können z. B. sehr dünne Bleche in der Art von Siebblechen verwendet werden. Vorzugsweise dienen jedoch dazu Drahtnetze, obwohl unter Umständen auch Gewebe oder Geflechte aus anderen Stoffen, wie natürlichen oder synthetischen Faserstoffen, organischer oder anorganischer Art verwendbar sind.keit besitzen, so reißen die aus den `Falzen oder ähnlichen Vorrichtungen herauskommenden Bänder (lauernd ab. Es war daher bis heute unmöglich, auf diese \\ eise eine homogene. gleichmäßige. risse- freie Verlegung zu erzielen. Es wurde auch versucht, Papier mit einer sol- chen -lass( durch Walzen durchlaufen zu lassen oder als Unterlage unter das zwischen Walzen oder ande- ren Vorrichtungen herausquellende Baiid der heißen Mischmasse, z. B. von Gußasphalt, zu bringen. Aber auch diese Versuche haben nicht zu dem gewünsch- ten Ergebnis geführt. Das Papier wird nämlich durch die heiße, ölige Masse in seiner Zugfestigkeit derart geschwächt. daß es sehr leicht abrei#)t. Außerdem isoliert das Papier die Masse zu sehr von der Unterlage und verhindert die notwendige Verklebung. Schließlich erweist es sich auch als sehr lästig, wenn bei einer Reparatur die auf- "ebrochene Masse «-leder zwecks erneuter Verwen- rhm,- anfgeschinolzcn "erden soll. - Die Belaginassen werden in beliebiger Weise auf die Unterlagen, insbesondere die Netze, z. B. durch Aufwalzen oder Aufstreichen, aufgebracht, und die beladenen Netze werden dann verlegt. Die Unterlage bzw. das Netz wirkt dabei gleichzeitig als Träger, Beweger, Gleitmittel und Unterlage für den Belag.
- Die Unterlagen können weitgehend in ihren Abmessungen und Stärken auf den jeweiligen Ver-Nvendungszweck eingestellt werden. Insbesondere Drahtnetze können in ihren Maschenweiten den einzelnen Mischmassen leicht angepaßt werden, so daß sie sowohl die Aufgabe des Bewegens und Tragens erfüllen, gleichzeitig dabei aber die kiassen doch .so weit durchtreten lassen, daß ein vollständiges und homogenes Verkleben mit der Unterlage, auf welche die Belagmassen gebracht werden sollen, erzielt wird. Dabei ergibt sich noch der «eitere Vorteil, daß durch Abänderungen in der Drahtstärke auch die Zugfestigkeit der Beläge in jedem gewünschten Sinn beinflußt werden kann. Bekanntlich weist sogar erstklassiger, unbeNvehrter Gußasphalt gegenüber einem dauernden Verkehrsschub nur eine ungenügende Zugfestigkeit auf. Durch die Verwendung von Drahtnetzen entsprechender Abmessung und geeigneter Form und Stärke läßt sich nach dein neuen Verfahren die Zugfestigkeit erheblich verbessern.
- Die l:rfi ndung ermöglicht also eine weitgehende Mechanisierung des Verlegens, insofern die Drahtnetze abgerollt, die Masse mechanisch auf die Netze aufgetragen und mit den Netzen auf den Boden gebracht wird. Ein solcher Belag haftet sicher und gleichmäßig auf dein Boden und liefert eine rissefreie, homogene, gleichmäßige Oberfläche. Die Zugfestigkeit ist infolge der Drahteinlage so bedeutend gesteigert, daß eine solche Decke auch dem stärksten Verkehr gewachsen ist. Bei einem Aufbruch und Umschmelzen der Mischmasse läßt sich die Drahteinlage leicht entfernen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH-:: i. Verfahren zum mechanischen Verlegen von Gußasphalt oder ähnlichen Belägen, dadurch gekennzeichnet, daß die Belagmasse unter Verwendung perforierter Unterlagen aus genügend zugfestem -Material aufgebracht wird. z. Verfahren nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung von Netzen als Unterlagen, insbesondere Drahtnetzen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP33425D DE800868C (de) | 1949-02-06 | 1949-02-06 | Verfahren zum Verlegen von Gussasphalt- oder aehnlichen Belaegen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEP33425D DE800868C (de) | 1949-02-06 | 1949-02-06 | Verfahren zum Verlegen von Gussasphalt- oder aehnlichen Belaegen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE800868C true DE800868C (de) | 1950-12-11 |
Family
ID=7373212
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP33425D Expired DE800868C (de) | 1949-02-06 | 1949-02-06 | Verfahren zum Verlegen von Gussasphalt- oder aehnlichen Belaegen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE800868C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974650C (de) * | 1951-11-30 | 1961-03-16 | Gustav Dechamps | Zwischenschicht zwischen einer Betonunterlage und einem Gussasphaltbelag |
| FR2500025A1 (fr) * | 1981-02-18 | 1982-08-20 | Servisport Ste Nle Fabr | Revetement elastique pour terrains de sport, procede de pose, et procede et machine pour sa fabrication |
-
1949
- 1949-02-06 DE DEP33425D patent/DE800868C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974650C (de) * | 1951-11-30 | 1961-03-16 | Gustav Dechamps | Zwischenschicht zwischen einer Betonunterlage und einem Gussasphaltbelag |
| FR2500025A1 (fr) * | 1981-02-18 | 1982-08-20 | Servisport Ste Nle Fabr | Revetement elastique pour terrains de sport, procede de pose, et procede et machine pour sa fabrication |
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