DE800985C - Transport- und Umwaelzeinrichtung - Google Patents
Transport- und UmwaelzeinrichtungInfo
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- DE800985C DE800985C DEP17107A DEP0017107A DE800985C DE 800985 C DE800985 C DE 800985C DE P17107 A DEP17107 A DE P17107A DE P0017107 A DEP0017107 A DE P0017107A DE 800985 C DE800985 C DE 800985C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24C—ABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
- B24C3/00—Abrasive blasting machines or devices; Plants
- B24C3/18—Abrasive blasting machines or devices; Plants essentially provided with means for moving workpieces into different working positions
- B24C3/26—Abrasive blasting machines or devices; Plants essentially provided with means for moving workpieces into different working positions the work being supported by barrel cages, i.e. tumblers; Gimbal mountings therefor
- B24C3/30—Apparatus using impellers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chain Conveyers (AREA)
Description
- Transport- und Umwälzeinrichtung Die Erfindung betrifft eine Transport- und Uinwälzeinrichtung, die überall dort mit Vorteil verwendet werden kaim, wo den Verschleiß aufeinandergleitender Flächen liegiinstigende Betriebsverhältnisse vorliegen. InsbesOndere ist die Einrichtung zur Bewegung des Putzgutes in Putz- und Entminderungsanlagen bestimmt.
- Es sind Putz- und Lntzunderungsanlagen bekannt, bei denen das dein Putzsandstrahl ausgesetzte Gut auf einem niuldenförinig geführten Kettenband ruht und durch die Bewegung des Kettenbandes ständig unigewälzt wird, so daß alle Teile gleichmäßig von dein Putzsandstrahl getroffen werden. Nach Beendigung der Putzarbeit wird das Gut dann durch Umkehren der Bewegungsrichtung des Kettenbandes aus der Anlage ausgeworfen. Derartige Anlagen zeichnen sich zwar durch große Leistungsf:iliigl<eit aus, haben jedoch den Nachteil eine: sehr raschen Verschleißes des Kettenbandes durch den die Kettengelenke und die Kettenführungen angreifenden Putzsand.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den \-ersclilcil,i in derartigen Anlagen und solchen mit ähnlichen 1>etriebsbedingungen dadurch ganz erlieblich zii vermindern, daß z. 13. innerhalb des Geliäuses von Putz- und lntzunderungsanlafren auf die \-erwen@lurrg aufeinandergleitender "feile gänzlich verzichtet wird.
- 1?rfiiidtrngsgeni'i(i wird dies dadurch erreicht, daß die Transport- und Umwälzeinrichtung aus einem aus abwechselnd festen und beweglichen Stähen gebildeten Rost besteht, wobei die beweglichen Stäbe in ständiger Wiederholung das Gut durch eine Aufwärtsbewegung von den festen Stuben abheben, durch eine Bewegung in der Längsrichtung weiterfördern und schließlich durch eine Abwärtsl>eNvegung wieder auf den festen Stäben absetzen.
- Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung zeigt die Zeichnung, und zwar sind Abb. i ein Schnitt durch eine Putz- und Entzunderungsanlage in Richtung der Roststäbe, wobei sich die beweglichen Roststäbe in ihrer Stellung oberhalb der festen Roststäbe befinden, A11. 2 ein gleicher Schnitt wie Abb. i, wobei sich die beweglichen Roststäbe in ihrer Stellung unterhalb der festen Roststäbe befinden, Abb. 3 ein quer zu dem Rost geführter Schnitt, wobei sich die beweglichen Roststäbe in ihrer Stellung oberhalb der festen Roststäbe befinden, Abb. 4 ein Schnitt wie Abb. 3, wobei sich die beweglichen Roststäbe in ihrer Stellung unterhalb der festen Roststäbe befinden und wobei die seitlichen Stäbe des Rostes höher angeordnet sind als die mittleren, so daß der Rost in einem quer zur Richtung der Stäbe gelegten Schnitt muldenförmige Ge stalt hat, -1b.5 und 6 Schnitte entsprechend denjenigen nach Abb. i und 2, die eine andere Anordnung des Antriebes für die beweglichen Roststäbe erkennen lassen.
- Die in den Abbildungen dargestellte Putz- und Entzunderungsanlage besteht aus einem Gehäuse i, auf dein die den Putzsand gegen das Putzgut werfenden Schleuderräder 2 angeordnet sind. Das Putzgut ruht auf einem Rost, der z. B. einen Teil eines Zylindermantels bildet und aus gebogenenRoststäben zusammengesetzt ist, die abwechselnd fest und beweglich sind. Die festen Roststäbe sind mit 3 und die beweglichen mit 4 bezeichnet. Die Enden der beweglichen Roststäbe 4 sind bei der Ausführungsform nach den Abb. i und 2 an Querstangen 5 und 6 angeschlossen. Diese Querstangen sind mit den Enden der Roststäbe 4 zweckmäßig fest verbunden und seitlich aus dem Gehäuse i herausgeführt,'wo sie drehbar in Kurbeln oder Exzentern 7 bzw. 8 gelagert sind. Die Kurbeln oder Exzenter 7 und 8 sind durch einen gemeinsamen Ketten- oder Riementrieb mit der Hauptantriebsscheibe 9 verbunden. Werden die Kurbeln oder Exzenter 7 und 8 in Drehung versetzt, so heben die sich zwischen den festen Roststäben 3 aufwärts bewegenden beweglichen Roststäbe 4 das auf den ersteren ruhende Putzgut zunächst an (Stellung nach Abb. i). Bei weiterer Drehung der Kurbeln oder Exzenter 7 und 8 erhalten die beweglichen Stäbe 4 und die nunmehr auf ihnen ruhenden Putzgutteile eine Förderbewegung in der Längsrichtung der Roststäbe, bis schließlich die beweglichen Roststäbe 4 wieder zwischen den festen Roststäben 3 zurücktreten und das um den Hub der Kurbeln oder Exzenter 7 und 8 weitergeführte Gut auf den festen Roststäben 3 absetzen. Bei der Vollendung des Umlaufweges der Kurbeln oder Exzenter 7 und 8 bewegen sich die Roststäbe 4 in ihrer Längsrichtung unterhalb der festen Roststäbe 3 um den gleichen Hubweg zurück (Abb.2), um sich schließlich von neuem zwischen den festen Roststä ben 3 nach oben zu bewegen, worauf sich das Spiel wiederholt.
- Werden die Kurbeln oder Exzenter 7 und 8 in Abb. i und 2 rechts Herum gedreht, so wird das Gut auf der von dem Rost gebildeten schrägen 'Muldenwand aufwärts gefördert, bis die obersten Teile nach Erreichen einer gewissen Höhe das Übergewicht erhalten und wieder zurückrollen. Auf diese Weise wird das Gut ständig umgewälzt und so auf allen Seiten von dem Putzniittelstrahl io getroffen. Werden die Kurbeln oder Exzenter 7 und 8 dagegen links herum gedreht, so wird das Putzgut aus dem Gehäuse i durch die Öffnung ii lterausbefördert.
- Da sich innerhalb des Gehäuses i keine aufeinandergleitenden, dein Putzstrahl ausgesetzten Teile befinden, so ist der \`erschleiß des Rostes im Vergleich mit demjenigen des Kettenbandes in den bekannten Anlagen denkbar gering. Im übrigen können die Roststäbe 3 und 4 mit einer Abdeckung aus besonders verschleißfestem Werkstoff versehen sein, und die Auswechselung verbrauchter Roststäbe ist naturgemäß weit einfacher zti bewerkstelligen als die Auswechselung eines verbrauchten Kettenbandes bei den bekannten _1nlagen. Gegebenenfalls können die Roststäbe auch in ihrer Längsrichtung aus mehreren je für sich auswechselbaren Teilen zusammengesetzt sein. Die unvermeidlichen Reparaturkosten sind also viel geringer, so daß die Maschine wirtschaftlicher arbeitet.
- Schließlich kann inan die fest stehenden und/oder die beweglichen Roststäbe 3 bzw. 4 mit Nocken o. dgl. versehen, die besonders leicht rutschendes oder rollendes Putzgut festhalten sollen.
- Bei der Ausführung nach A11.4 sind die seitlichen Stäbe des Rostes höher angeordnet als die mittleren, so daß der Rost in einem quer zur Richtung der Stäbe gelegten Schnitt ebenfalls eine dulde bildet. Dadurch wird bewirkt, claß das Putzgut immer wieder zur Mitte hin fällt.
- Gemäß Abb.S erfolgt der Antrieb vier beweglichen Roststäbe .4 lediglich durch ein Exzenter-oder Kurbelpaar 12, das seine Bewegung über die Querstange 13 hier an einer Stelle auf die beweglichen Stäbe 4 überträgt, die zwischen den beiden Enden derselben liegt. Die ol)eren Enden der Stäbe4 sind dabei durch Rollen 14 an einer Stütz- und Leitflache 15 geführt, auf der die Rollen 14 auf- und abwärts rollen können. Die Rollen 14 können auf der Querstange 16, ebenso wie die Leit- und Stützfläche 15, außerhalb des Geliä uses i angeordnet sein.
- Bei der Antriebsanordnung nach Abb. 6 sind die Enden der beweglichen Roststäbe 4 über ihre sie verbindenden Querstangen 5 und 6 und Lenker 17 und 18 an einen in oder nahe der Kriimmungsachse des muldenförmigen Rostes angeordneten Kurbel-oder Exzenterantriel) 21 angeschlossen, während außerdem eine weitere Kurbel- oder Exzenteranordnung i9 über die Verbindungsstange 2o und die Querstange 6 an den oberen Enden der Stäbe 4 angreift und diesen im wesentlichen eine Längsbewegung erteilt und somit die Weiterförderung des
Putzgates 1>e« irkt. I >iece Anordnung von zwei An- trieben hat (len \clrtcil, dail die Bewegung der Rost- stäbe 4 tnit den fest stehenden Roststäben 3 \\eit- gehend deichlaufend ist. Auch bei den :\usführungen flach den Abb. 5 und 6 liißt sich (las Gut durch Umschalten der Drehrichtung der Kurbel- oder Eszenteranordnung aus dem Gehäuse herausbefö rdern. Selbstverständlich ist es möglich, die Transport- und Uni\\ älzeitiriclitutig gemäß der Erfindung bei anderen Anlagen auch zur Förderung in gerader Richtung zu verwenden. In allen Fällen können unter Umständen auch andere Antriebselemente 1>c- nutzt werden.
Claims (1)
-
PATENTANsPVt'CttE: i. Transliort- und Linwä lzeinrichtung, insbe- sondere zur I3eungung (les Putzgutes in Putz- und Entzunderungsanlagun. bestehend aus einem aus abwecliselnd festen und beweglichen Stäben gebildeten kost, wobei die beweglichen Stäbe in ständiger 1\'iederholung das Gut durch eine Aufwärtsbe«-egung ton den festen Stäben ab- heben, durch eine Be«-egung in der Längsrich- tunW avciter Ordei-ii und schließlich durch eine =11m-:irtslie@@egttn wieder auf den festen Rost- Wen absetzen. Transport- und I-tn«-2ilzeiririclitung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Roststä l>e derart gebogen sind, daß der Rost in einem in Richturig der Stäbe verlaufenden Schnitt mttl@lcnf@irmige Gestalt hat. 3. "Transport- und L'ni\\ älzeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Ställe des Rostes höher angeordnet sind als die mittleren, so daß der Rost in einem quer zur Lichtung der Stäbe gelegten Schnitt nitil(lenföi-tnige Gestalt hat. 4. "Iransport- und l "ni«-ülzeinriclitung nach Anspruch r. dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Roststä be mit llilfe von Kurbeln oder Erzentern bewegt werden. Tratislioru tnul L'm\välzeinrichtung nw-h Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die (1i, beweglichen Roststäbe antreibenden Kurbeln oder lAzcntcr seitlich des Rostes angeordnet sind und ihre Bewegung auf die Roststäbe durch Querstangen übertragen, die mit den bew eg- liclicn Roststäben fest verbunden und in <letz htirl>elti oder I?tzentern drehbar gelagert sind. (i. Transport- "lud L'mwälzeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die littrbeln oder Exzenter, z. 11 bei einer Putz- und Viitzunderungsanlage, aul.lerliall> cle< (:e- h;inses befinden. ;: Transport- und Umwälzeinrichtung nach `,uspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die l',('\\ egtingetl von Kurbeln oder Exzentern auf beide Enden der beweglichen Roststäbe Über- tragen werden. S. Transport- und Umwälzeinrichtung nach Anspruch ,4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungen von Kurbeln oder Exzentern auf ein Ende der lw\\egliclieli Roststäbe übertragen wenlen, mährund deren anderes En(1e von einer Stütz- und Leitfläche gefiilirt N\-ii-(l. (). Transport- und Umwälzeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, (laß die lle«-egungen von Kurbeln oder Exzentern auf eine Stelle zwischen den beiden Enden der be- \\ eglichen Roststäbe übertragen werden, wäh- rend deren eines Ende von einer Stütz- und Leitfläche geführt wird. io. Transport- und Umwälzeinrichtung nach Anspruch = und 4, gekennzeichnet durch einen wa in oder nahe der Krüminungsachse des muldenförmigen Rostes angeordneten Kur- heb oder Exzenterantrieb. dessen BuNa-cgung auf beide Enden der beaveglichen Roststäbe über- tragen wird. während außerdem eine an deren einem Ende angreifende weitere Kurbel- oder Exzenteranordnung den beweglichen Roststäben ini wesentlichen eine Längsbeavegung erteilt. i i. Transport- und Umwälzeinrichtung nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet, dal,3 die Roststäbe mit -`auflagen aus besonders verschlei l.l-- festem versehen sind. 12. Transport- tmd Umwä lzeinrichtnng nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet. (laß die hoststäl)e in ihrer Länge aus zwei oder mehreren je für sich auswechselbaren "1'eilstückeli zusam- tnengesetzt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP17107A DE800985C (de) | 1948-10-05 | 1948-10-05 | Transport- und Umwaelzeinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP17107A DE800985C (de) | 1948-10-05 | 1948-10-05 | Transport- und Umwaelzeinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE800985C true DE800985C (de) | 1950-12-18 |
Family
ID=7366377
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP17107A Expired DE800985C (de) | 1948-10-05 | 1948-10-05 | Transport- und Umwaelzeinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE800985C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1993003888A1 (de) * | 1991-08-13 | 1993-03-04 | Georg Fischer Giessereianlagen Ag | Schleuderstrahlmaschine |
-
1948
- 1948-10-05 DE DEP17107A patent/DE800985C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1993003888A1 (de) * | 1991-08-13 | 1993-03-04 | Georg Fischer Giessereianlagen Ag | Schleuderstrahlmaschine |
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