DE801144C - Abstreifvorrichtung - Google Patents

Abstreifvorrichtung

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DE801144C
DE801144C DE1949P0043931 DEP0043931D DE801144C DE 801144 C DE801144 C DE 801144C DE 1949P0043931 DE1949P0043931 DE 1949P0043931 DE P0043931 D DEP0043931 D DE P0043931D DE 801144 C DE801144 C DE 801144C
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DE
Germany
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scraper
stripping device
spring
wire
drum
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Expired
Application number
DE1949P0043931
Other languages
English (en)
Inventor
Oskar Spaeth
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EITLE MASCHINENFABRIK C
Original Assignee
EITLE MASCHINENFABRIK C
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G45/00Lubricating, cleaning, or clearing devices
    • B65G45/10Cleaning devices
    • B65G45/12Cleaning devices comprising scrapers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Abstreifvorrichtung Die Erfindung betrifft eine AbstreifvorrichtUllg ftir rotierende Trommeln, Stollen oder huber Trommeln bzw. Stollen laufende Bänder, insbesondere an Bandförderern.
  • Solche Vorrichtungen werden gel) raucht, um das Festsetzen von Teilen des Fördergutes, insbesondere von klebrigen Bestandteilen, wie Lehm o dgl, zu vermeiden und um eine laufende Reinigung der Förderbänder bzw der Trommeln o. dgl. zu erreichen.
  • Die Eigenschaften, welche eine gute Abstreifvorrichtung haben soll sind einander ziemlich widersprechend: Der Abstreifer soll möglichst dicht an der zu reinigenden Fläche anliegen, er darf aber keinesfalls zu Verletzungen oder zum vorzeitigen Verschleiß dieser Flächen anlaß geben; er soll dem Druck der auf den zu reinigenden Flächen haftenden Fördergut reste und \ rschmutzungen standhalten können, soll aher zugleich auch so nachgiebig sein, daß er notfalls ausweichen kann ; schließlich soll er auch noch keine Auflaufflächen aufweisen, die zu Stauungen des abgestreiften Fördergutes Anlaß geben könnten. er soll aber dabei doeh gerade in der Auflaufkante so beschaffen sein, daß es unmöglich ist, diese Kante derart dauernd zu verformen, daß dadurch eine Beschädigung der zu reinigenden Flächen zu befürchten ist Diese Forderungen schienen bisher nicht restlos miteinallder vereinbar zu sein, und es sind daher bis jetzt nur Abstreifvorrichtungen bekanntgeworden, die zwar einem Teil der Anforderungen in einwandfreier NVeise genügen, die aber im ganzen gesehen doeh nicht restlos befriedigen könllen. Zudem haftet vielen der vorbekannten Abstreifvorrichtungen der Nachteil an, drall sie ziemlich schwer und teuer sin (l.
  • Gegenstand der Neuerung ist demgegenüber eine \70rrichtung, welche denkbar billig ist und mit deren Hilfe man die oben wiedergegebenen, bisher unvereinbar scheinenden Forderungen in einfacher Weise erfüllen kann. Die Vorrichtung kennzeichnet sich dadurch, daß alle Abstreifer ein nicht hiegungssteifer Körper, vorzugsweise ein I) raht, Verwendung findet, der quer über die Oberfläche der zu reinigenden Trommel o. dgl. gespannt ist. Vorteilhafteroveise spannt man ihn so, daß er schraubengangartig über einen Teil des Umfanges der Trommel o. dgl. verläuft. Eine derartige Abstreifvorrichtung liegt dicht an der zu reinigenden Fläche an, ohne sie zu verletzen. Sie ist als Ganzes kräftig genug, um die auf der zu reinigenden Fläche haftenden Teilchen lösen zu können, und sie ist dabei trotzdem in einzelnen Teilen nachgiebig. Wenn sie nachgibt, d. h. venn sie an einzelnen Stellen durch besonders festsitzende Teilchen im Sinne der Bew egungsrichtung der zu reinigenden Fläche mitgenommen wird, so erhöht sich dadurch ihre Gesamtspannung selbsttätig, und sie wird danach das betreffende Teilchen um so sicherer ablösen können.
  • Schließlich nimmt eine derartige Vorrichtung auch vermöge der ihr innewohnenden Spannung stets wieder ihre ursprüngliche Form an.
  • . Sofern als Abstreifer Drähte mit Querschnitten von W eniger als 3 mm Durchmesser venvelldet werden, bietet die Vorrichtung auch keine zu Stauungen Anlaß gebenden Auflaufflächen. Als vorteilhaft haben sich Querschnitte von X bis 2 mm Durchmesser erwiesen, sogenannte Klaviersaitendrähte in diesen Stärken hahen sich sehr gut bewährt.
  • Ihre Spannung erteilt man den gemäß der Erfindung ausgebildeten Abstreifern zweckmäßigerweise dadurch, daß man an einem oder an beiden Enden des abstreifers eine Feder angreifen läßt.
  • Beispielsweise kann man zu diesem Zweck Schraubenfedern anordnen, die in einem spannschloßartigen Gehäuse gelagert sind, das seinerseits zur Angleicl1ung der Länge des Abstreifers an den lXhstand gegebener Einspannmöglichkeiten dienen kann.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Fig. I und 2 ein durch eine Schraubellfeder T gespannter Draht 2 als Abstreifvorrichtung für ein über eine Umlenkrolle 3 laufendes Band 4 dargestellt.
  • Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel für die Lagerung der Feder l in einem spannschloßartigen Gehäuse, das im wesentlichen aus einer mit Innengewinde versehenen Hülse 5 und einem in diese einschraubbaren, z. B. aus Flacheisen angefertigten Teil 6 besteht. Als Widerlager für die in diesem Fall als Druckfeder wirkende Feder I und für die Enden des Drahtes 2, die zu tZsen 7 gebogen sind, deren Durchmesser kleiner ist als der Innendurchmesser der Feder I, dienen geschlitzte Scheiben, 8, 9 and 10. Durch Ein- bzw. Ausschrauben des Teiles 6 kann man die Länge des Abstreifers ändern und zugleich auch seine Spannung regeln.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Abstreifvorrichtung für rotierende Trommeln, Rollen oder über Rollen laufende Bänder, insbesondere für Bandförderer, dadurch gekennzeichnet, daß als Abstreifer ein nicht biegungssteifer Körper, vorzugsweise Draht, Verwendung findet, der quer über die Oberfläche der Trommel o. dgl. gespannt ist.
  2. 2. Abstreifvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer schraubengangartig über einen Teil des Umfanges der Trommel o. dgl. gespannt ist, 3.
  3. Abstreifvorrichtung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Abstreifer ein Draht mit kreisförmigem Querschnitt Verwendung findet, dessen Durchmesser vorzugsweise nicht über 3 mm beträgt.
  4. . Abstreifvorrichtung nach den Ansprüchen S his 3, dadurch gekennzeichnet, daß an einem oder beiden Enden des Abstreifers eine Feder angreift, die den Abstreifer unter Zugspannung setzt.
  5. 5. Abstreifanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Spannmittel eine Schraubenfeder verwendet wird, die in einem spanllschloßartigen Gehäuse gelagert ist.
DE1949P0043931 1949-05-26 1949-05-26 Abstreifvorrichtung Expired DE801144C (de)

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