DE801578C - Rucksack - Google Patents

Rucksack

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Publication number
DE801578C
DE801578C DEK283A DEK0000283A DE801578C DE 801578 C DE801578 C DE 801578C DE K283 A DEK283 A DE K283A DE K0000283 A DEK0000283 A DE K0000283A DE 801578 C DE801578 C DE 801578C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support
belts
backpack
backpack according
similarity
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK283A
Other languages
English (en)
Inventor
Oskar Kuehlken
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Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE801578C publication Critical patent/DE801578C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45FTRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
    • A45F3/00Travelling or camp articles; Sacks or packs carried on the body
    • A45F3/04Sacks or packs carried on the body by means of two straps passing over the two shoulders
    • A45F3/08Carrying-frames; Frames combined with sacks

Landscapes

  • Portable Outdoor Equipment (AREA)

Description

  • Rucksack
    Die Erfindung bezieht sich auf einen Rucksack
    mit an seiner Rückwand angebrachtem oder ein-
    gebautem dreieckigem, federndem Traggestell und
    die Gestellecken verbindenden, freiliegenden Ab-
    stützgurteii. Durch eine solche Ausgestaltung des
    Rucksackes wird der !weck verfolgt, einerseits
    ein rückenfreies :abstützen des Rucksackes zu er-
    reichen und andererseits ein gedämpftes Abfedern
    der insbesondere beim Skifahren (beim Schwingen)
    auftretenden Seitenschwingungen des Rucksackes
    zu gewährleisten. Während die erste Bedingung
    durch die bekannten Ausgestaltungen iin wesent-
    lichen erfüllt ist, konnte die zweite Wirkung nur
    in unvollkommener Weise erreicht werden. Außer-
    dem macht sich bei den bekannten Ausgestaltungen
    ein Übelstand sehr störend bemerkbar, welcher
    darin liegt, daß sich die am Körper anliegenden
    Abstiitzgurte dort unter Bildung von ausgeprägten
    Druckstellen unangenehm spürbar machen, wo
    durch die Körperform bestimmte Teile des Kör-
    pers sich herauswölben. Es sind dies bei den von
    oben nach unten verlaufenden Gurten die Schulter-
    blätter und beim horizontalen, die unteren Ecken
    des Gestelles verbindenden Quergurt, der außer-
    dem die Hauptlast zu tragen hat, das Kreuzbein
    bzw. die Wirbelsäule.
    Die Erfindung vermeidet nun die vorerwähnten
    Nachteile dadurch, daß gemäß ihrem wesentlichen
    Kennzeichen die Abstützgurte ganz oder teilweise
    aus leicht dehnbarem Material, vorzugs-,veise
    Gummi, hochelastischem Kunststoff o. dgl., be-
    stehen und das Traggestell selbst aus leicht bieg-
    baren Stalilbäiiderii hergestellt ist.
    Eine «eitere Verbesserung kann erfindungs-
    gemäß noch dadurch erreicht werden, daß man den
    Abstü tzgurten durch entsprechende Wahl ihrer
    Dimensionen, insbesondere ihrer Breite, oder des Ilerstellungsmaterials verschiedene Dehnbarkeit gibt. So können bei einer bevorzugten Ausführungsforti die beiden über die Schulterblätter des Trägers laufenden Abstützgurte eine gr<:ißere Dehnbarkeit besitzen als der untere, die I:lauptlast tragende Quergurt.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung wird eine völlige Abfederung der Rucksacklast erzielt. Während bisher die Federung im wesentlichen allein von der Rucksackrückwand ausgeht, wird durch die Erfindung eine doppelseitige Federung von hoher Elastizität erzielt. Dadurch wird beim Skifahren der Eigenschwung des Rucksackes, der von jedem Skifahrer als unangenehme Begleiterscheinung des Fahrens mit Rucksack empfunden wird und eine Sch"vungberechnung unmöglich macht, ausgeschaltet. Es geht dies so weit, daß mit der erfindungsgemäßen Anordnung die Haltehilfen, wie Leibriemen usw., in Fortfall kommen können, cla durch die Ausfederung des Rucksackes seine Lage auch bei schärfster Wendung unverändert bleibt.
  • Durch die hohe Dehnbarkeit der Abstützgurte selbst wird diesen, im Gegensatz zu den bisher verwendeten Gurten aus Webstoffen, die Möglichkeit gegeben, sich ohne Bildung von unangenehmen Druckstellen gut an die Körperforti anzupassen, so daß der Druck des Rucksackgewichtes gleichmäßig auf alle Körperstellen verteilt ist.
  • Es ist zwar vorgeschlagen worden, zur Vermeidung von Druckstellen Luftkissen zur Abstützung zu verwenden. Abgesehen davon, daß dies kaum praktisch durchführbar erscheint, kann das ausgleichende Spiel zwischen dem federnden Dreieck und den dehnbaren Abstützgurten, das über die gesamte Fläche der Gurte wirksam ist, damit nicht erreicht werden. Zum anderen besteht der Nachteil, daß ein solches Luftkissen mit einer ziemlich großen, geschlossenen Fläche am Körper aufliegen muß, womit automatisch die ursprünglich bei allen Traggestellrucksäcken angestrebte Belüftung des Körpers nahezu gänzlich aufgehoben wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Fig. i die Rückansicht eines Rucksackes mit eingebautem Traggestell, Fig. 2 eine Seitenansicht hierzu, Fig. 3 das Anliegen des Quergurtes am Körper in Gegenüberstellung zur Abstützung bei bekannten Traggestellen, Fig.4 eine abgeänderte Ausführungsform des Traggestelles, Fig.5 in schaubildlicher Ansicht eine besondere Ausgestaltung der Abstiitzgurte und Fig.6 einen Längsschnitt nach der Linie V-V der Fig. 4.
  • Gemäß den Fig. i und 2 besteht das eigentliche Traggestell im wesentlichen aus drei an der Rückwand i des Rucksackes 2 angebrachten oder in die Rückwand eingebauten (eingenähten) leicht biegbaren Stahlbändern 3, 4, 5, die an ihren Enden zu einem Dreieck verbunden sind. An den Ecken sind, z. B. mittels Ösen 6 o. dgl., die freiliegenden Abstützgurte 7, 8, 9 angeschlossen, die erfindungsgemäß ganz oder teilweise aus leicht dehnbarem Material, vorzugsweise Gummi, hochelastischem Kunststoff o. dgl., bestehen. Die Abstützgurte können dabei entweder, wie Fig. i zeigt, in einem Stück durch die Ösen 6 laufen oder gemäß Fig. 4 aus gesonderten Gurtteilen bestehen.
  • Es erweist sich als vorteilhaft, den Abstützgurten verschiedene Dehnbarkeit zu geben, und zwar den über die Schulterblätter laufenden Gurten 7, 8 größere Dehnbarkeit als dem unteren horizontalen, die Hauptlast tragenden Quergurt 9. Diese abgestufte Dehnbarkeit wird entweder durch entsprechende Wahl des Gurtmaterials oder, wie Fig.4 erkennen läßt, durch verschiedene Breitenabinessung der Gurte erreicht. Im letztgenanten Falle erhalten die Gurte 7, 8 geringere Breite als der Quergurt 9.
  • Man ersieht aus den Fig. 2 und 3, wie durch die leichte Dehnbarkeit der Abstützgurte ein gutes Anschmiegen der Gurte an den Körper erzielt ist. Besonders Fig.3 läßt deutlich erkennen, daß gegenüber den bekannten Traggestellen (strichpunktiert eingezeichnet) mit einzelnen ausgeprägten Druckstellen A eine durch das Anschmiegen des dehnbaren Quergurtes 9 am Körper gegebene gleichmäßige Lastverteilung auf große Längen des Gurtes (siehe die eingezeichneten kleinen Pfeile p) erzielt ist. Für die Elastizität der Abstützung wirkt die Dehnbarkeit der Gurte mit der großen Biegbarkeit der Stahlbänder zusammen. Dadurch ergibt sich auch die eingangs erwähnte gedämpfte Abfederung der Seitenschwingungen des Rucksackes.
  • Die durch das Freiliegen des Rucksackes erzielte gute Körperbelüftung kann gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung noch dadurch begünstigt werden, daß man die Abstützgurte nicht mit ihrer vollen Fläche am Körper aufliegen läßt, sondern an der Anliegefläche der Gurte voneinander distanzierte Abstützrippen vorsieht. Die Fig.4 und 5 zeigen ein Beispiel hierfür. Es sind dort drei langlaufende, gewellte Rippen io angeordnet, `wobei die zwischen den Rippen gebildeten Langkanäle durch Löcher i i mit der Außenluft in Verbindung gebracht sind. Es versteht sich von selbst, daß den Rippen auch ein anderer Verlauf gegeben werden könnte, z. B. quer zur Gurtlängsrichtung, wobei u. U. auch die Löcher r i entfallen können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rucksack mit an oder in seiner Rückwand angebrachtem dreieckigem, federndem Traggestell und die Gestellecken verbindenden, freiliegenden Abstützgurten, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützgurte (7, 8, 9) ganz oder teilweise aus leicht dehnbarem Material, vorzugsweise Gummi, hochelastischem Kunststoff o. dgl., bestehen und das Traggestell selbst aus leicht biegbaren Stahlbändern (3, 4, 5) hergestellt ist.
  2. 2. Rucksack nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, cfaß den Abstützgurten (7, 8, 9) durch entsl@recltencle Wahl ihrer Dimensionen. insbesondere ihrer Iheite oder desITerstellungs- materiak v erscliiedene f )ehnlmrkeit gegeben ist. 3. Rucksack nach Anspruch =, dadurch ge_ l;eiinzeicliii(2t, dafi die lwiden über die Schulter- bl;itter des "1'i-iigers laufciidcnAbstützgurte((i,8) größere 1)ehnharkeit besitzen als der die unteren
    I?cken verbindende, horizontale Abstiitzgurt (c9). I. Rucksack nach einem der Ansprüche r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstütz- gurte (7, 8, g) an der am Körper des T riigers anliegenden Seite mit vorspringenden Abstütz- rippen (To) und zwischen diesen angeordneten Lüftungslöchern (1r) verseben sind.
DEK283A 1949-09-19 1949-10-29 Rucksack Expired DE801578C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT801578X 1949-09-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE801578C true DE801578C (de) 1951-01-11

Family

ID=3681159

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK283A Expired DE801578C (de) 1949-09-19 1949-10-29 Rucksack

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE801578C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5676295A (en) * 1995-05-31 1997-10-14 Jansport Apparel Corporation Molded rubber base for luggage
WO1998006297A1 (en) * 1996-08-14 1998-02-19 Dana Design, Ltd. Internal frame pack with load-responsive spring rods

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5676295A (en) * 1995-05-31 1997-10-14 Jansport Apparel Corporation Molded rubber base for luggage
WO1998006297A1 (en) * 1996-08-14 1998-02-19 Dana Design, Ltd. Internal frame pack with load-responsive spring rods

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