DE80186C - - Google Patents

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DE80186C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/10Tops, e.g. hot plates; Rings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. November 1893 ab.
. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ausführungsform eines Kochherdes, welcher über dem ringförmig angeordneten Feuerungskanal mit einer drehbaren Herdplatte abgedeckt ist, so dafs die von dieser Platte in Löchern aufgenommenen Kochtöpfe, indem man die Platte dreht, dem Feuer näher oder ferner gerückt werden können, ohne dafs das umständliche Umsetzen der Töpfe nothwendig ist.
Während die drehbare Herdplatte selbst als bekannt anzusehen ist (s. Patente Nr. 7804 und 59784), bezieht sich die Neuerung namentlich auf eine eigenartige, den Weg der Feuergase bestimmende Klappenvorrichtung, welche den Vorübergang der mit der Platte gedrehten bezw. eingehängten Kochtöpfe ermöglicht.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι die Oberansicht des Kochherdes,
Fig. 2 die Seitenansicht desselben,
Fig. 3 die Oberansicht des Kochherdes bei abgenommener Drehplatte,
Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie x-x, Fig. 1; Fig. 5 und 6 veranschaulichen in Einzeldarstellungen (Fig. 5 als Schnittansicht nach der Linie x-y, Fig. 6) die umlegbare bezw. stellbare Klappe im Feuerungskanal;
Fig. 7 stellt dieselbe Klappe umgelegt dar; Fig. 8 ist eine Oberansicht zu Fig. 7.
Der Kochherd ist entsprechend der kreisförmigen Drehplatte a als runder Ofen durchgeführt. Die am Rande von Rollen r gestützte Drehplatte _ α ist um einen Zapfen c drehbar, welcher in der Mitte des Herdgestelles bei einem rohrförmigen Tragstück d desselben angebracht wird. Indem das genannte Tragstück d sich aus der Mitte der die Sohle des Feuerungskanals e bildenden Platte g erhebt, erhält dieser Kanal e unter äufserer Eingrenzung durch die rings emporstehende doppelte Ofenwandung b b1 eine ringförmig geschlossene Form. Entsprechend sind an der diesen Kanal deckenden Drehplatte α die Topflöcher a1 d2 a3 al im Kreise angeordnet, wie aus Fig. 1 ersichtlich. Seitlich, nach der Darstellung unterhalb des Loches a1 befindet sich die Feuerung mit dem Rost/, welcher durch eine mit Abschlufsklappe versehene Schüttöffnung (bei /2) beschickt werden kann.
Die Feuergase werden, wenn nicht der Weg durch die nachher zu beschreibende Klappe versperrt ist, zu beiden Seiten in den halbkreisförmigen Zweigen des Kanals e fortgeleitet, um sich jenseits des mittleren Tragstückes d zu vereinigen und durch die an der Platte g vorgesehene, mittelst Regulirschiebers j mehr oder weniger gedeckte Oeffnung i in die untere Rauchkammer k abzuströmen, an welche das Abzugsrohr I anschliefst.
Eine Griffstange m, welche in Reifenform um die Drehplatte α herumläuft und mit derselben verbunden ist, ermöglicht es, der Platte a eine Drehung in der einen oder anderen Richtung zu ertheilen und dadurch die Lage der Topf löcher α1 α2 α3 α4 in Beziehung zu der Feuerung bei f zu ändern. Auf diese' Weise kann man Töpfe, die vorher unmittelbar über dem Feuer standen, weiter nach hinten, wo die Heizgase weniger wirksam sind, bringen, um gleichzeitig andere über das Feuer zu bringen, ohne dafs es nöthig ist, die Töpfe zu diesem Zweck umzusetzen.
Damit den Heizgasen zeitweise ein Weg nur
durch den einen halbkreisförmigen Zweig des Kanals e zur Oeffhung i angewiesen werden kann, wird bei dem anderen Zweige, am Eingange neben .der Feuerungsstelle, die Klappe ρ angeordnet. Diese Klappe hängt in Angeln zwischen zwei Armen q1 q2 einer Spindel q, die in einem inneren und äufseren Gelenklager nahe über der Platte g gelagert ist (Fig. 5 bis 8) und nach aufsen sich mit einer in einen Griffstab qs übergehenden Kröpfung erstreckt. Auf dem Griffstab ^3 ist das Gewicht s verschiebbar, und zwar so, dafs in der einen Endstellung (Fig. 6), weil alsdann der Griffstab ^3 in die verticale Lage durch das Gewicht gezogen wird, die selbstthätige Aufrichtung der Arme ^g2 erfolgt, während nach Herüberschieben des Gewichtes s an die Kröpfung (Fig. 8) dieses die Umlegung der Arme q1 q2 nach der einen oder anderen Richtung zu bewirken strebt. Die Klappe ρ ist in ihrem unterhalb der Angeln liegenden Plattentheile schwerer als an ihrem oberen Theil und strebt daher stets in eine verticale Hä'ngelage, bei welcher sie gemäfs der Stellung nach Fig. 3, 5 und 6 den einen .Zweig des Kanals e abschliefst. Hinter der so in die Schliefsstellung gebrachten Klappe ρ befindet sich alsdann diejenige Stelle, welche, insofern sie aufserhalb des unmittelbaren Bereichs der Feuergase ist, die geringste Wärme aufweist. An dieser Stelle würde sich, wenn die Drehplatte α die in Fig. 1 ersichtliche Stellung einnimmt, das Topf loch ai befinden.
Sobald zur Veränderung der Stellung die Platte α gedreht wird, so müssen die in die Löcher <z4 bezw. al eingesetzten Töpfe mit ihren in den Feuerungskanal e nach unten vorstehenden Bodentheilen an der Klappe ρ vorbeikommen können. Durch die beschriebene Aufhängung der Klappe ρ ist dies thatsächlich ermöglicht, indem die Topfuntertheile bei der Bewegung oben an die Klappe ρ anstofsen und dieselbe, zeitweise überkippend, flach legen, so dafs sie über dieselben hinweggehen können, wonach sich die Klappe ρ selbstthätig wieder in die Verschlufslage aufrichtet.
Will man die Klappe niederlegen und den Kanal e beiderseits als Durchgangsweg für die Feuergase benutzen, so dreht man den Griffstab q3 in die durch Fig. 7 und 8 bezeichnete, bei Fig. 3 punktirte Lage, wobei sich unter Abwärtsdrehung der Arme ql q2 die Klappe flach auf die Bodenplatte g mit Stützung an Stiften u derselben auflegt. Schiebt man bei dieser Einstellung alsdann das Gewicht s in die Kröpfung hinein, wie Fig. 8 zeigt, so bleibt die Klappe in der beschriebenen Lage, da dann der Gewichtsdruck, wie vorher bemerkt, auf Umlegung Wirkt. Die blofse Verschiebung des Gewichts s genügt, um wieder die aufrechte oder Verschlufslage der Klappe herbeizuführen. :
Es ist ersichtlich, dafs die Klappe ρ in beiden Richtungen, sowohl nach der Feuerung hin als auch nach der entgegengesetzten Seite umgelegt werden kann, sowie dafs die unbehinderte Drehung der Platte α ebenfalls in beliebiger Richtung ermöglicht ist.
Die übrige Einrichtung des Kochherdes, welche sich auf die zweckmäfsige Ausnutzung der Wärme (bei dem Bratofen etc.) bezieht, ist bekannt und bedarf keiner näheren Beschreibung. . .

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    Küchenherd mit drehbarer Kochplatte (a), dadurch gekennzeichnet, dafs im Feuerkanal (e) eine Klappe (p) angeordnet ist, welche an den Armen (ql q'2) einer mit Schiebegewicht (s) versehenen Spindel (q) derart eingehängt ist, dafs sie beim Vorübergange eines mit der Herdplatte gedrehten Topfes umgelegt wird und nachher selbstthätig wieder emporklappt, während nach von aufsen zu bewerkstelligender Niederdrehung der Arme (qi\q2) die Klappe dauernd aus dem Wege gerückt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4332706A1 (de) * 1993-09-25 1995-03-30 Thomas Fischer Behindertengerecht ausgebildeter Arbeitsplatz

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4332706A1 (de) * 1993-09-25 1995-03-30 Thomas Fischer Behindertengerecht ausgebildeter Arbeitsplatz
DE4332706C2 (de) * 1993-09-25 1998-07-09 Thomas Fischer Arbeitsplatz

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