DE801875C - Elektrohydraulische Verstellvorrichtung mit axial verschiebbarer Fluegelradpumpe - Google Patents

Elektrohydraulische Verstellvorrichtung mit axial verschiebbarer Fluegelradpumpe

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Publication number
DE801875C
DE801875C DEP17544A DEP0017544A DE801875C DE 801875 C DE801875 C DE 801875C DE P17544 A DEP17544 A DE P17544A DE P0017544 A DEP0017544 A DE P0017544A DE 801875 C DE801875 C DE 801875C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
impeller pump
adjusting device
pump
actuating piston
electro
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Expired
Application number
DEP17544A
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English (en)
Inventor
Otto Dr-Ing Grebe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Elektro Mechanik GmbH
ELMEG Elektro Mechanik GmbH
Original Assignee
Elektro Mechanik GmbH
ELMEG Elektro Mechanik GmbH
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Publication date
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Publication of DE801875C publication Critical patent/DE801875C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B15/00Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
    • F15B15/18Combined units comprising both motor and pump

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Elektrohydraulische Verstellvorrichtung mit axial verschiebbarer Flügelradpumpe Elektrohydraulische Verstellvorrichtungen sind zum Verstellen von Schiebern, Klappen, Ventilen oder Bremsen vielfach in Gebrauch. Sie bestehen im Prinzip aus einem elektrischen Antrieb, einer von diesem angetriebenen Flügelradpumpe und einem von der Druckflüssigkeit der Pumpe betätigten Stellkolben. Bei den zumeist benutzten Ausführungen ist der Stehkolben nur einseitig zu beaufschlagen. Die Rückführung des Kolbens erfolgt hierbei durch einen Feder- oder Gewichtsspeicher.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrohydraulische Verstellvorrichtung, bei der der Stellkolben durch Umsteuerung der Druckflüssigkeit in beiden Bewegungsrichtungen von der Flüssigkeit betätigt wird. Nach der Erfindung erfolgt die Umsteuerung der Druckflüssigkeit dadurch, daß die Flügelradpumpe axial in ihrem Gehäuse verschoben und bei dieser Axialverschiebung den jeweiligen 1?in- und Auslaßöffnungen des Pumpengehäuses zugeordnet wird. Die Axialverschiebung der Pumpe kann dabei selbsttätig bei Drehrichtungsumkehr des elektrischen Antriebsmotors erfolgen, indem beispielsweise eine in der Wellenverbindung von Flügelradpumpe und Antriebsmotor vorgesehene Gewindekupplung die Wellenverbindung beim Lauf in der einen Richtung verkürzt und beim Lauf in der anderen Richtung verlängert. Der elektrische Antrieb kann selbsttätig von der Bewegung des Stehkolbens aus umgesteuert werden, z. B. mittels eines vom Stellkolben betätigten Endschalters. Zwecks Vermeidung von Stopfbuchsen können an Stelle eine. doppelseitig beaufschlagten Stellkolbens -zwei jeweils auf der geschlossenen Zylinderseite einseitig beaufschlagte Stellkolben vorgesehen werden.
  • Die Zeichnung zeigt in den Abb. i bis 3 zwei :'usführungsbeispiele der Erfindung.
  • t)ie Vorrichtung nach Abb. i besteht im wesentlichen aus dem elektrischen Antriebsmotor io, der Pumpe i i, (lern Pumpengehäuse 12, dem Stellkolben 13 mit Druckzylinder 14 und Kolbenstange 15 sowie dem Flüssigkeitsbehälter 16. Die Pumpe i i wird über die Motorwelle 17 und die Pumpenwelle i 8 angetrieben. Die beiden Wellen 17 und 18 sind durch eine Gewindekupplung verbunden, die aus dem auf der Motorwelle 17 sitzenden Gewinde icg mit den Endanschlägen 20, 21 und dem auf der Pumpenwelle 18 befestigten Hebel 22 mit dem Gleitstein 23 besteht. Die Endanschläge 20, 21 sind, wenn nötig, federnd auszubilden, was am einfachsten durch eine ins Gewinde gewickelte Spiralfeder von kleiner Länge bewirkt wird. Die Pumpe i i ist eine doppelseitig saugende Flügelradpumpe. Die in ihrem Gehäuse 12 vorgesehenen Ein- und :\uslaßriffnungen sind mit 24 und 25 bezeichnet. Cber die Leitungen 26 und 27 sind sie mit den beiden Druckräumen des Stellkolbens 13 verbunden. 28 ist die Stopfbuchse für die Kolbenstange i s.
  • In der Darstellung der Abb. i befindet sich die Pumpe i i in ihrer unteren Lage. In dieser Lage wird die Flüssigkeit über die Öffnung 24 aus der Leitung 26 und damit von der linken Kolbenseite weg angesaugt und über die Öffnung 25, die Leitung 27 der rechten Kolbenseite zugeführt. Wird der Motor io in der Drehrichtung umgepolt -beim I)rehstrommotor, wie gezeigt, durch Umpolen zweier Phasen -, so drehen sich das Pumpenrad i i und mit ihm die Pumpenwelle 18 mit dem Hebel 22 und dem Stein 23 infolge des Flüssigkeitswiderstandes zunächst langsamer als die Motorwelle 17, wodurch der Stein 23 im Gewinde i9 nach oben gleitet. Dadurch wird die Welle 18 mit der Pumpe ii nach oben verschoben, bis der Stein 23 an den Anschlag 2o kommt. Die beiden Öffnungen 24 und 25 vertauschen jetzt ihre Funktionen. Die Flüssigkeit wird nunmehr über die Öffnung 25 aus der Leitung 27 und damit von der rechten Kolbenseite weg angesaugt und über die Öffnung 24, die Leitung 26 der linken Kolbenseite zugeführt. Der Kolben 13 wird nach rechts gedrückt. Bei erneuter Umpolung des Motors io wiederholt sich das Spiel in umgekehrter Richtung.
  • Die Abb. 2 und 3 zeigen in zwei verschiedenen Schnitten ein Ausführungsbeispiel, bei dem zwecks Vermeidung einer Stopfbuchse zwei Stellkolben 13a und 13b und dementsprechend zwei Druckzylinder 1411 und 14b vorgesehen sind. Die Hinundlierbewegung der nur auf den geschlossenen Zylinderselten beaufschlagten Kolben 13a und 13b wird von der Kolbenstange 150 über eine Verbindungsstange 29 auf die parallel zur Kolbenstange liegende Betätigungsstange 30 übertragen. Die Pumpe i i ist wie bei der Ausführung der Abb. i axial verschiebbar gelagert. Je nach ihrer Lage wird entweder der Stellkolben 13a oder 13b mit Druckflüssigkeit beaufschlagt. Hierbei wird von dem jeweils nicht beaufschlagten Kolben die Flüssigkeit abgesaugt.
  • 31 und 32 sind zwei elektrische Schalter, die in den beiden Endstellungen der Kolben 13a und 13b von der Verbindungsstange 29 betätigt werden. Der Motor io wird auf diese Weise selbsttätig umgepolt, und man erhält ein elektrohydraulisches Stellwerk mit kontinuierlicher selbsttätiger Betriebsweise für Verstellbewegungen in zwei Richtungen. Die Vorrichtung ist dabei weitgehend lagenunempfindlich, da nur gegen drucklose Flüssigkeit abgedichtet zu werden braucht, was beispielsweise durch die vorgeseheneBlecheinkapselung leichtdurchzuführen ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrohydraulische Verstellvorrichtung mit elektrischem Antrieb, einer von diesem angetriebenen Flügelradpumpe und einem von der Druckflüssigkeit dieser Pumpe in beiden Bewegungsrichtungen betätigten Stellkolben, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Umsteuerung der Druckflüssigkeit die Flügelradpumpe axial verschiebbar in ihrem Gehäuse gelagert ist und durch ihre Axialverschiebung den jeweiligen Ein- und Auslaßöffnungen des Gehäuses zugeordnet werden kann.
  2. 2. Verstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Axialverschiebung der Flügelradpumpe selbsttätig bei Drehrichtungsumkehr des elektrischen Antriebes erfolgt.
  3. 3. Verstellvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Wellenverbindung von Antriebsmotor und Flügelradpumpe eine Gewindekupplung eingeschaltet ist, die die Wellenverbindung beim Lauf in der einen Richtung verkürzt und beim Lauf in der anderen Richtung verlängert.
  4. 4. Verstellvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsteuerung des elektrischen Antriebes selbsttätig von der Bewegung des Stellkolbens, z. B. mittels eines Endschalters; erfolgt.
  5. 5. Verstellvorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Vermeidung von Stopfbuchsen an Stelle eines doppelseitig beaufschlagten Stellkolbens zwei jeweils auf der geschlossenen Zylinderseite einseitig beaufschlagte Kolben vorgesehen sind.
DEP17544A 1948-10-09 1948-10-09 Elektrohydraulische Verstellvorrichtung mit axial verschiebbarer Fluegelradpumpe Expired DE801875C (de)

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DEP17544A DE801875C (de) 1948-10-09 1948-10-09 Elektrohydraulische Verstellvorrichtung mit axial verschiebbarer Fluegelradpumpe

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Publication Number Publication Date
DE801875C true DE801875C (de) 1951-01-25

Family

ID=7366595

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DEP17544A Expired DE801875C (de) 1948-10-09 1948-10-09 Elektrohydraulische Verstellvorrichtung mit axial verschiebbarer Fluegelradpumpe

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DE (1) DE801875C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2588326A1 (fr) * 1985-10-03 1987-04-10 Penn Ernest Verin electro-hydraulique

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2588326A1 (fr) * 1985-10-03 1987-04-10 Penn Ernest Verin electro-hydraulique

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