DE801962C - Verfahren und Vorrichtung zum Verformen von Gegenstaenden aus Fasermaterial - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verformen von Gegenstaenden aus Fasermaterial

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DE801962C
DE801962C DEP578A DEP0000578A DE801962C DE 801962 C DE801962 C DE 801962C DE P578 A DEP578 A DE P578A DE P0000578 A DEP0000578 A DE P0000578A DE 801962 C DE801962 C DE 801962C
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DE
Germany
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press
fiber material
mold
pressed
objects made
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Expired
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DEP578A
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English (en)
Inventor
Ernst Kwapill
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RAKO WERKE
Original Assignee
RAKO WERKE
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/15Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
    • A61F13/15577Apparatus or processes for manufacturing
    • A61F13/15707Mechanical treatment, e.g. notching, twisting, compressing, shaping

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Absorbent Articles And Supports Therefor (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Verformen von Gegenständen aus Fasermaterial Um Gegenständen aus Faser- oder ähnlichem Material, z. B. Damenbinden. Taschentüchern aus Zellstoff o. dgl., eine für die Verpackung und den Transport geeignete Form von geringem Volumen zu geben und derartigen Gegenständen ein Zweckmäßigeres und gefälligeres. Ausschen zu verleihen, werden diese bekanntlich einem Preßverfahren unterworfen, indem die bereits vorgearbeiteten Gegenstände einzeln oder in Stapeln in einer Presse die gewünschte Formveränderung erfahren. Bei den bekannten Preßverfahren besteht der Nachteil. daß nach jedem Preßgut, das formveränderte Gut einmzeln oder in Stapeln der jeweiligen Preßform entnommen werden muß, wodurch ein die Formveränderung verteuerndes zeitweiliges Stillstehen der Presse bedingt ist.
  • I)ie Erfindung beseitigt diesen Nachteil und besteht illt wesentlichen darin, daß an Stelle der sonst üblichen Ausnutzung des Bodensdruckes beim Pressen in Preßform die Wandreibung zwischen Preßform und zu pressendem Fasermaterial herangezogen wird. Die Presse nach der Erfindung besitzt also keinen Boden. sondern die zu verformenden Gegenstände werden durch Weiter- und Aufeinanderschieben in einer bodenlosen röhrenförmigen Preßform unter fortlaufendem Druck eines hin und her gehenden Preßstempels in die gewünschte Form gebracht, indem die Ausbildung der Preßformwandung und der Durchmesser der Form und des Stempels die gewünschte Verformung durch Zusammenwirken von Druck und Reibung bewerkstelligen.
  • Das zu verformende Gut wird dabei in eine in der Wandung der Preßröhre vorgesehene Einfüllöffnung eingegeben, an der ein hin und her gehender Kolben vorbeigleitet. Das Preßgut wird also von der Aufgabe bis zur Entnahme immer in derselben Richtung durch die Presse geschoben, wobei das zuerst eingeführte Preßstück nur so weit verformt wird, wie die in die Richtung des Preßhubes fallende Komponente derWandreibung einen Gegendruck ausübt. Jedes weiter eingeführte Preßstück vergrößert den Wert dieser Komponente derart, daß bei einer unendlich langen röhrenförmigen Preßform die dem Druck des Preßstempels entgegengerichtete Komponente der Wandreibung unendlich groß würde. Um einen bestimmten endlichen Gegendruck zu erreichen, muß je nach der gewünschten Größe dieses Druckes die Länge der röhrenförmigen Preßform bemessen sein und für jedes fertig verformte Preßstück ein neues, noch ungepreßtes Stück durch die Einfüllöffnung eingeschoben werden.
  • In der Zeichnung ist das neue Verfahren mit Hilfe der beispielsweisen Darstellung einer zur Ausführung desselben geeigneten Vorrichtung erläutert.
  • Abb. I zeigt einen Schnitt durch eine zur Ausübung des Verfahrens geeignete Presse, Abb. 2 zeigt dieselbe Presse in der Ansicht von oben.
  • Die röhrenförmige Preßform a besitzt eine Einfüllöffnung b für ungepreßte Gegenstände aus Fasermaterial. Im Innern von a wird der Preßkolben c in geeigneter Weise hin und her bewegt, so daß beim Rückgang des Preßstempels c die Einfüllöffnung freigelegt und beim Vorwärtsgang nach dem Einfüllen eines Preßstücks verschlossen wird. Die hin und her gehende Bewegung des Kolbens kann auf verschiedene an und für sich bekannte Arten bewerkstelligt werden. In der Zeichnung wird der Kolben c beispielsweise mittels einer Gewindespindel d und eines Kegelradwendegetriebes angetrieben, das aus einem Kegelrad e und den beiden Halbkegelrädern f besteht, welch letztere auf der gemeinsamen Welle g festgekeilt sind und die hin und her gehende Kolbenbewegung einleiten. Die Welle g wird mittels Riementrieb lt vom Motor i angetrieben.
  • Die Wirkungsweise der Presse ist folgende: Der jeweils zu verformende Gegenstand aus Fasermaterial, beispielsweise eine Damenmonatsbinde, wird mit der Hand vorgefaltet und fortlaufend in die Einfüllöffnung b eingeschoben, wenn der Preßstempel c jedesmal in der äußersten Totlage des Rückganges steht. Beim Vorlaufen des Kolbens c wird das Preßstück, eines nach dem anderen, in das Innere der röhrenförmigen Preßform a geschoben.
  • Die Reibung an den Wänden der Preßform genügt am Ende derselben, um dem vorher sehr voluminösen Preßgut beim Fortschieben durch den Preßstempel einen äußerst geringen Rauminhalt und eine große Härte zu verschaffen. Die so gebildeten kleinen Preßguttafeln k treten am hinteren Ende der Preßform a aus und werden in zwei seitlichen Sammelschienen l aufgenommen, von wo sie mit der Hand leicht zur Weiterverarbeitung entnommen werden können.
  • Das an dem Beispiel des Zusammenpressens von Damenmonatsbinden beschriebene Verfahren ist aber nicht nur auf diesen Zweck beschränkt. Es können auch andere Preß- und Verformungsarbeiten von Gegenständen aus Fasermaterial nach diesem Verfahren ausgeübt werden, wobei der Querschnitt der röhrenförmigen Preßform sowohl als auch die Größe dieses Querschnittes beliebig und dem jeweils zu pressenden Gegenstand aus Fasermaterial angemessen sein können. Auch die Anzahl.und die Anordnung der röhrenförmigen Preßformen im Raume ist nach dem beschriebenen Verfahren beliebig; so können z. B. die Preßformen in Reihen neben- und übereinander, sternförmig oder wie es sonst der Zweck des Verfahrens erfordert, angeordnet sein.
  • PATENTANSPROCHE I. Verfahren zum Verformen von Gegenständen aus Faser- und ähnlichem Material unter Anwendung von Druck, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandreibung zwischen Preßform und dem Preßgut als Gegendruck ausgenutzt wird, indem die zu pressenden Gegenstände von der Aufgabe bis zur Entnahme immer in derselben Richtung durch die Presse geschoben werden, so daß die Summe der in die Richtung des Preßhubs fallenden Reibungskomponenten der nacheinander in die Preßform einzubringenden Gegenstände diese am Ende der Preßform dem Wunsche entsprechend verformt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I und 2, gekennzeichnet durch eine bodenlose röhrenförmige Preßform (a), in deren Wandung nahe dem einen Ende eine Einfüllöffnung (b) vorgesehen ist, an der ein hin und her gehender Kolben (c) vorbeigleitet, der das in der äußersten Totlage seines Rückgangs jeweils einzubringende Preßgut fortlaufend in die Preßröhre schiebt; deren Länge so bemessen ist, daß das Gut am anderen Ende der Röhre in der gewünschten Verformung ausgestoßen wird.
DEP578A 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren und Vorrichtung zum Verformen von Gegenstaenden aus Fasermaterial Expired DE801962C (de)

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