DE802041C - Gelaendegaengiger, in sich verdrehbarer Pritschenwagen, insbesondere Ackerwagen - Google Patents

Gelaendegaengiger, in sich verdrehbarer Pritschenwagen, insbesondere Ackerwagen

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Publication number
DE802041C
DE802041C DEP26366A DEP0026366A DE802041C DE 802041 C DE802041 C DE 802041C DE P26366 A DEP26366 A DE P26366A DE P0026366 A DEP0026366 A DE P0026366A DE 802041 C DE802041 C DE 802041C
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DE
Germany
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flatbed
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central tube
springs
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Expired
Application number
DEP26366A
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English (en)
Inventor
Hans Dr-Ing Lutz
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C1/00Types of vehicles
    • B62C1/04Load-carrying vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

  • Geländegängiger, in sich verdrehbarer Pritschenwagen, insbesondere Ackerwagen Die üblichen Pritschenwagen für Tierbespannung oder Schlepperbetrieb, die für Transporte auf ebener Straße benutzt werden, sind insbesondere aus Kostengründen sehr einfach gebaut und weisen im Regelfalle keine Federung auf, abgesehen etwa von der durch die Luftbereifung hervorgerufenen. Wenn solche Wagen im unebenen Gelände verwendet werden, z. B. als sog. Ackerwagen in der Landwirtschaft, ergeben sich aus der fehlenden Federung erhebliche Schwierigkeiten bezüglich der Anpassung an den Boden. Es wäre indessen nicht nur aus den schon erwähnten finanziellen Gründen schwierig, das Fahrgestell solcher Ackerwagen in sich richtig geländegängig zu machen, sondern auch deshalb, weil bei hoher Beladung des Fahrzeugs, z. B. mit Heu, infolge der Federung gefährliche Schwingungen auftreten würden.
  • Man ist dazu übergegangen, die geschilderten Schwierigkeiten dadurch zu beheben, daß man den ganzen Pritschenwagen vierdrehbar gestaltet hat, daß also Pritsche und Fahrgestell einer (begrenzten) Torsion unterworfen «erden können. Die hierzu bekanntgewordenen Lösungen sind aber nicht befriedigend. Entweder verliert das ganze Fahrzeug an Stabilität, oder es werden Träger o. dgl. infolge dauernder Verwindung übermäßig beansprucht.
  • Die Erfindung betrifft einen geländegängigen Pritschenwagen, bei dem das Problem der Verdrehbarkeit in besonderer Weise gelöst ist, so nämlieh, claß seich Torsionskräfts nur am Pritschenaufbau bemerkbar machen, der sich ohne weiteres verhältnismäßig nachgiebig und locker ausbilden läßt.
  • Gemäß der Erfindung besteht ein auf die Radachsen abgestütztes, die Pritsche über Querholme tragendes Mittelrohr aus mindestens zwei gegeneinander verdrehbaren Teillängen, die über seitliche Federn, im Normalfalle Drehfedern, miteinander verbunden sind.
  • Diese Maßnahme hat zur Folge, daß sich das ganze Chassis ohne eine andere Materialbeanspruchung als die der Federn in sich verwinden läßt und daß sich somit Vorder- und Hinterachse mit ihren Rädern weitgehend. an Bodenunebenheiten anpassen können. Ein besonderer Vorteil liegt hierbei darin, daß Fahrgestell und Aufbau an sich iii bewährter Weise ausgebildet sein können und daß es nur weniger, einfacher Änderungen an den üblichen Konstruktionen bedarf.
  • Art und Anordnung der Federn sind im Prinzip gleichgültig, sofern dieselben nur die Funktion ausüben, eine nachgiebige Verbindung oder Kupplung zwischen den Mittelrohrteilen zu bilden. Man könnte also Spiral-, Stab-, Blattfedern o. dgl. verwenden und diese wieder parallel oder senkrecht zum Mittelrohr anbringen. Zweckmäßig ist es allerdings, eigentliche Drehfedern zu verwenden und sie so anzubringen, daß sie die auftretenden Zugkräfte übertragen und zugleich die Verwindung der Rohrteile gegeneinander abdämpfen. Man kann zu diesem Zweck beispielsweise blattförmige Drehfedern vorsehen, die, über die Trennfuge der Rohrteillängen hinweggreifend, zu beiden Seiten des Mittelrohres und ihm parallel mittels Schellen, angeschweißter Augen o. dgl. an den Teillängen befestigt sind.
  • Wagen mit geteiltem Mittelrohr sind an sich schon vorgeschlagen worden. Hierbei fehlt es aber an einer Abbremsung oder Dämpfung der Rohrlängen gegeneinander, so daß parallel zum Mittelrohr Längsträger für die Pritsche vorgesehen werden müssen, die eine unerwünschte Versteifung des ganzen Systems mit sich bringen und die Teilung des Mittelrohres illusorisch machen.
  • Im übrigen bietet die erfindungsgemäße Einrichtung zugleich eine nützliche Möglichkeit, das am Mittelrohr geteilte Fahrgestell nach Entfernung der Pritsche auseinanderzuziehen (wobei die Verli ndungselemente und Federn natürlich lösbar angebracht sein müssen) und es für die Beförderung von Langholz oder ähnlichen sperrigen, langen Materialien zu verwenden, gegebenenfalls auch so, daß man zwischen die auseinandergezogenen Mittelrohrteile ein besonderes Zwischenstück einsetzt.
  • Um die Verwindbarkeit des Fahrzeuges zu vergrößern, geht man nach einer bevorzugten Ausführungsform so vor, daß die die Pritsche tragenden, vom Mittelrohr abgestützten Querholme teils mit der Pritsche und teils mit dem Mittelrohr fest verbunden sind. Diese Malinahme erweist sich als sehr praktisch, weil durch sie, trotzdem die Pritsche fest und zuverlässig auf dem Fahrgestell aufruht und auf ihrer ganzen Länge sicher abgestützt ist, das ganze System . sehr beweglich, gefügig und nachgiebig wird und der Widerstand der Querholme gegen die Torsion weitestgehend ausgeschaltet wird. Man kann beispielsweise zwei in möglichst großem Abstand, etwa im Bereich der Radachsen angeordnete Festholme verwenden, die also mit dem Mittelrohr verbunden sind, und dazwischen Pritschenholme anbringen; die auf dem Mittelrohr wie auf einem Lager frei drehbar aufruhen.
  • Normalerweise wird es genügen, das Mittelrohr in zwei Hälften zu unterteilen. Es wäre aber in Sonderfällen, z. B. dort, wo die Pritsche nicht über Eck beansprucht -,wird, auch denkbar, daß man drei Teillängen wählt, wobei die Festholme lediglich am Mittelteil sitzen, so daß die Pritsche überhaupt nicht verwunden wird, sondern die beiden Außenlängen .des Mittelrohres sich zusammen mit den Radsätzen verschwenken können.
  • Die Erfindung ist an einem Zeichnungsbeispiel verdeutlicht.
  • In Fig. i ist eine Seitenansicht des neuartigen Wagens dargestellt.
  • Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf das Fahrgestell. Fig.3 veranschaulicht eine Rückansicht des Fahrzeuges mit angehobener Pritsche.
  • Das Fahrgestell des Wagens besteht aus den Rädern 5, den zugehörigen Achsen 6 und 7, dem Drehschemel 8 der Vorderachse und dem Mittelrohr 9. Das letztere ist mittels Rohrstreben i o, i i bzw. 12, 13 gegen die Achsen abgestützt. Auf dem Mittelrohr sitzen Querholme 14, 15, 16, 17, 18, ig und 2o, die ihrerseits die Pritsche 21 tragen.
  • Aus den Fig. z und 2 ersieht man, daß das Mittelrohr 9 bei 22 in zwei Hälften geteilt ist, die einen Steckbolzen 23 übergreifen. Nahe der Trennfuge 22 sind an jeder Teillänge des Mittelrohres Halteelemente, z. B. angeschweißte Augen 24 bzw. 25, angebracht; an denen blattförmige Drehfedern 26 und 27 sitzen. Diese Federn liegen parallel zum Mittelrohr und überbrücken die Trennfuge. Sie sind so ausgewählt, daß sie die auftretenden Zugkräfte übertragen können und daß sie eine gewisse Verdrehung der Rohrstücke 28, 29 gegeneinander zulassen, zugleich aber diese Verdrehung dämpfen, d. h. die Rohrstücke in ihre Ausgangslage zurückzuführen suchen.
  • Von den Querholmen sind die mit 15 und ig bezeichneten fest am Mittelrohr 9 angebracht, Sie weisen, wie man aus Fig. 3 ersieht, an den Enden Bohrungen 30, 31 und 32, 33 auf. Ihnen entsprechend sind an Laschen oder Stegen 34 der Pritsche 21 Bohrungen 35, 36 und 37, 38 vOrgesehen, so daß man Pritsche und Fahrgestell durch Bolzen, Splinte oder andere Verbindungsmittel, die durch die Bohrungen greifen, lösbar miteinander kuppeln kann.
  • Die Querholme 14, 16, 17, 18 und 2o sitzen fest an der Pritsche. Sie können, wie Fig. 3 zeigt, trägerartig ausgebildet sein und weisen in der Mitte ihrer Unterseite eine lagerschalenförmige Ausbuchtung 39 auf, mit der sie frei auf dem Mittelrohr aufruhen. Jedem Holm ist im übrigen ein Scharniereisen 40 (Fig. i und 3) zugeordnet, das an der Bordwand der Pritsche angreift. Die verhältnismäßig große Zahl der so zur Verwendung gelangenden Scharniere erlaubt es, diese ziemlich dünn zu wählen, was für die Herstellung einen erheblichen Vorteil bedeutet.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Geländegängiger, in sich vierdrehbarer Pritschenvagen, insbesondere Ackerwagen, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf dieRadachsen (6, 7) abgestütztes, die Pritsche (21) über Querholme (14 bis 20) tragendes Mittelrohr (9) aus mindestens zwei gegeneinander vierdrehbaren Teillängen (28, 29) besteht, die über seitliche Federn (26, 27) miteinander verbunden sind.
  2. 2. Pritschenwagen nach Anspruch i, gekennzeichnet durch blattförmigeDrehfedern (26,27), die, über die Trennfuge (22) der Teillängen (28, 29) hinweggreifend, zu beiden Seiten des Mittelrohres (9) mittels Schellen, angeschweißter Augen (24, 25) o. dgl. an den Teillängen befestigt sind.
  3. 3. Pritschenvagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (26, 27) zur Übertragung der am Mittelrohr (9) wirksamen Zugkräfte eingerichtet sind.
  4. 4. Pritschenwagen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn lösbar mit den Teillängen (28, 29) verbunden sind.
  5. 5. Pritschenwagen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Teillängen (28, 29) zur Einschaltung eines langen Zwischenstückes eingerichtet sind.
  6. 6. Pritschenwagen nach Anspruch i oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Pritsche tragenden, vom Mittelrohr (9) abgestützten Querholme teils (Holme 14, 16, 17, 18 und 20) mit der Pritsche (21), teils (Holme 15, i9) mit dem Mittelrohr (9) fest verbunden sind.
  7. 7. Pritschenvagen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei in möglichst großem Abstand, z. B. im Bereich der Radachsen angeordnete Holme (i5, i9) mit dem Mittelrohr fest verbunden sind. B.
  8. Pritschenvagen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Festholme (15, i9) mit ihnen zugeordneten Halteelementen (34) der Pritsche durch einfache Steckverschlüsse, Bolzen, Splinte, Haken o. dgl. lösbar verriegelt sind.
  9. 9. Pritschenvagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennfuge (22) der Teillängen (28, 29) durch eine Steckhülse oder einen Bolzen (23) überbrückt ist.
DEP26366A 1948-12-24 1948-12-24 Gelaendegaengiger, in sich verdrehbarer Pritschenwagen, insbesondere Ackerwagen Expired DE802041C (de)

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