DE802111C - Egge mit einstellbarer Arbeitsbreite - Google Patents

Egge mit einstellbarer Arbeitsbreite

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DE802111C
DE802111C DEK333A DEK0000333A DE802111C DE 802111 C DE802111 C DE 802111C DE K333 A DEK333 A DE K333A DE K0000333 A DEK0000333 A DE K0000333A DE 802111 C DE802111 C DE 802111C
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DE
Germany
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harrow
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flat iron
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adjustable
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Expired
Application number
DEK333A
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English (en)
Inventor
Helmut Kogge
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B19/00Harrows with non-rotating tools
    • A01B19/02Harrows with non-rotating tools with tools rigidly or elastically attached to a tool-frame

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Es ist bekannt, Eggen für einen Einsatz in den beschränkten Arbeitsbreiten zwischen Reihenkulturen, wie beispielsweise Gemüse- und Kartoffelbau, oder zur Anpassung an die zur Verfügung stehende Zugkraft oder vorhandene Bodenbeschaffenheit in der Arbeitsbreite einstellbar zu machen. Insbesondere sind bereits in der Breite ausziehbare Eggen vorgeschlagen worden, bei denen nach Art der Nürnberger Schere zusammengesetzte Flacheisen an ihren Gelenkstellen die Eggenzinken tragen. Durch geeignete Einstellorgane läßt sich dabei in jeder beliebigen Breiteneinstellung der Schere die gelenkige Verbindung in eine starre umwandeln.
Bei diesen bekannten Eggen ist die Breiten-Verstellung nur schwer durchzuführen, weil die der Anzahl der Zinken entsprechenden Gelenkstellen, selbst bei geringem Reibungswiderstand der einzelnen Gelenkstellen, in der Gesamtheit einen sehr erheblichen Verstellwiderstand bieten. Ferner liegen die Zinken durch die in parallelen Reihen an- ao geordneten Scherengelenke genau in Flucht hintereinander, so daß zwischen ihnen unbearbeitete Bodenstreifen verbleiben.
Gegenüber diesen für Pferde- oder Kraftzug gedachten Eggen schlägt die Erfindung eine besonders für Handzug geeignete Egge mit einstellbarer Arbeitsbreite vor, bei der die Einstellung dadurch wesentlich erleichtert ist, daß nur eine im Verhältnis zu den Zinken geringe Zahl von Gelenkstellen bewegtwerden braucht und im übrigen die Anordnung so getroffen ist, daß sich die Zinken selbst stets auf Lücke zu den vorherliegenden anbringen lassen.
Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß als Tragrahmen für die Eggenzinken ein Gelenkparallelogramm verwendet, dessen Arbeitsbreite durch Längenänderung einer in Zugrichtung der Egge angeordneten Diagonalstrebe einstellbar ist. In den gleichseitig ausgebildeten äußeren Gelenk-
rahmen lassen sich als zusätzliche Zinkenträger noch Parallelleisten einsetzen.
Die zur Einstellung der Eggenbreite dienende Diagonalstrebe besteht zweckmäßig aus zwei aufeinanderliegenden Flacheisen, die in beliebiger Weise auseinandergezogen und dann gegeneinander verspannt werden können. Zur Verbindung mit den äußeren Viereckrahmen des Gerätes weist das obere Flacheisen vorne, das untere hinten eine nach unten
ίο gerichtete Abkröpfung auf. Als Zugglied für die Egge kann eine Stange dienen, die durch eine Kreuzgelenkverbindung an die Egge angeschlossen ist. Sie ist auf diese Weise sowohl in der Höhe als auch nach den Seiten auszuschlagen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer in der Breite verstellbaren Egge nach der Erfindung dargestellt.
Fig. ι und 2 zeigen eine Aufsicht auf die Egge von oben bei Einstellung auf kleinste und größte Arbeitsbreite. In Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch Fig. 2 veranschaulicht.
Die Egge nach dieser Erfindung besteht aus einem gleichseitigen Gelenkparallelogramm, dessen paarweise parallele, die Eggenzinken. 1 tragenden
»5 Seiten 2, 3 und 4, 5 an ihren Enden gelenkig miteinander verbunden sind. Zwischen den Seiten 4, 5 sind als zusätzliche Zinkenträger zwei parallele Leisten 6, 7 vorgesehen, die an den Rahmenseiten 2, 3 angelenkt sind.
An die in Zugrichtung der Egge hintereinanderliegenden Gelenkstellen ist zwecks Feststellung des Gelenkparallelogramms 2 bis 5 zu einem starren Rahmen beliebiger Breite eine Diagonalstrebe angeschlossen, die aus zwei übereinanderliegenden Flacheisen 8, 9 besteht. Von diesen Flacheisen weist das obere vorne, das untere hinten eine nach unten gerichtete Abkröpfung 10 für den Anschluß an den Viereckrahmen auf. Die Flacheisen 8, 9 sind gegeneinander längs verschieblich und in beliebiger Auszugsstellung gegeneinander feststellbar. Zu diesem Zweck dienen Schrauben 11, 12, die in Gewindelöchern des unteren Flacheisens sitzen und in einem Längsschlitz 13 des oberen Flacheisens Führung haben. Die mit Knebelhandgriffen 14 versehenen Feststellschrauben verspannen die Flacheisen in der jeweiligen, die Eggenbreite bestimmenden Auszugsstellung miteinander.
Am abgekröpften Vorderende 10 des oberen Flacheisens ist durch einen Bolzen 15 ein Drehgelenkstück 16 angeschlossen, das in einem senkrechten Schlitz über einen waagerechten Bolzen 17 eine Zugstange 18 aufnimmt.
Zur Breitenverstellung der Egge werden die Feststellschrauben gelöst und die die Diagonalstrebe bildenden Flacheisen so lange gegeneinander verschoben, bis die gewünschte Breite eingestellt ist. Durch Anziehen der Feststellschrauben wird diese Einstellung dann gesichert. Insgesamt handelt es sich beim Gegenstand dieser Erfindung um eine Egge, bei der das Problem der Breitenverstellung mit einfachen, billigen und betriebsicheren Mitteln gelöst ist/so daß das Gerät besondere Brauchbarkeit für den Gartenbetrieb hat.

Claims (1)

65 Patentansprüche:
1. Egge mit einstellbarer Arbeitsbreite, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen für die Eggenzinkent als Gelenkparallelogramm (2, 3, 4, 5) .ausgebildet ist, das durch Veränderung der Länge einer in Zugrichtung der Egge angeordneten Diagonalstrebe (8, 9) in der Breite einstellbar ist.
2. Egge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenkparallelogramm aus einem gleichseitigen äußeren Viereckrahmen (2, 3, 4, 5) mit zwischen zwei Parallelseiten (2, 3) angelenkten weiteren Tragleisten (6, 7) als zusätzliche Zinkenträger besteht.
3. Egge nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagonalstrebe durch zwei aufeinanderliegende Flacheisen (8, 9) gebildet wird, von denen das obere (8) mit einem Längsschlitz (13) zur Führung von Spannschrauben (11, 12) versehen ist, die an dem unteren Flacheisen (9) befestigt sind.
4. Egge nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Flacheisen (8) vorne, das untere (9) hinten für den Anschluß an die Gelenkstellen (15,17) des Viereckrahmens nach unten zu abgekröpft ist.
5. Egge nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an das vordere Ende der Diagonalstrebe (8) ein Drehgelenkstück (16) angeschlossen ist, das mit einem waagerechten Zapfen (17) die Zugstange (18) für die Egge aufnimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 3iio 1.51
DEK333A 1949-11-01 1949-11-01 Egge mit einstellbarer Arbeitsbreite Expired DE802111C (de)

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DEK333A DE802111C (de) 1949-11-01 1949-11-01 Egge mit einstellbarer Arbeitsbreite

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DEK333A DE802111C (de) 1949-11-01 1949-11-01 Egge mit einstellbarer Arbeitsbreite

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DE802111C true DE802111C (de) 1951-02-01

Family

ID=7208412

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DEK333A Expired DE802111C (de) 1949-11-01 1949-11-01 Egge mit einstellbarer Arbeitsbreite

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