DE8024086U1 - Brandschutztuer mit feuerschutzverglasung - Google Patents

Brandschutztuer mit feuerschutzverglasung

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DE8024086U1
DE8024086U1 DE19808024086U DE8024086U DE8024086U1 DE 8024086 U1 DE8024086 U1 DE 8024086U1 DE 19808024086 U DE19808024086 U DE 19808024086U DE 8024086 U DE8024086 U DE 8024086U DE 8024086 U1 DE8024086 U1 DE 8024086U1
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/10Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes
    • E06B5/16Fireproof doors or similar closures; Adaptations of fixed constructions therefor
    • E06B5/164Sealing arrangements between the door or window and its frame, e.g. intumescent seals specially adapted therefor
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Special Wing (AREA)

Description

lipl.-lng. GuStaV MeldaU Unser Zeichen
' 4Θ3 Gcheraloh l. Vennatr. 9, Postiech 254Ο Telefon: CO52.413 "13OS4
Datum
T 598 jS/bu
Firma
Walter Teckentrup
Industriestraße 27 4837 Ve*. 1-Sürenkeide
Brandschutztür mit Feuerschutzverglasung
Die Neuerung betrifft eine Brandschutztür mit Feuerschutzverglasung, bestehend aus zwei Blechhalbschalen mit eingelegten und gegenüber den Blechhalbschalen isolierten Versteifungssprossen/ sowie mit wärmeisolierten Einlagen in den von den Sprossen gebildeten Feldern.
übliche Brandschutztüren sind undurchsichtig. Im Normalfa]1, wie auch im Brandfall ist jedoch eine Sichtverbindung durch die Tür hindurch wünschenswert, übliche Verglasungen widerstehen nicht dem Hitzeangriff während eines Brandes. Auch eine Doppelverglasung bringt keinen weiteren Fortschritt. Erst die Entwicklung
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einer Glasverbundplatte, bestehend aus zwei Glasplatten mit dazwischen eingelagerter glasklarer Feuersehut «nasse, ermöglichte die Entwicklung von Brandsehutattiren mit Feuersehutzverglasung. Bei derartigen Qlaeverbundplatten können unter der Hitzeeinwirkung eines Brandes die begrenienden Glasscheiben springen) die den Zwischenraum «wischen den beiden Glasscheiben ausfüllende glasklare Feuerschutzfliasse schäumt in diesem Falle auf und bildet einen harten und feuerbeständigen Schaum« Dieser Schaum verhindert ein Durchdringen von Rauchgasen und Flammen und wirkt als tfärmeisolation. Allerdings sind die Auedehnungsverhältnisse derartiger für eine Feuerschutzverglasung einsetzbare Verbundscheiben andere als die üblicher Brandschutztüren, unter der Hitzeeinwirkung eines Brandes verliert die Feuerschutzver$lasung dadurch ihren festen Sitz und sie kann - etwa durch einen mechanischen Stoß oder durch eine Druckwelle infolge einer Verpuffung - aus ihrem sitz fallen. An diesem Verhalten ändert auch das Einbetten der Verbundglasscheibe in eine elastische Dichtung nichts.
Der Neuerung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Brandschutztür mit Feuerschutzverglasung vorzuschlagen, die diese Nachteile überwindet und bei der die Feuerschutzverglasung im Brandfall sicher gehalten wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß beide zu dem Türblatt zusammenfügbaren Blechhalbschalen im Bereich eines aus den Versteifungssprossen gebildeten Feldes Ausnehmungen aufweifen, in denen eine an sich bekannte, aus zwei Scheiben mit dazwischen eingelagerter glasklarer Feuerschutzmasse gebildete Feuerschutzverglasung mittels beidseitig umlaufender Z-Profile gehalten ist, daB diese Z-Profile mit den Versteifungsprofilen fest verbunden sind, daß zwischen den Z-Profilen und den Scheiben der Feuerschutzverglasung wärmeisolierende Streifen vorgesehen sind, daß zwischen den Versteifungssprossen und der Feuerschutzverglasung
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wärmeisolierende Streifenprofile angeordnet sind und daß die Scheiben der Feuersehutzverglasung durch elastische Abdichtungen mit den Z-Profilen bewegbar verbunden sind. Eine Weiterbildung der Neuerung besteht darin/ daß die untere Auflagenfläche der FeuerSßhutzverglasung eine streifenförmige Auflage aus einem wasserglashaltigen, bei Hitzeeinwirkung aufsühäumbaren Wärmeisolationsmaterial vorgesehen ist« Das Wesen der Neuerung wird bei** spielhaft an den Figuren 1 bis 3 erläutert. Dabei stellen dan
Fig. 1 ein Türblatt einer Brandschutztür mit Feuerschutzverglasung,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch den Türflügel entsprechend II-II,
Fig. 3 einen Horizontalschnitt durch den Türflügel entsprechend HI-III.
Im einzelnen zeigt die Fig. 1 das Türblatt 1 mit der eingesetzten Feuerschutzverglasung 2, deren Halterung 3 und den Türgriff Die Halterung 3 ist mit den beispielhaft als Schrauben dargestellten Befestigungsmitteln 31 mit dem Türblatt 1 verbunden. Das Türblatt ist mit den üblichen Beschlägen 12 versehen, die das drehbare Einhängen in Ήβ Angeln der Zarge erlauben. Das Schloß kann in beliebiger Weise ausgebildet sein, insbesondere aber als leicht zu öffnendes Panikschloß.
Die Fig. 2 zeigt einen vertikalen Schnitt durch das Türblatt 1, das im wesentlichen aus den boiden Blechhalbschalen 10' und 10" gebildet ist. Zur Versteifung sind die vertikalen ü-Profile 14 vorgesehen, die ihrerseits durch wärmeisolierende Streifen 15 von den Blechhalbschalen getrennt sind. Eine mit weiteren isolierenden Streifen ausgefüllte Sihloßtasche 18 nimmt das - in Fig. nicht näher dargestellte - Schloß 4 auf, dessen Riegel 41 in das - ebenfalls nicht dargestellte - Schließblech der Gegenzarge oder des Gegenflügels eingreift. Die auf der Anschlagseite und
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der anschlagenden Seite entstehenden Spalte werden durch die Türblatt-überstände 11.1 und 11.2 abgedeckt. Der zwischen den Blechhalbschalen 10* und 10" Verbleibende re§tliehe Hohlraum ist mit wärmeiäolierenden Platten 13 ausgefüllt. Zwischen zwei der vertikal verlaufenden U-fÖrmigen Versteifungsprofilen 14 ist diesen gegenüber, wärmeisoliert durch die Isolationsstreifen 25, die Feuerschutzverglasung 2 eingesetzt. Die Feuerschutzverglasung besteht aus den beiden Scheiben 21' und 21" sowie der dazwischen eingelagerten glasklaren Feuerschutzmasse 22. Die Feuerschutzverglasung wird mittelts der beidseitig angeordneten und umlaufenden Z-Profi-Ie gehalten. Um ein Ausbilden von Wärmespannungen im Bereich der Halterung zu vermeiden, sind zwischen den der Feuerschutzverglasung gegenüberliegenden Seiten dieser Z-Profile 3 und den Scheiben 21* bzw. 21 "der Feuer schutzverg lasung wärmeisolierende Streifen 24 eingelegt. Eine elastische Dichtung 23 ist zum elastischen Einfassen und Lagern der Scheiben Vorgesehen; sie versiegelt darüber hinaus die eingelegten Wärmeisolationsmaterialien und schützt sie vor Feuchtigkeitsbelastung. Die Z-förmigen Profile selbst sind mittels der Befestigungselemente 31 durch die Blechhalbschalen 10' und 10" sowie die wärmeisolierenden Streifen 15 hindurch mit den U-förmigen Versteifungsprofilen 14 verbunden.
Die Fig. 3 zeigt einen analogen Schnitt durch die Brandschutztür wie Fig. 2, jedoch als Vertikalschnitt. Typisch für die Anordnung der Feuerschutzverglasung 2 in der Brandschutztür 1 sind die hier horizontal verlaufenden U-förmigen Versteifungsprofile 14.2, die zusammen mit dem oberen Endprofil 16 und dem unteren Abschlußprofil 17 ein Werfen der Tür unter der Hitzeeinwirkung des Brandes wirsam verhindern. Die Z-förmigen Profile 3, die die Feuerschutzverglasung halten, sind auch mit den U-förmigen Versteifungsprofilen 14.2 mittels der Befestigungselemente 31 verbunden. Der
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sonstige Aufbau entspricht deader bereits in des* Beschreibung zur Fig. 2 dargestellt wurde« Zwischen den beiden Bleohhalbschalefe 10* und 10" sind die streifenförmigen Wärmeisolierungen 13 eingelegt, zwischen denen ihrerseits die wärtneieolierenden Platten 13 angeordnet sind. Der zwischen den ü-förmigen Versteifungsprofilen 14.2 angeordnete Ausschnitt für die Feuersehutzverglasung ist mittels der wärmeisolierenden Streifeneinlagen 25 gegen Wärmedurchgang geüichert. Um im Brandfall die Feuerschutzverglasung ordnungsgerttäß im Ausschnitt zu verkeilen, können streifenförmige Auflagen 26 aus einem bei^Hitzeernwirkung aufschäumbaren, insbesondere wasser glashaltigen Wärmeisolationematerial vorgesehen sein.
Die neuerungsgomäße Brandschutztür mit Feuerschutzverglasung weist eine mechanisch sichere Halterung der Glasverbundplatten auf, die den Verbundplatten hinreichend Spiel bei der unterschiedlichen Wärmeausdehnung läßt, sie aber dadurch sicher einfaßt, daß die Z-Profile fest mit den U-förmigen Versteifungsprofilen verbunden sind, die ihrerseits im Inneren des Türblattes angeordnet, nicht der direkten Hitzeeinwirkung unterliegen. Damit wird die Halterung der Feuerschutzverglasung unabhängig von der Wärmedehnung der der Hitzeeinwirkung des Brandes ausgesetzten Blechhalbschale. Die Wärmeisolierung der aufschäumbaren Schichten, die die Feuerschutzverglasung zwischen den U-förmigen Versteifungsprofilen durch ihr Aufschäumen bei Hitzeeinwirkung verkeilen, werden erst dann der erhöhten Temperatur ausgesetzt, wenn die Feuerschutzverglasung selbst Temperatur angenommen hat. Vorher sind sie durch die eingelegten wärmeisolierenden Streifen vor einer zu raschen Temperaturerhöhung geschützt.

Claims (2)

• ft t · · · I III ι ι ι ι ι I "■ III I I 1 I I I „ 4a3Qiftereloh1. Vennstr. 9, Postfach 2&4O Patentanwälte Teieio i..II ι natum T 598 iS/bu Dipl.-lng. GUStaV MeldaU unser Zeichen Schutzansprüche
1. Brandschutztür mit Feuerschutzverglasung, bestehend aus zwei Blechhalbschalen mit eingelegten und gegenüber den Blechhalbschalen wärmeisolierten Versteifungssprossen, sowie mit wärmeisolierenden Einlagen in den von den Sprossen gebildeten Feldern, dadurch gekennzeichnet, daß beide zu dem Türblatt zusammengefügten Blechhalbschalen (1Ö1, 10") im Bereich eines aus den Versteifungssprossen (14.1, 14.2) gebildeten Feldes eine Ausnehmung aufweisen, in denen eine an sich bekannte, aus zwei Scheiben (21', 21") mit dazwischen eingelagerter glasklarer Feuerschutzmasse (22) gebildete Feuerschutzverglasung (2) mittels beidseitig umlaufender Z-förmiger Profile (3.1, 3.2) gehalten ist, daß die?a Z-förmigen Profile (3.1, 3.2) mit den Versteifungssprossen (14.1, 14.2) fest verbunden sind und daß zwischen den Z-förmigen Profilen (3.1, 3.2) und den Scheiben (21', 21") der Feuerschutzverglasung (2) wärmeisolierende Streifen (24) vorgesehen sind, daß zwischen den Versteifungsspcossen (14.1, 14.2) und der Feuerschutzverglasung (2) wärmeisolierende Streifenprofile (25) angeordnet sind und daß die Scheiben (21', 21") der Feuerschutzverglasung (2) durch elastische Abdichtungen
(23) mit den Z-förmigen Profilen (3.1, 3.2) bewegbar verbunden sind.
2. Brandschutztür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der unteren Auflagefläche der Feuerschutzverglasung (2) und der dieser unteren Auflagefläche zugeordneten streifunförmigen Wärmeisolierung (25) eine streifenförmige Auflage (26) aus einem bei Hitzeeinwirkung aufschäuinbaren, insbesondere wasserglashaltigen Wärmeisclationsmaterial vorgesehen ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3331044A1 (de) * 1982-12-21 1984-08-23 Hörmann KG Freisen, 6699 Freisen Feuerschutztuer
DE3423298A1 (de) * 1984-06-23 1986-01-16 Schott Glaswerke, 6500 Mainz Brandschutzverglasung
EP0498021A3 (en) * 1991-02-08 1992-10-07 Promat Gmbh Fireproof glazing

Cited By (3)

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DE3331044A1 (de) * 1982-12-21 1984-08-23 Hörmann KG Freisen, 6699 Freisen Feuerschutztuer
DE3423298A1 (de) * 1984-06-23 1986-01-16 Schott Glaswerke, 6500 Mainz Brandschutzverglasung
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