DE8024472U1 - Tintenvorratsbehaelter fuer tintenschreibeinrichtungen - Google Patents

Tintenvorratsbehaelter fuer tintenschreibeinrichtungen

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DE8024472U1 DE19808024472 DE8024472U DE8024472U1 DE 8024472 U1 DE8024472 U1 DE 8024472U1 DE 19808024472 DE19808024472 DE 19808024472 DE 8024472 U DE8024472 U DE 8024472U DE 8024472 U1 DE8024472 U1 DE 8024472U1
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ink
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housing
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Description

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SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT Unser Zeichen Berlin und .München VPA 80 S 2^0
cj Tintenvorratsbehälter für Tintenschreibeinrichtungen
Die Neuerung betriff t etaen T.intenvorratsbehälter für Tintenschreibeinrichtungen mit einem flexiblen Tintensack aus einem wannenförmigen Gehäuseunterteil mit einer das ^0 Gehäuseunterteil abdeckenden flexiblen Folie.
In der deutschen Offenlegungsschrift 26 10518 wird ein auswechselbarer Tintenvorratsbehälter für Tintenschreibeinrichtungen beschrieben, der einen Tinte aufnehmenden flexiblen Tintensack enthält. Dieser Tintensack besteht aus einem wannenförmigen Gehäuseunterteil, das mit einer flexiblen Folie abgeschlossen ist. Die flexible Folie ist an den Rändern des wannenförmigen Gehäuseunterteils festgeschweißt.
Das Verschweißen von Kunststoffolien mit einem Kunststoffgehäuse, ist jedoch nicht ohne Risiko. So kann beim Schweißvorgang die Folie verletzt oder verspannt werden. Außerdem ist man mit dem Material für die elastische Folie auf bestimmte schweißfähige Kunststoffe beschränkt.
Aufgabe der Neuerung ist es, für Tintenschreibeinrichxungen eine Tintenvorratsflasche bereitzustellen, die einfach und kostengünstig herstellbar ist und sich aus einfachen Einzelelementen zusammensetzt»
Diese Aufgabe wird bei eine Neuerung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß das wannenförmige Gehäuseunterteil von einem wannenförmigen Gehäuseoberteil abgedeckt ist und daß die Ränder der Gehäuseteile als Paßstücke mit einer Entlaätungsschräge ausgebildet sind
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und mindestens einen Dichtfirig enthalten und daß eine die Paßstücke aufeinanderpressende und damit die dazwisöhen angeordnete flexible Folie fixierende Spanneinrichtung vorgesehen ist«
Bei einer vorteilhaften Ausführung der Neuerung besteht die Spanneinrichtung aus einem die Paßstücke umfassenden ümgebördelten Metallring«
1ö Durch die einfache Ausgestaltung der Tintenflasche in ihren Einzelelementen aus 2 wannenförmigen Gehäuseteilen kann die Tintenflasche in einfacher Weise gefertigt werden. Die Verbindungsstelle zwischen den Gehäuseteilen ist so ausgebildet, daß die vorgeformte Folie nicht verspannt und durch den Metallring zugentlastet wird. Damit ist ein Verletzen der Folie ausgeschlossen. Es können beliebige elastische Kunstfolien in Abhängigkeit von der chemischen Zusammensetzung der Tinte verwendet werden. Eine Ausführungsform der Neuerung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden beispielsweise näher beschrieben. Es zeigen
Fig.1 ein Schnittbild des Tintenvorratsbehälters Fig.2 eine Detaildarstellung der Verbindungsstelle zwischen Gehäuseoberteil und Gehäuseunterteil.
Der in Fig.1 dargestellte rotationssymmetrische Tintenvorratsbehälter besteht aus einem wannenförmigen Gehäuseunterteil 1 und einem darüber angeordneten ebenfalls wannenförmigen Gehäuseoberteil 2. Zur Aufnahme des Tinten-Vorrates dient ein flexibler Tintensack, der aus einer vorgeformten Kunststoffolie 3 besteht, die zwischen dem Gehäuseunterteil 1 und dem Gehäuseoberteil 2 befestigt ist und das Gehäuseunterteil abdeckt. Im Boden des Genäuseunterteiles befindet sich eine Zuführungsöffnung
Z3 für die Tinte, die z.B. mit einem Gummistopfen abgedeckt ist, der beim Befestigen des Tintenvorratsbehälters in
- 3 - VPA go Q 2 4 0 3 D
der Halterung vor|einer Kanüle durchstoßen wird. Um den eigentlichen Tintenvörratsräum von der Ümgebungsluft abzuschließen * sind die Ränder des GehäüseUnterteiles 1 Und des Gehäuseoberteiles 2 als Paßstück mit einer Entlastungsschräge 5 ausgebildet. Zusätzlich dazu enthält der Rand des Gehäuseoberteiles einen elastischen Dichtring S, der aus Gummi oder aus thermoplastischem Kunststoff bestehen kann. Beim Zusammensetzen des Tintenvorratsbehälters wird die vorgeformte Folie.zwischen Gehäuse-Unterteil 1 und Gehäuseoberteil 2 gebracht und die Gehäuseränder mit ihren Paßstücken von einem Aluminiumring 7 umbördelt. Dabd. legt sich entsprechend der Darstellung der Figur 2 die überstehende Kunststofffolie an den Außenteil des Paßstückes des Gehäuseoberteiles an. Die Verbindungsstelle ist mit ihren Paßstücken und der Entlastungsschräge 5 so ausgebildet, daß die vorgeformte Kunststoffolie 3 nicht verspannt und durch den Aluminiumring 7 zugentlastet wird. Der als Spanneinrichtungen dienende Aluminiumring 7 preßt dabei
2ö die beiden Paßstücke mit der eingeschlossenen Kunststoffolie 3 absolut dicht aufeinander.
Anstelle des Aluminiumringes ist es auch möglich, sine Schnappverbindung vorzusehen, die z.B. aus sich ineinanderverzahnenden Wülsten der Gehäuseränder bestehen kann. Auch für die Ausbildung des Dichtringes 6 sind verschiedene Ausführungen denkbar, so z.B. die Ausbildung als Thermoplastring oder als geschäumter Ring.
Der dargestellte Tintenvorratsbehälter weist in seinem Gehäuseoberteil 2 noch eine zentrale Öffnung 8 auf. Diese Öffnung dient als Führung für einen vorzusehenden Druckstößel, der auf der flexiblen Kunststoffolie 3 aufliegt und entsprechend dem Verbrauch an Tinte in den Tintenvorratsbehälter eintaucht. Wird ein derartiger
* * 4
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« 4 - VPA
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TintenVorrätöbehälter iin Rahmen einer flintenschreibein* richtung mit piezoelektrisch betriebenen Schreibdüseri verwendeti so kann beim Austausch der Tintenvorratsfläsche über den Drückstößel Luft aus dem Tintenversorgüngssystem entfernt v/erden*

Claims (4)

s s ■■ · r * ο · « - 5 - VPA 80 G 2 4 0 3 DE Schutzansprüche
1. Tintenvorratsbehälter für Tintensehreibeinrichtungen mit einem flexiblen Tintensack aus einem vrannenförmigen Gehäuseunterteil mit einer das Gehäuseunterteil abdeckenden flexiblen Folie, dadurch gekennzeichnet, daß das wannenförmige Gehäuseunterteii (1) von einem wannenförmigen Gehäuseoberteil (2) abgedeckt ist und die Ränder der Gehäuseteile als Paßstücke mit einer Entlastungsschräge (5) ausgebildet sind und mindestens einen Dichtring (6) enthalten und daß eine <?ie Paßstücke einanderpressende und damit die dazwischen angeordnete flexible Folie (3) fixierende Spanneinrichtung (7) vorgesehen ist.
2. Tintenvorratsbehälter nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (7) aus einem die Paßstücke aufeinanderpressenden, umbördelten Metallring besteht.
3. Tintenvorratsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (7) aus einer Schnappverbindung besteht.
4. Tintenvorratsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die flexible Folie aus einer tintenbeständigen Kunststoffolie besteht.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3335614A1 (de) * 1983-09-30 1985-04-18 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Einrichtung zur drucksteigerung in einem tintentank eines tintendruckers
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