DE8024679U1 - Schmuckkoerper - Google Patents

Schmuckkoerper

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DE8024679U1 DE19808024679 DE8024679U DE8024679U1 DE 8024679 U1 DE8024679 U1 DE 8024679U1 DE 19808024679 DE19808024679 DE 19808024679 DE 8024679 U DE8024679 U DE 8024679U DE 8024679 U1 DE8024679 U1 DE 8024679U1
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Schmuckkörper
Die Erfindung betrifft einen mit Schmucksteinen besetzten Schmuckkörper aus Edelmetall oder Edelmetallegierungen* Solche "Schmuckkörper" im Sinne der Erfindung können Ringe, Broschen, Ansteck-, Haar-, Krawattennadeln, Manschettenknöpfe, Anhänger (auch in Buchstabenform) , Arm- und Halsbänder, Uhr-" armbänder, Uhrengehäuse, Ketten, Schnallen, Schließen, Verschlüsse und dergleichen sein.
Bekannte, mit Schmucksteinen besetzte Schmuckkörper dieser Art weisen stets besondere Fassungsteile für die einzelnen Steine auf, bei denen die Steine entweder vollständig vom Metall umgeben sind oder aber allseitig von einer Vielzahl einzelner Halteelemente, beispielsweise Stotzen, Körnern oder Zargen umgeben oder umfaßt sind. Obwohl diese bekannten Schmuckstücke häufig unter den gefaßten Steinen öffnungen oder Durchbrechungen aufweisen, die den Lichtdurchtritt
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gestatten und damit insbesondere bei gesdhüf feneiii Steinen den ästhetischen Reiz durdh männigfaöhe Lidhtbredhungdin erhöhen, haben alle diese bekannten SdhmUdkköfper den Nachteil/ daß das Lidht zwischen mehreren nebeneinander oder hintereinander ange^ ordneten Steinen/ungehindert hinduröhtifeten kann/ so daß die Lichtbrechung in Wirklichkeit nur an einem kleinen Teil der facettenartig geschliffenen Flächen und den diese begrenzenden kanten erfolgen kann/ ganz abgesehen davon, daß die Herstellung von Schmuckkörpern der bekannten Art wegen der erforderlichen, die Steine allseits umgebenden Halteelemente aufwendig und f
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teuer ist»
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schmuckkörper der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei dem die Steine so gefaßt sind, daß der Lichtdurchtritt verbessert, die Anzahl der für die Lichtbrechung zur Verfügung stehenden Flächen und kanten jedes einzelnen Steines vergrößert und die Anzahl der Halteeiemente für die einzelnen Steine verringert werden kann. »
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die § Steine innerhalb von Durchbrechungen im Abstand voneinander | zwischen seitlich verlaufenden Schienen mit Von Befestigungsmitteln freien Zwischenräumen gefaßt sind.
Dadurch wird erreicht, daß die Steine nur seitlich, mehr oder weniger punktförmig, zwischen den Schienen gehalten werden, daß aber zwischen den nebeneinander oder hintereinander angeordneten Steinen Zwischenräume freibleiben, die keinerlei Halteelemente wie Stotzen, Kerner oder Zargen enthalten und deshalb den ungehinderten Durchtritt des Lichtes gestatten. Der größte Teil des ümfanges der vorzugsweise geschliffenen Steine bleibt somit von Befestigungsmitteln frei, so daß die Lichtbrechung an weit mehr Flächen und Kanten jedes einzelnen Steines erfolgen kann, als dies bei Schmuckkörpern bekannter Art der Fall ist. Der ästhetische Reiz der erfindungsgemäßen Schmuckkörper wird durch die verbesserte Lichtbrechung gegen^ über den bekannten Schmuckkörpern deutlich erhöht.
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Als Sdhmudksteine können erfindungsgemäß alle Edelsteine/ Halbedelsteine/ Minerale/ synthetischen Steine und Glasäteine ver= wendet Werden/ insbesondere auch Diamanten Und Simili-Oiamänten« Ale Edelmetall oder Edelmetaliegierungen eignen sich alle be" kannten Sdhmückmetälle / insbesondere Gold/ Silber/ Platin und deren Legierungen, die gegebenenfalls weitere Metalle in be^ kannter Weise enthalten können«
Die Schienen, mit deren Hilfe die Steine gefaßt sind/ können gerade, parallel oder nichtparallel/ oder gebogen verlaufen» Beispielsweise können drei Schienen parallel angeordnet werden, die zwei Reihen von hintereinander angeordneten Steinen gleicher Größe fassen. Die Schienen können aber auch schnecken·^ oder mäanderförmig gebogen sein, und zwar entweder mit stets gleichbleibendem Abstand voneinander für die Fassung von Steinen gleicher Größe oder mit sich änderndem Abstand voneinander für Steine unterschiedlicher Größe.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weisen die Schienen besondere Steinauflageflächen auf/ vorzugsweise Nuten beliebigen Querschnitts. Die Steinauflageflächen können aber auch durch Schultern, einzelne Ausnehmungen an den Seitenflächen der Schienen, Zapfen oder dergleichen gebildet sein. Bei größeren Schmuckstücken können die Schienen durch Querstege untereinander verbunden sein, jedoch nur so, daß die Zwischenräume zwischen den einzelnen Steinen frei bleiben.
Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Schienen einstückig mit den übrigen Metallteilen des Schmuckstückes verbunden. Diese Ausführungsform wird vorteilhaft nach dem Wachsausschmelzverfahren hergestellt; die Schienen und die übrigen Metallteile werden dabei in einem Stück gegossen. Wenn es sich bei dem erfindungsgemäßen Schmuckstück um einen Fingerring handelt, sind die Schienen vorzugsweise Bestandteil des Ringbandes selbst. Die Schienen können auch zu Gruppen beliebiger Art zusammengefaßt werden, beispielsweise auch in die Form von Buchstauen, von denen eine besonders ansprechende ästhetische Wirkung ausgeht.
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Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung, teils im Schnitt, eines mit Diamanten besetzten Göldringes,
Fig4 2 ist eine perspektivische Darstellung eines (Soldringes mit spiralförmig angeordneten Edelsteinen/
Fig* 3 ist eine Draufsicht auf einen Schmuckkörper aus Silber" in Form des Buchstabens "A", der mit Rubinen besetzt ist.
Bei dem Ring 1 (Fig* 1) sind die Fassung 3 für die Diamanten 4 und das Ringband 2 einstückig aus einer üblichen Goldlegierung gegossen. Die Fassung 3 wird durch parallel verlaufende Schienen 5, 6 gebildet, welche die Durchbrechung 9 umschließen. Die Diamanten 4 liegen mehr oder weniger punktförmig auf Steinauflageflächen auf, die durch Nuten 8 in den Seitenflächen der Schienen 5,6 gebildet sind. Die Schienen 5,6 sind durch Querstege 7 versteift, die in der inneren Mantelfläche des Ringbandes 2 liegen und eine so geringe Höhe haben, daß sie sich nicht bis in die von Befestigungsmitteln freien Zwischenräume 10 zwischen den Diamanten 4 erstrecken.
Bei dem Goldring 11 (Fig. 2) sind die Schienen 15 kreis- und spiralförmig gebogen, wobei die innere Kreisschiene den SoIitär 14 faßt, während zwischen der inneren Kreisschiene und der nächsten spiralförmig verlaufenden Schiene sowie zwischen dieser und der äußeren Schiene kleinere Edelsteine 13 unterschiedlicher Größe im Abstand voneinander so gefaßt sind, daß von Befestigungsmitteln freie Zwischenräume 16 gebildet werden. Bei dieser Ausführungsform wird die Fassung 12 durch mehrere gebogene Schienen 15 gebildet.
Die Schienen 18 (Fig. 3) sind aus Silber einstückig gegossen und zu der Form des Buchstabens "A" 17 zusammengefaßt. Je zwei der Schienen 18 sind zur Fassung der Rubine 19 parallel ange-
ordnet, wobei die Steine im Abstand voneinander so gefaßt sind, daß von Befestigungsmitteln freie Zwischenräume 20 gebildet werden.

Claims (1)

  1. Mit Schmucksteinen besetzter Schmuokkörper aus Edelmetall oder Edelmetallegierungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Steine (4;13,14;19) innerhalb von Durchbrechungen (9) im Abstand voneinander zwischen seitlich verlaufenden Schienen (5,6;15;18) mit von Befestigungsmitteln freien Zwischenräumen (1O;16;2O) gefaßt sind.
    Schmuckkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (5,6;15;18) besondere Steinauflageflächen aufweisen.
    Schmuckkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steinauflageflächen durch Nuten (8) gebildet sind.
    Schmuckkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (5,6) durch Querstege (7) versteift sind.
    Schrnuekkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet/ daß die Söhienen (5,6;15) gebogen sind.
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    6. Schmuckkörper nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (15) spiralförmig gebogen sind.
    7. Schmuckkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen einstückig mit den übrigen Metallteilen verbunden sind.
    8. Schmuckkörper nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen(5,6) Bestandteil des Ringbandes (2) sind.
    9. Schmuckkörper nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (18) zu Buchstaben (17) zusammengefaßt sind.
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