DE803088C - Laufrad fuer luftbereifte Fahrzeuge sowie Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents

Laufrad fuer luftbereifte Fahrzeuge sowie Verfahren zur Herstellung desselben

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DE803088C
DE803088C DEP7132A DEP0007132A DE803088C DE 803088 C DE803088 C DE 803088C DE P7132 A DEP7132 A DE P7132A DE P0007132 A DEP0007132 A DE P0007132A DE 803088 C DE803088 C DE 803088C
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DE
Germany
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wheel
flat steel
sections
rim
impeller according
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Application number
DEP7132A
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English (en)
Inventor
Paul Lemmerz
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Individual
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B25/00—Rims built-up of several main parts ; Locking means for the rim parts
    • B60B25/04—Rims with dismountable flange rings, seat rings, or lock rings
    • B60B25/14—Locking means for flange rings or seat rings
    • B60B25/20—Arrangement of screws, bolts, or shouldered pins
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B1/00—Spoked wheels; Spokes thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Laufrad für luftbereifte Fahrzeuge sowie Verfahren zur Herstellung desselben Der Ilerstellungslreis für htftbereifte Laufräder von hahrzeugen jeder Art wird in -weitgehendem Maße durch Gien Kostenaufwand für das Material bestimmt. Die Felgen werden ge@cöhnlich aus einem Spezialprofil hergestellt. \celclies mit Rücksicht auf die Walzkosten sehr teuer ist. Als Verbindung zwischen der l,' elge und der ka(Inabe dient üblicherweise eine Radscheibe, die durch Pressen aus einer Ronde gewonnen \cird. 1)ie lZonde ihrerseits wird aus einer quadratischen Stahlplatte ausgeschnitten, deren Kantenlänge gr<ißer ist als der Außendurchinesser der Felge. Ist der 'Materialaufwand für die Radsclieilie an sich schon sehr hoch, so kommt hinzu, daß sich beine Atissclineiden der Ronde aus der quadratischen Scheibe ein ti»gewö hnlich hoher Verschnitt bildet. Der Erfinder hat sich die Aufgabe gestellt, ein Laufrad für luftbereifte Fahrzeuge herzustellen, welches einen wesentlich geringeren Materialaufwand erfordert als die bisher gebräuchlichen Räder. Das :Neue besteht dabei darin, daß die Radscheibe, die das 1'erl>iiicltnigsglied zwischen der Felge und (lern Flansch der Radnabe bildet, ersetzt ist durch speicherförmig an die Felge angeschweißte Flachstahlabschnitte, deren größere Querschnittachse in der Radebene liegt. Dabei wird zweckmäßig die Zahl dieser Flachstahlabschnitte gleich der Zahl der Befestigungsschrauben an dem Nabenflansch gewählt. Die Flachstahlabschnitte können frei in die Öffnung des Rades kragen. Sie können aber auch so lang ausgebildet sein, daß sie sich an der Mittel-@iffnung cles Rades berühren oder, wenn die Ecken abgeschnitten sind, gegebenenfalls sogar auf einer gewissen Strecke tangieren. Die freien Enden können durch Schweißung miteinander verbunden sein, jedoch ist das nicht unbedingt erforderlich. Gegegebenenfalls können die Enden sämtlich aneinem Ring angeschweißt sein, der zweckmäßig aus einem hochkant gebogenen und stumpf geschweißten Flachstahlstück besteht. Ist die Nabe in der Radebene geteilt, so werden zweckmäßig an jede der Hälften Flachstahlstücke angeschweißt, die sich bei dem zusammengesetzten Rad decken und die ihrerseits gleichzeitig zum Zusammenziehen der Felgenhälften dienen.
  • Durch praktische Versuche wurde ermittelt, daß der Materialaufwand nur etwa die Hälfte von demjenigen einer normalen Radscheibe ausmacht. Trotzdem ist die Festigkeit des Rades allen praktischen Beanspruchungen gewachsen.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i einen axialen Schnitt durch eine Radhälfte nach der Linie i-i der Fig.2, Fig. 2 eine verkleinerte Ansicht des Rades, Fig.3 einen axialen Schnitt durch ein Laufrad anderer Konstruktion nach der Linie 3-3 der Fig. 4, Fig. 4 eine zugehörige Ansicht des Rades, Fig.5 einen axialen Schnitt durch eine dritte Ausführungsmöglichkeit, Fig.6 einen entsprechenden Schnitt durch ein weiteres Laufrad nach der Linie 6-6 der Fig. 7, Fig. 7 eine Ansicht des Rades nach Fig. 6, Fig. 8 ebenfalls einen axialen Schnitt durch ein Rad anderer Konstruktion nach der Linie 8-8 der Fig. 9, Fig. 9 eine Ansicht des Rades.
  • Das Laufrad nach Fig. i und 2 der Zeichnung besteht aus einer Felge io, deren Seitenring i i abnehmbar ist. Die Radscheibe ist ersetzt durch radial angeordnete Flachstahlabschnitte 12, wobei die lange Querschnittachse dieser Abschnitte in der Radebene liegt. Die Abschnitte 12 können an ihrem nach außen gerichteten Ende geschlitzt ausgebildet und die beiden so gebildeten Schenkel 13 nach verschiedenen Seiten aus der ursprünglichen Ebene abgebogen sein. Die freien Enden sind bei 14 durch Kehlnahtschweißung mit der Felge io verbunden. Der Einschnitt zwischen den Schenkeln 13 läuft bei 14a in einen Riß aus, der zweckmäßig durch Schweißung geschlossen wird. Die einzelnen Abschnitte 12 stoßen mit ihren freien Enden an der Mittelöffnung 15 des Rades zusämmen. Jeder der Abschnitte weist eine öffnung 16 auf. Durch diese Üffnungen greifen die Bolzen, mit welchen das Rad an dem Flansch der Radnabe befestigt wird.
  • Gemäß Fig.3 und 4 der Zeichnung weist die Felge io die gleiche Ausführung auf wie nach Fig. i und 2. Die Zahl der Flachstahlabschnitte 17 ist jedoch wesentlich größer. Bei der paarigen Anzahl der Flachstahlabschnitte 17 besteht die Möglichkeit, die aufeinanderfolgenden Abschnitte 17 verschieden stark zu kröpfen, wie insbesondere Fig. 3 der Zeichnung erkennen läßt. Entsprechend sind die freien Enden 13 versetzt gegeneinander an der Felge io angeschweißt. Dadurch erhält das Rad eine besonders große Verformungssteifigkeit. Bei Drahtspeichenrädern ist diese versetzte Anordnung bereits bekannt. Die zur Mittelöffnung 15 des Rades gekehrten freien Enden der Flachstahlabschnitte 17 liegen aber auch in diesem Falle in einer Ebene. Dabei sind die Ecken 18 derselben abgeschnitten, so daß die Abschnitte 17 im Gegensatz zu der Ausführung in Fig. i und 2 auf einer gewissen Länge sich berühren. Die Abschnitte 17 können an diesen Berührungsstellen durch Schweißung miteinander verbunden werden. Aber auch ohne diese Verbindung ergibt sich schon eine ausreichende Festigkeit, zumal ja jeder Abschnitt durch einen besonderen Schraubenbolzen fest gegen den Flansch der Radnabe gezogen wird.
  • Das Laufrad nach Fig. 5 der Zeichnung weist eine in der Radebene geteilte Felge auf. Es erscheint zweckmäßig, die beiden Teile i9 und 2o derselben aus einem entsprechend breiten Profil gleichzeitig zu runden, stumpf zu schweißen und dann durch Schneidrollen zu zerlegen. Die Fertigung der Felge kann aber auch aus einem billigen Stahlband erfolgen, dessen Ränder beim Runden gegebenenfalls gleichzeitig und durch die gleichen Walzen an dem gewünschten Profil aufgebogen werden. Schließlich kann aber auch jede der Felgenhälften i9 und 20 für sich aus Profilstahl oder Flachstahl hergestellt werden. Bei einem derartigen Rad mit geteilter Felge muß jede der Felgenhälften i9 und 20 mit radial angeordneten Flachstahlabschnitten 21 und 22 versehen sein. Diese speichenförmigen Teile, die noch durch Auspressungen verstärkt sein können, dienen einmal dazu, um bei der Montage eines Reifens die beiden Felgenhälften i9 und 20 zusammenzuziehen. Gleichzeitig weisen aber auch die Flachstahlabschnitte 21 und 22 wieder die öffnungen 23 für die Befestigungsbolzen des Rades auf. Die Abschnitte 21 oder 22 berühren die benachbarten Abschnitte an der Mittelöffnung des Rades nicht.
  • Die Felge des Rades nach Fig. 5 der Zeichnung kann auch irgendwie anders profiliert sein. Sie kann beispielsweise auch als Tiefbettfelge ausgebildet sein. Ferner können die Flachstahlabschnitte 21 und 22 gekröpft ausgebildet sein.
  • Gerade bei einem Laufrad nach Fig. 5 der Zeichnung ergibt sich eine besonders hohe Materialersparnis gegenüber den an sich bereits bekannten Rädern mit geteilter Felge. Bisher hat man jede der Felgenhälften aus einer Ronde gestanzt. Beim Zusammenbau des Rades wurden dann die beiden vollen Radscheiben gegeneinander gezogen und gemeinsam an die Radnabe angeklemmt.
  • Das Laufrad nach Fig.6 und 7 der Zeichnung besteht aus einer Felge i9 und 2o, die in gleicher Weise ausgebildet ist wie in Fig. 5 der Zeichnung. Die mit der Felgenhälfte i9 verbundenen Flachstahlabschnitte 24 sind aber nur kurz ausgebildet, so daß sie lediglich zur Aufnahme der Schraubenbolzen 25 zur Verbindung der Radhälften miteinander dienen. Die an der Felgenhälfte 20 angeschweißten Abschnitte 26 dagegen sind wesentlich länger ausgebildet. Sie sind an ihrem freien, der bliittelöffnung 15 des Rades zugekehrten Ende sämtlich an einem Ring 27 angeschweißt, der aus einem hochkant gebogenen und stumpf geschweißten Flachstahlstück bestehen kann und der seinerseits die Öffnungen 28 zur Aufnahme der Befestigungsbolzen an dem Radflansch aufweist. Auch in diesem Falle ist die Zahl der Flachstahlabschnitte 24 und 26 zweckmäßig gleich der Zahl der Schraubenöffnungen 28. Es sei noch erwähnt, daß die Teilungsebene zwischen den beiden Felgenhälften 19 und 20 gegebenenfalls auch außerhalb der Mitte des Rades liegen kann.
  • Entsprechend Fig. 8 und 9 der Zeichnung ist die Felge wiederum aus zwei Hälften 29 und 30 zusammengesetzt. Sie sind jedoch aus Winkelprofilen gefertigt, deren einer Schenkel zur Bildung des Felgenseitenrandes aufgebogen ist. Die aus Flachstahl bestehenden Verbindungsglieder 31 und 32 zwischen der Felge 29, 30 und der Radnabe sind in diesem Falle an den in der Radebene voreinanderliegenden Schenkeln 33 und 34 der Winkelprofile angebracht. Die Bolzen 25 zum Zusammenziehen der Radhälften durchgreifen dabei vorteilhaft sowohl die Flachstahlabschnitte 31 und 32 als auch die Profilschenkel 33 und 34 der beiden Winkelprofile. Außerdem durchgreifen die Befestigungsbolzen zur Verbindung des Rades mit der Radnabe die Öffnungen 23 beider Flachstahlabschnitte 31 und 32, wie es bereits an Hand der Fig.5 beschrieben wurde. Im Gegensatz zu der Ausführung nach Fig. 6 und 7 der Zeichnung sind die freien Enden der Abschnitte 31 und 32 jedoch nicht sämtlich an einem Ring angeschweißt, sondern an der Mittelöffnung 15 des Rades, wo sie sich gegenseitig berühren, miteinander verschweißt.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Laufrad für luftbereifte Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Radscheibe, die das Verbindungslied zwischen der Felge und dem Flansch der Radnabe bildet, ersetzt ist durch speichenförmig an der Felge (to, 19-2o, 29-3o) angeschweißte Flachstahlabschnitte (12, 17, 21-22, 26, 31-32), wobei die längste Querschnittachse dieser Abschnitte in der Radebene liegt.
  2. 2. Laufrad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der speichenförmig angeordneten Flachstahlabschnitte (12, 17, 21-22, 26, 31, 32) gleich ist der Zahl der Befestigungsschrauben (16, 23, 28) an dem Nabenflansch.
  3. 3. Laufrad nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachstahlabschnitte (12, 17, 21-22, 3r-32) so lang ausgebildet sind, daß sie sich an der NI ittelöffnung (15) des Rades berühren.
  4. 4. Laufrad nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ecken der Flachstahlabschnitte (17) an ihrem der Mitte (15) des Rades zugekehrten freien Ende abgeschnitten sind derart, daß die einzelnen Abschnitte an dieser Stelle auf einer gewissen Strecke (18) sich berühren.
  5. 5. Laufrad nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachstahlabschnitte (3i-32) an ihrem der Mitte (15) des Rades zugekehrten freien Ende durch Schweißung miteinander verbunden sind.
  6. 6. Laufrad nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die der Mitte (15) des Rades zugekehrten Enden der Flachstahlabschnitte (26) sämtlich an einem Ring (27) angeschweißt sind, der seinerseits die Schraubenöffnungen (28) für den Anschluß an den Radflansch trägt.
  7. 7. Laufrad nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (27) aus einem hochkant gebogenen und stumpf geschweißten Flachstahlstück besteht. B.
  8. Laufrad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinanderfolgenden Flachstahlabschnitte (17) verschieden stark gekröpft ausgebildet sind derart, daß ihre an der Felge (to) angeschweißten Enden (13) gegeneinander versetzt aneordnet sind, während ihre der Radmitte (15)' zugekehrten Enden in einer Ebene liegen.
  9. 9. Laufrad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Felge in der Ebene des Rades geteilt und jede Felgenhälfte mit radial angeschweißten Flachstahlabschnitten (21-22, 24, 26, 31-32) versehen ist, wobei die Abschnitte des zusammengesetzten Rades einander decken und zweckmäßig gleichzeitig die Öffnungen für die Schrauben (25) zum Zusammenziehen der Radhälften aufweisen. to. Laufrad nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachstahlabschnitte (24) einer Felgenhälfte (19) wesentlich kürzer ausgebildet sind als die der anderen und lediglich zum Zusammenziehen der beiden Radhälften dienen, während die Befestigung des Rades an dem Nabenflansch nur durch die Flachstahlabschnitte (26) der zweiten Radhälfte erfolgt. 1i. Verfahren zur Herstellung eines Laufrades nach Anspruch i und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einem Flachband gewalzte Felge (19, 2o) nach der Fertigstellung durch Zerschneiden in der Radebene in zwei gleiche oder ungleiche Teile (19 und 20) zerlegt wird.
DEP7132A 1946-08-10 1948-10-02 Laufrad fuer luftbereifte Fahrzeuge sowie Verfahren zur Herstellung desselben Expired DE803088C (de)

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DE (1) DE803088C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1036797B (de) * 1953-10-28 1958-08-21 Lemmerz Werke Gmbh Verfahren zur Herstellung eines Laufrades fuer luftbereifte Fahrzeuge mit Schraegschulterfelge und aus einem Stueck bestehendem losem Seiten- und Schraegschulterring

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1036797B (de) * 1953-10-28 1958-08-21 Lemmerz Werke Gmbh Verfahren zur Herstellung eines Laufrades fuer luftbereifte Fahrzeuge mit Schraegschulterfelge und aus einem Stueck bestehendem losem Seiten- und Schraegschulterring

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