DE803733C - Geteilte Kurbelwelle, insbesondere mehrfach gekroepfte Rollenlagerkurbelwelle - Google Patents

Geteilte Kurbelwelle, insbesondere mehrfach gekroepfte Rollenlagerkurbelwelle

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DE803733C
DE803733C DEP40610A DEP0040610A DE803733C DE 803733 C DE803733 C DE 803733C DE P40610 A DEP40610 A DE P40610A DE P0040610 A DEP0040610 A DE P0040610A DE 803733 C DE803733 C DE 803733C
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DE
Germany
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crankshaft
crank
parts
cylinder
screw
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DEP40610A
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Otto Grigar
Paul Stiller
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C3/00Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
    • F16C3/04Crankshafts, eccentric-shafts; Cranks, eccentrics
    • F16C3/06Crankshafts
    • F16C3/10Crankshafts assembled of several parts, e.g. by welding by crimping
    • F16C3/12Crankshafts assembled of several parts, e.g. by welding by crimping releasably connected

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

  • Geteilte Kurbelwelle, insbesondere mehrfach gekröpfte Rollenlagerkurbelwelle Es sind bereits geteilte Kurbelwellen bekanntgeworden, bei denen die mit dem Kurbelzapfen aus einem Stück bestehenden Kurbelwangen ringartig ausgebildet, mit den Lagerstummeln zusammengeflanscht und -durch Schrauben verbunden sind. Diese Bauart schließt den Einbau eines einteilig geschlossenen Rollenpleuellagers aus, auch sind die Verbindungsschrauben ungünstig beansprucht. Ungeteilte Kurbelwellen, bei denen der Kurbelzapfen (Pleuelbolzen) als innere Lauffläche eines ungeteilten Rollenpleuellagers wirkt, sind zwar auch bekannt. Konstruktionen dieser Art eignen sich jedoch nur für Einzylindermotoren. Wird die Kurbelwelle indessen in den Lagerstummeln geteilt, muß auch das Kurbelgehäuse geteilt werden und eignet sich dann wegen Abdichtungsschwierigkeiten nicht für Zweitaktreihenmotoren; ferner kann die Kurbelwelle samt Pleuelstange als Ganzes nicht in das Motorengehäuse eingebaut werden. Die Herstellung dieser Kurbelwellen ist -überdies sehr schwierig und kostspielig.
  • Es ist auch eine zweifach gekröpfte, geteilte Kurbelwelle' bekanntgeworden, deren mittlere, zwischen den beiden Kröpfungen gelegene Kurbelwange quer zur Welle längs geteilt ist, zum Zweck, Tiber die mit den jeweils -benachbarten Kurbelwangen der beiden Kröpfungen aus einem Stück bestehenden Teile der mittleren Wange die zugehörigen ungeteilten Pleuelstangenköpfe aufbringen zu können. Jeder der beiden Wangenteile besitzt je einen :den jeweils anderen Teil übergreifenden, den Pleuelstangenkopf und dessen Lager haltenden Ansatz; die beiden in der Wellenachse Zentriermittel aufweisenden Wangenteile sind durch zwei die Kurbelzapfen und äußeren Kurbelwangen :durchsetzende Schraubenbolzen verbunden. Diese Verbindung hat -den Nachteil, daß die beiden Schraubenbolzen auf Abscheren beansprucht sind.
  • All diese Unzukömmlichkeiten werden bei der für Ein- und Mehrzylinderanordnungen geeigneten geteilten Kurbelwelle gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß jede Kröpfung der Kurbelwelle zwei an sich bekannte, quer zur Wellenachse längs geteilte Kurbelwangen mit starr, doch lösbar verbundenen Teilen aufweist und daß die innenliegenden Wangenteile mit dem Kurbelzapfen, die außenliegenden je mit einem Hauptlagerstummel aus einem Stück bestehen. Vorzugsweise sind die mit dem Kurbelzapfen aus einem Stück bestehenden Wangenteile als :dessen Lauffläche gabelartig überragende Schenkel ausgebildet und in den die Hauptlagerstummel aufweisenden Teilen der Kurbelwangen versenkt befestigt.
  • Beispielsweise issnd die Gabelschenkel des Kurbelzapfens mit Konussitz in entsprechende Nuten der z. B. als volle Schwungscheiben ausgebildeten außenliegenden Teile der Kurbelwangen eingelassen und durch drei Schraubenbolzen mit versenkten Köpfen gesichert.
  • Die einer Mehrzy l:inderanordnung angehörenden Hauptlagerstummel sind drehfest gekuppelt, und zwar sind diese mit Ausnahme der Endglieder als Hohlstummel mit Innenverzahnung, z. B. Kerbverzahnung, ausgebildet und paarweise mittels, eines mit entsprechender Außenverzahnung ausgebildeten Kupplungsteiles verbunden.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind aufeinanderfolgenden Kröpfungen der Kurbelwelle jeweils angehörende benachbarte Außenteile der längs geteilten Kurbelwangen mittels einer in Richtung der Kurbelwellenachse festgelegten, diametralen Keilverbindung drehfest gekuppelt. Vorzugsweise sind die Kurbelwangenaußenteile an den einander zugekehrten Seiten nabenartig verstärkt und mittels eines ihre zentralen Bohrungen :durchsetzenden Schraubenbolzens axial starr, doch lösbar verbunden und die Stirnflächen :der nabenartigen Vorsprünge je mit einer diametralen Keilnut zur Aufnahme eines beiden Nuten gemeinsamen, den Verbindungsbalzen durchsetzenden Keiles versehen.
  • Diese sowohl in der Achsenrichtung der Kurbelwelle als auch hinsichtlich der Übertragung der Drehmomente bedeutend wirkungsvollere Verbindung ergibt auch eine wesentliche Verkürzung der Baulänge der Kurbelwelle.
  • Die erfindungsgemäß geteilten Kurbelwellen sind für Zwei- und Viertakt-Einzylinder-, Reihen-, Boxer- und Sternmotoren sowie .für Dieselmotoren, Dampfmaschinen, Kompressoren, Pumpen und Kurbelpressen mit gleichem Vorteil verwendbar und' ohne besondere Betriebsmittel auf einfachen Maschinen genau herstellbar.
  • Die neue Kurbelwelle ermöglicht, den Zylinder mit dem Kurbelgehäuse als ein Stück zu gießen und eine Erhöhung :der Leistung bei Zweitaktmotoren durch Verringerung :des schädlichen Raumes im Kurbelgehäuse.
  • Durch Gewichts- und Bearbeitungsersparnis wird eine Verbilligung bei der Herstellung, im Betrieb und in der Erhaltung bei erhöhter Betriebssicherheit erreicht.
  • Die Zeichnung stellt zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Kurbelwelle dar, und zwar zeigt Fig. i das erste Ausführungsbeispiel derselben, teils im Axialschnitt, teils in Seitenansicht, Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie II-II der Fig. i ; Fig. 3 zeigt :in größerem Maßstab einen Axialschnitt durch einen etwa eine Kröpfung umfassenden Teil einer für einen Mehrzylinderzweitaktmotor bestimmten geteilten Kurbelwelle einschließlich der benachbarten, die Hauptrollenlager aufnehmenden Teile der zu einem quer zur Kurbelwellenachse geteilten Maschinengehäuse aneinandergereihten, ungeteilten Zylinder-Kurbelgehäuse, Fig. 4 einen Querschnitt nach Linie IV-IV der Fig. 3.
  • Wie Fig. i erkennen läßt, setzt :sich die für Mehrzylinderanordnungen bestimmte neuartige Kurbelwelle pro Zylinder aus den beiden als volle Schwungscheiben ausgebildeten, die Hauptlagerzapfen 2a bzw. 3a aufweisenden Teilen der senkrecht zur Wellenachse geteilten Kurbelwangen 2 bzw. 3 und den mit :dem Kurbelzapfen i aus einem Stück bestehenden, dessen Lauffläche beiderseits gabelartig überragende Schenkel bildenden Wangenteilen ia zusammen. Diese Gabelschenkel ja sind in entsprechend geformte Nuten der Kurbelwangen :2 und 3 mit Konussitz eingelassen und durch Zylinderkopfschrauben 4, 5, 6 verbunden. Die als Schwungscheiben ausgebildeten Kurbelwangen ?-und 3 sind an ihrer dem Kurbelzapfen i gegenüberliegenden Hälfte zum Zweck des Massenausgleiches verstärkt. Die Schraube 4 verbindet den Kurbelzapfen i mit den schwächeren Teilen der beiden Kurbelwangen 2 und 3, die Schrauben 5 und 6 seine Gabelschenkel ja mit dem verstärkten Teil der jeweils zugehörigen Kurbelwange 2 bzw. 3. Sämtliche Schrauben 4 bis 6 besitzen eine napfartig, auch den Mantel des Schraubenkopfes umfassende ösenförmige Unterlagscheibe 15, deren oberer Rand als Schraubensicherung in entsprechende Kerben am Schraubenkopf bzw. am Rand der den Schraubenkopf aufnehmenden Ausbohrung des zu befestigenden Teiles (3 bzw. ja) eingedrückt ist.
  • Die beschriebene Verbindung zwischen den Kurbelwangen 2 und 3 und dem mit den gabelförmigen Schenkeln ja versehenen Kurbelzapfen i hat -den Vorteil, d:aß Idas zu übertragende Drehmoment sich über die ganze Länge der Gabelschenkel ja verteilt und daß die Schraubenbolzen bloß auf Zug beansprucht sind.
  • Der :die gabelförmigen Schenkel ja aufweisende i Kurbelzapfen i und die Hauptlagerzapfen 2a bzw. 3° sind im Einsatz gehärtet und als sell)-ständige Stücke geschliffen und gelappt, wodurch deren absolut zylindrische Oberfläche gewährleistet ist, auf der die Nadeln der Rollenlager unmittelbar laufen.
  • Bei einzylilidrigen Anordnungen besitzen beide Kurbelwangen 2 und 3, bei Mehrzylindermaschinen bloß die äußersten Glieder 2 bzw. 3 je einen massiven Hauptlagerzapfen 2°, der z. B. zu einem Wellenstummel 2b abgesetzt sein kann. Die Hauptlagerzapfen 2°, 2b aller übrigen Kurbelwangen 2, 3 der geteilten Kurbelwelle für Mehrzylinderanordnungen sind als Hohlstummel mit innerer Kerbverzahnung ausgebildet, wobei jeweils zwei einander zugekehrte benachbarte Hauptlagerzapfen 2°, 3° aufeinanderfolgender Kurbelwellenkröpfungen durch Kupplungsstücke 7 mit Gegenkerbverzahnung gekuppelt sind. Auf dem Kurbelzapfen i laufen die Rollen 8 des einteiligen Lagerkopfes 9 der Pleuelstange io. Die Rollen i i der Hauptlager laufen unmittelbar auf der Oberfläche der Hauptlagerzapfen 2°, 3°.
  • Diese sowie die festen äußeren Laufringe 12 der Hauptrollenlager werden bei 1lehrzylinder-Zweitaktmotoren durch einen an der Verbindungsstelle benachbarter Teile des nicht dargestellten Kurbelgehäuses innen anliegenden Dichtungsring 13 getrennt, der eine Umfangsnut i3° und eine diese mit einer an dessen Oberfläche angeordneten axialen Ölnut 7b des Kupplungsstückes 7 verbindende radiale Ölbohrung i3 b aufweist. Zu beiden Seiten des Dichtungsringes 13 ist in die diesem zugewendeten Enden der Hauptlagerzapfen 2°, 3° je ein Segerring 1.4 eingelassen, der die axiale Lage der äußeren Laufringe 12 der Hauptrollenlager sichert. Auf die beschriebene Weise lassen sich Kurbelwellen für eine beliebige Zylinderzahl und mit beliebiger gegenseitiger Winkelstellung der einzelnen Kurbelwellenkröpfungen zusammensetzen.
  • Der Zusammenbau einer mehrzylindrigen Kurbelwelle vollzieht sich wie folgt: In die Nut der Kurbelwange 2 des in das Kurbelgehäuse eingebrachten Hauptlagerzapfetls 2° der Kurbelwelle wird einer der Gabelschenkel i° des Kurbelzapfens i, über die der ungeteilte Lagerkopf 9 der Pleuelstange io aufgeschoben worden ist, eingesetzt und die Rollen 8 in das Pleuellager eingeführt. Nun wird die zweite Kurbelwange 3 mit ihrer Nut auf den freien Gabelschenkel i° und hierauf beide Kurbelwangen 2 und 3 finit dein Kurbelzapfen i und seinen beiden Gabelschenkeln i° nacheinander durch die den ersteren zentral durchsetzende Schraube :4 bzw. die Schrauben 5 und 6 verbunden. In den hohlen Lagerstummel3° wird sodann das Kupplungsstück 7 eingeschoben und durch die an beiden Teilen ausgebildete Kerbverzahnung mit ihm drehfest vereinigt. Nach etwaiger Zwischenschaltung des bei Zweitaktreihenmotoren erforderlichen Dichtungsringes 13 wird der Hauptlagerzapfen 2° der Kurbelwange 2 der folgenden Kurbelwellenkröpfutig in der entsprechenden Winkelstellung auf das Kupplungsstück 7 aufgebracht usw. Die mit abgesetztem Muttergewinde versehene Axialbohrung 7° des Kupplungsstückes 7 dient zur Einführung eines als Abziehvorrichtung dienenden Schraubenbolzens.
  • Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 3 und 4 besitzen, abweichend von der oben beschriebeneu, die äußeren Teile 2 und 3 der Kurbelwangen benachbarter Kurbelwellenkröpfungen je eine zentrale, am inneren Ende stufenförmig erweiterte Bohrung zur Aufnahme eines gemeinsamen Verbindungsbolzens 16, der an einem Ende einen Bund i6°, am anderen ein Bolzengewinde für eine Zylindermutter 17 mit an ihrem Mantel vorgesehenen Betätigungsnuten i7° trägt. Die in der im Kurbelwangenteil 2 vorgesehenen stufenförmigen Erweiterung der Zentralbohrung versenkt angeordnete Zylindermutter 17 besitzt eine den Unterlagscheiben 15 für die Köpfender Schrauben 4 bis 6 gleiche, napfartig auch deren Mantel umfassende ösenförmige Unterlagscheibe 18, deren oberer Rand als Schraubensicherung einerseits in eine der Betätigungsnuten i7° der Mutter 17, andererseits in eine an der die Mutter 17 aufnehmenden Bohrungserweiterung des Wangenteiles 2 angeordnete Kerbe 2" eindrückbar ist. Die Kurbelwangenteile 2 und 3 weisen auf ihren den Gabelschenkeln i° abgewandten Seiten je einen konzentrischen zylindrischen Vorsprung 2° bzw. 3° auf, die an den einander zugekehrten Stirnseiten je eine diametrale Keilnut halbkreisförmigen Querschnitts zur Aufnahme eines die Wangenvorsprünge 2°, 3° auf Drehung kuppelnden Zylinderkeiles i9 besitzen. Im Verbindungsbolzen 16 ist im Bereich der Stoßstelle der beiden Vorsprünge 2° und 3° eine Querbohrung r 6b vorgesehen, die gegenüber dem sie durchsetzenden Zylinderkeil i9 ein geringes axiales Spiel des Verbindungsbolzens 16 zuläßt. Der Vorsprung 2° der Kurbelwange 2 hat einen dessen Stirnfläche überragenden Ringrand 2b, der die Mantelfläche des Vorsprunges 3° umfaßt und mit der halbzylindrischen Keilnut fluchtende, deren Durchmesser entsprechende Ausschnitte 2c aufweist. Auf der äußeren Mantelfläche des Ringrandes 2b sitzt der innere Laufring 20 für die Rollen 21 des zugehörigen Hauptrollenlagers der geteilten Kurbelwelle. Der äußere Laufring 22 sitzt mit seiner Mantelfläche, die zwei Umfangsnuten für kolbenringartige Dichtungsringe 23 enthält, in der Lagerbohrung des einen Verbindungsflansches 24 für zwei benachharte, über eine Dichtung 25 verbundene ungeteilte Kurbel-Zylindergehäuse des axial geteilten Maschinengehäuses.
  • Dichtungsringscheiben 26 aus Stahl im Bereich der Rollen 21 und Laufringe 20 und 22 der Rollenhauptlager vervollständigen die ausschließlich bei Mehrzylinderzweitaktmotoren erforderliche gegenseitige Abdichtung zweier benachbarter Kurbel-Zylindergehäuse aufeinanderfolgender Kurbelkröpfungen.
  • Der Zusammenbau der einzelnen Kröpfungen der mehrzylindrigen Kurbelwelle nach den Fig. 3 und 4 vollzieht sich wie.folgt: Nachdem das nicht dargestellte erste Glied der geteilten Kurbelwelle, nämlich der mit massivem, zum Endstummel der Kurbelwelle abgesetzten Vorsprung 2a ausgebildete Außenteil e der quer geteilten Kurbelwange nach Aufschieben des End-Hauptrollenlagers 20, 21, 22 in die äußere Lagerbohrung des Maschinengehäuses eingesetzt worden ist, wird einer der Gabelschenkel ja des Kurbelzapfens i mit bereits aufgeschobenem, ungeteiltem Lagerkopf 9 der Pleuelstange io in die Innennut des Kurbelwangenteiles 2 eingesetzt und die Rollen 8 in das Pleuellager eingebracht. Nun wird die zweite Kurbelwange 3, zusammen mit dem schon vorher in deren Zentralbohrung eingesetzten Verbindungsbolzen 16 und dem in dessen Bohrung 16b von der Seite eingeführten Zylinderkeil i9, auf den freien Gabelschenkel i° aufgebracht und hierauf beide Kurbelwangen 2 und 3 mit dem Kurbelzapfen i und seinen beiden Gabelschenkelil ja nacheinander durch Anziehen und Sichern der Schrauben 4, 5 und 6 starr verbunden.
  • Nunmehr kann der linke Kurbelwangenteil 2 der folgenden Kurbelwellenkröpfung mit ihrer Zentralbohrung auf den Verbindungsbolzen 16 so aufgeschoben werden, daß die mit der Keilnut des Kurbelwangenvorsprungs 2° fluchtenden Ausschnitte 2C des ersteren überragenden Ringrandes 2b den Zylinderkeil i9 übergreifen. Zugleich wird das auf dem Ringrand 2b schon vorher aufgesetzte Hauptrollenlager 2o, 21, 22 samt Dichtungsringen 23 und -scheiben 26 in die Lagerbohrung des Gehäuseverbindungsflansches 24 eingeführt.
  • Schließlich wird durch Festziehender Mutter 17 auf dem Gewindeteil des Verbindungsbolzens 16 und Sicherung der Mutter 17 durch Eindrücken des oberen Randes der napfartigen Unterlagscheibe 18 in die Kerben 17a bzw. 2" der Mutter 17 bzw. der diese aufnehmenden Bohrungserweiterung des Wangenteiles 2 die starre Verbindung dieser Teile hergestellt. Die weitere Montage vollzieht sich wie bereits beschrieben.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Geteilte Kurbelwelle, insbesondere mehrfach gekröpfte Rollenlagerkurbelwelle, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kröpfung der Kurbelwelle zwei an sich bekannte, quer zur Wellenachse längs geteilte Kurbelwangen mit starr, doch lösbar verbundenen Teilen aufweist und daß die innenliegenden Wangenteile mit dem Kurbelzapfen, die außenliegenden je mit einem Hauptlagerstummel aus einem Stück bestehen.
  2. 2. Kurbelwelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Kurbelzapfen aus einem Stück bestehenden Wangenteile als dessen Lauffläche z. B. gabelartig überragende Schenkel ausgebildet und in den die Hauptlagerstummel aufweisenden Teilen der Kurbelwangen versenkt befestigt sind.
  3. 3. Kurbelwelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die z. B. mit Konussitz in entsprechende Nuten der äußeren Kurbelwangenteile (2, 3) eingelassenen Gabelschenkel (ja) durch drei Schraubenbolzen (4 bis 6) mit versenkten Köpfen gesichert sind, von denen ein den Kurbelzapfen (i) zentral durchsetzender Schraubenbolzen (4) diesen, die beiden anderen (5 und 6) jeweils die Enden der beiden Gabelschenkel (1a) mit den äußeren Wangenteilen (2 und 3) verbinden.
  4. 4. Kurbelwelle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsschrauben (4 bis 6) je eine auch den Mantel des Schraubenkopfes napfartig umfassende ösenförmige Unterlagscheibe aufweisen, deren freier Rand als Schraubensicherung in entsprechende Kerben am oberen Rand des Schraubenkopfes und -an der diesen aufnehmenden Ausbohrung des zu befestigenden Teiles (3 bzw. ja) eingedrückt ist.
  5. 5. Kurbelwelle nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelzapfen (i) die Innenlauffläche für ein ungeteiltes, über die Gabelschenkel (ja) aufschiebbares Rollenpleuellager (8, 9) bildet und die einer Mehrzylinderanordnung angehörenden benachbarten Hauptlagerstummel (2a, 3a) drehfest gekuppelt sind.
  6. 6. Kurbelwelle nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Kurbelwangenteile (2, 3) als volle Schwungscheiben ausgebildet und ihre dem Kurbelzapfen (i) diametral gegenüberliegenden Hälften zum Zweckdes Massenausgleiches verstärkt sind.
  7. 7. Kurbelwelle nach einem ,der Ansprüche i bis 6 für Mehrzylinderanordnungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptlagerstummel (2a bzw, 3a) der äußeren Kurbelwangenteile (2 und 3) mit Ausnahme der Endglieder als Hohlstummel mit Innenverzahnung, z. B. Kerbverzahnung, ausgebildet und paarweise durch einen mit entsprechender Außenverzahnung versehenen Kupplungsteil (7) verbunden sind, welch letzterer z. B. eine axiale Bohrung mit abgesetztem Muttergewinde (7 a) zur fallweisen Einführung eines als Abziehvorrichtung dienenden Schraubenbolzens aufweist. B. Kurbelwelle nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinanderfolgenden Kröpfungen der Kurbelwelle jeweils .angehörenden, benachbarten Außenteile der längs geteilten Kurbelwangen mittels einer in Richtung der Kurbelwellenachse festgelegten diametralen Keilverbindung drehfest gekuppelt sind. 9. Kurbelwelle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwangenaußenteile (2 und 3) an den einander zugekehrten Seiten nabenartig verstärkt und mittels eines ihre zentralen Bohrungen durchsetzenden Schraubenbolzens (16) axial starr, doch lösbar verbunden und die Stirnflächen der nabenartigen Vorsprünge (2a bzw. 3a) je mit einer diametralen Keilnut zur Aufnahme eines beiden Nuten gemeinsamen, den Verbindungsbolzen (16) durchsetzenden Keiles (i9) versehen sind. io. Kurbelwelle nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, claß die Nuten der Kurbelwangenvorsprünge (2a, 3a) halbkreisförmigen Querschnitt und der zentrale, mit Kopf (16a) und Mutter (17) in den Kurbel,#vangenaußenteilen (2 und 3) versenkt angeordnete Verbindungsbolzen (16) eine mit den Keilnuten gleichachsige Querbohrung (16b) hat, die dem sie durchsetzenden Zylinderkeil (i9) in der Achsenrichtung der Kurbelwelle geringes Spiel gewährt. i i. Kurbelwelle nach einem der Ansprüche bis io, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Kurbelwangenteil (2) ein die Stirnfläche seines Vorsprunges überragender Ringrand (2b) vorgesehen ist, der zwei diametral gegenüberliegende, mit der zugehörigen Keilnut fluchtende und den Zylinderkeil (i9) umgreifende Ausschnitte (2c) aufweist und dessen äußere Mantelfläche als innere Sitzfläche für eines der Rollenhauptlager (20, 21, 22) ausgenutzt ist.
DEP40610A 1948-04-29 1949-04-24 Geteilte Kurbelwelle, insbesondere mehrfach gekroepfte Rollenlagerkurbelwelle Expired DE803733C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1054280B (de) * 1955-10-07 1959-04-02 Auto Union Gmbh Aus Kurbelwangen und Zapfen zusammengepresste Kurbelwelle fuer Zweitaktbrennkraftmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1054280B (de) * 1955-10-07 1959-04-02 Auto Union Gmbh Aus Kurbelwangen und Zapfen zusammengepresste Kurbelwelle fuer Zweitaktbrennkraftmaschinen

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