DE804033C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Gebaeudedecke - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Gebaeudedecke

Info

Publication number
DE804033C
DE804033C DES626A DES0000626A DE804033C DE 804033 C DE804033 C DE 804033C DE S626 A DES626 A DE S626A DE S0000626 A DES0000626 A DE S0000626A DE 804033 C DE804033 C DE 804033C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trough
beams
iron
flanges
trough beam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES626A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Seibert
Dr Robert Wellenstein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ROBERT WELLENSTEIN DR
Original Assignee
ROBERT WELLENSTEIN DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ROBERT WELLENSTEIN DR filed Critical ROBERT WELLENSTEIN DR
Priority to DES626A priority Critical patent/DE804033C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE804033C publication Critical patent/DE804033C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • E04B5/17Floor structures partly formed in situ
    • E04B5/23Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated
    • E04B5/26Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated with filling members between the beams
    • E04B5/261Monolithic filling members
    • E04B5/265Monolithic filling members with one or more hollow cores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Gebäudedecke Für den Deckenausbau von Ruinen mit noch stehenden Außen- und Innenwänden ist es zwar möglich, Tragbalken von der genauen erforderlichen Länge als Massenartikel herzustellen: das Verbringen langer Balken an die Baustelle ist aber unangenehm. Schwierig und manchmal beinahe unmöglich ist das Hantieren mit langen Balken im Innern der Ruinen und das Einsetzen der Balkenköpfe in die Trammlöcher der Mauern, wozu in diesem Fall ein größeres Stück der Mauer jeweils herausgehauen und dann wieder vermauert werden muß.
  • Nun ist andererseits eine Deckenanordnung mit Zwischensteinen, die von T-förmigen Tragbalken getragen werden, bekannt. Nach statischen Voraussetzungen sind hier alle 3 m Unterstützungen erforderlich, die erst abgenommen werden dürfen, wenn der gesamte Deckenverguß (Verguß zwischen Balken und Steinen und der Überbeton) erhärtet ist, was 28 Tage in Anspruch nimmt.
  • Die Erfindung macht von der letztgenannten Notwendigkeit Gebrauch, indem kurze, leicht liantierbare Tragbalken von ungefähr 3 m Länge verwendet und an der Stelle der Stützen gestoßen sowie hier besonders gut miteinander verbunden werden. Die Anordnung ist dabei erfindungsgemäß so getroffen, daß die Hauptbewehrung in den Tragbalken erst bei :Montage eingelegt wird, so daß das zur Verwendung kommende Bewehrungseisen der Spannungsweite und der Belastung der Decke jeweils angepaßt werden kann. Vorkehrung ist dabei getroffen, daß dieses Bewehrungseisen durch günstige Lage statisch richtig ausgenutzt wird.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Es stellt dar Fig. i einen teilweisen Längsschnitt durch einen Tragbalken der Gebäudedecke nach der Erfindung vor der vollständigen Fertigstellung derselben uncl vor der Ausfüllung der Stoßstellen in den Tragbalken, Fig.2 einen teilweisen Querschnitt durch die Gebäudedecke mit fertiggestellten Tragbalken.
  • In der Zeichnung bedeutet i einen erfindungsgemäß als Trogbalken ausgebildeten Tragbalken mit Fuß 2, Flanschen 3 und Hohlraum .4. Der Fuß ist in bekannter Weise mit Flanschen S zur Auflage von Einzelhohlsteinen 6 mit Hohlräumen 7 versehen. Der Hohlraum 4 im Tragbalken ist so ausgebildet, daß er fähig ist, im Innern das Hauptbewehrungseisen 8 mit Spiel aufzunehmen. Erfindungsgemäß ist ferner der Grund dieses Hohlraumes sehr tief gewählt, so daß die Stärke des Fußes an dieser Stelle 9 z. B. nur ungefähr io mm beträgt. Dadurch kann das Hauptbewehrungseisen 8 an der statisch günstigen Stelle weit entfernt von der neutralen Faser der Decke und dicht an der Unterkante derselben angeordnet werden.
  • Zur Auflage für das Hauptbewehrungseisen sind in den Trogbalken in entsprechenden Abständen über den Grund desselben vorragende Querbügel io mit Schenkeln ii vorgesehen. Am Grunde des Trogbalkens sind diese Bügel zweckmäßig in Betonleisten eingebettet, wie bei 12 gezeigt. Durch diese Anordnung wird gesichert, daß der flüssige Ausgußbeton 13 trotz tiefer Lage des Hauptbewehrungseisens 8 gut um dasselbe herumfließen und dieses ohne Nesterbildung umhüllen kann.
  • Diese Bügel io, ii haben auch noch die weitere Aufgabe, die Trogbalken gegen Bruch beim Transport und der Hantierung mit ihnen zu sicheln.
  • 14 sind bei solchen Tragbalken bekannte Bewehrungseisen. Ihre Enden 15 sind beim Austritt aus dem Trogbalken miteinander verbunden. Sie umfassen gegebenenfalls ein quer zu den Trogbalken verlaufendes Bewehrungseisen 16.
  • Bei einer besonders zweckmäßigen Bauart ist die Höhe des Trogbalkens so bemessen, daß die obere Druckkante i9 des aus dem Trogbalken durch Einbringung des Hauptbewehrungseisens und der Vergußmasse entstehenden Tragbalkens ungefähr mindestens 3 cm von der Oberkante 2o des Troghalkens entfernt ist.
  • Im Mauerwerk von Ruinen sollen bekanntlich möglichst wenig Löcher ausgestemmt werden, um es nicht unnötig zu schwächen. .Aus diesem Grund wird erfindungsgemäß die Breite mindestens eines Auflagerendes des Trogbalkens verkleinert, z. B. auf den Außenabstand der Flanschen 3 verkürzt, wie bei 21 strichpunktiert angedeutet.
  • Für die Herstellung der Decke werden die Trogbalken auf eine Länge von ungefähr 3 m mit einem gegenseitigen Abstand .von ungefähr ioo mm auf Stützen 17 aufgelegt, so daß ein Hohlraum 18 entsteht (vgl. Fig. i), sodann die Bewehrungseisen 8 und 16 eingelegt und die Hohlräume mit flüssigem Beton in bekannter Weise vergossen.
  • In einer weiteren Ausführungsform gemäß der Erfindung (Fig. 2. rechte Seite) ist der Trogbalken in zwei selbe?: n?'ge Längshälften 22 unterteilt, so daß sich erst beim Zusammenlegen dieser beiden Balkenhälften auf der Baustelle der Trog bildet. Die Flanschen der Längshälften können zweckmäßig einen etwas größeren Querschnitt aufweisen als die Flanschen 3 des Troges i. Trotzdem ist das Gewicht dieser Teilbalken wesentlich leichter als das Gewicht des Trogbalkens i. Weiter ist durch den größeren Querschnitt das zulässige Moment erhöht, und es können diese Teilbalken stützfrei in größeren Längen, z. B. 5 m, verlegt werden. Selbst bei dieser Länge beträgt das Ge-' wicht des Teilbalkens nur etwa 8o kg. Die Bewehrung der Teilbalken kann so bemessen werden, daß sie spannungsmäßig voll ausgenutzt- wird durch die Lasten bei der Verlegung. Es ist aber auch möglich, so starke Bewehrungseisen in die Teilbalken einzulegen, daß die spätere Gesamtlast der Decke ganz oder größtenteils getragen wird.
  • Die Vorteile des Verfahrens und der Vorrichtung nach der Erfindung sind folgende: Zwei oder mehrere Einzelbalkenlängen sind wesentlich leichter zu bewegen als die bisher bekannten Tragbalken für den gleichen Zweck. Gewicht einer Balkenlänge nach der Erfindung nur ungefähr 8o kg oder weniger, so daß ein solcher Balken von zwei Leuten leicht getragen und versetzt werden kann. Auch bei engen Räumen können infolge des anfangs zwischen ihnen verbleibenden Zwischenraumes die Balken in vorhandene Trammlöcher eingeschoben und auf die Stützen 17 aufgelegt werden, ohne daß an den Trammlöchern irgend etwas geändert zu werden braucht. Selbstverständlich ist das Verfahren nach der Erfindung auch für Neubauten verwendbar und hat hier den großen Vorteil, daß ein Verlegen der Balken ohne jegliches Hebewerkzeug möglich ist.
  • Während bisher die Tragbalken für Decken der vorbeschriebenen Art jeweils nur für eine Decke ganz bestimmter Spannweite und Traglast geeignet waren und deshalb entweder für den jeweiligen Zweck besonders angefertigt werden mußten oder eine umständliche und teure Lagerhaltung von Tragbalken verschiedenen Querschnitts bzw. verschieden starker Bewehrung erforderlich war, ist es nunmehr möglich, die Trogbalken als Massenartikel herzustellen und auf Lager zu halten, trotzdem aber die endgültigen, aus den Trogbalken entstehenden Tragbalken durch geeignete Wahl des Hauptbewehrungseisens in weiten Grenzen der jeweils gewünschten Spannweite und Belastung der Decke anzupassen.
  • Durch die Möglichkeit, an den Stoßstellen zwischen den Trogbalken ein kräftiges Bewehrungseisen 16 quer zu den Trogbalken und deren Bewehrung einzulegen, wird im Zusammenhang mit der guten Verbindung der Trogbalken untereinander durch die herausragende Bewehrung 15 der Trogbalken eine besonders kräftige Gebäudedecke erzielt.
  • Bei Verwendung der Teilbalken werden noch.foigende Vorteile erzielt: Die Montage der Decke ist ganz besonders einfach, da das Gewicht der Teilbalken sehr gering ist. Der seitliche Flansch 23 des , Teilbalkens kann bei der Herstellung desselben verbreitert werden, wodurch sich bei Verlegung der Decke ein breiterer Trog ergibt. Der Vorteil dieser Maßnahme liegt darin, daß die in der Verbundrippe auftretenden Schubspannungen sehr gering werden und daher in den Teilbalken keine Bügel io eingebracht zu werden brauchen, was die fabrikationsmäßige Herstellung vereinfacht, Wenn in den Teilbalken die gesamte Zugbewehrung für die Gesamtlast der Decke untergebracht sein sollte, so kann der Trog dazu dienen, ein weiteres Bekehrungseisen an den Stellen aufzunehmen, wo Sonderlasten eine zusätzliche Beanspruchung des Deckenquerschnitts bedingen, z. B. bei Wechseln an Schornsteinschächten oder Treppen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung einer Gebäudedecke mit in Abstand verlegten, fabrikmäßig hergestellten, Hohlsteine tragenden Tragbalken, dadurch gekennzeichnet, daß kurze handliche Stücke von Trogbalken (i) bzw. zu Trogbalken zusammengesetzte Längs-Halbtrogbalkenstücke in Abständen auf Stützen zu einem Tragbalken zusammengesetzt und das Hauptbewehrungseisen (8) des Tragbalkens an dessen Unterkante erst während des Verlegens der Decke in den Trogbalken (i) eingebracht und beim Verguß beide Flanschen (3) des Trogbalkens (i) durch Ausgußbeton (13) umhüllt werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Flanschen des Trogbalkens (i) angrenzenden Seiten der Hohlsteine (6) abgeschrägt sind und mit den genannten Flanschen (13) einen sich nach oben erweiternden Hohlraum bilden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Trogbalkens so bemessen ist, daß die obere Druckkante (i9) des aus dem Trogbalken durch Einbringung des Hauptbewehrungseisens und der Vergußmasse entstehenden Tragbalkens ungefähr mindestens 3 cm von der Oberkante (2o) des Trogbalkens entfernt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Grunde des Troges über denselben vorragend Betonleisten (12) für den Abstand des Hauptbewehrungseisens (8) vom Grund sowie für die Verstärkung des Trogfußes (9) bzw. seitlichen Flansches (23) des Teilbalkens vorgesehen sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Trogbalken als Bewehrung in Abständen über den Grund desselben vorragende Querbügel (io) so tief angeordnet sind, daß sie das bei der 'Montage eingelegte Hauptbewehrungseisen (8) mit freiem Abstand im Innern des Trogbalkens halten und gleichzeitig letzteren bei der Beförderung oder Hantierung gegen Bruch, insbesondere an der dünnen Fußstelle (9), sichern, wobei gegebenenfalls die Flügel im Innern der Abstandsleisten (12) angeordnet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Trogbalken bei dessen Herstellung eingebetteten Bekehrungseisen (14) wesentlich herausragen, in der entstehenden Querrippe des Raumes(i8) verankert sind und gegebenenfalls ein quer zu den Trogbalken liegendes Bekehrungseisen (16) zwischen sich aufnehmen.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite mindestens eines Auflagerendes des Trogbalkens verkleinert, z. B. auf den Außenabstand der Flanschen (3) verkürzt ist.
DES626A 1949-11-05 1949-11-05 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Gebaeudedecke Expired DE804033C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES626A DE804033C (de) 1949-11-05 1949-11-05 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Gebaeudedecke

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES626A DE804033C (de) 1949-11-05 1949-11-05 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Gebaeudedecke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE804033C true DE804033C (de) 1951-04-16

Family

ID=7468842

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES626A Expired DE804033C (de) 1949-11-05 1949-11-05 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Gebaeudedecke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE804033C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3003446A1 (de) Verfahren zur herstellung von tragenden waenden, decken o.dgl. und hohlbauelement zur durchfuehrung des verfahrens
DE598730C (de) Bauverfahren unter Verwendung von werkstattmaessig hergestellten Bauteilen
DE3432940A1 (de) Vorgefertigtes mauerwerk
DE804033C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Gebaeudedecke
DE102017101205A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Wärmedämmung einer Massivwand eines Gebäudes
DE7706969U1 (de) Vorgefertigtes bauelement
DE606253C (de) Verfahren zur Herstellung von Hohlsteindeckenbalken
DE2020381C3 (de) Kühlturm mit einer mehrere Geschosse umfassenden räumlichen Tragkonstruktion
DE812829C (de) Verfahren zur Herstellung von Stahlbeton-Skelett-Mauerwerk
AT304827B (de) Verfahren zur Herstellung eines Mantelbetonbauwerkes
DE913816C (de) Hohlsteinbalken oder Bauteil daraus
DE666865C (de) Silo aus Hohlsteinen
AT235549B (de) Kunststeintreppenstufe
DE831764C (de) Stahlbeton-I-Traeger und Verfahren zu seiner Herstellung
DE822607C (de) Verfahren zur Errichtung von Gebaeuden
DE29702615U1 (de) Stahlstruktur für den Hoch- bzw. Tiefbau
DE807546C (de) Deckenhohlstein
DE829784C (de) Zugfeste und biegungsfeste Verbindung von Stahlbeton-Fertigteilen
AT246388B (de) Schalungsstein
DE861464C (de) Stahlbetonskelettbau
AT225889B (de) Verfahren zur Erstellung eines armierten Betonbauwerkes und nach diesem Verfahren erstelltes Bauwerk
AT206623B (de) Hohlformstein, Verfahren zu dessen Herstellung, aus solchen Hohlformsteinen gebildeter Hohlsteinbalken und Deckenkonstruktion mit solchen Hohlformsteinen
DE102006001843B4 (de) Schweinestall-Bausatz
DE2614186A1 (de) Vorgefertigte schalung zur herstellung von ringankern an bauwerken
DE965660C (de) Stahlbeton-Deckenbalken