DE804041C - Stahltreppe - Google Patents
StahltreppeInfo
- Publication number
- DE804041C DE804041C DEK1122A DEK0001122A DE804041C DE 804041 C DE804041 C DE 804041C DE K1122 A DEK1122 A DE K1122A DE K0001122 A DEK0001122 A DE K0001122A DE 804041 C DE804041 C DE 804041C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- stairs
- bent
- riser
- steel
- cheeks
- Prior art date
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- Expired
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F11/00—Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
- E04F11/02—Stairways; Layouts thereof
- E04F11/022—Stairways; Layouts thereof characterised by the supporting structure
- E04F11/025—Stairways having stringers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Steps, Ramps, And Handrails (AREA)
Description
- Es sind Treppen aus Stahlblech bekannt, die aus winkelförmig gebogenen Blechen zusammengesetzt sind. Dabei werden die Bleche mit Punktschweißung an den Treppenwangen befestigt. Diese- Bleche können aber nur dadurch der jeweilig gewünschten Steigung der Treppe angepaßt werden, daß die einzelnen Stufenbleche in der Höhe ihrer Setzstufen und in der Breite ihrer Trittstufen geändert werden. Man muß daher für jede Treppe die Stufenbleche besonders zuschneiden.
- Dieser Nachteil wird durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung vermieden. Hier legen sich die Trittstufen mit ihrer abgebogenen Längskante gegen die Rückseite der vorhergehenden Setzstufe, und zwar in einer Höhe, die verändert und damit der jeweilig gewünschten Steigung der Treppe angepaßt werden kann. Man kann daher normal zugeschnittene Stufenbleche innerhalb gewisser Grenzen für die verschiedensten Steigungen benutzen, wodurch die Herstellung wesentlich vereinfacht und verbilligt wird.
- Da der Raum über der Trittstufe bis zur Oberkante der vorhergehenden Setzstufe für die verschiedenen Steigungen verschieden hoch ist, so wird er mit einem Füllstoff, etwa mit Beton o. dgl., bis zur Höhe der Kante der Setzstufe ausgefüllt und dann gewünschtenfalls noch mit einem Stufenbelag belegt. Unter Umständen kann die Ausfüllung gleich als Stufenbelag ausgeführt werden. Zweckmäßig wird dabei die Oberkante der Setzstufe rechtwinklig nach innen umgebogen. Werden die Treppenstufen um 18o° gedreht angeordnet, so daß (s. Bild 3 und 4) die Abkantung d und c nach unten steht, entfällt die Auffüllung m. Die Treppe kann dann mit oder ohne Belag benutzt werden.
- Als Treppenwangen werden Blechtafeln oder Bänder benutzt, die @an ihren Längskanten umgebogen oder umgerollt sind. Die Verbindung der Treppenstufen mit diesen Blechwangen geschieht mittels von den Stufen abgebogenen Lappen, die durch Punktschweißung an den Wangen befestigt werden. Die Gestalt der Wangen und ihre Ausführung aus Blech ergibt ein hohes Trägheits- und Widerstandsmoment und gestattet eine einwandfreie Verbindung mit den Treppenstufen durch elektrische Punktschweißung.
- In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer solchen Treppe dargestellt, und zwar zeigt Bild i eine schaubildliche Ansicht; Bild 2 zeigt eine Reihe verschiedener Profile für die Treppenwangen; Bild 3 zeigt eine Seitenansicht einer Treppe mit größerer Steigung und Bild 4 eine Treppe von der Seite gesehen rriit geringerer Steigung.
- Die Stufenbleche sind rechtwinklig gebogen und ergeben eine Trittstufe d und eine Setzstufe b. An ihren Längsrändern sind sie bei c bzw. bei d rechtwinklig abgebogen. Sie haben außerdem an ihren beiden Enden angestanzte Lappen e und f, die zur Verbindung mit den Treppenwangen g dienen. Diese Wangen bestehen aus einfachen Blechtafeln oder Bändern, die an ihren Rändern entweder nach der einen und/oder nach der anderen Seite rechtwinklig umgebogen sind, wie bei h und i gezeigt ist, oder' die rechtwinklig oder kreisförmig umgerollt sind, wie dies bei k und L in Bild 2 angedeutet.
- Mit diesen Wangen werden die Lappen e und f der Stufen durch Punktschweißung verbunden.
- Die Trittstufen legen sich mit ihrer Abbiegung c gegen die Rückseite der Setzstufen b, und zwar in einer Höhe, die der jeweiligen Steigung der Treppe entspricht. In Bild 3 ist die Steigung größer und dementsprechend die Trittstufe höher an die obere Kante der vorhergehenden Setzstufe b herangerückt, während in Bild 4 dieselben Stufenbleche für eine geringere Steigung Verwendung finden, wobei dann die Anlagestelle der Trittstufe gegen die Setzstufe tiefer liegt. Der Raum über der Trittstufe bis zur oberen Kante der vorhergehenden Setzstufe wird mit. einer Füllmasse m ausgefüllt oder mit einem passenden Stufenbelag versehen. Die Ausfüllung kann mit Beton o. dgl. erfolgen, und auf der Betonausfüllung kann noch eine Holzstufe oder Steinstufe befestigt werden.
- Innerhalb gewisser Grenzen lasen sich somit mit denselben Stufenblechen Treppen verschiedenster Steigungen ohne weiteres herstellen.
- Die Ausfüllung der Räume über den Trittstufen kann auch erst später erfolgen, so daß die Treppe vorläufig als Nottreppe irn Bau Verwendung finden kann.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Stahltreppe aus winkelförmig gebogenen Stufenblechen, dadurch gekennzeichnet, daß jede Trittstufe sich mit ihrer abgebogenen Längskante gegen die Rückseite der vorhergehenden Setzstufe legt, und zwar in einer Höhe, die der jeweiligen Steigung der Treppe angepaßt ist.
- 2. Ausführungsform der Stahltreppe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß derRaum zwischen der Trittstufe und der zweckmäßig abgebogenen oberen Kante der vorhergehenden Setzstufe mit Füllstoffen, beispielsweise Beton o. dgl., oder mit einem Stufenbelag ausgefüllt ist.
- 3. Ausführungsform der Stahltreppe nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Treppenwangen aus Blechtafeln oder Bändern bestehen, deren Längskanten zur Erreichung eines hohen Trägheitsmomentes in der x-y-Achse umgebogen oder umgerollt sind, wobei die Verbindung der Stufenbleche mit den Wangen in bekannter Weise durch Punktschweißung geschieht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK1122A DE804041C (de) | 1949-12-24 | 1949-12-24 | Stahltreppe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK1122A DE804041C (de) | 1949-12-24 | 1949-12-24 | Stahltreppe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE804041C true DE804041C (de) | 1951-04-16 |
Family
ID=7208769
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK1122A Expired DE804041C (de) | 1949-12-24 | 1949-12-24 | Stahltreppe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE804041C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4527366A (en) * | 1981-12-21 | 1985-07-09 | Greene Welding And Hardware, Inc. | Curvilinear stairway constructions |
| US4838005A (en) * | 1985-11-18 | 1989-06-13 | Duraflite, Inc. | Stairway apparatus and method of manufacture |
| US4893442A (en) * | 1985-11-13 | 1990-01-16 | Duraflite, Inc. | Stairway apparatus and method of manufacture |
-
1949
- 1949-12-24 DE DEK1122A patent/DE804041C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4527366A (en) * | 1981-12-21 | 1985-07-09 | Greene Welding And Hardware, Inc. | Curvilinear stairway constructions |
| US4893442A (en) * | 1985-11-13 | 1990-01-16 | Duraflite, Inc. | Stairway apparatus and method of manufacture |
| US4838005A (en) * | 1985-11-18 | 1989-06-13 | Duraflite, Inc. | Stairway apparatus and method of manufacture |
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