DE804314C - Bohrer mit Hartmetallschneiden - Google Patents
Bohrer mit HartmetallschneidenInfo
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Description
- Bohrer mit Hartmetallschneiden Für Gesteins- und Lagerstättenuntersuchungen werden sog. Ifohlbohrer verwendet, die aus einem an seinem vorderen l?iide mit Hartmetall oder anderen harten und verschleißfesten \Verkstoffen bestückten Rohr bestellen. Diese Bohrer dienen der Entnähme von Probestücken aus den verschiedenen Erdschichten, wie sie für geologische, mineralogische und andere Untersuchungen benötigt werden. Die Wirkungsweise solcher Bohrer beruht darauf, daß nicht der gesamte Bohrlochquerschnitt zerspant; sondern lediglich ein ringförmiger Querschnitt im Gestein ausgebohrt wird, während die Hauptmasse des wegzuschaffenden Gesteins als Kern stehenbleibt, der von Zeit zu "Zeit weggebrochen und der beabsichtigten Untersuchung zugeführt wird. @`'ührend des Bobrens inuß dein Bohrloch zur Entfernung des entstehenden Bohrkleins ständig Spül wasser zugeführt werden. Bei der Ko'hlegewinnung sind bisher 1 Tohlbohrer nicht zur Anwendung gekommen, cla hierbei einerseits für die Gewinnung von Kohlekernen für irgendwelche Zwecke kein Bedürfnis -vorliegt und andererseits auch die Anwendung von Spülwasser sehr störend sein würde.
- Es hat sich jedoch gezeigt, daß auch in der Kohlegewinnung bei der Herstellung von Bohrlöchern der verschiedensten Art Hohlbohrer mit Erfolg eingesetzt werden können, wenn man diese, -,vie es gemäß der Erfindung geschieht, auf der Mantelaußenfläche mit einer'gewindeartigeu, rippenförmigen Erhöhung, d. h. einer Transportschnecke versieht, die beispielsweise durch Aufwickeln eines Drahtes oder Bandes auf die 1`Iantelfläche des Rohres und Versch-,veißen mit diesem erzeugt werden kann. Durch diesen Kunstgriff wird die für das Bohren sehr wichtige Wirkung erzielt, (aß das an der Bohrlochsohle ständig anfallende Bohrklein selbsttätig und kontinuierlich aus dem Bohrloch entfernt wird, ohne daß die Anwendung von Spülwasser erforderlich wäre.
- Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, das Rohr mit seitlichen Öffnungen zu versehen, die am besten die Form von Schlitzen erhalten. Hierdurch wird dem im Innern des Rohres entstehenden Bohrklein Gelegenheit gegeben, nach außen in den Wirkungsbereich der durch die gewindeförmigen Erhöhungen gebildeten Transportschnecke zu geraten und dadurch ebenfalls in schneckenartiger Bewegung aus dem Bohrloch herausgeschafft zu werden. Die Öffnungen werden im vorderen Teil des Rohres angebracht, können unter Umständen aber auch Tiber die gesamte Länge des Rohres verteilt werden. Mit der Anbringung solcher Löcher ist eine Gewichtsersparnis verbunden, was angesichts der Tatsache, daß die Bedienung. des Bohrers in der Regel von Hand erfolgt, von Bedeutung ist. Die Löcher werden zweckmäßig so angeordnet, daß ein möglichst vollständiges Abfließen des Bohrkleins aus dem Innern des Rohres in den Wirkungsbereich der Transportschnecke gewährleistet ist, so daß kontinuierlich gebohrt werden kann, ohne daß es erforderlich ist, den Bohrvorgang von Zeit zu Zeit zu unterbrechen und den Bohrer zur Entfernung von Bohrklein aus dem Bohrloch von Zeit zu Zeit herauszuziehen.
- Es hat sich ferner gezeigt, daß die Leistungsfähigkeit des neuen Bohrers noch verbessert werden kann, wenn man im Vorderteil des Rohres innen einen zweckmäßig auswechselbaren und in radialer und/oder axialer Richtung verstellbaren Kernbrecher anbringt, der eine frühzeitige Zerkleinerung des beim Bohrfortschritt entstehenden Kernes gewährleistet. Außerdem wirkt es sich vorteilhaft aus, wenn man im Rohrboden möglichst große Löcher anbringt, durch die grobe Bohrstücke, die durch die seitlichen Öffnungen der Rohrwandung nicht abgeführt werden können, nach außen befördert werden können.
- Wenn verhältnismäßig tiefe Löcher gebohrt werden sollen und die normale Länge des Bohrers hierzu nicht ausreichend ist, kann man das Rohr mit einem Verlängerungsstück versehen, dessen Durchmesser (kleiner ist als der des Rohres, das jedoch ebenfalls mit einer gewindeartigen, rippenförmigen Erhöhung versehen wird, wobei dafür Sorge zu tragen ist, daß ein kontinuierlicher Übergang von der Schnecke des Rohres zu der Schnecke des Verlängerungsstückes vorhanden ist. Die Erhöhung auf dem Verlängerungsstück muß dabei, damit in dem Abtransport des Bohrkleins 'keine Stockungen auftreten, größer gehalten werden als die auf dem Bohrerrohr.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- Abb. i zeigt eine Ansicht auf einen Bohrer, der die Merkmale der Erfindung trägt, Abli. 2 einen Schnitt durch die Mittelachse eines solchen Bohrers.
- Das Stahlrohr a trägt an seinem vorderen Ende eine mit Schneidzähnen b versehene aufgeschraubte Hohlkrone c. Die Schneidzähne b sind zur Erhöhung ihrer Lebensdauer mit Formkörpern d bestückt, die aus einem besonders harten und verschleißfesten Werkstoff, z. B. aus Hartmetall oder Schnellarbeitsstahl, bestehen. Das Bohrerrohr a ist auf seiner ganzen Länge außen mit einer z. B. durch Aufwickeln und Verschweißen eines Drahtes oder Bandes erzeugten gewindeartigen rippenförmigen Erhöhung e und zwischen den Erhöhungen liegenden schlitzförmigen Öffnungen f versehen. Zur Zerkleinerung des beim Bohren entstehenden Kerns ist im vorderen Teil des Rohres a innen ein Kernbrecher g angebracht, der auswechselbar und in radialer und/oder axialer Richtung verstellbar ist. Der Boden des Rohres a «eist verhältnismäßig große Löcher h auf, durch die auch gröberes Bohrklein aus dem Innern des Rohres a nach außen entweichen kann.
- An seinem hinteren Ende trägt das Rohr a ein Verlängerungsstück i, das im Durchmesser kleiner gehalten ist als das Bohrerrohr a und ebenfalls mit einer gewindeartigen, rippenförmigen Erhöhung k versehen ist, die jedoch größer ist als die Erhöhung e. Es muß dabei dafür Sorge getragen werden, daß die beiden Erhöhungen e und k kontinuierlich ineinander übergehen.
- Der neue Bohrer ist nicht nur zum Bohren von Kohle geeignet, es können mit ihm auch andere Materialien wie Gestein, Erz, Mineralien u. dgl. mit Erfolg gebohrt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Mit hartem und verschleißfestem Werkstoff, insbesondere Hartmetall bestückter Bohrer, insbesondere Kohlebohrer, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrer die Form eines Hohlbohrers hat und zum Abtransport des Bohrkleins auf seiner Mantelaußenfläche eine gewinderartige, rippenförmige Erhöhung (e), d. h. eine Transportschnecke, aufweist. . z. Bohrer nach Anspruch i, dadurch gelkennzeichnet, daß das Bohrerrohr mit seitlichen Öffnungen (f) versehen ist. 3. Bohrer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (f) über die gesamte Länge des Bohrers verteilt sind. 4. Bohrer nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (f) die Form von Schlitzen haben. 5. Bohrer nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Vorderteil des Bohrerrohres innen ein Kernbrecher (g) angebracht ist. 6. Bohrer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernbrecher (g) auswechselbar ist. 7. Bohrer nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernbrecher (g) in radialer und/oder axialer Richtung verstellbar ist. B. Bohrer nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnct, daß der Boden des Bohrerröhres Öffnungen (h) aufweist. g. Bohrer nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrer mit einem Verlängerungsstück (i) versehen ist, dessen Durchmesser kleiner ist als der des Bohrerrohres und das ebenfalls mit einer gewindeartigen rippenförmigen Erhöhung (k) versehen ist, die größer ist als die des Bohrerrohres und kontinuierlich in diese übergeht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR804314X | 1947-08-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE804314C true DE804314C (de) | 1951-04-19 |
Family
ID=9250660
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP8151D Expired DE804314C (de) | 1947-08-26 | 1948-10-02 | Bohrer mit Hartmetallschneiden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE804314C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2810566A (en) * | 1956-01-26 | 1957-10-22 | United States Steel Corp | Shield and feed control for mining machine of the screw auger type |
| US2831659A (en) * | 1954-05-13 | 1958-04-22 | Shell Dev | Earth coring apparatus |
| DE2808885A1 (de) * | 1978-03-02 | 1979-09-13 | Hawera Probst Kg Hartmetall | Gesteinsbohrer |
| DE3417399A1 (de) * | 1984-05-10 | 1985-11-14 | Karl Bauer Spezialtiefbau GmbH & Co KG, 8898 Schrobenhausen | Bohrschneide |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP8151D patent/DE804314C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2831659A (en) * | 1954-05-13 | 1958-04-22 | Shell Dev | Earth coring apparatus |
| US2810566A (en) * | 1956-01-26 | 1957-10-22 | United States Steel Corp | Shield and feed control for mining machine of the screw auger type |
| DE2808885A1 (de) * | 1978-03-02 | 1979-09-13 | Hawera Probst Kg Hartmetall | Gesteinsbohrer |
| DE3417399A1 (de) * | 1984-05-10 | 1985-11-14 | Karl Bauer Spezialtiefbau GmbH & Co KG, 8898 Schrobenhausen | Bohrschneide |
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