DE804468C - Herdeinsatz zum Verteilen und Stauen der Rauchgase - Google Patents

Herdeinsatz zum Verteilen und Stauen der Rauchgase

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DE804468C
DE804468C DEP24978D DEP0024978D DE804468C DE 804468 C DE804468 C DE 804468C DE P24978 D DEP24978 D DE P24978D DE P0024978 D DEP0024978 D DE P0024978D DE 804468 C DE804468 C DE 804468C
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DEP24978D
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Franz Lingnau
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24B—DOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B5/00—Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges
    • F24B5/06—Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges in or around ranges
    • F24B5/08—Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges in or around ranges around the baking oven
    • F24B5/087—Regulable circulation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electric Stoves And Ranges (AREA)

Description

  • Herdeinsatz zum Verteilen und Stauen der Rauchgase Die Erfindung bezieht sich auf eine in einem Herd einsetzbare Vorrichtung zum Verteilen und Stauen der Rauchgase bei Herden mit großer Flächenbeheizung, wie Herdplatten, Backöfen, Bügeleisenöfen, Leimöfen usw., bei denen die abziehenden Rauchgase gegen die zu beheizende Fläche geleitet bzw. gedrückt werden sollen. Dadurch wird eine weitgehende Ausnutzung der Rauchgaswärme erreicht.
  • Veranlassung für das Bedürfnis eines solchen Herdeinsatzes ist, daß beispielsweise die Backfähigkeit bei Küchenherden nicht immer den gestellten Anforderungen entspricht. weil der Kamin die um den Backofen herumgeleiteten Rauchgase auf dem kürzesten `Fege aus dem Abzugsraum unterhalb des Backofens abzieht und dadurch die untere Backraumfläche kaum oder zu wenig von den Rauchgasen beheizt wird. Es entsteht dann eine einseitige meist obere Übererwärmung, die zu ungleichmäßig gebackenem Gut führen muß. Selbst durch reichliche Brennstoffauflage, also ausreichende Erzeugung von Rauchgasen. kann ein solcher Zustand nicht gebessert werden. Ähnliche Nachteile zeigen sich auch bei anderen Herden. L m diesen Mangel zu beseitigen, wurde bekannterweise eine sogenannte Feuerzunge unterhalb der Nutzfläche, also des Backofenbodens, der Herdplatte usw., eingebaut, die die Verteilung und Stauung der Rauchgase be"virken sollte.' Solche Feuerzungen haben sich aber als ungenügend gezeigt, so daß der aufgezeigte Mangel wohl gemildert, aber mit dieser Anordnung nicht abgestellt werden konnte. Eine Lösung der damit gestellten Aufgabe einer günstigen Verteilung und Stauung der Rauchgase wird durch den Gegenstand der Erfindung erreicht.
  • Der Gegenstand der Erfindung besteht aus mehreren etwa strahlenförmig angeordneten und abgebogenen Leitplatten unterhalb der zu beheizenden Fläche. Ihre Anordnung bezweckt, die Heizgase in dem Abzugsraum auf die der Einströmungsseite gegenüberliegende Seite hinzuleiten und sie gegen die Heiznutzfläche zu führen, von hier aus dann in den an der Rückwand liegenden Teil des Abzugsraumes, so daß sie fast rechtwinklig strömen müssen und gleichzeitig gegen den zu beheizenden Boden geführt werden, von wo aus sie dann über die Abzugskammer von dem Kamin abgesaugt werden.
  • Gemäß der Erfindung ist jede der Leitplatten vorzugsweise auf zwei Drittel ihrer Länge und auf, ein Drittel ihrer Höhe abgeschrägt und am freien Ende in Richtung des Rauchgasstromes abgewinkelt. Die 1-löhen der einzelnen Platten untereinander sind verschieden abgestuft, wodurch eine zunehmende Stauung der Gase eintritt. Ein weiteres Merkmal der Erfindung bezieht sich auf die Regelbarkeit der Höhe jeder einzelnen Führungsplatte, wobei die Regelung über eine gemeinsame Achse mit Nockengliedern o. dgl. von außerhalb des Herdes erfolgen kann. Dazu bestehen die einzelnen Leitplatten vorzugsweise aus doppelwandigen Körpern oder aber aus einem oberen beweglichen, gleichlaufenden zweiten Teil, der senkrecht verschiebbar angebracht ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel an einem Küchenherd dargestellt, und es zeigt Abt). t einen Küchenherd im Längsschnitt, A11>. 2 einen Querschnitt nach Linie A-B in Abb. i und A11. 3 eine Ansicht einer Leitplatte.
  • Es sind bezeichnet: die Herdvorderwand mit a, die Seitenwände mit b, der Feuerrost mit c, der Kaminabzug mit d, der Rauchgasabzugsraum mit h, der sich über dem Backofen g unterhalb der Herdplatte i hinzieht, der seitlich am Backofen g angebrachte Sturzzug mit f, die Klappe am Kamin mit k, die bisher übliche Feuerzunge im unteren Rauchgaskanal mit l und der erfindungsgemäße Herdeinsatz mit m, ri, o.
  • Die Arbeitsweise des Herdeinsatzes ist folgende: Die aus dem Feuerraum c abgesaugten Rauchgase werden vom Kaminzug bei geschlossener Klappe k durch den Tiber den Backofen g verlaufenden Abzugsraum 1a, sodann durch den seitlich vom Backofen g angebrachten Abzugsaum f über den unterhalb des Backofens g befindlichen Abzugsraum e, in dem sich der Herdeinsatz mit den strahlenförmig angeordneten Leitplatten m, it, o befindet, gesaugt. Die :lnordnutig der bisher üblichen Feuerzunge l zeigt, daß der Rauchgasweg für eine genügende Verteilung und Stauung der Rauchgase gegen den Backofenhoden zu kurz ist. Eine Verlängerung desselben würde immer noch nicht den Erfolg haben, der durch die erfindungsgemäßen Leitplatten ni, ii, o dadurch erzielt wird, daß diese über den ganzen Raum verteilt sind. Jede dieser Platten ist auf etwa zwei Drittel ihrer Länge nach dem Plattenende zu um ein Drittel ihrer Höhe abgeschrägt. Ferner sind die einzelnen Plattenenden nach dem Strom der Rauchgase abgebogen; die Höhen der abgeschrägten Plattenteile sind gegeneinander abgestuft. Dadurch wird eine zunehmende Stauung durch die abgestufte freie Durchgangshöhe erreicht. Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung tritt auf dem Wege dieser stufenförmigen Stauung eine fast gleichmäßige Verteilung der Rauchgase ein, so daß sich diese gegen die zu beheizende Fläche, also hier den Backofenboden, voll auswirken können, ehe sie aus dem Abzugsraum e über den Abzugsraum d und das Ofenrohr zum Kamin hinausgesaugt werden. Bei Merströmen der Leitplatten werden die abziehenden Rauchgase an dein abgeschrägten Teil der Platten nt, n, o getrennt. Während ein Rauchgasteil unmittelbar durch die Durclitritte dem Abzug zuströmt, wird der um die Länge der Platte m strömende Teil zuerst in Richtung der Platte abgedrängt, um dann am Plattenende in Wirbelung abzureißen, ein Wirbelpolster für die über die Schrägfläche strömenden Gase bildend, die dadurch noch besser gegen die zu heizende Fläche gedrückt werden und so eine gleichmäßige und vollständige Erwärmung des Backofenbodens herbeigeführt wird. Es genügt im allgemeinen, wenn die in ihren Abbiegungen den jeweiligen Herdraum angepaßten Platten eingesetzt werden. Ihre Befestigung ist jedoch ohne weiteres möglich wie auch die Anordnung von äußeren Handhaben zu ihrer Einstellung. Zum Regeln und Verändern des oberen Durchlaßspaltes unterhalb der Heizfläche können die einzelnen Leitplatten in, it, o auch doppelwandig ausgebildet sein, dergestalt, daß der eine Teil, gegen den anderen senkrecht verschoben, den Durchlaßspalt verändern läßt. Es genügt dabei, wenn wenigstens ein oberer beweglicher, gleichlaufender zweiter Teil vorgesehen ist. Die Regelung und Einstellung der einzelnen Platten kann dabei über eine gemeinsame Achse mit Nockeiigliedern o. dgl. von außen erfolgen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Herdeinsatz zum Verteilen und Stauen der Rauchgase, gekennzeichnet durch mehrere unterhalb der Heizfläche liegende, zur Erhöhung der Stauwirkung in ihrem freien Abstand von der zu heizenden Fläche abgestufte, etwa in Art eines Strahlenbündels angeordnete Leitplatten m, n. o.
  2. 2. Herdeinsatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeiclinet, daß jede der Leitplatten vorzugsweise auf zwei Drittel ihrer Länge und um ein Drittel ihrer Höhe nach dem freien Ende hin abgeschrägt ist und zur Lenkung der Raucligasc vorzugsweise entsprechend der Stromrichtung im ersten Drittel und am freien Ende abgebogen ist.
  3. 3.Ilerdeinsatz nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch Verstellorgane, mittels welcher die Leitplatten von außen eingestellt werden können.
  4. 4. Herdeinsatz nach den .-@nspriichen i bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Leitplatten (m, ii, o) auf einer Achse derart angeordnet sind, daß sie einzeln oder gemeinsam mittels einer außenliegenden Handhabe vorzugs--,x-eise über Nockenglieder in der 11ölie verstellbar sind.
  5. 5. Herdeinsatz nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des Durchlaßspaltes bei jeder der einzelnen Leitplatten durch einen in der Höhe einstellbaren gleichlaufenden Teil regelbar ist.
DEP24978D 1948-12-16 1948-12-16 Herdeinsatz zum Verteilen und Stauen der Rauchgase Expired DE804468C (de)

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