DE80471C - - Google Patents

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DE80471C
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eccentric disks
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D45/00Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
    • B65D45/02Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface
    • B65D45/04Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface comprising U-shaped or bifurcated members coacting with containers these members remaining connected with the closure and with the container when the container is open, e.g. pivoted bails
    • B65D45/06Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface comprising U-shaped or bifurcated members coacting with containers these members remaining connected with the closure and with the container when the container is open, e.g. pivoted bails associated with toggle levers, e.g. swing stopper arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Table Devices Or Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
PAUL OPITZ in BERLIN. Flaschenverschlufs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. April 1894 ab.
Mit diesem Flaschenverschlufs wird bezweckt, eine Flasche, einen Krug oder dergl. Behälter auf das Bequemste, Leichteste und mit möglichster Schnelligkeit zu schliefsen oder zu öffnen. Zur Erreichung dieses Zweckes ist die Einrichtung getroffen, dafs der Bügel, mit welchem der Pfropfen fest verbunden ist, durch ein im Flaschenkopf drehbar gelagertes Excenterscheibenpaar auf- und niederbewegt und behufs Aushebens oder Einführens des Pfropfens in die Flaschenmündung durch einen den Flaschenkopf von hinten umfassenden Bügel vorübergehend festgehalten wird, um ein Hinoder Herschwingen des Bügels herbeizuführen. Das Excenterscheibenpaar wirkt hierbei derart, dafs beim Oeffnen des Verschlusses anfänglich ein freies Anheben des Pfropfens ohne Mitwirkung des hinteren Bügels und dann ein durch letzteren bedingtes seitliches Ausheben stattfindet, wonach ein freies, gemeinsames Umlegen des ganzen Verschlufsmechanismus um die Excenterscheibenachsen nach der hinteren Seite erfolgt, während beim Schliefsen der ganze Mechanismus um die Achsen der Excenterscheiben frei von hinten nach oben gedreht wird, wonach beim Weiterdrehen des bügeiförmigen Handhebels nach vorn und unten der Pfropfenverschlufsbügel durch den sich jetzt wieder an die Flasche anlegenden hinteren Bügel festgehalten wird, so dafs derselbe von den Excenterscheiben beim Weiterdrehen in bestimmt vorgeschriebener Richtung zurückgeschwungen, dann von der Rückseite her in die Flaschenmündung eingeführt und endlich mitsammt dem Pfropfen in vom hinteren Bügel freier Bewegung nach unten in seine Verschlufsstellung gebracht wird.
In den Fig. 1 bis 4 der Zeichnung ist ein solcher Flaschenverschlufs dargestellt.
Fig. ι zeigt den Flaschenverschlufs ganz geschlossen, Fig. 2 denselben ganz geöffnet. Die in Fig. 2 punktirt dargestellte Stellung der Verschlufstheile zeigt den Augenblick des Aushebens des Pfropfens unter Mitwirkung des hinteren Bügels, während Fig. 3 die Stellung der Verschlufstheile in dem Augenblick veranschaulicht, wo der Pfropfen unter dem Einflufs des hinteren Bügels seine Bewegung zur Flaschenmündung hin beginnt.
Der Pfropfen α sitzt fest an dem Bügel b. Derselbe kann eine beliebige geeignete Form haben und aus beliebigem Material hergestellt sein. Am besten wird derselbe in bekannter Weise aus einem festen Pfropfenkörper und einem Gummiring c zusammengesetzt. . Die beiden Excenterscheiben d sind mit ihren Zapfen e in entsprechenden Löchern des Flaschenkopfes drehbar gelagert. Die Pfropfenbügel b sind mit Augen b1 versehen, welche die Excenterscheiben d drehbar umfassen. Die Drehung der Excenterscheiben erfolgt mittelst eines daran angreifenden Handhebels odei Bügels f, dessen beide Endlagen durch den Flaschenkörper bestimmt werden, wie die Fig. 1 und 2 zeigen. Oberhalb der Augen b1 ist in die beiden Arme des Pfropfenbügels b ein Bügel g lose eingehängt, so dafs derselbe frei herabhängt, wenn sonst die Flaschenform dies gestattet, wie z. B. aus Fig. 2 zu ersehen ist.
Der Mechanismus wirkt nun wie folgt:
Wird bei verschlossener Flasche der Bügel_/ angehoben, so heben die Excenter d den Pfropfenbügel empor und schwingen seine beiden Arme so weit nach vorn, dafs der Bügel g
zum Anliegen an die Flasche kommt und der Pfropfenbügel in den Punkten gl von dem Bügel festgehalten wird. Bei der weiteren Drehung des Bügels f und der Excenter d erfolgt nun ein Schwingen des Pfropfenbügels um die Punkte g1. Da nun diese vorübergehend als Drehzapfen wirkenden Punkte gl gleichzeitig mit nach oben bewegt werden, weil die Excenterwirkung sich auch in dem weiteren Emporheben des Pfropfens äufsert, so wird durch diese doppelte Bewegung des Pfropfenbügels ein seitliches Herausheben des Pfropfens aus der Flaschenmündung bewirkt, wie aus der. in den punktirten Linien der Fig. 2 dargestellten Stellung der Verschlufstheile ersichtlich ist. Nachdem so der Pfropfen ganz aus der Flaschenmündung herausgehoben ist, wird dieselbe durch fortgesetztes Drehen der Verschlufstheile nach hinten und unten in üblicher Weise ganz freigelegt, bis die Stellung Fig. 2 erreicht ist und der Flascheninhalt ausgegossen werden kann.
Damit der Pfropfenbügel b hierbei am Bügel/ mitgenommen wird, kann an einem Arm desselben ein Wulst mit Vertiefung b'1 'angebracht sein, in welch letztere der betreffende Bügelarm einschnappt. In dieser Stellung ist demnach der Bügel mit den Excenterscheiben gekuppelt und findet von da ab ein gemeinsames Drehen dieser Theile nach hinten und unten statt. Desgleichen dient diese gekuppelte Stellung dazu, den gesammten Mechanismus wieder so weit emporzuheben, bis der Bügel g an den Flaschenkopf zum Anliegen kommt, wie Fig. 3 zeigt, in welcher Stellung der Pfropfenbügel b festgehalten wird, so dafs die Excenter zu wirken beginnen können. Dieselben schwingen nun den Pfropfenbügel in umgekehrter Richtung wie beim Ausheben um die Punkte g1, führen ihn zur Flaschenmündung hernieder und da gleichzeitig die Punkte gl mit herabbewegt werden, wird der Pfropfen in umgekehrter Richtung auf demselben Wege wie beim Oeffnen in die Flaschenmündung eingeführt und durch die Weiterbewegung des Bügels f und der Excenter d in die Stellung Fig. ι fest in dieselbe eingedrückt und so die Flasche verschlossen. Die ' Excenter werden hierbei etwas über die Mittelstellung hinweggedreht und so die Verschlufsstellung gesichert.
Anstatt des von einer Seite den Flaschenkopf ganz umfassenden beweglichen Bügels g können am Pfropfenbügel b auch zwei Nasen g2 angeordnet sein, wie die Fig. 5 und 6 zeigen, welche sich in den beiden in Fig. 2 und 3 veranschaulichten Stellungen der Verschlufstheile, ähnlich wie der Bügel g, gegen den Flaschenkörper stützen. Diese Stützpunkte wirken nun in gleicher Weise wie die Punkte g1 vorübergehend als Drehpunkte, um das Herausheben des Pfropfens aus der Flaschenmündung bezw. das Einführen desselben in letztere zu bewerkstelligen.
. Bei dieser Ausführungsform des Pfropfenverschlusses ist auch eine andere Form des mit Vertiefungen &2 versehenen Wulstes auf dem Pfropfenbügel b veranschaulicht, und zwar sind hier einfach zwei Erhöhungen b3 angeordnet , zwischen welche der Bügel f einschnappt, um den Bügel b beim Zurücklegen in die Stellung Fig. 2 oder beim Emporheben aus derselben, Fig. 3, mitnehmen zu können.
Die Formen der einzelnen Theile können leicht den Formen der zu verschliefsenden Flaschen oder dergl. Behälter angepafst werden. Auch kann eins der Excenter mit einem besonderen Hebel oder Handgriff zum Drehen versehen werden, so dafs das Oeffnen und Schliefsen von dieser einen Stelle aus erfolgt. Hierdurch ist ermöglicht, dafs selbst ein Kind den Verschlufs mit Leichtigkeit öffnen und schliefsen kann. .
Diese Flaschenverschlüsse eignen sich besonders für Mineralwasserflaschen, da der Verschlufs mit denkbarster Schnelligkeit und ohne nennenswerthe Kraftanstrengung bewerkstelligt werden kann und dabei wegen der selbstthätigen Führung des Verschlufspfropfens irgend welche Aufmerksamkeit nicht aufgewendet zu werden braucht.
Als besonderer Vortheil dieses Verschlusses ist noch anzuführen, dafs durch die Bewegung der Excenter aus ihrer Verschlufsstellung, Fig. ι, ein ganz allmäliges Lüften des Pfropfens erfolgt, so dafs man die überflüssige Kohlensäure in bequemster Weise abzischen lassen kann, ohne das Geringste an Flüssigkeit zu verlieren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Flaschenverschlufs, dadurch gekennzeichnet, dafs der Pfropfenbügel von Excenterscheiben (d) bethätigt und während des Aushebens und Einführens des Pfropfens mittelst einer Hemmung (g g1) am Flaschenkörper vorübergehend festgehalten wird, so dafs bei nunmehriger Drehung der Excenterscheiben ein Ausschwingen und gleichzeitiges Emporheben bezw. Niedergehen des Pfropfenbügels bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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