DE804811C - Schiebetuer, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge - Google Patents

Schiebetuer, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge

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Publication number
DE804811C
DE804811C DEP6932A DEP0006932A DE804811C DE 804811 C DE804811 C DE 804811C DE P6932 A DEP6932 A DE P6932A DE P0006932 A DEP0006932 A DE P0006932A DE 804811 C DE804811 C DE 804811C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
lever
tip
rail vehicles
sliding door
Prior art date
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Expired
Application number
DEP6932A
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhold Voester
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH
Original Assignee
Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D19/00Door arrangements specially adapted for rail vehicles
    • B61D19/003Door arrangements specially adapted for rail vehicles characterised by the movements of the door
    • B61D19/005Door arrangements specially adapted for rail vehicles characterised by the movements of the door sliding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Die Erfindung befaßt sich mit einer insbesondere für Schienenfahrzeuge bestimmten Schiebetür, und zwar betrifft sie eine Einrichtung, die dazu dient, die Tür in eine Zwischenstellung etwa auf halbem Wege der Tür festzustellen. Sie eignet sich besonders auch für mehrflügelige Türen, deren Türtafeln in einer Richtung bewegt werden. Solche Türen sind unter dem Sammelbegriff Teleskoptüren bekannt. Bei der Erfindung ist es gleichgültig, ob die Türen in geschlossener Türstellung parallel zueinander angeordnet sind oder ob eine der Türtafeln vor der Offnungsbew egung zunächst parallel zu der anderen Türtafel eingeschwenkt werden muß.
  • Zur Durchführung der Erfindung ist es notwendig, daß die Schiebetüren mit einer vom Griff bewegten Riegelstange, deren Spitze oben aus der Tür hervortritt und mit entsprechenden Rasten zusammenarbeitet, versehen sind. Entsprechend der Anordnung der Rasten sind Zwischenstellungen vorgesehen. Es handelt sich nun darum, daß diese Rasten nach Wahl wirksam werden können oder auszuschalten sind. Die Erfindung stellt eine Lösung für solche ausschaltbaren Rasten dar. Die Einrichtung ist besonders vorteilhaft bei breiten Türen, die in ganz geöffnetem Zustand ein großes Türportal freigeben. Bei Verwendung der Türen für Fahrzeuge ist es je nach der Verkehrsdichte günstig, entweder das ganze Portal auszunutzen oder nur einen Teil desselben freizugeben. In der kalten Jahreszeit wird mit Rücksicht auf die Heizung des Fahrzeuges eine halb geöffnete Tür wünschenswert sein. Für solche Fälle soll die vorliegende Erfindung Verwendung finden.
  • Die Erfindung besteht .darin, daß eine Rast für eine nicht voll geöffnete Türstellung von einem Hebel verdeckbar ist, so daß die Riegelspitze nicht einrasten kann und über die Rast hinweggleitet. Der Hebel zur Verdeckung der Rast ist derartig gestaltet, daß in seiner eingelegten Stellung die Riegelspitze in ihrer Bewegung in keiner Richtung angehalten wird. In dieser Stellung, d. h. bei verdeckter Rast, muß der Hebel daher im Bereich der Riegelspitzenbahn mit schrägen Flächen versehen werden, an denen die Riegelspitze keinen Halt finden kann.
  • Der drehbar angeordnete Hebel dient bei Freigabe der Rast, d. h. in der ausgeschwenkten Lage, als Bewegungsbegrenzung, wobei er gegebenenfalls mit einem elastischen Puffer zusammenarbeiten kann. Es ist zweckmäßig, daß der Hebel an seinem freien Ende mit einem Anschlag versehen wird, der an einem festen Widerlager am Türrahmen o. dgl. anschlägt.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Ansicht einer Türecke mit der Spitze der Riegelstange und mit einer Rast, Abb. 2 eine Rast, die als Zwischenstellung etwa in der Mitte des Türweges angebracht ist, in der Stellung, in der die Türbahn nicht gespert wird, Abb. 3 die Rast nach Abb. 2 in Sperrstellung.
  • In der Abb. i ist die Türecke i am Laufwerk 2 an der Rolle 3 hängend angebracht. Die angedeutete Riegelstange 4 besitzt die Riegelstangenspitze 5, die hinter der Rast 6 eingreift. Durch Betätigen des nichtgezeichneten Handgriffes bewegt sich die Riegelstangenspitze 5 nach unten, und die Tür kann aufgeschoben werden. Sie gelangt auf ihrem Weg an die in der Abb. 2 gezeichnete Rast 12. Die Riegelstangenspitze 5 wird an der schrägen Fläche 7 herabgleiten und ohne Hemmutig. über die Türstellung hinwegbewegt werden köpnenJ Wenn der Hebel 8, der bei 9 drehbar gelagert und beispielsweise mit einem bei dei 7 Eisenbahn üblichen Vierkantschlüssel in Pfeilrichtuhe-; verdreht ist, in die ausgeschwenkte Lage (Abb. 3) gebracht wurde, ist eine Rast entstanden. Der Hebel 8 liegt nun .dem Puffer io im Weg und dient so als Anschlag für die Begrenzung des Türweges.
  • Der Hebel 8 hat beim Stoß eine verhältnismäßig große Belastung auszuhalten und würde trotz des elastischen Puffers io leicht zerstört werden. Aus diesem Grunde besitzt er eine Nase i i, die an dem Lagerblech 13 oder an dem Türrahmen anschlägt. Der Stoß wird so auf das Lagerblech 13 übertragen und der Hebel 8 selbst entlastet. Eine Zerstörung des Hebels und seiner Lagerung ist ausgeschlossen. Das Lagerblech 13 kann leicht entsprechend stark ausgebildet werden. Auf diese Weise sind Zerstörungen an den Rastorganen nicht zu befürchten. Die Inbetriebnahme der Zwischenstellung kann nur durch das Bahnpersonal erfolgen, so daß Spielereien mit eventuellen Unfallfolgen seitens der Fahrgäste ausgeschlossen sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schiebetür, insbesondere für Schienenfahrzeuge, mit einer vom Griff aus bewegten Riegelstange, deren Spitze oben aus der Tür hervortritt und mit entsprechenden Rasten am Laufwerk der Tür zusammenarbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rast (i2) für eine nicht voll geöffnete Türstellung von einem Hebel (8) verdeckbar ist, so daß die Spitze (5) dann nicht einrastet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (8) in der ausgeschwenkten Stellung (Abb. 3) bei Freigabe der Rast (i2) als Bewegungsbegrenzung für die gegebenenfalls mit einem elastischen Puffer (io) ausgerüstete Türtafel dient.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (8) eine Nase (i i) besitzt, die sich in ausgeschwenkter Stellung des Hebels (8) gegen ein festes Widerlager (Lagerblech 13) am Türrahmen oder am Laufwerk (2) legt.
DEP6932A 1948-10-02 1948-10-02 Schiebetuer, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge Expired DE804811C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011117792A1 (de) * 2011-11-05 2013-05-08 Volkswagen Aktiengesellschaft Kraftfahrzeug mit einer durch zumindest zwei Schiebetüren verschließbaren Einstiegsöffnung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011117792A1 (de) * 2011-11-05 2013-05-08 Volkswagen Aktiengesellschaft Kraftfahrzeug mit einer durch zumindest zwei Schiebetüren verschließbaren Einstiegsöffnung

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