DE804873C - Federorgan mit parallelen Endflaechen - Google Patents

Federorgan mit parallelen Endflaechen

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Publication number
DE804873C
DE804873C DEP20798A DEP0020798A DE804873C DE 804873 C DE804873 C DE 804873C DE P20798 A DEP20798 A DE P20798A DE P0020798 A DEP0020798 A DE P0020798A DE 804873 C DE804873 C DE 804873C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
end faces
elements
organ
wound
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Expired
Application number
DEP20798A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Heinrich Fritz Juergens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Publication date
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Publication of DE804873C publication Critical patent/DE804873C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F1/00Springs
    • F16F1/02Springs made of steel or other material having low internal friction; Wound, torsion, leaf, cup, ring or the like springs, the material of the spring not being relevant

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Federorgan mit parallelen Endflächen.
Federorgane dieser Art finden Anwendung, wenn es erforderlich ist, einen Federdruck nicht stellenweise, sondern mehr oder weniger über die Oberfläche verteilt auszuüben. Dies ist z. B. der Fall, wenn mit Hilfe eines Federorgans das axiale Spiel aus einer Welle gedrückt werden muß. Zur Vermeidung unerwünschter Wirkungen muß hierbei die
ίο Resultante der vom Federorgan ausgeübten Kräfte etwa in der Mittellinie der Welle liegen. Zu diesem Zweck ist es erforderlich, die erwähnten Kräfte über einen konzentrisch mit der Welle liegenden Kreis einigermaßen zu verteilen.
Ein bekanntes Federorgan mit parallelen Endflächen besteht aus einer Schraubenfeder, deren beide an den Enden liegende Windungen je eine besondere Form haben. Dieses Organ entspricht nicht immer den gestellten Anforderungen. Namentlich ist eine gute Verteilung der Federkräfte bei verschiedenen Eindrückungen der Feder nicht möglich. Ein weiteres bekanntes Federorgan mit parallelen Endflächen ist in Form eines Federrings ausgebildet. Dieses Organ besteht im wesentlichen aus einer flachen Platte, in der radiale Einschnitte angebracht sind. Die zwischen diesen Einschnitten liegenden Teile sind aus der Plattenfläche gebogen und dienen als Federelemente. Bei dieser Bauart läßt sich infolge der geringen Länge der Federelemente eine kleine Steifheit schwer verwirklichen. Außerdem tritt bei Überlastung bald eine Formänderung oder sogar Bruch eines oder mehrerer der Federelemente ein, woraus sich eine Änderung der federnden Eigenschaften des Federrings ergibt.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Federorgan mit parallelen Endflächen, bei dem die Nachteile der bekannten Bauart nicht auftreten und folglich gleichzeitig andere Vorteile erzielt werden können. Nach der Erfindung ist das Federorgan aus wenigstens drei gleichförmigen, schraubenförmig gewickelten Federelementen zusammengesetzt, die koaxial, aber in Stellungen, die zueinander um die Schraubenachse über Winkel größer als 900 gedreht sind, derart angeordnet sind, daß die Enden in zwei Ebenen senkrecht zur Schraubenachse liegen. Die Federwirkung wird daher in wenigstens drei um die Schraubenachse liegende· Punkte übertragen. ; Dies bleibt der Fall bei jeder zulässigen Ein- j
drückung des Federorgans. Eine besondere Form I der an den Enden liegenden Windungen ist überflüssig. Durch eine symmetrische Anordnung kann man die Resultante der Federkräfte in die Schraubenachse fallen lassen.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Fig. ι zeigt ein erfindungsgemäß ausgebildetes Federorgan, dessen Länge größer ist als sein Durchmesser; in Ϊ
as Fig. 2 ist ein weiteres Federorgan nach der Er- ! findung dargestellt, dessen Länge kleiner ist als ein Viertel seines Durchmessers. :
Ein Federorgan der in Fig. 1 dargestellten Art j besteht aus drei schraubenförmig linksgewundenen Elementen 1, 2, 3 aus Federstahldraht, welche kon- j zentrisch derart angeordnet sind, daß ihre Enden ! in zwei Ebenen senkrecht zur Schraubenachse 4 , liegen. Sie sind zueinander um die Achse über Winkel von 1200 gedreht. Drei rechtsgewundene Schraubenfedern 5, 6 und 7 mit etwas kleinerem Durchmesser sind auf gleiche Weise wie die Federn 1, 2 und 3 konzentrisch zu letzteren angeordnet. Es hängt nun jeweils ein Ende eines linksgewundenen Elementes mit einem in derselben Endfläche liegenden Ende eines rechtsgewundenen EIe- j mentes zusammen. So schließt das Element 1 an dem Element 7 in der in der Oberfläche liegenden Stelle 8 an. Das ganze Federorgan kann auf diese Weise aus einem Federstälildrahtstück angefertigt sein. Bei Eindrückung infolge einer Kraft in Richtung der Schraubenachse bleiben die von den anschließenden Enden der Federelemente definierte Ober- und Unterfläche des Organs parallel zueinander.
Das in Fig. 2 dargestellte Federorgan hat die Form eines Federrings und kann zur Beseitigung | eines axialen Spiels aus einer Welle verwendet werden. Es ist aus drei aus Federplatten angefertigten Teilen aufgebaut, die je eine etwa V-förmige Gestalt haben und als Federelemente dienen. Dieser Federring ist aus drei linksgewundenen und drei rechtsgewundenen Federelementen 20 bis 22 bzw. 23 bis 25 zusammengesetzt. Jedes Element erstreckt sich über ein Drittel des Kreisumfangs. Das Federorgan ist dadurch zu einer Einheit zusammengefaßt, daß an drei Stellen jeweils ein Ende eines links- und eines rechtsgewundenen Elementes an der Bodenplatte befestigt ist. Dadurch, daß die Federelemente tangential angeordnet sind, können sie bei gleichen Abmessungen des Federringes größer sein als bei der bekannten Bauart. Auf diese Weise kann gewünschtenfalls eine geringe Steifheit erzielt werden, wobei Überlastung nicht so schnell auftritt. Bei dem Federring nach Fig. 2 kommen bei Überlastung sämtliche Federelemente aufeinander zu liegen, so daß der Federring bei noch größerer Belastung nicht weiter verformt wird. Eine dauernde Formänderung bzw. ein Bruch der Federelemente ist auf diese Weise ausgeschlossen.
Das beschriebene Federorgan ist auch vorteilhaft zur Herstellung eines elektrischen Kontaktes zwischen beiderseits des Organs liegenden Einzelteilen verwendbar.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Federorgan mit parallelen Endflächen, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens drei gleichförmige, schraubenförmig gewickelte Federelemente koaxial in zueinander um die Schraubenachse über Winkel größer als 900 gedrehten Stellungen derart angeordnet sind, daß ihre Enden in zwei Ebenen senkrecht zur Schraubenachse liegen.
2. Federorgan nach Anspruch 1, das aus wenigstens drei linksgewundenen und einer gleich großen Anzahl von rechtsgewundenen drahtförmigen Federelementen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente aus einem durchlaufenden Draht bestehen, wobei jeweils ein links- und ein rechtsgewundenes Element mittels einer in einer der beiden Endflächen liegenden Schleife miteinander zusammenhängen.
3. Federelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer Höhe, die kleiner ist als ein Viertel seines Durchmessers, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Element sich über nicht mehr als einen halben Kreisumfang erstreckt und daß die links- und rechtsgewickelten Elemente gemeinsame in einer der Endflächen liegende Teile besitzen, die zur Montage des Organs dienen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 422 4.51
DEP20798A 1945-05-02 1948-11-05 Federorgan mit parallelen Endflaechen Expired DE804873C (de)

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GB (1) GB611449A (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3263982A (en) * 1964-06-03 1966-08-02 Chrysler Corp Beam spring
GB2241754B (en) * 1990-03-06 1993-12-01 Sanko Senzai Kogyo Kk Clutch device

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BE458678A (de)
GB611449A (en) 1948-10-29
FR926157A (fr) 1947-09-23

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