DE804873C - Federorgan mit parallelen Endflaechen - Google Patents
Federorgan mit parallelen EndflaechenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F1/00—Springs
- F16F1/02—Springs made of steel or other material having low internal friction; Wound, torsion, leaf, cup, ring or the like springs, the material of the spring not being relevant
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Federorgan mit parallelen Endflächen.
Federorgane dieser Art finden Anwendung, wenn
es erforderlich ist, einen Federdruck nicht stellenweise, sondern mehr oder weniger über die Oberfläche
verteilt auszuüben. Dies ist z. B. der Fall, wenn mit Hilfe eines Federorgans das axiale Spiel
aus einer Welle gedrückt werden muß. Zur Vermeidung unerwünschter Wirkungen muß hierbei die
ίο Resultante der vom Federorgan ausgeübten Kräfte
etwa in der Mittellinie der Welle liegen. Zu diesem Zweck ist es erforderlich, die erwähnten Kräfte
über einen konzentrisch mit der Welle liegenden Kreis einigermaßen zu verteilen.
Ein bekanntes Federorgan mit parallelen Endflächen besteht aus einer Schraubenfeder, deren
beide an den Enden liegende Windungen je eine besondere Form haben. Dieses Organ entspricht nicht
immer den gestellten Anforderungen. Namentlich ist eine gute Verteilung der Federkräfte bei verschiedenen
Eindrückungen der Feder nicht möglich. Ein weiteres bekanntes Federorgan mit parallelen
Endflächen ist in Form eines Federrings ausgebildet. Dieses Organ besteht im wesentlichen aus einer
flachen Platte, in der radiale Einschnitte angebracht sind. Die zwischen diesen Einschnitten liegenden
Teile sind aus der Plattenfläche gebogen und dienen als Federelemente. Bei dieser Bauart läßt sich infolge
der geringen Länge der Federelemente eine kleine Steifheit schwer verwirklichen. Außerdem
tritt bei Überlastung bald eine Formänderung oder sogar Bruch eines oder mehrerer der Federelemente
ein, woraus sich eine Änderung der federnden Eigenschaften des Federrings ergibt.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Federorgan mit parallelen Endflächen, bei dem die
Nachteile der bekannten Bauart nicht auftreten und folglich gleichzeitig andere Vorteile erzielt werden
können. Nach der Erfindung ist das Federorgan aus wenigstens drei gleichförmigen, schraubenförmig
gewickelten Federelementen zusammengesetzt, die koaxial, aber in Stellungen, die zueinander um die
Schraubenachse über Winkel größer als 900 gedreht sind, derart angeordnet sind, daß die Enden in zwei
Ebenen senkrecht zur Schraubenachse liegen. Die Federwirkung wird daher in wenigstens drei um
die Schraubenachse liegende· Punkte übertragen. ; Dies bleibt der Fall bei jeder zulässigen Ein- j
drückung des Federorgans. Eine besondere Form I der an den Enden liegenden Windungen ist überflüssig.
Durch eine symmetrische Anordnung kann man die Resultante der Federkräfte in die Schraubenachse
fallen lassen.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Fig. ι zeigt ein erfindungsgemäß ausgebildetes Federorgan, dessen Länge größer ist als sein Durchmesser;
in Ϊ
as Fig. 2 ist ein weiteres Federorgan nach der Er- !
findung dargestellt, dessen Länge kleiner ist als ein Viertel seines Durchmessers. :
Ein Federorgan der in Fig. 1 dargestellten Art j besteht aus drei schraubenförmig linksgewundenen
Elementen 1, 2, 3 aus Federstahldraht, welche kon- j
zentrisch derart angeordnet sind, daß ihre Enden ! in zwei Ebenen senkrecht zur Schraubenachse 4 ,
liegen. Sie sind zueinander um die Achse über Winkel von 1200 gedreht. Drei rechtsgewundene
Schraubenfedern 5, 6 und 7 mit etwas kleinerem Durchmesser sind auf gleiche Weise wie die
Federn 1, 2 und 3 konzentrisch zu letzteren angeordnet. Es hängt nun jeweils ein Ende eines linksgewundenen
Elementes mit einem in derselben Endfläche liegenden Ende eines rechtsgewundenen EIe- j
mentes zusammen. So schließt das Element 1 an dem Element 7 in der in der Oberfläche liegenden
Stelle 8 an. Das ganze Federorgan kann auf diese Weise aus einem Federstälildrahtstück angefertigt
sein. Bei Eindrückung infolge einer Kraft in Richtung der Schraubenachse bleiben die von den anschließenden
Enden der Federelemente definierte Ober- und Unterfläche des Organs parallel zueinander.
Das in Fig. 2 dargestellte Federorgan hat die Form eines Federrings und kann zur Beseitigung |
eines axialen Spiels aus einer Welle verwendet werden. Es ist aus drei aus Federplatten angefertigten
Teilen aufgebaut, die je eine etwa V-förmige Gestalt haben und als Federelemente dienen. Dieser
Federring ist aus drei linksgewundenen und drei rechtsgewundenen Federelementen 20 bis 22 bzw.
23 bis 25 zusammengesetzt. Jedes Element erstreckt sich über ein Drittel des Kreisumfangs. Das Federorgan
ist dadurch zu einer Einheit zusammengefaßt, daß an drei Stellen jeweils ein Ende eines links-
und eines rechtsgewundenen Elementes an der Bodenplatte befestigt ist. Dadurch, daß die Federelemente
tangential angeordnet sind, können sie bei gleichen Abmessungen des Federringes größer sein als bei der
bekannten Bauart. Auf diese Weise kann gewünschtenfalls eine geringe Steifheit erzielt werden,
wobei Überlastung nicht so schnell auftritt. Bei dem Federring nach Fig. 2 kommen bei Überlastung
sämtliche Federelemente aufeinander zu liegen, so daß der Federring bei noch größerer Belastung
nicht weiter verformt wird. Eine dauernde Formänderung bzw. ein Bruch der Federelemente ist auf
diese Weise ausgeschlossen.
Das beschriebene Federorgan ist auch vorteilhaft zur Herstellung eines elektrischen Kontaktes
zwischen beiderseits des Organs liegenden Einzelteilen verwendbar.
Claims (3)
1. Federorgan mit parallelen Endflächen, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens drei
gleichförmige, schraubenförmig gewickelte Federelemente koaxial in zueinander um die
Schraubenachse über Winkel größer als 900 gedrehten Stellungen derart angeordnet sind, daß
ihre Enden in zwei Ebenen senkrecht zur Schraubenachse liegen.
2. Federorgan nach Anspruch 1, das aus wenigstens drei linksgewundenen und einer
gleich großen Anzahl von rechtsgewundenen drahtförmigen Federelementen besteht, dadurch
gekennzeichnet, daß die Elemente aus einem durchlaufenden Draht bestehen, wobei jeweils
ein links- und ein rechtsgewundenes Element mittels einer in einer der beiden Endflächen liegenden
Schleife miteinander zusammenhängen.
3. Federelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer Höhe, die kleiner ist
als ein Viertel seines Durchmessers, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Element sich über nicht
mehr als einen halben Kreisumfang erstreckt und daß die links- und rechtsgewickelten Elemente
gemeinsame in einer der Endflächen liegende Teile besitzen, die zur Montage des Organs
dienen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 422 4.51
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE611449X | 1945-05-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE804873C true DE804873C (de) | 1951-05-04 |
Family
ID=3875311
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP20798A Expired DE804873C (de) | 1945-05-02 | 1948-11-05 | Federorgan mit parallelen Endflaechen |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| BE (1) | BE458678A (de) |
| DE (1) | DE804873C (de) |
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| GB (1) | GB611449A (de) |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
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| GB2241754B (en) * | 1990-03-06 | 1993-12-01 | Sanko Senzai Kogyo Kk | Clutch device |
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0
- BE BE458678D patent/BE458678A/xx unknown
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1946
- 1946-04-30 GB GB12992/46A patent/GB611449A/en not_active Expired
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-
1948
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| GB611449A (en) | 1948-10-29 |
| FR926157A (fr) | 1947-09-23 |
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