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Vorrichtung zum Vereinzeln mehrschichtiger Papierschläuche Zusatz
zum Patent 800 930 Gegenstand des I-fauptl)atelltes ist eine Nurrichtung zum Vereinzeln
mell rschichtiger Papierschläuche von einem schräg gestellten Stapel wobei Sauger
an den beiden oberen Ecken des untersten Papierschlauches angreifen. schwenkbare
Trennfinger die Abtrennung des abgesaugten Schlauches vom Stapel fortsetzen und
ein nachfolgendes Fördersegment den abgetrennten Schlauch der Förderwalze zuführt.
Während des Abziehens des untersten Papierschlauches wird der Stapel vorteilhaft
mittels Platten o. dgl. so abgestützt, daß der Stapeldruck auf den abziehenden Papierschlauch
verringert wird und dieser daher leicht abgezogen werden kann.
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Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die Vorrichtung des Hauptpatentes
in Richtung einer größeren Betriebssicherheit weiter auszubauen.
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Gleichzeitig soll auch das Anwendungsgebiet der \orriclltung auf Papierschläuche
jeder Art, Kartons u.dgl. erweitert werden, und wo im folgenden von Schlauch oder
Schläuchen gesprochen wird, gilt dies sinngemäß auch für andere Werkstücke, die
voll einem schräg gestellten Stapel vereinzelt werden sollen.
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Die Erfilldung besteht im wesentlichen darin, daß die an den oberen
Ecken des untersten Papierschlauches angrei fenden Sauger derart schwenkbar angeordnet
sind, daß ihre Schwenkbahn im wesentlichen mit der Bewegungslahn gleichläuft, die
die Voll den Saugern erfaßten Ecken beim Abbiegen durchlaufen. Diese besondere Anordnung
der Sauger kann dadurch erreicht werden, daß die Schwenk-
achsen
der die Sauger tragenden Schwenkhebel in einem spitzen Winkel zur Auflagefläche
des Stapels geneigt werden. Der Vorteil einer solchen Anordnung der Sauger liegt
vor allem darin, daß diese die Schlauchecken absaugen können, ohne daß sie hierbei
eine zusätzliche Gleitbewegung auf dem Papier zu machen brauchen. Ein vorzeitiges
Abreißen der Sauger von den angesaugten Schlauchecken wird damit weitgehend vermieden;
die Betriebssicherheit wird also wesentlich erhöht.
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Ferner erlauben die mit den Saugern gleichlaufenden Wege der abgeknickten
Ecken des Schlauches, daß der Schlauch wesentlich weiter als bisher vom Stapel abgesaugt
werden kann, so daß die den abgesaugten Schlauch vom Stapel weiter trennenden Trennfinger
nicht mehr beweglich, sondern starr mit dem zur Zuführung des Schlauches nach der
Förderwalze dienenden Fördersegment verbunden werden können.
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Weiter empfiehlt es sich, die an den freien Enden der Schwenkhebel
angebrachten Sauger für sich nochmals schwenkbar in den Hebelenden zu lagern.
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Die hierdurch mögliche zusätzliche Schwenkbewegung der Sauger gestattet
ein Herausschwenken derselben aus der Bahn des abgesaugten Schlauches.
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Die nachfolgenden Trennfinger können auf diese Weise den abgesaugten
Schlauch weiter vom Stapel abtrennen, ohne daß eine Knickung des Schlauches zwischen
Förderwalze und Saugern am Angriffspunkt der Trennfinger eintritt, was sich fördernd
auf ein ruhiges und gleichmäßiges Wegziehen des untersten Schlauches und damit auch
auf eine ruhige Lage des ganzen Schlauchstapels auswirkt.
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Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung wird die obere Stapelkante
durch bewegliche Stapelanschläge abgestützt, wobei die Abstützung im Augenblick
des Absaugens der ganzen vorderen Schlauchkante kurzzeitig unterbrochen wird. Infolge
der Abstützung durch die Stapelanschläge wird vermieden, daß durch den abgesaugten
und anschließend von der Förderwalze und den umlaufenden Fördersegmenten erfaßten
und vorgezogenen untersten Schlauch der oder die nächstfolgenden untersten Schläuche
bereits durch die Reibung mehr oder weniger weit mit vorgezogen werden. Durch die
vorderen Stapelanschläge können die Schläuche sich nicht verschieben, sondern sie
drücken mit der oberen Kante gegen den Stapelanschlag und werden somit gestaucht.
Der hierbei auftretende Stauchdruck kann so groß sein, daß die Sauger nicht in der
Lage sind, die derart gestauchten Schläuche abzusaugen, wenn die beweglichen Stapelanschläge
nicht im Augenblick des Absaugens abgehoben werden, wodurch die völlige Druckentlastung
eintritt. Die Stapelanschläge schwenken erst wieder ein, wenn der Abtransport des
von den Fördersegmenten und der Förderwalze erfaßten Schlauches beginnt.
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Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Fig. I
bis 4 stellen vier verschiedene Arbeitsphasen der erfindungsgemäßen Vorrichtung
in der gesamten Queransicht dar. Fig., und 6 zeigen zwei Arbeitsphasen der Sauger
mit ihren Schwenkhebeln, und zwar in einer Längsansicht von links auf die Fig. I
bis 3. In den Fig. 7 bis 9 ist in drei verschiedenen Ansichten nochmals eine vereinfachte
Darstellung der Vorrichtung wiedergegeben, um den Weg der abgeknickten Ecken der
Schläuche zu kennzeichnen. Hierbei zeigen Fig. 7 eine Queransicht, Fig. 8 eine Draufsicht
und Fig. 9 eine Längsansicht des Stapels, der Abstützplatten und der Förderwalze.
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Nach Fig. I bis 4 liegen die zu vereinzelnden Schläuche in einem
schräg liegenden Stapel 1 auf dem Tisch 2 und der Förderwalze 3. An ihren unteren
Kanten werden sie durch die Leiste 4 gestützt. Das über die Förderwalze 3 hinausragende
freie Ende des Stapels wird durch die Stützplatten 5 gehalten, die um die Achse
6 schwenkbar sind.
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Der vordere Stapelanschlag 7 ist um die Achse 8 schwenkbar und wird
über den Hebel 9, die Zugstange IO, den Exzenterhebel 1 1 mit der Rolle Iza, den
Exzenter 12 und die Feder I3 betätigt. Die Sauger 14 sind über eine Saugleitung
mit einem nicht dargestellten Sauggebläse verbunden. Sie sind um die Achse 15 schwenkbar
am oberen Ende der Hebel I6 befestigt, die ihrerseits um die Achse I7 schwenkbar
sind.
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Fig. I zeigt das Ansaugen der beiden Ecken des Papierschlauches.
I)ie Ecken werden um eine Linie abgebogen, die gemäß Fig. 8 von dem Schnittpunkt
der oberen Längskante des Schlauches mit der Seitenkante der ersten Stützplatte
5 und dem Schnittpunkt der seitlichen Querkante des Schlauches mit der berührenden
Nlantellinie der Förderwalze 3 gebildet wird. Fig. 5 und 6 zeigen, daß die Schwenkachsen
der Hebel I6 unter einem Winkel a zur Auflagefläche des Stapels I angeordnet sind,
wodurch die Bahn der Sauger 14 weitgehend der der abgebogenen Schlauchecken angeglichen
wird.
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Fig. 2 zeigt die Stellung, in der die Stützplatten 5 und der vordere
Stapelanschlag 7 ausgeschwenkt und die Trennfinger I8, die starr mit dem Fördersegment
19 verbunden sind, hinter die abgehobenen Ecken des Schlauches getreten sind.
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Nach Fig. 3 haben die Hebel 20 der Sauger 14 ihre feststehenden Anschläge
2I erreicht. Die Sauger I4 werden daher bei der weiteren Schwenkbewegung der Hebel
I6 aus der Bahn, die die vordere Kante des Schlauches unter dem Druck der Trennfinger
18 beschreibt, herausgeschwenkt, so daß an den Angriffspunkten x keine Knickung
des Schlauches eintreten kann.
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Bei der aus Fig. 4 ersichtlichen Arbeitsstellung haben die vorderen
Stapelanschläge 7 wieder ihre Lage an der oberen Kante der Schläuche eingenommen,
und sie verhindern nun, daß durch den von dem Fördersegment 19 und der Förderwalze
3 vorgezogenen Schlauch schon ein weiterer Schlauch durch die gegenseitige Reibung
mit vorgezogen wird.