DE804949C - Tuetenhalter - Google Patents

Tuetenhalter

Info

Publication number
DE804949C
DE804949C DEP19654D DEP0019654D DE804949C DE 804949 C DE804949 C DE 804949C DE P19654 D DEP19654 D DE P19654D DE P0019654 D DEP0019654 D DE P0019654D DE 804949 C DE804949 C DE 804949C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bags
supports
support
stack
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP19654D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Wuensche
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP19654D priority Critical patent/DE804949C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE804949C publication Critical patent/DE804949C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F13/00Shop or like accessories
    • A47F13/08Hand implements, e.g. grocers' scoops, ladles, paper-bag holders
    • A47F13/085Shopping-bag holders

Landscapes

  • Auxiliary Apparatuses For Manual Packaging Operations (AREA)

Description

  • Tütenhalter Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät, um leere Tüten leicht entnehmbar aufzubewahren. Es handelt sich um ein Gerät, welches vornehmlich für Einzelhandelsgeschäfte wichtig ist.
  • In Geschäften, welche u. a. Waren vertreiben, die in Tüten abgefüllt und abgegeben werden, sind bisher die Tüten in der Regel an einem Haken o. dgl., oft über dem Ladentisch, aufgehängt. Dabei ist nachteilig, daß beim Abreißen einzelner Tüten sich kleine Papierschnitzelchen bilden, die dann auf dem Ladentisch, auf dem Boden usw. herumliegen, ein unansehnliches Aussehen verursachen und häufig sogar in offene Behälter mit Lebens- und Genußmitteln hineinflattern. Es kommt hinzu, daß das Anbringen der Tüten an der Aufhängevorrichtung ziemlich umständlich ist und daß ein verhältnismäßig großer Platzbedarf entsteht, wenn Tüten mehrerer unterschiedlicher Größen griffbereit gehalten werden müssen. Hier schafft die Erfindung durch ein Tütenaufbewahrungsgerät Abhilfe, welches aus einem aufstell- oder aufhängbaren platten- oder rahmenförmigen Träger besteht, der nach vorn ragende Stützen zum Auflegen von Tütenstapeln besitzt. Vorzugsweise sind mehrere solche Stützen im Abstand übereinander angeordnet, wobei jede Stütze einen Stapel von Tüten anderer Größe aufnimmt. Es empfiehlt sich die Ausbildung so zu treffen, daß die Tüten mit einer ihrer Schmalseiten unten auf die Stützen aufstellbar und oben durch einen auf die vorderste Tüte sich auflegenden Halter in ihrer Lage gesichert sind. Besonders vorteilhaft ist es, die Stützen so übereinander anzuordnen, daß für jeden Tütenstapel die nächstobere Stütze zugleich als Halter dient.
  • Bei einer besonders geschickten Ausführungsform der Erfindung sind die Stützen mittels winklig zu ihnen verlaufender Schwenkarme an dem platten-oder rahmenförmigen Träger aufgehängt. Es finden dabei Stützen Verwendung, welche aus zwei im Abstand nebeneinander nach vorn über den Träger vorstehenden Schenkeln bestehen. Diese sind zusammen mit den Schwenkarmen einstückig aus einen dünnen Rundstab, einem Draht o. dgl. gebogen. Dieses Gebilde ist so gestaltet, daß die Stützenschenkel doppelstegig, ihre beiden Innenstege durch einen Quersteg miteinander verbunden und ihre beiden Außenstege ungefähr rechtwinklig zur Bildung der Schwenkarme abgebogen sind -und an diese je ein Gelenkzapfen angewinkelt ist.
  • Ein gemäß der Erfindung ausgebildetes Gerät bedeutet einen wesentlichen Fortschritt. Es können an ihm eine große Anzahl von Tüten unterschiedlicher Größe in zusammengehörigen Stapeln griffbereit gelagert werden. Das Durchstechen der Tüten zwecks Aufhängung ist entbehrlich, ebenso wie beim Abnehmen keine Papierschnitzel oder sonstige Abfälle entstehen können. Es ist mithin die Gefahr hintangehalten, daß umherstehende Lebens- und Genußmittel durch Tütenteile verunreinigt werden. Es kommt hinzu, daß, da die Tütenstapel sich teilweise überdeckend übereinander anbringbar sind, auf verhältnismäßig geringem Raum sehr viele Tüten aufbewahrt werden können. Das Gerät, dessen Träger aufstell- oder aufhängbar ist, kann jeweils am günstigsten Ort untergebracht werden und ist unschwer ortsveränderlich. Besonders vorteilhaft ist, daß das Gerät die Tüten in übersichtlicher Stapelung darbiefet, so daß die Entnahme einer Tüte richtiger Größe erleichtert ist.
  • Das Gerät zeichnet sich außerdem durch seine bauliche Einfachheit aus. Es besteht außer dem Träger, der eine gewöhnliche Holzplatte sein kann, eigentlich nur aus einigen zweckvoll gebogenen Drahtteilen. Diese erfüllen trotz ihrer Einfachheit mehrere Zwecke. Sie stellen die Stützen zur Auflagerung der Tüten dar. Sie bilden die Halter, welche die Tütenstapel gegen Herabfallen, Umkippen u. dgl. sichern. Sie bilden die Schwenkarme zur schwingbaren Lagerung der Stützen bzw. der Halter, und sie stellen zugleich die für diese Lagerung notwendigen Gelenkzapfen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in schaubildlicher Darstellung.
  • Bei diesem Gerät besteht der Träger a aus einer Platte, welche aus Holz, Blech, Preßstoff oder sonstigem geeignetem Werkstoff gefertigt sein kann. Der Träger braucht nicht unbedingt eine Platte zu sein. Er kann auch anders, z. B. als Rahmen gestaltet sein.
  • Der Träger a besitzt oben eine Aufhängevorrichtung b, die es ermöglicht, ihn an der Wand, an einem Schrank oder sonstwo aufzuhängen. Ihr kann gegenüberliegend eine untere Haltevorrichtung c zugeordnet "sein. Er kann auf der Rückseite eine nicht gezeichnete Aufstellvorrichtung, z. B. einen schwenkbaren Spreizfuß besitzen.
  • Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel handelt es sich um ein Gerät für Tüten dreierlei Größen. Die Tüten liegen auf Stützen auf, welche nach vorn über den Träger a vorragen. Jede Stütze besteht aus den beiden Schenkeln d und e. Auf diese sind, wie auf der Zeichnung gestrichelt angedeutet ist, die Tütenstapel f, g und 1a schmalseitig aufgestellt. Damit diese Stapel einen genügenden Halt finden, insbesondere nicht nach vorn kippen können, sind Qüerstege i vorgesehen, welche die Schenkel d und e der jeweils nächstoberen Stütze miteinander verbinden und sich vorn gegen die Tütenstapel legen.
  • Zu diesem Zweck sind die Stützen d, e mittels der Schwenkarme k am Träger a nach vorn schwenkbar aufgehängt. Sie können sich daher der -D'icke des nächstunteren Stapels anpassen, auf welchen sie sich als Halter auflegen.
  • Die vorgeschlagene Ausbildung hat auch den Vorteil, daß die Stützen, deren Schwenkarme bestrebt sind sich lotrecht einzustellen, stets mit einem gewissen Druck auf der obersten Tüte des betreffenden nächstunteren Stapels aufliegen. Dieser Haltedruck wird durch die auf der Stütze befindlichen Tüten bzw. deren Gewicht gesteigert. Es ist daher gewährleistet, daß die Tüten zuverlässig festgelegt sind. Andererseits ist der Druck aber nur so groß, daß jede Tüte nach unten oder nach der Seite rasch und bequem herausgezogen werden kann.
  • Bei dein dargestellten Gerät sind die Stützen, die Halter und die Schwenkarme aus einem Rundstab bzw. einem Draht durch Biegen gebildet. Die Stiftzen d und e bestehen aus zwei Stegen. Die beiden Innenstege sind durch den Quersteg i miteinander verbunden, der sich auf den von ihm übergriffenen Tütenstapel auflegt und zusammen mit den Stützschenkeln d, e den Halter bildet. Die beiden Außenstege der Stützen sind ungefähr rechtwinklig nach oben abgebogen, gehen mithin in die Schwenkarme k über, deren Enden nach innen abgewinkelt sind, so daß die Gelenkzapfen l entstehen, die in den Laschen m des Trägers a gelagert sind. Es empfiehlt sich, die Stützen vorn mit einer nach oben gerichteten Abbiegung o zu versehen, so daß die Tüten nicht über die Stützen nach vorn abrutschen können.
  • Der obersten Stütze d, e ist ein besonderer, aus Draht gebogener Haltebügel p zugeordnet, der ebenfalls in Laschen m des Trägers a gelenkig gelagert ist.
  • Es können natürlich in Abweichung vom gezeichneten Ausführungsbeispiel an einem Träger mehr Stützen angebracht sein. Diese entsprechen, was ihr Abstand voneinander und ihre Größe anlangt, jeweils der Größe der Tüten, welche sie aufzunehmen haben.

Claims (6)

  1. PATENTANSPR(1CHE: i. Gerät, um leere Tüten leicht entnehmbar aufzubewahren, gekennzeichnet durch einen aufstell- oder aufhängbaren platten- oder rahmenförmigen Träger (a) mit vorragenden Stützen (d, e) zum Auflagern von Tütenstapeln (f, g, h).
  2. 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß mehrere Stützen (d, e) in verschiedenem Abstand übereinander angeordnet sind, von welchen jede einen Stapel (f, g, h) von Tüten anderer Größe aufnimmt.
  3. 3. Gerät nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (d, e) mittels je zwei winklig zu ihnen verlaufender Schwenkarme (k) am Träger (a) aufgehängt sind und für jeden Tütenstapel (f, g, h) die nächstobere, zur Anpassung an die Stapelhöhe ausschwenkbare Stütze als Halter dient. .
  4. Gerät nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stütze aus zwei an den unteren Enden der beiden Schwenkarme (k) im Abstand nebeneinander nach vorn ragenden Schenkeln (d, e) besteht, die durch einen Quersteg (i) miteinander verbunden sind.
  5. Gerät nach Ansprüchen i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützenschenkel (d, e) doppelstegig ausgebildet und mit dem die beiden Innenstege verbindenden Quersteg (i) und den an den beiden Außenstegen ungefähr rechtwinklig abgebogenen Schwenkarmen (k) sowie den an diese angewinkelten Gelenkzapfen (l) aus einem dünnen Rundstab, Draht o. dgl. gebogen sind.
  6. 6. Gerät nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der obersten Stütze (d, e) ein besonderer Halter in Gestalt eines schwenkbaren Bügels (p) zugeordnet ist.
DEP19654D 1948-10-26 1948-10-26 Tuetenhalter Expired DE804949C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP19654D DE804949C (de) 1948-10-26 1948-10-26 Tuetenhalter

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP19654D DE804949C (de) 1948-10-26 1948-10-26 Tuetenhalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE804949C true DE804949C (de) 1951-05-04

Family

ID=7367534

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP19654D Expired DE804949C (de) 1948-10-26 1948-10-26 Tuetenhalter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE804949C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3344659C1 (de) Transportgestell fuer Haengefoerderung
EP1493363B1 (de) Verkaufsgestell
DE2159534C3 (de) Speicher- und Ausgabevorrichtung für gestapelte Gegenstände, mit selbsttätiger Höhenregulierung
DE804949C (de) Tuetenhalter
DE3716154C2 (de)
DE202021003314U1 (de) Tragvorrichtung
DE10355471B4 (de) Regal- und Fördervorrichtung
DE1561614C3 (de) Metallischer Verkaufsständer
DE2311380B1 (de) Aufhaengeeinrichtung fuer Warenpackungen,Verkaufsbehaelter u.dgl.
DE29903282U1 (de) Transport- und Verkaufsständer mit horizontal angeordneten Borden
DE4404354C2 (de) Möbel zur Umrahmung eines Spiegels
DE3037767A1 (de) Mehrteiliger, ausziehbarer werkzeugkasten
DE2505456A1 (de) Haengevorrichtung fuer blumenschalen, -toepfe bzw. -vasen
DE3041920A1 (de) Vorrichtung zum befestigen einer platte eines tablettes oder eines aehnlichen gegenstandes an einer aufrechtstehenden stuetze, einem pfeiler o.dgl.
DE9108404U1 (de) Päsentations- und Verkaufsetage, insbesondere für Geschenkbandrollen
DE1223751B (de) Haltegestell fuer Abfallbeutel
DE1210732B (de) Fahrbarer Transportbehaelter
DE1561614B2 (de) Metallischer Verkaufsständer
DE8032459U1 (de) Verkaufsaufsteller
DE7924088U1 (de) Verkaufsregalhalteschiene
CH651258A5 (de) Transportwagen, insbesondere fuer milchpackungen.
DE1100549B (de) Muelltonnenschrank mit an der Innenseite der Tuer abnehmbar angebrachter Muelltonne
DE1121472B (de) Trockengestell zum Trocknen von Photokopien od. dgl.
DE7215510U (de) Rollcontainer
DE1372200U (de)