DE805193C - Mit Stoff beziehbarer Knopf - Google Patents

Mit Stoff beziehbarer Knopf

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DE805193C
DE805193C DEP51136A DEP0051136A DE805193C DE 805193 C DE805193 C DE 805193C DE P51136 A DEP51136 A DE P51136A DE P0051136 A DEP0051136 A DE P0051136A DE 805193 C DE805193 C DE 805193C
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Germany
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Expired
Application number
DEP51136A
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English (en)
Inventor
Hermann Hoener
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B1/00Buttons
    • A44B1/08Constructional characteristics
    • A44B1/12Constructional characteristics covered by fabric

Landscapes

  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)

Description

  • Mit Stoff beziehbarer Knopf Die Erfindung bezieht sich auf die an sich bekannten mit Stoff beziehbaren Knöpfe, die in der Regel zweiteilig ausgebildet sind, derat, daß der über den Rand der Knopfform umgeschlagene Stoff durch eine in die Knopfform eingedrückte Scheibe festgehalten wird. Die beiden Teile dieser bekannten Knöpfe bestehen bisher aus Blech.
  • Um das Festhalten des Bezugsstoffes zu verbessern und das Annähen des bezogenen Knopfes zu erleichtern und um überhaupt einen derartigen Knopf vielseitiger verwenden zu können, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Knopfform mit einem zentralen Schaft auszurüsten, dessen hinterer Bund von Teilen einer in die Rückseite der Knopfform eindrückbaren, den Bezugsstoff festklemmenden Ringscheibe untergriffen wird. Die neue Ringscheibe erfüllt zwei Funktionen: sie dient einerseits zum Festhalten des Bezugsstoffes, und anderseits muß sie gesichert sein, damit ihre unbeabsichtigte Lösung vom Knopf nicht eintreten kann. Diese beiden Funktionen werden erfindungsgemäß von örtlich getrennten Teilen der Scheibe ausgeübt. Der äußere Scheibenrand, der entweder nach hinten oder nach vorn gerichtet sein kann, hält den Bezugsstoff fest, während der innere Rand der Ringscheibe in Verbindung mit dem zentralen Schaft die Sperrfunktion übernimmt. Der zentrale Schaft ist mit mindestens einem Loch versehen, um den Knopf annähen zu können.
  • Von den weiteren Erfindungsmerkmalen, die nachstehend näher beschrieben sind, sei hier nur noch erwähnt, daß der neue Schaft vorzugsweise einen von den übrigen Knopfteilen getrennten Teil bildet, der einfach in die Knopfform einsteck- oder einlegbar ist. Die Knopfform selbst kann aus mehreren konzentrischen, sich aneinander abstützenden Teilen bestehen, was in modischer Hinsicht den großen Vorteil bietet, die Knopfteile mit verschiedenen Stoffen beziehen zu können, so daß also je nach Wunsch ein- oder mehrfarbige Knöpfe in einfacher Weise hergestellt werden können.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen im Querschnitt gezeichneten vollständigen Knopf, bei dem der Bezugsstoff weggelassen ist; Fig. 2 zeigt den Knopf nach Fig. i von innen gesehen; Fig.3 zeigt eine andere Ausführungsform im Schnitt gezeichnet; Fig.4 ist die Außenansicht des Knopfes nach Fig. 3.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. i und 2 besteht die Knopfform i aus einem Kunststoffkörper, vorzugsweise in Gestalt eines Umdrehungskörpers, was aber nicht ausschließen soll, daß die Knopfform i auch in unrunder, beispielsweise eckiger Gestalt hergestellt werden kann.
  • In die zentrale, abgesetzte Bohrung 2 der Knopfform i ist ein Schaft 3 eingesetzt, der außen einen Kopf 4 besitzt. Im gezeichneten Beispiel weist der zentrale Schaft 3 an seinem hinteren Teil einen Bund 5 auf und ist mit einem Querloch 6 zum Annähen des Knopfes versehen. Erwähnt sei, daß der Schaft 3 auch mit der Knopfform i einstückig hergestellt sein kann. Die Ringfläche des Bundes 5 kann senkrecht zur Schaftachse verlaufen oder hinterschnitten sein. In die hintere zylindrische oder, wie dargestellt, konische Ausnehmung 7 der Knopfform i greift eine Ringscheibe 8 ein, deren äußerer Rand 9 gemäß Fig. i nach hinten gerichtet ist, der aber auch, wie Fig. 3 zeigt, nach vorn gerichtet sein kann. Die vorzugsweise aus Blech bestehende Ringscheibe 8 ist mit radialen Schlitzen io versehen, wodurch der innere Rand in die einzelnen nachgiebigen oder bei Verwendung von Stahl federnden Zungen 8' aufgeteilt ist.
  • Der in der Zeichnung nicht dargestellte Bezugsstoff wird über die Knopfform i mit eingestecktem Schaft 3 gebreitet und der Stoffrand über den Außenrand der Form i nach innen in die Ausnehmung 7 umgeschlagen. Dann wird die Ringscheibe 8 auf den Schaft 3 aufgesetzt und in die Knopfform eingedrückt. Während der Bezugsstoff zwischen der Knopfform i und dem Scheibenrand 9 eingespannt wird, treten die Zungen 8' unter den Bund 5, wodurch die Scheibe 8 sicher festgehalten wird.
  • Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß die Knopfform i beispielsweise auch aus zwei konzentrischen Teilen 11, 12 bestehen kann. Im gezeichneten Beispiel greifen die Teile i 1, 12 mit Konusflächen 13 derart ineinander, daß der innere Ringteil 12 im äußeren Ringteil i i nach hinten zu festgehalten ist. Natürlich können die Berührungsflächen 13 auch anders gestaltet sein.
  • Diese Unterteilung der Knopfform bietet die Möglichkeit, den inneren Teil bei einem schwarzweißen Kleidungsstuck beispielsweise mit weißem Stoff und den äußeren Ringteil i i mit.schwarzem Stoff zu beziehen. Der Bezugsstoff für den Teil 12 wird nach innen umgeschlagen, während der Bezugsstoff für den Teil i i, in Ringform geschnitten, mit seinen Rändern nach innen und nach außen um -den Ringteil ii herumgeschlagen wird. Die Festkleinmung der Stoffränder erfolgt einerseits innerhalb der Konusflächen 13 und anderseits in der oben beschriebenen Weise mittels der Ringscheibe B. Natürlich kann die Knopfform auch in mehr als zwei .konzentrische Ringteile unterteilt sein, um die Möglichkeit des verschiedenfarbigen Bezuges noch zu steigern.
  • Durch die radial verlaufenden, gestrichelt gezeichneten Linien 14 in Fig. 4 soll angedeutet sein, daß der innere Ringteil 12 beispielsweise auch aus vier einzelnen Segmenten bestehen kann. Das bietet die Möglichkeit, jedes einzelne Segment mit verschiedenfarbigem Stoff zu beziehen, so daß neue modische Effekte mit einem derart unterteilten Knopf in einfacher Weise erzielt werden können. Auch sei noch erwähnt, daß der Kopf 4 des Schaftes 3 auch für sich mit Stoff beziehbar ist.
  • Die beschriebenen Ausführungsformen bieten auch die Möglichkeit, ohne Stoffbezug Knöpfe in verschiedenster Farbzusammenstellung herzustellen und verwenden zu können, indem für die Herstellung der Teile 1, 4 oder i 1, 12, 4, unter Umständen auch für die erwähnten einzelnen Segmente, verschiedenfarbiger Kunststoff verwendet wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit Stoff beziehbarer Knopf, bei dem der über den Rand der Knopfform umgeschlagene Stoff durch eine in die Knopfform eingedrückte Scheibe festgehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Knopfform (i) einen zentralen Schaft (3) besitzt, dessen hinterer Bund (5) von Teilen einer in eine hintere zylindrische oder konische Ausnehmung (7) der Knopfform eindrückbaren Ringscheibe (8) untergriffen wird.
  2. 2. Knopf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringscheibe (8) innen durch radiale Schlitze (io) in nachgiebige oder federnde Zungen (8') aufgeteilt ist.
  3. 3. Knopf nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringscheibe (8) einen nach hinten oder nach vorn gerichteten Rand (9) besitzt, derart, daß er zum Festhalten des Bezugsstoffes mit der Innenfläche der Ausnehmung (7) der Knopfform (i) zusammen arbeitet.
  4. 4. Knopf nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (3) mit mindestens einem Loch (6) zum Annähen des Knopfes versehen ist.
  5. S. Knopf nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem Kopf (4) versehene Schaft (3) als Teil für sich in die Knopfform einsetzbar ist.
  6. 6. Knopf nach den vorgenannten Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet. daß die Knopfform aus mindestens zwei konzentrischen, sich aneinander abstützenden Teilen (1i, 12) besteht.
  7. 7. Knopf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Knopfformteile (1i, 12) mit Konusflächen (r3) ineinandergreifen, derart. daß zwischen ihnen die Festklemmung der Bezugsstoffe erfolgt. B. Knopf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein innerer Ringteil der Knopfform in Segmente aufgeteilt ist. g. Knopf nach den vorgenannten Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß seine Teile mit Ausnahme der Scheibe (8) aus Kunststop bestehen und verschiedene Farben besitzen.
DEP51136A 1949-08-06 1949-08-06 Mit Stoff beziehbarer Knopf Expired DE805193C (de)

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DE805193C true DE805193C (de) 1951-05-10

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DE (1) DE805193C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4672719A (en) * 1983-04-14 1987-06-16 Development Finance Corporation Of New Zealand Upholstery button

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US4672719A (en) * 1983-04-14 1987-06-16 Development Finance Corporation Of New Zealand Upholstery button

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