DE805428C - Butterteilmaschine - Google Patents

Butterteilmaschine

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Publication number
DE805428C
DE805428C DEP1384A DEP0001384A DE805428C DE 805428 C DE805428 C DE 805428C DE P1384 A DEP1384 A DE P1384A DE P0001384 A DEP0001384 A DE P0001384A DE 805428 C DE805428 C DE 805428C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
butter
dividing machine
machine according
threaded spindle
coupling
Prior art date
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Expired
Application number
DEP1384A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Koetter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alexanderwerk AG
Original Assignee
Alexanderwerk AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Alexanderwerk AG filed Critical Alexanderwerk AG
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Spanners, Wrenches, And Screw Drivers And Accessories (AREA)

Description

  • Butterteilmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Butterteilmaschine, bei der eine den Preßkolben vorschiebende Gewindespindel über ein auf verschiedene Schaltbeträge einstellbares Getriebe schrittweise gedreht wird. Bei einer bekannten Maschine dieser Art geschieht der Antrieb der Gewindespindel durch ein auf der Antriebswelle sitzendes, nach Art eines Triebstockes mit Mitnehinerstiften versehenes Schaltrad, das mit einem auf der Gewindespindel befestigten, am Rande Ausschnitte zum Eingriff der Stifte aufweisenden Rad kämmt. Die Mitnehmerstifte sind durch axiale Verschiebung ein-und ausschaltbar, so daß durch Einschalten einer mehr oder weniger großen Zahl von Stiften der Winkel, um den die Gewindespindel bei jedem Schaltvorgang gedreht wird, einstellbar ist. Bei dieser Maschine sowie auch bei anderen bekannten Butterteilmaschinen kann der Vorschub des Preßkolbens nur in ziemlich groben Stufen geregelt werden, so daß die mit der :Maschine abzuteilenden Butterstückchen nur um verhältnismäßig große Gewichtsteile, z. B. von 5 zu 5 g, abgestuft werden können.
  • Demgegenüber bezweckt die Erfindung, ein(: Butterteilmaschine der eingangs erwähnten Art so auszubilden, ciaß eine feine und genaue Einstellung des Vorschubes des Preßkolbens und demzufolge eine Abstufung der abzuteilenden 13utterstückcheti um kleinste Gewichtsteile, z.13. von Gramm zu Gramm, möglich ist. Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zum Drehen der Gewindespindel ein stufenlos regelbares Schaltwerk vorgesehen ist. Ein solches Schalt\verk kann im wesentlichen aus einer auf der Antriebswelle befestigten Hubscheibe und einem daran durch eine Rückdrelifeder angelegten Mitnehmerarin bestehen, der durch eine vorzugsweise als Klemmkupplung ausgebildete, totgangfreie Ratsche mit der Gewindespindel gekuppelt ist. Der Hub dieses Schaltwerks kann durch Einstellen eines Anschlages geregelt werden, der den durch die Feder bewirkten Rücklauf des bei jedem Schaltvorgang durch die Hubscheibe bis in eine festliegende Endstellung bewegten Mitnehmers begrenzt. Der Anschlag kann aus einem um die Gewindespindel drehbaren, mit einer seitlichen Nase des Mitnehmers zusammenwirkenden Arm bestehen, der entlang einer festen Skala verstellbar und durch eine Klemmschraube am Skalenträger feststellbar ist. Die neue Ausbildung gestattet, wie leicht ersichtlich, eine beliebig feinstufige Regelung des Vorschubes des Preßkolbens und damit eine grammgenaue Einstellung und Abstufung des Gewichts der abzuteilenden Butterstückchen.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, wobei der Einfachheit halber nur das der Bedienungsseite benachbarte Ende der Maschine dargestellt ist. Es zeigt Fig. i eine Ansicht von vorn, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig.3 einen in der Achsenebene der Gewindespindel geführten senkrechten Längsschnitt, Fig.4 eine Einzelheit, nämlich eine Ratschenkupplung in Vorderansicht bei geöffnetem Kupplungsgehäuse in etwas größerem Maßstab als die Fig. i bis 3, Fig. 5 einen Teilschnitt nach der Linie A-A in Fig. i, ebenfalls in größerem Maßstab.
  • Die in der hinteren Stirnwand eines gehäuseförmigen Maschinenständers i drehbar, aber unverschiebbar gelagerte Gewindespinde12 ist, wie bekannt, in der hohlen Stange 3 eines in einem Preßzylinder geführten Kolbens verschraubbar. Auf ihrem aus dem Ständer i herausragenden Ende sitzt ein hin und her schwenkbarer Mitnehmerarm, der mit der Spindel durch eine als Klemmkupplung ausgebildete Ratsche verbunden ist. Der Mitnehmerarm besteht aus einem auf der Spindel e drehbar sitzenden, durch einen abnehmbaren Deckel 4 verschlossenen, dosenförmigen Gehäuse 5, dessen Deckel einen radial vorspringenden Finger 6 trägt. Das Gehäuse 5, das zugleich den treibenden Teil der Ratschenkupplung bildet, umschließt deren getriebenen Teil sowie die zwischen beiden eingeschalteten Klemmrollen. Der getriebene Teil ist eine auf dem Spindelende sitzende Muffe 7, die an ihrem Mantel drei die Klemmrollen 9 enthaltende Ausschnitte 8 aufweist. Die inneren Begrenzungsflächen der Ausschnitte 8 steigen in der Drehrichtung der Kupplung (Pfeil a in Fig. 4) allmählich an, so daß die Ausschnitte sich in dieser Richtung verengen. Dabei stehen die Rollen 9 unter der Wirkung von leichten Druckfedern io, welche sie nach den engeren Teilen der Ausschnitte hin verschieben und dadurch stets an die Mitnahmeflächen von Kupplungsgehäuse und Kuppelmuffe anlegen.
  • Auf der neben der Gewindespindel 2 und parallel dazu angeordneten Antriebswelle 12, die vorn in bekannter Weise einen Schneidbügel zum Abteilen des mittels des Kolbens aus dem Preßzylinder herausgedrückten Butterstranges und hinten eine Handkurbel 13 trägt, ist eine mit dem Finger 6 des Kupplungsgehäuses 5 zusammenwirkende Hubscheibe befestigt. Diese besteht aus einer zur Welle 12 exzentrischen Kreisscheibe 14, die in ihrer Drehrichtung (Pfeil b in Fig. i) betrachtet hinter dem der Antriebswelle am nächsten kommenden Teil ihres Umfanges einen Randausschnitt 15 hat, in den der Finger 6 einzugreifen vermag. Der Ausschnitt 15 nimmt entgegen der Drehrichtung (Pfeil b) allmählich anTiefe zu und weist an seinem hinteren Ende eine etwa radial stehende Mitnehmerkante auf. Seine Innenkante läuft etwa tangential zu einem um die Antriebswelle geschlagenen Kreise und geht im Bogen in den Scheibenumfang über.
  • Der vom Kupplungsgehäuse 5 und dem Finger 6 gebildete Mitnehmer der Gewindespindel 2 steht unter Wirkung einer Rückdrehfeder 17. SeineRückdrehung ist dadurch begrenzt, daß eine am Kupplungsgehäuse vorgesehene seitliche Nase 18 an einen Arm i9 anschlägt. Dieser Arm ist um die Gewindespindel drehbar und kann in jeder Stellung durch eine Klemmschraube 2o festgestellt werden (Fig. 2). Die Klemmschraube 20 greift durch einen Bogenschlitz 31 eines am Maschinenständer i vorgesehenen Flansches 21 hindurch in eine Gewindebohrung des Armes i9 ein. Der Anschlag i9 ist auf diese Weise stufenlos einstellbar. Seine Einstellung geschieht an Hand einer z. B. mit einer Grammeinteilung versehenen Skala 22, die an dem Ständerflansch 21 befestigt ist, und mit der eine gerade Kante einer Öffnung zusammenwirkt, die in dem abgewinkelten und den Flansch 21 übergreifenden Endteil des Anschlagarmes i9 vorgesehen ist. Der Einstellbereich ist in Fig. i durch den Winkel c gekennzeichnet.
  • Damit das Klemmgesperre sich beim Rücklauf des Mitnehmers 5, 6 leicht löst, steht die Gewindespindel 2 unter dem Einfluß einer einstellbaren Bremse. Diese besteht aus einem innerhalb des Ständers i auf der Spindel 2 befestigten Bremsring 23 und einem Bremsklötzchen 24, das unter Zwischenschaltung einer Feder 25 durch eine Stellschraube 26 an den Ring 23 angedrückt wird (Fig. 3). Das über das Kupplungsgehäuse hinausragende Ende der Spindel 2 ist zum Aufstecken der Handkurbel 13 eingerichtet, die auf der Antriebswelle 12 abnehmbar sitzt, so daß sie wahlweise auf diese Welle oder auf die Gewindespindel aufgesteckt werden kann. Das Aufstecken der Handkurbel auf die Spindel 2 hat den Zweck, letztere nach Vollendung des Hubes des Preßkolbens zurückzudrehen, um den Kolben wieder zurückzuziehen. Damit die Gewindespindel unabhängig von Mitnehmer und Klemmkupplung zurückgedreht werden kann, wird der getriebene Teil dieser Kupplung, die Muffe 7, von der Spindel abgekuppelt. Aus dem Grunde ist der Muffe und Spindel verbindende Federkeil 27 in der ihn aufnehmenden Längsnut 28 der Spindel so weit verschiebbar, daß er aus der in der Muffenbohrung vorgesehenen Nut heraustritt. Zum leichten Verschieben des Federkeils 27 dient eine an ihm befestigte Handhabe 29 in Form eines Ringes. Damit der Keil in verschiedenen Stellungen der Muffe 7 in seine @@rbeitsstellung zurückgeschoben werden kann, weist die Muffe mehrere, z. B. vier Eingriffsnuten 30 für den Keil auf.
  • In Fig. i und 2 befindet sich der Anschlagarm i9 an der oberen Grenze seines durch den Winkel c gekennzeichneten Einstellbereichs. d. h. es ist der größte mögliche Kolbenhub eingestellt. Bei dieser Einstellung wird der Mitnehmer 5, 6 nach jedem Schaltvorgang durch die Feder 17 in eine Ausgangsstellung f gedreht, die urn den größten möglichen Winkel von der durch die Litiie g gekennzeichneten Endstellung entfernt ist. Dabei tritt der Finger 6 in den Ausschnitt 15 der Hubscheibe 14 ein, sobald dieser Ausschnitt durch die Drehung der Scheibe dem Finger gegenüber zu stehen kommt. Bei der weiteren Drehung der Hubscheibe nimmt diese den Mitnehmer 5. 6 mit, und zwar zunächst durch den Druck der radialen Kante des Ausschnittes i 5 und nach dein Austritt des Fingers 6 aus dem Ausschnitt durch den Druck des Scheibenumfanges. Dabei wird der `litnehmer 5, 6 um den vollen Schaltwinkel d gedreht. Das Kupplungsgehäuse 5 nimmt seinerseits unter Vermittlung der totgangfreien Klemmrollen 9 und der bluffe 7 die Spindel 2 mit, die infolgedessen gleichfalls um den vollen Winkel d gedreht wird und somit den Kolben um den größten möglichen Betrag vorschiebt. Der Mitnehmer 5, 6 wird dann durch die Feder 17 wieder zurückgedreht. Er läuft dabei dadurch, daß das Klemmgesperre sich beim Rücklauf des Gehäuses löst, leer in die gezeichnete Ausgangsstellung f zurück. Wird ein kleinerer Kolbenvorschub eingestellt, darin dreht die Feder 17 deshall). weil die Nase iS früher an den Arm i9 anschlägt. den Mitnehmer 5, 6 nicht mehr in die gezeichnete Ausgangsstellung f, sondern in eine näher bei der Endstellung g liegende Ausgangsstellung zurück, was, wie ersichtlich, zur Folge hat. daß der Mitnehmer bei seiner durch die Hubscheibe 14 bewirkten Drehung in die Endlage - einen entsprechend kleineren Weg zurücklegt, mithin auch die Gewindespindel 2 uni einen entsprechend kleineren Winkel gedreht wird. Beim Betrieb der Maschine wird die Antriebswelle 12 mittels der Handkurbel 13 fortlaufend in der Pfeilrichtung b (Fig. i) gedreht, wobei bei jeder Wellenumdrehung ein Vorschub des Preßkolbens und ein Abschneiden des aus dem Preßzylinder Herausgedrückten Butterstranges stattfindet. Ist der Kolben am Ende seines Weges angekommen, darin wird die Handkurbel 13 auf die Spindel e gesteckt und diese zum Zurückziehen des Kolbens unmittelbar von Hand gedreht. nachdem die Muffe 7 der Klemmkupplung durch Herausziehen des Federkeiles 27 von der Spindel 2 abgekuppelt worden ist.
  • Natürlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel, vielmehr sind mancherlei Abänderungen desselben sowie andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So könnte an Stelle einer exzentrisch angeordneten Kreisscheibe mit Randausschnitt auch eine andere Hub-Scheibe, z. B. eine Unrund- oder Nockenscheibe. vorgesehen sein, während an Stelle der gezeichneten Rollenklemmkupplung eine andere praktisch totgangfreie Ratschenkupplung vorgesehen sein kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Butterteilmaschine, bei der eine den Preßkolben vorschiebende Gewindespindel über ein auf verschiedene Schaltbeträge einstellbares Getriebe schrittweise gedreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Drehen der Gewindespindel (2) ein stufenlos regelbares Schaltwerk vorgesehen ist. z. Butterteilmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltwerk im wesentlichen aus einer auf der Antriebs-,velle (12) befestigten Hubscheibe (t4) und einem daran durch eine Rückdrehfeder (17) angelegten Mitnehmer (5, 6) besteht, der durch eine vorzugsv-eise als Klemmkupplung ausgebildete, totgangfreie 1Zatsche (5, 7, 9) mit der Gewindespindel (2) gekuppelt ist, und daß der Hub des Schaltwerkes durch Einstellen eines Anschlages (i9) regelbar ist, der den durch die Feder (17) bewirkten Rücklauf des bei jedem Schaltvorgang durch die Hubscheibe (1.¢) bis in eine festliegende Endstellung bewegten Mitnehmers (5, 6) begrenzt. 3. Butterteilmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubscheibe (1d) eine zur Antriebswelle (12) exzentrische Kreisscheibe ist, die in ihrer Drehrichtung gesehen hinter dem der Welle (12) am nächsten kommenden Teil ihres Umfanges einen allmählich tiefer werdenden und an der tiefsten Stelle durch eine etwa radiale Kante begrenzten Randausschnitt (15) enthält. a. Butterteilmaschine nach Anspruch i und 2. dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (5. 6) von einem um die Gewindespindel (2) drehbaren, dosenförmigen Gehäuse (_#) gebildet ist, das den getriebenen Teil (7) der Ratschenkupplung und die diesen mit dem Gehäuse (;) kuppelnden Klemmkörper (Rollen 9) umschließt und einen finit der Hubscheibe (14) zusammenwirkenden radialen Finger (6) trägt. _5. Butterteilmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmrollen (9) der Ratschenkupplung (5, 7, 9) unter Wirkung von sie an die Klemmflächen des treibenden und getriebenen Teiles (5 und 7) anlegenden Federn (io) stehen. 6. Butterteilmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (i9) durch einen um die Gewindespindel (2) drehbaren Arm besteht, der entlang einer festen Skala (22) verstellbar und durch eine Klemmschraube (20) am Skalenträger (21) feststellbar ist. 7. Butterteilmaschine nach Anspruch T und 2. dadurch gekennzeichnet, daß der getriebene Teil (Muffe 7) der Ratschenkupplung von der Gewindespindel (2) abkuppelbar ist. B. Butterteilmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der die Muffe (7) mit der Spindel (2) kuppelnde Federkeil (27) mittels einer ringförmigen, Handhabe (29) in der Keilnut (3o) der Spindel verschiebbar und aus der Keilnut (3o) der Muffe herausziehbar ist, wobei die Muffe vorzugsweise mehrere versetzte Keilnuten aufweist. 9. Butterteilmaschine nach Anspruch r und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung einer auf die Gewindespindel (2) einwirkenden, einstellbaren Bremse (23 bis 26).
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