DE80546C - - Google Patents

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DE80546C
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Germany
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piston
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chamber
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B17/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
    • F01B17/02Engines
    • F01B17/04Steam engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2170/00Steam engines, e.g. for locomotives or ships
    • F01B2170/04To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0405To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0441Compound engines with monolytic pistons in same cylinder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verbundmaschine mit Differentialkolben. Diese Maschine soll trotz der Anwendung eines einfachen Differentialkolbens eine doppelt wirkende sein, und es soll fernerhin durch den Zwischenkammerdampf, insbesondere auch in dem durch den Differentialkolben gebildeten Ringraum, aus welchem der Dampf auspufft bezw. zum Condensator gelangt, eine gute Heizung des Cylinders und Kolbens herbeigeführt werden.
Zu den genannten Zwecken steht die grofse Kolbenseite beständig mit der Zwischenkammer in Verbindung, während die Ringfläche des Kolbens abwechselnd ebenfalls mit der Zwischenkammer und dem Auspuff verbunden wird. Der doppelte Arbeitshub wird also auf die Weise erzielt, dafs nach dem durch den Hochdruck bewirkten Hub der auf der grofsen Kolbenseite wirkende Ueberdruck den Rückhub veranlafst.
In beiliegender Zeichnung sei α als Hochdruckcylinder, b als Niederdruckcylinder bezeichnet. Dann ist c der in dem Hochdruckcylinder und d der im- Niederdruckcylinder spielende Kolben. Diese beiden Kolben sind vermittelst einer plungerartigen Ausbildung des kleinen Kolbens c derart mit einander verbunden, dafs ein Differentialkolben entsteht. Zwischen den beiden Cylindern α und b sind keine Stopfbüchsen oder andere Dichtungsmittel eingeschaltet.
Unter der unteren Seite des Kolbens d und somit auch unter derjenigen des Kolbens c befindet sich die Kammer /, welche beständig mit dem Raum/ in Verbindung steht. Letztere soll als Zwischenkammer bezeichnet werden.
Es kann dieser Zwischenkammerraum/ aber auch mit der über dem Kolben d befindlichen ringförmigen Kammer b, sowie auch mit dem Cylinderraum α oberhalb des kleinen Kolbens c in Verbindung gebracht werden, und zwar mit Hülfe der mit einander verbundenen Hohlschieber g h, welche durch die Schieberstange hin- und herbewegt werden können. Aufserdem gestattet der Schieber h bei entsprechender Stellung den Zutritt des Frischdampfes durch den Stutzen k in die Kammer a über dem Kolben c und der Schieber g den Austritt des Dampfes aus dem Ringraum b über dem Kolben d durch den Stutzen m.
In der Zeichnung nehmen die Schieber eine Mittelstellung ein.
Der Gang der Maschine ist folgender:
Bei der höchsten Stellung der Schieber haben auch die Kolben ihre höchste Stellung eingenommen. Es tritt dann durch den Stutzen k in den Raum α oberhalb des kleinen Kolbens Frischdampf und aus der Zwischenkammer f in den Ringraum b oberhalb des Kolbens d Niederdruckdampf ein. Unterhalb der Kolben c und d befindet sich aber beständig Niederdruckdampf, da der Raum/ in fortwährend offener Verbindung mit der Kammer / steht.
Es wirkt also auf den Kolben ein Ueberdruck, welcher gleich ist der Differenz der durch den Hochdruckdampf und den Niederdruckdampf auf die Fläche des kleinen Kolbens ausgeübten Drucke.
Nach dem Hubwechsel stehen die Schieber derart, dafs der Raum α oberhalb des kleinen Kolbens c mit dem Zwischenkammerraum f,
(2. Auflage, ausgegeben am 7. Dezember i8g6.)
hingegen der Ringraum b oberhalb des KqI-bens d mit der Atmosphäre in Verbindung tritt. Der Raum / unterhalb der Kolben steht natürlich wiederum unter dem Einflufs des Zwischenkammerdampfes.
Es wirkt somit bei dem Rückhube ein Ueberdruck, welcher der Spannung des Niederdruckdampfes und der Differenz der beiden Kolbenflä'chen entspricht.
Es ist somit thatsächlich eine doppelt wirkende Maschine erzielt worden. Die treibende Wirkung des Niederdruckdampfes wird, trotzdem der letztere. beständig auf eine Seite des grofsen Kolbens wirkt, derart erreicht, dafs der Ringraum oberhalb des Kolbens d abwechselnd mit demselben Niederdruckdampf ausgefüllt und mit der Atmosphäre in Verbindung gebracht wird.
Gleichzeitig wird eine gute Heizung des Kolbens und des Cylinders, insbesondere auch in dem Ringraum, welcher mit der Atmosphäre oder dem Condensator in Verbindung steht, durch die Einführung des Zwischenkammerdampfes hervorgerufen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verbundmaschine mit Differentialkolben, dadurch gekennzeichnet, dafs die grofse Kolbenseile d beständig mit der Zwischenkammer f in Verbindung steht, während die Ringfläche des Kolbens abwechselnd mit der Zwischenkammer und dem Auspuff verbunden wird, um erstens dadurch eine doppelt wirkende Maschine zu erzielen, dafs nach dem durch den Hochdruck bewirkten Hub der auf der grofsen Kolbenseite wirkende Ueberdruck den Rückhub veranlafst, und um zweitens durch den Zwischenkammerdampf auch in dem Ringraum, aus welchem der Dampf auspufft, eine gute Heizung des Cylinders und Kolbens herbeizuführen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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