DE805574C - Dibbelmaschine - Google Patents
DibbelmaschineInfo
- Publication number
- DE805574C DE805574C DEP24128A DEP0024128A DE805574C DE 805574 C DE805574 C DE 805574C DE P24128 A DEP24128 A DE P24128A DE P0024128 A DEP0024128 A DE P0024128A DE 805574 C DE805574 C DE 805574C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- seed
- furrow
- tool
- wheels
- seeds
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C7/00—Sowing
- A01C7/18—Machines for depositing quantities of seed at intervals
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Sowing (AREA)
Description
In der Landwirtschaft besteht das Bedürfnis nach einem Dibbelgerät, welches die Möglichkeit
schafft, in einer Saatreihe mehrerlei, z. B. zweierlei Samen in verstellbaren Abständen zu legen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß im Zusammenwirken mit dem die Saatfurche ziehenden Werkzeug (Säschar) eine Mehrzahl, z. B. zwei Säräder je mit zugehörigem Samenkasten vorgesehen sind und daß diese Säräder in
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß im Zusammenwirken mit dem die Saatfurche ziehenden Werkzeug (Säschar) eine Mehrzahl, z. B. zwei Säräder je mit zugehörigem Samenkasten vorgesehen sind und daß diese Säräder in
ίο Versetzung zueinander arbeiten.
Beispielsweise kann die Anordnung so getroffen sein, daß von beiden Seiten eines Laufrades über je
eine Getriebekette der Antrieb für die Säräder abgenommen ist, wobei die den Antrieb bewirkenden
Mitnehmer des Laufrades versetzbar sind. Durch entsprechende Versetzung dieser Mitnehmer werden
die Abstände der in die Furche abgegebenen Sameneinheiten eingestellt; außerdem läßt es sich
durch Wahl einer entsprechenden Reihenfolge der Mitnehmer auf der einen Seite des Laufrades und
jener auf der anderen Seite erreichen, daß beispielsweise abwechselnd auf eine Sameneinheit des einen
Saatgutes in entsprechendem Abstand eine Sameneinheit des anderen Saatgutes folgt oder daß auf je
eine Einheit des einen Saatgutes zwei oder mehr Einheiten des anderen Saatgutes folgen usw. Die
Säräder oder eines von ihnen können gegenüber dem die Furche ziehenden Werkzeug versetzbar sein.
Dies zu dem Zweck, um die Samentiefe des einen Saatgutes gegenüber der Samentiefe des anderen
Saatgutes zu verändern. Wird beispielsweise ein Särad gegenüber dem Säschar zurückversetzt, so
daß es die Samen erst hinter dem Säschar in die Furche ablegt, so wird der so abgelegte Samen
weniger tief /41 liegen kommen, weil nach dem Durchgang des Säschars Erdreich in die gezogene
Furche bröckelt und dadurch die Furchentiefe verringert. v
Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel, und zwar
Fig. ι das Gerät in Seitenansicht, teilweise geschnitten,
Fig. 2 den Schnitt nach Linie A-B zu Fig. i,
Fig. 3 den Schnitt nach Linie C-D zu Fig. i.
Das Laufrad α ist in üblicher Weise mit nicht gezeichneten
Stollen besetzt; zu beiden Seiten des Laufrades sind Kränze oder Flansche b angebracht,
welche in versetzbarer Anordnung Mitnehmer in Form von Schaltdaumen tragen. Die Mitnehmer
oder Schaltdaumen für die eine Radseite sind mit c1
bezeichnet, die Mitnehmer oder Schaltdaumen für die andere Radseite mit c2. Im Beispielsfalle sind
auf jeder Seite zwei um i8o° zueinander versetzte Mitnehmer oder Schaltdaumen vorgesehen; die
Schaltdaumen oder Mitnehmer der einen Seite sind gegenüber jenen der anderen Seite um 900 versetzt.
Die Mitnehmer oder Schaltdaumen sind in ihren Winkelabständen verstellbar; außerdem kann,
je nach Bedürfnis, eine beliebige Anzahl derartiger Mitnehmer oder Schaltdaumen angebracht werden.
Die Mitnehmer oder Schaltdaumen der einen Radseite drehen ein Zahnrad d1, jene der anderen
Seite ein Zahnrad rf2; diese Zahnräder sitzen auf Wellen e, die in einen Kasten / führen, der sich im
Innern des Saatgutkastens ο befindet. Jede der Wellen trägt an ihrem anderen Ende, im Innern des
zugehörigen Kastens f, ein Kettenrad g, das durch eine Kette /( mit einem Kettenrad i verbunden ist.
Auf gleicher Welle k mit letzterem sitzt das zugehörige Särad. Das Särad der einen Seite ist mit Z1,
jenes der anderen Seite mit P bezeichnet.
Die Säräder arbeiten in der an sich üblichen Weise, d. h. sie entnehmen im Takt der Drehung
dem Säkasten Saatgut und geben es an die durch das Werkzeug m (das sogenannte Säschar) gezogene
Furche ab.
Erfindungsgemäß ist die Anordnung so getroffen, daß jedem der beiden Säräder Z1 und Z2 ein Abteil o1
und o2 des Säkastens zugeordnet ist. Die beiden Abteile sind von einem durchgehenden Schacht η
getrennt, der unten in das Säschar m mündet. Letzteres ist den beiden Särädern Z1 und Z2 sowie den
beiden Saatgutkästen o1 und o2 gemeinsam. Es
wird also das Saatgut aus dem einen Kasten o1
bzw. das Saatgut aus dem anderen Kasten o2 in eine von dem Werkzeug gezogene Furche abgelegt. Da-
durch, daß die Mitnehmer oder Schaltdaumen c1
bzw. c2 zueinander versetzt sind, wird abwechselnd
einmal dem Kasten ol, das andere Mal dem Kasten o-Saatgut
entnommen; die Abstände, in welchen die Saatguteinheiten verlegt werden, sind bestimmt
durch die Winkelversetzung der Mitnehmer oder Schaltdaumen c1 bzw. c2. Normalerweise liegen die
Säräder Z1, Z2 in der gleichen Ebene, \vie in den
Fig. ι und 3 gezeigt. Man kann aber eines der beiden
Säräder in die gestrichelte Stellung der Fig. 1 gegenüber dem Werkzeug m zurückversetzen; das
hat zur Folge, daß das aus dem zugehörigen Saatgutkasten entnommene Saatgut in die gezogene
Furche hinter dem Werkzeug m abgelegt wird. Diese Furche fällt nach dem Durchgang des Werkzeuges
teilweise in sich zusammen, wodurch ihre Tiefe eine geringere wird; das hinter dem Werkzeug
abgelegte Saatgut wird daher in geringerer Tiefe verlegt als das von dem anderen, unmittelbar über
dem Werkzeug stehenden Särad abgelegte. Das ist w ichtig beim Verlegen von zweierlei Samen, z. B.
Rüben und Mohn, von denen der eine, nämlich Mohn, eine geringere Einsaattiefe verlangt.
Das erfindungsgemäße Gerät kann als Zusatz1·
gerät zu Sämaschinen, auch Gespannmaschinen ausgebildet sein.
Claims (3)
1. Dibbelmaschine, dadurch gekennzeichnet,
daß im Zusammenwirken mit dem die Saatfurche ziehenden Werkzeug (Säschar) (m) eine
Mehrzahl, z. B. zwei Säräder (Z1,12) je mit zugehörigem
Samenkasten (o1, o2) vorgesehen sind
und daß diese Säräder in Versetzung zueinander arbeiten, so daß in einer Reihe mehrerlei (zweierlei)
Samen gedibbelt werden können.
2. Dibbelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden Seiten eines
Laufrades (α) über je ein Getriebe (z. B. Zahnräder d1, d2, Kettenräder g, i und Ketten h) der
Antrieb für ein Särad (Z1, Z2) abgenommen ist, wobei die den Antrieb bewirkenden Mitnehmer
(c1, c2) des Laufrades (σ) versetzbar sind.
3. Dibbelmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Säräder (Z1, Z2)
oder eines von ihnen gegenüber dem die Furche ziehenden Werkzeug (ra) versetzbar sind, so
daß ein zurückversetztes Särad den Samen hinter dem Werkzeug in die dann schon teilweise
geschlossene Furche abgibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
O 424 5.51
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP24128A DE805574C (de) | 1948-12-09 | 1948-12-09 | Dibbelmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP24128A DE805574C (de) | 1948-12-09 | 1948-12-09 | Dibbelmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE805574C true DE805574C (de) | 1951-05-25 |
Family
ID=7369514
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP24128A Expired DE805574C (de) | 1948-12-09 | 1948-12-09 | Dibbelmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE805574C (de) |
-
1948
- 1948-12-09 DE DEP24128A patent/DE805574C/de not_active Expired
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