DE805577C - Verfahren zur Herstellung des Filtrierkoerpers fuer Autofilter - Google Patents
Verfahren zur Herstellung des Filtrierkoerpers fuer AutofilterInfo
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Classifications
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Description
- Verfahren zur Herstellung des Filtrierkörpers für Autofilter Es sind die Schwierigkeiten hekannt, welche beim Reinigen des Schmieröls hei Explosionsmotoren auftreten. Das Öl, welches beim Laufen des Motors einerseits durch das Eindringen von Verunreinigungen mechanischer Art, wie Staub. Wasser, Ruß, Kohle, Metallspäne u. dgl., anderseits durch chemische Zersetzung der Molekiile verschlechtert wird, wird beim Durchgang durch das Filter gereinigt.
- Es werden meistens mechanische, metallene Filter (Siebfilter, Lamellenfilter), welche feinere Verunreinigungen nicht auffangen, oder Filter mit Textilien (Filz, Baumwolle) oder Filter mit Filtrierpapier verwendet, welche sich leicht verstopfen. Es befinden sich auch zwischen Textil- oder Papierschichten angeordnete ltegenerationsfilter im Betriel,e, welche eine Schicht pulveriger Nasse (Floridin, Fullererde, Silicagel) enthalten. Diese weisen sehr gute Eigenschaften auf, sind aber in der Herstellung teuer, da die pulverige Schicht in einem verhältnismäßig komplizierten Gehäuse gelagert und außerdem noch durch Textilfiltrierschichten gesichert sein muß. Außerdem verstopft sich die Textileintrittsschicht leicht, und die guten Eigenschaften der pulverigen Masse werden nicht voll ausgenutzt.
- Zweck der Erfindung ist die Beseitigung der Nachteile der l)isherigen Filter, namentlich der der Regenerationsfilter, und es wird gemäß Erfindung der Regenerationsmasse eine feste Form dadurch gegel)en, daß die einzelnen Körner miteinander durch Papierstoff- oder Textilfasern mechanisch verlunden werden, so daß es nicht notwendig ist, diese Masse zu schützen und in Blechgdiäusen einzuschließen. Sie kann in einfachster und geeignetster Form eines Zylinders verwendet werden. Das Öl l>raucht beim Eintritt nicht den Widerstand der Schutzschichten zu überwinden, welche sich verstopfen und den Durchfluß verlangsamen.
- Die aktive Masse reinigt das Öl durch Filtration, nimmt in ihren Poren manche unerwünschte Beimengungen auf und neutralisiert die Säure des ÖIs.
- Die Textil- und Papierfasern filtrieren ebenfalls gut, können aber die asphalthaltigen und teerhaltigen Stoffe nicht aufnehmen und besitzen keine Neutralisierungseigenschaften. Wenn das 01 in eine Reinigungsschicht eintritt, welche auf der Oberfläche wenigstens teilweise bereits die Regenerationsmasse enthält, was durch die weiter noch zu erläuternde erfindungsgemäße Anordnung erreicht wird, entsteht eine neue, technisch sehr vollkommene Art der Öl reinigung.
- Es kann mit Erfolg eine Filtrierpapierschicht als letzte Schicht in Anwendung kommen, da das durch die Regenerationsmasse hindurchgegangene Öl keine asphalthaltigen Stoffe mehr enthält und daher die Papierschicht nicht verstopft.
- Die neue Filtriermasse entsteht durch Vermischung der pulverigen Regenerationsmasse mit Papier-oder Baumwollfasern und durch deren Weiterbehandlung durch Niederschlagen auf wasserdurchlässigen Wänden unter Wasserzusatz. Die Masse kann auf Sieben, in gelochten Formen, in Filtrierpapier, gegebenenfalls durch Pressen und Trocknen, hergestellt werden. Sie kann die Form von Zylindern, Platten, Strängen u. dgl. aufweisen.
- Zur Erläuterung der Erfindung dient die beiliegende Zeichnung, in welcher ein Beispiel eines Filters mit erfindungsgemäßem Filtrierkörper und einige Herstellungsbeispiele für denselben dargestellt sind.
- Abb. I zeigt einen vertikalen Schnitt durch das Filter mit dem Filtrierkörper in Form eines Hohlzylinders; Abb. 2 ist ein Schnitt durch den aus der Regenerationsmasse in Bandform hergestellten Filtrierkörper; Abb. 3 zeigt ein Gefäß zur Herstellung des Filtrierkörpers nach dem Niederschlagsverfahren; aus Abb. 4, welche einen Querschnitt durch den Filtrierkörper bringt, ergibt sich die Verteilung der Regenerationsmasse; Abb. 5 zeigt einen Querschnitt durch den Filtrierkörper, welcher durch Aufwickeln der Masse in Strangform entsteht.
- Die geeignetste Filtrierkörperform ist die Hohlzylinderform gemäß Abb. I.
- Der Hohlzylinder 1 sitzt auf der Blechspule 2, deren zylindrischer Teil 3 gelocht ist. Darauf befindet sich das Rohr 4 aus Filtrierpapier, das zum Auffangen der gelösten Körner der Regenerationsmasse dient. Die Spule ist auf dem Bolzen 5 angeordnet. Ihre untere Stirnwand 6 ruht auf dem erweiterten Bolzenrand. Die Anordnung wird von oben durch die Flügelmutter 7 gehalten. Der Raum zwischen dem Bolzen 5 und der Spule 3 dient zum Auffangen des gereinigten Ols, welches durch die Bohrung 8 im unteren Bolzenteil abgeleitet wird.
- Das zu reinigende Öl wird durch den Stutzen g in den Behälter IO geführt, welcher durch den Deckel Il und die Mutter I2 abgeschlossen wird. Im unteren Teil I3 setzen sich die gröberen Verunreinigungen ab.
- Durch den Überdruck tritt das Öl in Pfeilrichtung in den zylindrischen Teil I ein. Der eigentliche Filtrierkörper I kann auf verschiedene Weise hergestellt werden. Es wird entweder ein dickes Band 15 hergestellt, welches feucht aufgewickelt, gepreßt und dann getrocknet wird, so daß das Material einen leicht schichtigen Charakter aufweist (s. Abb. 2), oder aber es wird unmittelbar ein Zylinder derart hergestellt, daß man ein Gemisch von Regenerationsmasse und Papierstoff in einer gelochten Form I6 gemäß Abb. 3 absetzen läßt, wobei der erste Teil der einzugießenden Masse mehr Papierstoffmasse, der mittlere Teil Regenerationsmasse und der abschließende Teil Papierstoffmasse enthält, so daß der fertige Körper I7 eine Zusammensetzung gemäß Abb. 4 aufweist. Die Dichte der Punkte entspricht dem Anteil der Regenerationsmasse, welche in der Mitte am größten ist. Auf diese Weise wird die Oberflächenfestigkeit des Körpers erhöht. Es können auch aus dem Gemisch Stränge I8 hergestellt und aus diesen dann Spulen I9 gemäß Abb. 5 aufgewickelt werden.
- Die beschriebene Masse kann auch in Form von Platten benutzt werden, die so anzuordnen sind, daß auf einer Seite das 01 in sie unmittelbar eintritt und auf der anderen Seite austritt.
- Die beschriebenen Filtrierkörper oder -platten können auch so hergestellt werden, daß das Gemisch von Regenerationsmasse und Fasern in wässeriger Lösung auf Platten oder Zylinder aus Filtrierpapier aufgetragen wird. Diese hilden die Grundfläche der Masse. Durch sie wird bei der Erzeugung das überschüssige Wasser abgeleitet, so daß das Filtriergemisch durch Filtrierung über das Papier fest wird, welches mit dem Gemisch verbunden bleibt.
Claims (6)
- PATENTANSPRUCH: I. Verfahren zur Herstellung des Filtrierkörpers für Autofilter, welcher eine pulverförmige Regenerationsmasse (Floridin, Silicagel u. dgl.) enthält, dadurch gekennzeichnet, daß der Filtrierkörper aus einer Lösung von pulverförmiger Regenerationsmasse und Faserstoff hergestellt wird, aus welchen das Lösungsmittel, z. B. durch Abfiltrieren, beseitigt wird.
- 2. Herstellungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine wässerige Lösung von pulverförmiger Regenerationsmasse und Papierstoff, evtl. unter Zusatz von Baumwollfasern, durch Niederschlagen auf wasserdurchlässigen Wänden behandelt und durch fortschreitendes Trocknen und Pressen ein fester Körper der gewünschten Form (Zylinder, Platte u. dgl.) erhalten wird.
- 3. Vorrichtung zur.usführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die wasserdurchlässige Wand aus einem Sieb oder gelochten Gefäß besteht.
- 4. Herstellungsverfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in eine gelochte Form (I6) zuerst eine l'apierstofflösung eingegossen wird, welche nach dem Trocknen eine feste Hülle bildet, und dann eine Itegenerationsmasselösung mit einem kleineren Zusatz von Papierstoff nachgegossen wird, worauf der übrige obere Raum wieder durch eine Papierstofflösung ausgefüllt wird.
- 5. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die wasserdurchlässige Wand aus Filtrierpapier besteht.
- 6. Herstellungsverfahren nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Filtrierkörper durch Zusammenrollen eines Bandes oder durch Aufwickeln eines Stranges aus dem Gemisch beider Massen gebildet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS805577X | 1948-03-24 |
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| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEP2342A Expired DE805577C (de) | 1948-03-24 | 1949-03-25 | Verfahren zur Herstellung des Filtrierkoerpers fuer Autofilter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE805577C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970494C (de) * | 1954-01-22 | 1958-10-23 | Ewald Arno Zdansky | Anschwemmfilter mit durchbrochenem, metallischem Stuetzkoerper fuer die Anschwemmschicht |
-
1949
- 1949-03-25 DE DEP2342A patent/DE805577C/de not_active Expired
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