DE805687C - Zeichengestell fuer stehende Bretter - Google Patents

Zeichengestell fuer stehende Bretter

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DE805687C
DE805687C DEM2849A DEM0002849A DE805687C DE 805687 C DE805687 C DE 805687C DE M2849 A DEM2849 A DE M2849A DE M0002849 A DEM0002849 A DE M0002849A DE 805687 C DE805687 C DE 805687C
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DE
Germany
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drawing board
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Expired
Application number
DEM2849A
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English (en)
Inventor
Wilhelm Massmann
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B27/00Drawing desks or tables; Carriers for drawing-boards
    • A47B27/04Adjustable drawing-board carriers with balancing means for the board
    • A47B27/10Adjustable drawing-board carriers with balancing means for the board balancing by means of weights
    • A47B27/12Adjustable drawing-board carriers with balancing means for the board balancing by means of weights with parallel-link guiding

Landscapes

  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description

  • Zeichengestell für stehende Bretter Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Zeichengestell mit lediglich in senkrechter oder annähernd senkrechter Stellung in der Höhe verstellbarem Zeichenbrett, welches sich insbesondere für sehr große Zeichenbretter eignet und den Vorteil hat, daß die Arbeiten am Brett mit normalen Zeichenmaschinen ausgeführt werden können.
  • Bei größeren Zeichenbrettern stieß bisher die Verwendung von normalen 7eichenmaschinen auf große Schwierigkeiten, weil infolge der geringen Reichweite der Zeichenmaschine die Ausführung von Zeichenarbeiten nur innerhalb der von der Maschine bestrichenen Fläche, nicht aber außerhalb derselben vorgenommen werden konnten. Wollte man außerhalb der bestrichenen Fläche Zeichenarbeiten ausführen, so müßte die Zeichenmaschine an einem anderen geeigneten Punkt des Hrettes angebracht werden, was außerordentlich zeitraubend, umständlich und lästig wäre.
  • Um diese Schwierigkeiten zu überwinden, wurden deshalb größere Zeichenbretter meist mit einem Laufwagen versehen, an dem die Zeichenmaschine auf- und abschiebbar eingestellt werden konnte. Durch die zusätzliche Anordnung eines Laufwagens wurden aber die Anschaffungskosten wesentlich verteuert.
  • Mit der Erfindung werden die vorstehend erwähnten Schwierigkeiten durch eine besonders eigenartige Ausgestaltung der Verschiebeeinrichtung am Gestell völlig beseitigt, welche zudem den urteil hat, daß die Tiefenausdehnung des Gestells einschließlich des in der flöhe verstellbaren Brettes und der Verschiebeeinrichtung mit Gegengewicht bedeutend geringer ausfällt, als es bei der bisher üblichen Bauart derartiger Gestelle der Fall war. Infolge der mit der Erfindung erzielbaren geringen Platzbeanspruchung wird es nunmehr möglich, beispielsweise an einer bestimmten Fensterfront eine größere Anzahl von Zeichenbrettern aufzustellen, als es bisher möglich war, so daß erheblich an Raum eingespart wird.
  • Dieser Vorteil wird mit der Erfindung dadurch verwirklicht, daß der Aufhängekopf für eine normale Zeichenmaschine mittels gleitbar an der Rückwand des Zeichenbrettes geführter Schienen in Abhängigkeit von der Parallelogrammführung für das Zeichenbrett relativ zu diesem verschiebbar angeordnet ist derart, daß bei einer Auf- und Abwärtsbewegung des Zeichenbrettes der Aufhängekopf in gleicher Bewegungsrichtung, jedoch mit einer geringeren Geschwindigkeit auf- und abwärts bewegt wird.
  • Durch diese Ausführung gemäß der Erfindung ,vird es ermöglicht, mit einer Zeichenmaschine üblicher Bauart die gesamte Zeichenbrettfläche zu bestreichen, ohne daß der Zeichner gezwungen wäre, den Aufhängepunkt der Zeichenmaschine zu verlegen, da bei einer Verstellung des Brettes sich automatisch die Zeichenmaschine auf die jeweils zu bezeichnende Fläche einstellt.
  • Weitere :Merkmale der Erfindung enthalten die Unteransprüche.
  • Der Gegenstand der Erfindung wird in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert, welche ein gemäß der Erfindung ausgebildetes Zeichengestell schematisch im Seitenriß zeigt, wobei Fig. i das Zeichenbrett in seiner höchsten, Fig. 2 in einer mittleren und Fig. 3 in seiner tiefsten Stellung darstellt.
  • Bei dem gewählten Ausführungsbeispiel ist mit i einer der beiden seitlichen Ständer des Zeichengestells bezeichnet, die durch Querstreifen 2, 3 und durch die beiden Achsen 4, 5 fest miteinander zu einem Bock verbunden sind. An der Rückseite des Bockes ist eine Holzwand 6 vorgesehen, an welcher durch Schiene 9 der Ständer i durch Verschraubung oder in einer anderen geeigneten Weise an Vorsprüngen 7, 8 befestigt ist. Diese Holzwand begrenzt den Arbeitsplatz hinter dem Zeichengestell und kann zum Anheften von Zeichnungsvorlagen u. dgl. benutzt werden, insbesondere für den Fall, daß mehrere Zeichenbretter hintereinander aufgestellt werden.
  • Auf den in den Ständern i gelagerten Achsen 4, 5 sind die beiden parallelen Hebel io, ii befestigt, welche an ihren entgegengesetzten Enden durch eine Stange 12 gelenkig miteinander verbunden sind. Die Hebel io, i i und Stange 12 bilden die Parallelogrammführungen für das Zeichenbrett 13, welches mittels Schiene 14 und einem T-förmigen Vorsprung 15 an dem Gelenkzapfen 16 und mittels einer bei 17 angelenkten Stange 18 verstellbar an dem Gelenkzapfen i9 befestigt ist. Bei einer Verschiebung der Stange 18 im Gelenkzapfen i9 kann das Zeichenbrett um den Gelenkzapfen 12 etwas verschwenkt werden, um dasselbe in eine senkrechte oder eine gewisse Schrägstellung zu bringen.
  • Der obere Hebel io ist auf der Achse 4 starr mit einem Segment 20 verbunden, so daß dasselbe bei einer Verstellung des Zeichenbrettes mit der Achse 4 gedreht wird. Auf der unteren Achse 5 ist ebenfalls ein Segment 21 lose aufgeschoben, das aber durch ein Zugband 22 derart mit dem Segment 20 verbunden ist, daß bei einer Drehung des Segmentes 2o das zweite Segment 21 zwangsläufig im entgegengesetzten Drehsinne bewegt wird. Durch diese Umkehrung der Drehrichtung wird es ermöglicht, das Gegengewicht 23 für das Zeichenbrett auf dieselbe Seite des Bockes zu verlegen, auf welcher sich das Zeichenbrett mit seiner Parallelogrammführung befindet. Zu diesem Zwecke ist das Gegengewicht 23 an einen mit dem Segment 21 starr befestigten Hebelarm 24 aufgehängt und wird bei einer Verstellung des Brettes mit dem Hebelarm 24 derart bewegt, daß das Brett in jeder Stellung ausbalanciert ist. Durch diese Verlegung des Gewichtes auf die Lastseite des Zeichengestells kann die Tiefenausdehnung der gesamten Vorrichtung sehr gering gehalten werden.
  • Die selbsttätige Verschiebung des Aufhängepunktes für die Zeichenmaschine bei der Höhenverstellung des Zeichenbrettes wird durch einen Lenker 25 bewirkt, welcher im Punkt 26 an dem oberen Hebel io und an einem Vorsprung 27 an der an der Rückseite des Zeichenbrettes 13 in Augen geführten, mit dem Aufhängekopf 29 fest verbundenen Gleitschiene 30 gelenkig befestigt ist. Diese Hebelübertragung hat zur Folge, daß bei einer Verstellung des Brettes 13 nach oben oder unten eine Relativverschiebung der Gleitschiene 30 mit Aufhängekopf 29 stattfindet, und zwar derart, daß das Zeichenbrett und der Aufhängekopf sich immer in derselben Richtung aber mit verschiedener Geschwindigkeit bewegen, wobei der Aufhängekopf sich langsamer als das Zeichenbrett bewegt. Hierdurch werden die in Fig. i bis 3 dargestellten Stellungen von Zeichenbrett und Aufhängekopf erhalten.
  • In Fig. i befinden sich Zeichenbrett und Aufhängekopf in ihrer höchsten Stellung, in welcher der Aufhängekopf in bezug auf das Zeichenbrett die tiefste Stellung einnimmt, wobei eine am Aufhängekopf befestigte Zeichenmaschine üblicher Bauart in der Lage ist, die unterste Zeichenfläche zu bestreichen.
  • Wird nun das Zeichenbrett nach unten verschöben, bewegt sich sowohl das Zeichenbrett als auch der Aufhängekopf nach unten, jedoch mit verschiedener Geschwindigkeit, so daß der Aufhängekopf sich vom oberen Rande des Zeichenbrettes allmählich entfernt. In der in Fig. 2 dargestellten mittleren Stellung des Zeichenbrettes ist das Zurückbleiben des Aufhängekopfes von Zeichenbrettoberkante deutlich zu erkennen. In diesem Falle ist nunmehr die Zeichenmaschine in eine Stellung gekommen, in welcher die mittlere Zeichenfläche bezeichnet werden kann. Bei einer weiteren lbwärtsbewegung des Zeichenbrettes bis in die in Fig. 3 dargestellte Tieflage hat sich der Aufhängekopf noch weiter vom oberen Rande des Zeichenbrettes entfernt, und zwar derart, daß nunmehr die obere Fläche des Zeichenbrettes bequem mit der Zeichenmaschine bearbeitet werden kann.
  • Da die richtige Einstellung der Zeichenmaschine völlig selbsttätig bei jeder beliebigen Verstellung erfolgt, werden die Arbeiten auch an den größten Brettern wesentlich erleichtert und die eingangs erwähnten Nachteile und Schwierigkeiten völlig vermieden.
  • Zum Ausgleich des Gleichgewichtes empfiehlt es sich, das Gegengewicht an seiner Oberfläche mit einer Aushöhlung oder Aussparung 31 für die Aufnahme von Ausgleichsgewichten zu versehen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zeichengestell für stehende Bretter, welches mittels einer Parallelogrammführung gegen die Wirkung eines heb- und senkbaren Gewichtes in der Höhe verstellt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufhängekopf (29) für eine normale Zeichenmaschine mittels gleitbar an der Rückwand des Zeichenbrettes (13) geführter Schienen (30) in Abhängigkeit von der Parallelogrammführung für das Zeichenbrett relativ zu diesem verschiebbar angeordnet ist, derart, daß bei einer Auf- und Abwärtsbewegung des Zeichenbrettes der Aufhängekopf in gleicher Bewegungsrichtung, jedoch mit einer geringeren Geschwindigkeit auf-oder abwärts bewegt wird.
  2. 2. Zeichengestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Gleitschiene (30) für den Aufhängekopf (28) mit dem Hebelsystern der Parallelführung an seinen beiden Enden gelenkig verbindende Lenker (25) in seiner Länge so bemessen ist, daß eine an dem Aufhängekopf (29) befestigte normale Zeichenmaschine in der tiefsten Brettstellung die obere Zeichenfläche, in der obersten Brettstellung die untere Zeichenfläche und in einer mittleren Brettstellung den mittleren Teil der Zeichenfläche in ihrer ganzen Breite bestreichen kann.
  3. 3. Zeichengestell nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Parallelführung für das Zeichenbrett aus zwei parallelen, an dem einen Ende durch eine Stange (12) gelenkig miteinander verbundenen, am anderen Ende drehbar auf zwei übereinanderliegenden Achsen (4, 5) befestigten Hebeln (io, ii) gebildet wird, von welchen der obere (io) einerseits mit einem auf die obere Achse aufgeschobenen Segment (20) starr und andererseits in einer bestimmten Entfernung vom vorderen Ende gelenkig mit dem Lenker (25) für die Relativverschiebung des Aufhängekopfes verbunden ist.
  4. 4. Zeichengestell nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegengewicht (23) für das Zeichenbrett an einem starr mit einem lose auf der unteren Achse (5) der Parallelführung aufgeschobenen Segment (21) verbunden ist, das durch ein Zugband (22) mit dem auf der oberen Achse (4) sitzenden Segment (2o) derart zwangsläufig gekuppelt ist, daß bei einer Verstellung des Zeichenbrettes (13) beide Segmente (20, 21) und damit die beiden starr mit den Segmenten verbundenen Hebel (to, 24) in entgegengesetztem Drehsinn in Richtung auf das Zeichenbrett verschwenkt werden.
  5. 5. Zeichengestell nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem Zeichenbrett (13) entgegengesetzten Seite des Gestells eine senkrechte Abschlußwand (6) angeschraubt oder sonstwie befestigt ist.
  6. 6. Zeichengestell nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegengewicht (23) im oberen Teil ausgehöhlt ist zwecks Aufnahme von Ausgleichsgewichten.
DEM2849A 1950-04-18 1950-04-18 Zeichengestell fuer stehende Bretter Expired DE805687C (de)

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ID=7291899

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DE (1) DE805687C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4460148A (en) * 1979-09-11 1984-07-17 Tadajiro Sasaki Balancer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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