DE805802C - Spannvorrichtung, insbesondere zum Zusammenpressen der Bodenbretter beim Verlegen von Fussboeden - Google Patents

Spannvorrichtung, insbesondere zum Zusammenpressen der Bodenbretter beim Verlegen von Fussboeden

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DE805802C
DE805802C DES1695A DES0001695A DE805802C DE 805802 C DE805802 C DE 805802C DE S1695 A DES1695 A DE S1695A DE S0001695 A DES0001695 A DE S0001695A DE 805802 C DE805802 C DE 805802C
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DE
Germany
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spindle
gripping
hook
pressing
piece
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Expired
Application number
DES1695A
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English (en)
Inventor
Wilhelm Vieser
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SUEDDEUTSCHE HUFEISEN und MASC
Original Assignee
SUEDDEUTSCHE HUFEISEN und MASC
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/20Implements for finishing work on buildings for laying flooring
    • E04F21/22Implements for finishing work on buildings for laying flooring of single elements, e.g. flooring cramps ; flexible webs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description

  • Spannvorrichtung, insbesondere zum Zusammenpressen der Bodenbretter beim Verlegen von Fußböden Gegenstand der Erfindung ist eine Prellvorrichtung, insbesondere zum spannenden Zusammenpressen der Bodenbretter leim Verlegen von Fußböden, bestehend aus einer am vorderen Ende zweckmäßig mit einer drehbar gelagerten _\nsclilagfläche versehenen Schraubspindel, die durch einen an ihr gelagerten Schwenkhebel in Verbindung mit Stoßklinke und Zahnrad drehbar ist und eine mit einer zur Verankerung der Vorrichtung in die Unterlage einschlagbaren Hakenattordtititrg ausgestattete Spindelmutter Besitzt.
  • Eine Vorrichtung dieser Art ist an sich schon bekannt. Die Verankerung dieser Preß- bzw. Spannvorrichtung auf der Unterlage findet dabei mittels an der Spindelmtrtter seitlich angeordneter, voneitiander unabhängiger Einzelhaken statt. 1:s hat sich gezeigt. da13 die in dieser Weise angeordneten I,'efestigungshaken sehr nachteilig sind. Sie müssen einzeln eingetrieben werden. Geschieht dies titigleichmäßig oder ist die Unterlage, in die die Halsen eingeschlagen werden, an beiden Einschlagstellen nicht gleich widerstandsfest, so tritt in diesem Fall bei der tnit der Vorrichtung aufzuwendenden großen Preßspannung sehr leicht eine ein seitliches Verzielie» verursachende erhebliche einseitige Beanspruchung auf, die unter Erschwerung des Preßorgatiges nicht nur zu einer Deformation der dabei mit grnfiem llebelarrn auf Verbiegen und Lagervierkanten beanspruchten einzelnen Greifbaken führen. s0tidern sogar eine Verkrümmung der Prellspindel zur Folge haben kann. Abgesehen davon kann auch beim Abrutschen des die Greifhaken einschlagenden Hammers dieser in voller Wucht auf die Preßspindel treffen und sie krumm schlagen. Auch das Lösen der einzeln eingeschlagenen Greifbaken kann Schwierigkeiten bereiten und deren Beschädigung verursachen, so daß die Vorrichtung dieser Ausführungsform oft schon nach kurzer Zeit unbrauchbar wird.
  • Die Erfindung bezweckt nicht nur die Behebung aller dieser Mängel, sondern sie hat ferner zur Aufgabe, die Erzielung noch einer weiteren Verbesserung der Vorrichtung, um diese jetzt auch in besonderen Fällen dort anwendbar zu machen, in denen sie in der bekannten Form bisher nicht brauchbar war. Dieser Erfolg wird dadurch erreicht, daß die, wie an sich bekannt, beidseitig der Spindelachse an der Spindelmutter angreifende Hakenanordnung gemäß der Erfindung aus einem einteiligen bzw. einteilig wirksamen Körper besteht, der die Spindelachse von oben her mit einer bevorzugt besonders verstärkten Schlagfläche brückenartig übergreift und mit zu dieser Fläche vertikal abgehenden und beidseitig neben dem Spindelbolzen an diesem seitlich gehalten geführt in die Unterlage eintreibbaren Greifhaken versehen ist.
  • Bei einer in dieser Weise ausgebildeten Vorrichtung können jetzt die Greifer gemeinsam eingetrieben werden. Da die Aufschlagfläche die Preßspindel an der Schlagfläche brückenartig abdeckt, kann diese nicht mehr von den Hammerschlägen getroffen werden. Trotz evtl. ungleichmäßiger Unterlage, in der die Greifhaken sitzen, wirkt der Preßdruck doch stets gleichmäßig zentral auf die Preßspindel. Ein seitliches Wegdrücken der Greifhaken ist dabei in jedem Falle ausgeschlossen, weil diese miteinander verbunden sind und überdies gegenseitig seitlich, wie schon erwähnt, an der Preßspindel geführt und gehalten werden. Das Lösen der eingeschlagenen Haken erfolgt ebenfalls gemeinsam und kann nach Lösen des Preßdrucks z. B. einfach durch Hochheben des Kopfes der Preßspindel bewirkt werden, so daß diese die Haken nach oben mit aus der Unterlage herauszieht, indem sie die sie überbrückende Schlagfläche dabei von unten untergreift.
  • Der in der angegebenen Weise ausgebildete Greifhakenkörper kann an sich unmittelbar an der Spindelmutter sitzen. Eine noch vorteilhaftere Ausführungsform ergibt sich aber, wenn er mit zwei seitlich nach hinten gehenden Laschenarmen versehen ist, mit denen er an der Spindelmutter, z. B. in an ihr seitwärts vorstehenden Zapfen, vertikal vierschwenkbar gelagert ist.
  • Die Erfindung ist mit ihren Einzelheiten nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel an Hand von Zeichnungen noch näher erläutert und beschrieben. Es zeigt Fig. i eine Preßvorrichtung der neu angegebenen Art von der Seite gesehen zum Spannen von Bodenbrettern beim Verlegen von Holzböden, Fig. 2 diese Vorrichtung von hinten gesehen und Fig. 3 in Ansicht von oben. In den Figuren ist mit i die Preßspindel bezeichnet. Sie trägt an ihrem Kopf ein rechteckförmiges Widerlager 2, in dem sich der Spindelbolzen mit einem Kopfstück 3 drehen kann. Auf diesem Widerlager 2 ist vorn zweckmäßig als Stirnfläche ein I-lartholzplättchen 4 aufgeschraubt, das die zusammenzupressenden Bodenbretter an der Preßstelle schont. Am hinteren Ende der Spindel i sitzt starr auf ihr ein Zahnrad 5 und schwenkbar ein Handhebel 6, an welchem im Zapfen j spielend eine Stoßklinke 8 angebracht ist. Ferner sitzt auf dem Spindelgewinde 9 eine Spindelinutter io, die seitlich vorstehende Zapfen i i hat, auf denen der Hakenkörper 12 mit haltearmen 13 gelenkig gelagert ist. Dieser Hakenkörper 12 hat eine den Spindelbolzen i überbrückende kräftige Schlagfläche 14, an der die Greifhaken 15 beidseitig seitlich der Preßspindel i nach unten gehen. Diese Greifhaken 15 tragen an ihrer Spitze senkrecht zur Spindel i stehende Schneiden 16.
  • Die dargestellte Vorrichtung wird mit ihrem Widerlager 2 bis 4 dicht vor die zusammenzudrükkenden Bodenbretter auf den Balken gelegt, auf den die zusammenzupressenden Bodenbretter festgenagelt werden müssen. Die Spindelmutter io ist dabei an das vordere Ende des Gewindes 9 gestellt. Es werden dann die Hakenschneiden 16 durch auf die Fläche 14 gegebene Hammerschläge fest in den darunterliegenden Balken eingetrieben, wodurch die Vorrichtung an der Unterlage verankert ist. Jetzt wird die Spindel i durch Hinundherschwenken des Hebels 6 so gedreht, daß sie in der verankerten Mutter io nach vorn gedrückt wird. Dies geschieht mittels der Stoßklinke 8, die dabei das Zahnrad 5 und damit die Spindel i je um einen Schritt weiterdreht. Die Spindel i preßt auf diese Weise die festzunagelnden Bretter kräftig fugendicht zusammen. Sind die Bretter festgenagelt, so wird die Stoßklinke 8 umgelegt. Dadurch wird die Spindel i beim Hinundherbewegen des Hebels 6 wieder zurückgeführt und die Preßspannung aufgehoben. Durch Hochheben der Vorrichtung werden dann die verbundenen Greifhakenschneiden 16 wieder gemeinsam aus dem Balken herausgezogen, und die Bodenpresse ist für den nächsten Preßgang frei.
  • Da die Greifhaken 15 miteinander verbunden sind und überdies seitlich an der Spindel i gehalten sind, können sie nicht seitlich wegrutschen. Sie übertragen ihre Verankerung, auch wenn sie beide nicht gleichmäßig festsitzen, unter Vermeidung einer seitlichen Verziehung gleichmäßig auf die Spindelmutter io. Ihre quer zur Holzfaserung gehenden Schneiden 16 vermeiden ein Aufspringen des Balkenholzes. Diese \ orzüge ermöglichen es, die Vorrichtung jetzt z. B. auch dann zu gebrauchen, wenn nur verhältnismäßig dünne, schmale und schwache Grundleisten als Bodenträger verwendet werden, bei denen ein Aufsprengen des Holzes oder ein seitliches Abrutschen bei Verwendung von spitzen Einzelhaken befürchtet werden müßte. Solche schwachen Leisten als Bodenträger an Stelle von massiven Balken kommen z. B. in Betracht beim Verlegen von Holzböden auf Stein- oder auf Betondecket, in die d:rse Teisten hei nt@dcrnen Bauten oft gleich mit einbetoniert \\-erden, Für diese Zwecke existierte bisher überhaupt keine brauchbare Bodenpresse.
  • Wie die Praxis erwiesen ltat, betvährt sich die neue Vorrichtung jetzt gerade auch in diesen Fällen ganz ausgezeichnet.

Claims (3)

1)A-CI:NTA\SI'Ii('CHE: 1. Spannvorrichtung, insbesondere zum 7_usaininenpressen der Bodenbretter beim Verlegen von Fußböden, bestehend aus einer am vorderen Ende zweckmäßig finit einer drehbar gelagerten :lusclrlagijäclle versehenen Schraubspindel, die durch einen an iltr gelagerten Schwenkhebel in Verbindung mit Stoßklinke tind Zahnrad drehbar ist und eine mit einer zur Verankerung der Vorrichtung in die l'eiterlage einschlagbaren Hakenanordnung ausgestattete Spindelniutter besitzt. dadurch gekennzeichnet. daß diese beidseitig <ler Spinde laclise(i) an der Spindelmtitter (to) abgreifende Hakenanordnung aus einem einteiligen bzw. einteilig wirksamen Körper (12) besteht, der die Spindelachse von oben her mit einer bevorzugt besonders verstärkten Schlagfläche (rd) brückenartig übergreift und mit zu dieser Fläche vertikal abgehenden und beidseitig neben dein Spindelbolzen an diesem seitlich gehalten geführt in die Unterlage eintreibbaren Greifhaken (15) versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifhakenkörper (12) finit zwei seitlich nach hinten gehenden Haltearmen (13) versehen ist, mit denen er an der Spindehnutter (to), z. B. in an ihr seitwärts vorstehenden Zapfen (11), vertikal verschwenkhar gelagert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzen der Greifbaken (15) in Form von einer quer, insbesondere senkrecht, zur Spindelachse (1) verlaufenden Schneide (16) ausgebildet sind.
DES1695A 1950-02-15 1950-02-15 Spannvorrichtung, insbesondere zum Zusammenpressen der Bodenbretter beim Verlegen von Fussboeden Expired DE805802C (de)

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DE (1) DE805802C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE912625C (de) * 1951-10-21 1954-05-31 Martin Hindelang Spanner, insbesondere zum Zusammenpressen der Dielenbretter beim Verlegen von Fussboeden
DE4304992A1 (de) * 1992-02-18 1993-09-30 Volker Born Vorrichtung zum Spannen von Brettern, insbesondere Fußbodenbrettern

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE912625C (de) * 1951-10-21 1954-05-31 Martin Hindelang Spanner, insbesondere zum Zusammenpressen der Dielenbretter beim Verlegen von Fussboeden
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