DE806077C - Lager fuer Wellen mit aus Streifen bestehender Lagerflaeche - Google Patents

Lager fuer Wellen mit aus Streifen bestehender Lagerflaeche

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DE806077C
DE806077C DEP54325A DEP0054325A DE806077C DE 806077 C DE806077 C DE 806077C DE P54325 A DEP54325 A DE P54325A DE P0054325 A DEP0054325 A DE P0054325A DE 806077 C DE806077 C DE 806077C
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DE
Germany
Prior art keywords
strips
bearing according
support body
basket
bearing
Prior art date
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Expired
Application number
DEP54325A
Other languages
English (en)
Inventor
Armin Raquet
Johann Pet Schloesser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KAISERSLAUTERN GUSS ARMATUR
Original Assignee
KAISERSLAUTERN GUSS ARMATUR
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/02Parts of sliding-contact bearings
    • F16C33/04Brasses; Bushes; Linings
    • F16C33/26Brasses; Bushes; Linings made from wire coils; made from a number of discs, rings, rods, or other members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Lager für Wellen mit aus Streifen bestehender Lagerfläche Für hoch beanspruchte Lager, vor allem in Flüssigkeiten mit stark verschleißenden Zusätzen, wie Sand, Schmutzstoffen oder chemisch wirkenden Stoffen, sind Auskleidungen mit elastischen Stoffen, wie Gummi usw., bekannt. Diese Auskleidungen werden in feste Stahlbüchsen oder Lagerhälften einvulkanisiert oder mit entsprechenden Klebemitteln eingebracht. Eine wesentliche Verbesserung stellt eine aus hartem Gummi hergestellte Lagerbüchse dar, welche radial zur Wellenbohrung an Härte abnimmt, so daß die Welle in einer weichen Gummilagerung läuft. Diese Büchse läßt sich wie jede andere Eisen- oder Metallagerbüchse leicht in dem Lagertragkörper festschrauben oder mit Festsitz einsetzen.
  • Nachteilig bei dieser Konstruktion sind die Unmöglichkeit, derartige Lager nachzustellen, und die Schwierigkeit ihrer Herstellung. Neuere Konstruktionen zeigen nun Lagerbüchsen, in welche die Streifen in die Wandung so eingelegt sind, daß eine ununterbrochene Auskleidung entsteht, wobei die durch Schwalbenschwänze oder Schrauben gehaltenen Streifen auswechselbar sind. Diese insbesondere durch die komplizierte Halterung der Streifen teuren Lager lassen sich aber besonders für kleine Abmessungen nicht verwenden.
  • Die Erfindung beseitigt die genannten Nachteile und gestattet eine besonders einfache Herstellung. Erreicht ist dies erfindungsgemäß dadurch, daß das Lager einen korb- oder käfigartig ausgebildeten Tragkörper, ähnlich dem Kugelkorb oder Kugelkäfig von Kugellagern, zum Halten der Streifen aufweist. Die Ausgestaltung des korb- oder käfigartigen Tragkörpers kann im einzelnen verschieden sein: So besteht im Rahmen der Erfindung' die Möglichkeit, zur Aufnahme der Streifen in dem Tragkörper taschenartige Ausnehmungen, Aussparungen oder Vertiefungen vorzusehen. Es ist aber auch denkbar, gemäß der Erfindung in dem Tragkörper durchgehende Öffnungen anzuordnen, in welche die Streifen eingeführt werden. -Sowohl die Herstellung des Tragkörpers als auch die Herstellung der Streifen ist denkbar einfach. Als Streifen kann man einfache rechteckige Streifen aus Gummi, Graphit, Keramik u. dgl. verwenden, welche kein weiteres Profil erhalten, sondern in einfacher Weise von einem Strang aus entsprechendem Werkstoff abgeschnitten werden können. Der korbartige Tragkörper läßt sich, da er aus Metall besteht, leicht herstellen und bearbeiten. Dies ist besonders dann der Fall, wenn bei einem Tragkörper mit durchgehenden Öffnungen erfindungsgemäß die Stege gegenüber den äußeren Tragkörperenden etwas zurückgesetzt werden. Das Einbringen der Streifen in die Aussparungen oder Öffnungen des Tragkörpers und auch das Auswechseln dieser Streifen sind leicht durchzuführen.
  • Erfindungsgemäß wird man in bestimmten Fällen den Tragkörper bzw. das Lager zwei- oder mehrteilig ausführen. Man erhält auf diese Weise einmal die Möglichkeit, das Lager für Wellen zu verwenden, die ein Herausnehmen des ganzen Lagers nicht gestatten, zum anderen ist durch Vorsehen von Werkstoffzugabe in den Teilfugen eine Nachstellbarkeit wie in den normalen Lagern erreichbar, ohne daß die elastischen Streifen ausgewechselt werden müssen.
  • Durch die Stege des Tragkörpers bilden sich selbsttätig so viele Nuten für die Schmierung, wie Stege vorhanden sind.
  • Eine Verbesserung der Schmierung läßt sich erfindungsgemäß dadurch erreichen, daß eine Längskante oder bei links und rechts laufenden Wellen beide Längskanten abgeschrägt sind.
  • Um eine Einstellung der Streifen auf den gewünschten genauen Wellendurchmesser vorzunehmen, ohne die Streifen auswechseln zu müssen, lassen sich erfindungsgemäß noch verschiedenartige Ausfertigungen vorsehen, wie dies im einzelnen in der nachfolgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele erläutert wird. Es zeigt Abb. i und 2 eine komplette Lagerbüchse gemäß der Erfindung im Querschnitt und im Längsschnitt, Abb.3 einen Querschnitt durch eine komplette Lagerbüchse mit geteiltem Tragkörper, Abb. 4 eine Einzelheit, nämlich einen Querschnitt durch einen Streifen mit abgeschrägter Kante, der sich gegen die umlaufende Welle anlegt, Abb. 5 und 6 eine etwas anders ausgeführte komplette Lagerbüchse im Querschnitt und im Längsschnitt, Abb. 7 einen korb- oder käfigartigen Tragkörper mit durchgehenden Öffnungen, Abb. 8 und 9 eine andersartige Ausführung eines kompletten Lagers im Querschnitt und im Längsschnitt, Abb. io einen Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform gemäß der Erfindung, Abb. i i ebenfalls einen Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform gemäß der Erfindung, Abb. i2 und 13 einen Querschnitt und einen Längsschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel, Abb. 14 einen Längsschnitt durch eine mit Einstellmitteln ausgerüstete Ausführung.
  • Abb. i, in welcher ein Querschnitt durch eine komplette Lagerbüchse gezeigt ist, läßt bei a einen Lagerkorb ähnlich dem Kugelkorb in Kugellagern erkennen, in dessen Öffnungen, Ausnehmungen oder Vertiefungen b die eigentlichen Lagerteile c eingelassen sind. Mit d ist hierbei die sich drehende Welle bezeichnet. ' In Abb. 2, die den Korb a im Längsschnitt wiedergibt, bedeuten wieder b die Vertiefungen oder Ausnehmungen und c die Streifen. Wie aus den Abb. i und 2 ersichtlich, besteht hierbei der Wellenträger aus einfachen rechteckigen Streifen, welche kein weiteres Profil erhalten, sondern in einfacher Weise von einem Strang abgeschnitten werden. Ebenso einfach ist das Einbringen in die Vertiefungen des Lagerkorbes sowie das Auswechseln. Ein Aufvulkanisieren, Auflöten o. dgl. auf Halteplatten ist nicht erforderlich. Der Lagerkorb kann, da er aus Metall besteht, leicht bearbeitet werden. Bei Wellen, die ein Herausnehmen des ganzen Korbes nicht gestatten, kann das Lager ebensogut zwei- oder mehrteilig ausgeführt werden, wie Abb.3 zeigt. Durch Vorsehen von Werkstoffzugabe in den Teilfugen ist eine Nachstellbarkeit wie an den normalen Lagern erreichbar, auch ohne daß die Streifen ausgewechselt werden müssen. Durch die Stege des Tragkörpers werden automatisch so viele Nuten für die Schmierung gebildet, als Stege vorhanden sind. Eine Verbesserung der Schmierung kann dabei noch dadurch erreicht werden, daß, wie Abb. 4 zeigt, eine Kante oder bei links und rechts laufenden Wellen beide Kanten e der Einlagen abgeschrägt werden. Bei Verwendung von rechteckigen Streifen ist dies nicht nötig.
  • Abb. 5 zeigt einen Lagerkorb, dessen Aussparungen für die Einlagen als Öffnungen f von innen nach außen ausgebildet sind, wodurch ein Einbringen der.Einlagen von außen möglich wird. Es bezeichnen a den Korb, f die Öffnungen für die Streifen, c die Streifen und d die Welle.
  • Abb. 6 zeigt den Korb gemäß Abb. 5 im Längsschnitt ohne Einlage.
  • Abb. 7 zeigt einen Korb mit durchgehenden Öffnungen, bei welchen die Stege g gegenüber den Korbrändern h etwas zurückgesetzt sind, um eine bessere Bearbeitung des Korbes zu ermöglichen.
  • Abb. 8 und 9 zeigen den Querschnitt und Längsschnitt durch ein Lager, bei welchem die Stege i so weit nach innen verkürzt sind, daß ein um die eingesetzten Streifen c gelegter zweiteiliger Mantel k den genauen Lagerdurchmesser einstellen läßt. Bei Abnutzung der eingelegten Streifen wird dieser zweiteilige Mantel k gegen einen mit kleinerem Innendurchmesser ausgewechselt, wodurch die Streifen c innen einen kleineren Durchmesser bilden. Mit a ist der Lagerkorb und mit d die Welle bezeichnet.
  • Abb. io und i i zeigen zwei weitere Nachstellmöglichkeiten des Lagers. Während nach Abb. io die Streifen c in der konischen Aussparung L durch Stellschrauben m und n mittels zwischengelegter fester Teile o so verschoben werden können, daß sich die Streifen nach innen bewegen, wird gemäß Abb. i i ein innen eingelegter zweiter Korb p durch eine Schraubmutter q verschoben. Da die Streifen c mit ihrem äußeren Teil in den Aussparungen des Korbes a an der konischen Innenfläche anliegen, mit ihrem Innenteil jedoch im zweiten Korb p hängen, müssen sie sich bei Verschiebung des Korbes p durch Drehen der Mutter q nach innen bewegen, wodurch eine einfache Nachstellung erreicht ist.
  • Bei dem in den Abb. 12 und 13 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der korb- oder käfigartig ausgebildete Tragkörper dadurch verwirklicht, daß in einem besonderen Umschlußgehäuse ü Abstands-und Halteringe s untergebracht sind, zwischen denen sich die einzelnen Streifen r befinden. Diese Streifenr besitzen besondereAussparungent o. dgl., die im Zusammenwirken mit den kanalartigen Ringräumen zwischen den einzelnen Streifen sich gut zur Aufnahme des Schmiermittels eignen.
  • Abb.14 läßt eine Sonderausführung erkennen, bei der mit Hilfe der Feststellschrauben v die Möglichkeit gegeben ist, die Streifen sowohl als auch die Abstands- und Halteringe fest aneinanderzulegen und gegebenenfalls eine Veränderung des Innendurchmessers des Lagers herbeizuführen.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lager für Wellen mit aus Streifen bestehender Lagerfläche, dadurch gekennzeichnet, daß es einen korb- oder käfigartig ausgebildeten Tragkörper zum Halten der Streifen aufweist.
  2. 2. Lager nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper (a) Vertiefungen oder Ausnehmungen (b) besitzt, in welche die Streifen (c) eingesetzt sind.
  3. 3. Lager nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper (a) durchgehende Öffnungen (f) zur Aufnahme der Streifen (c) besitzt.
  4. 4. Lager nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Öffnungen gebildeten Stege (g) des Tragkörpers (a) einen kleineren Außendurchmesser aufweisen als die Tragkörperränder (h).
  5. 5. .Lager nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper (a) längsgeteilt ist und ein Nachstellen durch Abnehmen des in den Teilfugen vorhandenen Werkstoffes zuläßt.
  6. 6. Lager nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifen rechteckigen oder profilierten Querschnitt aufweisen.
  7. 7. Streifen für das Lager nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Längskanten (e) einseitig oder doppelseitig abgeschrägt sind. B.
  8. Lager nach den Ansprüchen 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifen (c) über die Außenwandung des Tragkörpers (a, i) hinausragen und sich gegen einen zweckmäßig aus zwei Schalen (k) gebildeten Umschlußkörper anlegen, dessen Innendurchmesser den Durchinesser der durch die Streifen gebildeten Lagerfläche bestimmt.
  9. 9. Lager nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen der Aussparungen (b) oder Öffnungen (f) des Tragkörpers konisch verlaufen. io.
  10. Lager nach einem der Ansprüche i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Einsparungen eingelegten Streifen (c) in der Wellenachsrichtung mit kegeligen Außenflächen versehen sind und sich gegen entsprechend kegelig ausgebildete Innenflächen der Vertiefungen des Tragkörpers (a) anlegen und daß Einstellschrauben (n) die Verschiebung der Streifen und damit die Einstellung des Lagers auf den genauen Wellendurchmesser vermitteln (Abb. i o). i i.
  11. Lager nach Anspruch i o, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Stirnflächen der Streifen (c) und den Einstellschrauben (n) feste Zwischenlagen (o) vorgesehen sind.
  12. 12. Lager nach einem der Ansprüche i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifen (c) in einem zweiten Korb hängen, welcher innerhalb des ersten Korbes bewegbar ist, so daß bei gegenseitigem Verschieben die Streifen nach innen oder außen bewegt werden.
  13. 13. Lager nach einem der Ansprüche i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der korb- oder käfigartig ausgebildete Tragkörper aus Abstands- und Halteringen besteht, die in einem Urnschlußgehäuse untergebracht sind und zwischen denen sich die Streifen befinden.
  14. 14. Lager nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Streifen mit besonderen Aussparungen, Vertiefungen o. dgl. ausgestattet sind.
  15. 15. Lager nach den Ansprüchen 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß besondere Feststellschrauben vorgesehen sind, die gegen den äußeren Haltering der Käfiganordnung drücken.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3200629A1 (de) * 1981-02-16 1982-09-02 Luwa AG, 8047 Zürich Trockenlaufendes radialgleitlager
EP0182021A3 (en) * 1980-10-20 1986-08-27 Discovision Associates Spindle assembly for a video recorder-playback machine
DE3616844A1 (de) * 1986-05-17 1987-11-19 Festo Kg Kolben-zylinder-aggregat
DE3619828A1 (de) * 1986-06-12 1987-12-17 Rothemuehle Brandt Kritzler Axialdruck- bzw. -traglager, insbesondere fuer langsam drehende maschinen

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